Christa Hubrig Einführung in die systemische Schulpädagogik

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Inhaltsangabe zu „Einführung in die systemische Schulpädagogik“ von Christa Hubrig

Aktuelle Ergebnisse aus der empirischen Schulforschung zeigen, dass sich Mängel im Schulsystem hauptsächlich mit der Einstellung, der Beziehungsqualität und der Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern bzw. Lehrern und Eltern erklären lassen. Der systemische Ansatz, der sich in Organisationsentwicklung, Supervision und Therapie seit langem bewährt hat, bietet hervorragende Instrumente an, um hier Verbesserungen für alle Beteiligten zu erreichen – rasch, umfassend und nachhaltig. Aus der Analyse aktueller Studien, einem systemischen Verständnis der „Organisation Schule“ sowie Ergebnissen der Hirn- und Motivationsforschung leiten die Autoren gut nachvollziehbare Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis ab. Im Kern geht es um eine lösungs- und ressourcenorientierte Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Lehrern und Eltern sowie im Lehrerkollegium. Sie steht auch im Mittelpunkt der Schulleiter- und Lehrerfortbildung, für die die Autoren Leitprinzipien und Inhalte formulieren. Wer als Lehrer oder Schulleiter einmal mit einem systemischen Blick auf seine Arbeit geschaut hat, wird von positiven Veränderungen überrascht, die sich fast von selbst einstellen.

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  • Für ein systemisches Verständnis der Organisation Schule.

    Einführung in die systemische Schulpädagogik
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. November 2013 um 10:58

      Eine neue kleine, in jede Aktentasche passende Buchreihe für Lehrer und Lehrerinnen war im Frühjahr 2013 anzuzeigen aus dem Carl Auer Verlag in Heidelberg, der schon seit vielen Jahren es sich zur Aufgabe gemacht hat, das systemische Denken in Theorie und Praxis weiter zu entwickeln und zu popularisieren. „Spickzettel für Lehrer“ heißt die von Christa Hubrig und Peter Hermann herausgegebene Reihe, die Lehrern auf eine kurze und prägnante Weise helfen möchte, sich mit systemischen Denken den Schulalltag  nicht nur zu erleichtern, sondern ihn auch zu verbessern. Systemisch denken heißt, zu fragen, was mache ich selbst, um das Problem zu bekommen? In der Antwort auf diese Frage liegt meist schon der Ansatz der Lösung. Eine veränderte eigene Haltung öffnet in der Regel kaum für möglich gehaltene Handlungsmöglichkeiten und Perspektiven. Mit einer entsprechenden Fragehaltung lassen sich Problemkonstruktionen aufspüren und auflösen, können Muster durchbrochen werden und der vorher sich „gefangen“ glaubende Lehrer kann sich aus Verstrickungen lösen, die er über Jahre für sein Berufschicksal gehalten hatte.      Unterricht wird hier begriffen als eine ständige Kommunikation, in deren Verlauf Schüler eingeladen werden, immer wieder Neues zu entdecken. Und es sind immer die Lehrenden, die die Atmosphäre dieser Interaktion bestimmen. Darin ähnelt diese Sichtweise durchaus dem Ansatz von John Hattie, der in seinem Buch „Lernen sichtbar machen“ (2013) gezeigt hat: Was Schüler lernen, überall auf der Welt, bestimmt die einzelne Lehrperson. Seine Forschungen, aber auch der hier vorgestellte systemische Ansatz geben dem Lehrer/der Lehrerin seine Würde wieder.   Die Reihe „Spickzettel für Lehrer“ wird mit weiteren Bänden fortgesetzt und wird hoffentlich ihren Weg in die Aktentaschen und die Köpfe vieler Lehrer finden. Eltern und Schüler werden von Lehrern profitieren, die sich dieses Denken zu Eigen gemacht haben.   Lehrer und Lehrerinnen, die von den Spickzetteln  profitiert haben und sich etwas tiefer mit den theoretischen Grundlagen einer systemischen  Schulpädagogik beschäftigen wollen, seien hier hingewiesen auf das schon 2012 erschienene Buch, das die Spickzettel sozusagen vorbereitete.   In „Einführung in die systemische Schulpädagogik“ führen Christa Hubrig und Peter Hermann ein in die Grundlagen einer systemischen Pädagogik. Sie lehren ein systemisches Verständnis der Organisation Schule. Immer wieder geht es ihnen um eine lösungs- und ressourcenorientierte Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Lehrer und Eltern, aber auch im Lehrerkollegium selbst.   Und sie versprechen: „Lehrer oder Schulleiter, die mit einem systemischen Blick auf ihre Arbeit schauen, werden häufig von positiven Veränderungen überrascht, die sich fast von selbst einstellen.“      

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