Christa Kanitz Das Haus am Feenteich

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Inhaltsangabe zu „Das Haus am Feenteich“ von Christa Kanitz

Die große Hamburger Familiensaga! Friederike ist das einzige Kind des Hamburger Bankiers Ferdinand Bramfeld. In der Villa am Feenteich, dort, wo um die Jahrhundertwende der Geldadel residiert, verlebt sie eine glückliche Kindheit. Doch der Erste Weltkrieg lässt auch Friederikes Leben und das ihrer Eltern zerbrechen. Nur dem eisernen Willen des Mädchens ist es zu verdanken, dass das Familienerbe bewahrt wird. Und dann begegnet Friederike Martin Stelling, dem Bruder ihrer besten Freundin, und eine dramatische Beziehung nimmt ihren Anfang ...

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  • Rezension zu "Das Haus am Feenteich" von Christa Kanitz

    Das Haus am Feenteich

    mabuerele

    09. February 2011 um 17:12

    Frederike wächst als behütetes Einzelkind im Hause des Bankiers Bramfeld auf. Zu ersten Zerwürfnissen kommt es, als ihre Eltern sie ins Internat schicken. Obwohl es ihr dort gefällt, lässt Frederike ihre Eltern spüren, dass sie sich abgeschoben fühlt. Doch auch in Hamburg häufen sich die Probleme. Bankier Bramsfeld bürgt mit seinem Privatvermögen für einen Freund und muss zahlen. Die Familie muss sich einschränken. Frederike hat sich im Internat mit Viktoria Stelling angefreundet. Viktoria deckt sie auch, als sie sich mit ihrem Freund trifft. Doch da beginnt der erste Weltkrieg... Christa Kanitz hat die Zeit zwischen Jahrhundertwende und den zwanziger Jahren in ihrer ganzen Vielschichtigkeit am Beispiel einiger weniger Hamburger Familien beschrieben. Wie tief der Krieg in das Leben der Bevölkerung, ja auch in das Leben des sogenannten Geldadels eingegriffen hat, wird deutlich. Viktoria und Frederike stehen für die junge Generation dieser Zeit. Trotz aller Widrigkeiten meistern sie das Leben. Dass in der damaligen Zweit auch ein sehr tiefer Fall möglich war, zeigt das Leben der Frederike. Das Buch ist gut geschrieben. Die Geschichte ist glaubwürdig. Die handelnden Personen werden allseitig charakterisiert mit Stärken und Schwächen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass wenigstens an einer Stelle ein Hinweis darauf erfolgt, wie es mit den anderen Mitgliedern der Familie Stelling weiterging.

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