Christa Hubrig

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Alle Bücher von Christa Hubrig

Christa HubrigEinführung in die systemische Schulpädagogik
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Einführung in die systemische Schulpädagogik
Christa HubrigLösungen in der Schule
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Lösungen in der Schule
Lösungen in der Schule
 (1)
Erschienen am 01.04.2010
Christa HubrigGehirn, Motivation, Beziehung - Ressourcen in der Schule
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Gehirn, Motivation, Beziehung - Ressourcen in der Schule

Neue Rezensionen zu Christa Hubrig

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Rezension zu "Einführung in die systemische Schulpädagogik" von Christa Hubrig

Für ein systemisches Verständnis der Organisation Schule.
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Eine neue kleine, in jede Aktentasche passende Buchreihe für Lehrer und Lehrerinnen war im Frühjahr 2013 anzuzeigen aus dem Carl Auer Verlag in Heidelberg, der schon seit vielen Jahren es sich zur Aufgabe gemacht hat, das systemische Denken in Theorie und Praxis weiter zu entwickeln und zu popularisieren. „Spickzettel für Lehrer“ heißt die von Christa Hubrig und Peter Hermann herausgegebene Reihe, die Lehrern auf eine kurze und prägnante Weise helfen möchte, sich mit systemischen Denken den Schulalltag  nicht nur zu erleichtern, sondern ihn auch zu verbessern.


Systemisch denken heißt, zu fragen, was mache ich selbst, um das Problem zu bekommen? In der Antwort auf diese Frage liegt meist schon der Ansatz der Lösung. Eine veränderte eigene Haltung öffnet in der Regel kaum für möglich gehaltene Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven. Mit einer entsprechenden Fragehaltung lassen sich Problemkonstruktionen aufspüren und auflösen, können Muster durchbrochen werden und der vorher sich „gefangen“ glaubende Lehrer kann sich aus Verstrickungen lösen, die er über Jahre für sein Berufschicksal gehalten hatte.

 

 

 Unterricht wird hier begriffen als eine ständige Kommunikation, in deren Verlauf Schüler eingeladen werden, immer wieder Neues zu entdecken. Und es sind immer die Lehrenden, die die Atmosphäre dieser Interaktion bestimmen. Darin ähnelt diese Sichtweise durchaus dem Ansatz von John Hattie, der in seinem Buch „Lernen sichtbar machen“ (2013) gezeigt hat: Was Schüler lernen, überall auf der Welt, bestimmt die einzelne Lehrperson. Seine Forschungen, aber auch der hier vorgestellte systemische Ansatz geben dem Lehrer/der Lehrerin seine Würde wieder.

 

Die Reihe „Spickzettel für Lehrer“ wird mit weiteren Bänden fortgesetzt und wird hoffentlich ihren Weg in die Aktentaschen und die Köpfe vieler Lehrer finden. Eltern und Schüler werden von Lehrern profitieren, die sich dieses Denken zu Eigen gemacht haben.

 

Lehrer und Lehrerinnen, die von den Spickzetteln  profitiert haben und sich etwas tiefer mit den theoretischen Grundlagen einer systemischen  Schulpädagogik beschäftigen wollen, seien hier hingewiesen auf das schon 2012 erschienene Buch, das die Spickzettel sozusagen vorbereitete.

 

In „Einführung in die systemische Schulpädagogik“ führen Christa Hubrig und Peter Hermann ein in die Grundlagen einer systemischen Pädagogik. Sie lehren ein systemisches Verständnis der Organisation Schule. Immer wieder geht es ihnen um eine lösungs- und ressourcenorientierte Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Lehrer und Eltern, aber auch im Lehrerkollegium selbst.

 

Und sie versprechen: „Lehrer oder Schulleiter, die mit einem systemischen Blick auf ihre Arbeit schauen, werden häufig von positiven Veränderungen überrascht, die sich fast von selbst einstellen.“

 

 

 

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Rezension zu "Gehirn, Motivation, Beziehung - Ressourcen in der Schule" von Christa Hubrig

Rezension zu "Gehirn, Motivation, Beziehung - Ressourcen in der Schule" von Christa Hubrig
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Die Zielsetzung dieses wichtigen Buches ist es, das systemische Denken und den systemischen Theorieansatz in der Schule zu implementieren. Wichtig dabei ist es vor allen Dingen, dass viele Lehrer sich überzeugen lassen davon, dass sie durch „systemisches Handeln in Unterricht und Beratung“ nicht nur die eigene Rolle und Person bewusst reflektieren und erkennen, dass sie das A und O ihres erfolgreichen pädagogischen Wirkens darstellt, sondern auch ihr Gegenüber, die Schüler und ihre Familiensysteme besser in den Blick bekommen.

Das Buch bietet nicht nur eine profunden Einführung in die Systemtheorie, sondern auch einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der neurobiologischen Forschungen und ihre möglichen Auswirklungen auf die Pädagogik und das System Schule.

Der Rezensent drückt die Hoffnung aus, dass die von ihm selbst schon vor langer Zeit in der Beratung von kirchlichen Organisationen und Teams genutzte Theorie und Praxis auch in der Schule Einzug hält, in die sein Sohn nun als Siebenjähriger eingeschult worden ist.

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Rezension zu "Lösungen in der Schule" von Christa Hubrig

Rezension zu "Lösungen in der Schule" von Christa Hubrig
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Dass dieses Buch nunmehr in die dritte Auflage geht, zeigt, dass seine Rezeption an den Orten, für die es geschrieben wurde, langsam greift. In den Schulen, in den Kollegien, dort wo Lehrer fortgebildet und beraten werden, hat sich diese kongeniale Einführung in „Systemisches Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung“ bisher offenbar bewährt.

Denn in einem Bereich, der seit Jahrzehnten in manchen Bundesländern wie etwa in Hessen zum ideologischen Zankapfel des Parteienstreits geworden ist und immer noch ist, ein Bereich, der insbesondere seit den PISA-Studien und der Debatte um den Bildungsstand von Migranten auch im Bund zur einer hochideologischen innenpolitischen Sprengladung geworden ist, ist es gut, sich in systemischem Denken und entsprechendem Handeln zu üben.

Das vorliegende Buch gibt, übrigens auch für interessierte Elternvertreter gut zu lesen, eine gute und auch in der Länge gut zu bewältigende Einführung in das systemische Denken und die Systemtheorie und widmet sich dann dem System Schule als Organisation. Wer das Kapitel über die systemische Entwicklungspsychologie gelesen hat, wird so manche bisher angenommen Sicht auf die Kinder, ihre Entwicklung und ihre Lebenswelt überdenken.

• Systemisches Denken und Handeln im Unterricht
• Systemisch-lösungsorientierte Arbeit von Beratungslehrern

sind weitere große Kapitel übertitelt, die sich unter anderem mit der Suchtproblematik aus systemischer Sicht befassen und mit den systemischen Faktoren bei der Implementierung von Neuem in eine Organisation, besonders wichtig etwa bei den Prozessen der Schulentwicklung.

Die Schule als ein System, als eine „Organisation aus systemischer Sicht“ zu betrachten, führt weg von den alten Auseinandersetzungen und Fronten und kann nicht nur die Schule selbst weiterbringen, sondern auch die, die in ihr arbeiten und lernen, die Lehrer und die Schüler.

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