Christa Kanitz Die Stellings

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Inhaltsangabe zu „Die Stellings“ von Christa Kanitz

Nach der Brandkatastrophe von 1842 ist die führende Position des Hamburger Handelshauses Stelling bedroht. Das Familienoberhaupt Johannes und seine Frau Annette haben alles verloren - nur nicht ihren Mut! Nun sollen ihre Kinder den gesellschaftlichen Rang der Familie festigen. Doch es sind neue Zeiten angebrochen, und keiner der Sprösslinge möchte sich mehr so recht den Vorstellungen der Eltern fügen. Vor allem das Nesthäkchen Viktoria schockiert alle mit einer unerhörten Forderung: Sie will den Kaufmannsberuf erlernen und die Geschäfte des Hauses weiterführen!

Ein Meisterwerk! Ich habe dieses Buch bereits etliche Male gelesen und kann nie genug davon bekommen...

— Fridaythe13th

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  • Rezension zu "Die Stellings" von Christa Kanitz

    Die Stellings

    mabuerele

    06. January 2011 um 17:21

    Untertitel: Roman einer hanseatischen Kaufmannsfamilie. Stimmt! Der Roman beginnt mit dem Brand in Hamburg im Jahre 1842. Der Kaufmannsfamilie Stelling ist außer ihrem Sommerhaus nichts geblieben. Doch der Hausherr hat weitere Probleme. Der älteste Sohn Michael will Maler werden, Thomas, der Zweitgeborene, träumt von einer Karriere als Reiter. Und Victoria, das Nesthäkchen, mischt sich in die Geschäfte des Vaters. all das widerspricht den Geflogenheiten. Die Söhne haben das Geschäft weiterzuführen und die Tochter hat nichts im Geschäftsleben verloren. Während der Vater in Hamburg beim Löschen des Brandes hilft, studiert die 14-jährige Viktoria seine Papiere und entdeckt, dass eine alte Feuerversicherung existiert. Bei einer Gerichtsverhandlung, wo es um die Ursachen der Brandkatastrophe geht, blamiert Viktoria die gesamte Geschäftswelt. Als Michael an seinem 21. Geburtstag das Elternhaus verlässt, um in Italien Maler zu werden, bricht die Familie auseinander... Mir hat der Roman gefallen. Er erzählt das Leben der Kaufmannsfamilie, den Kampf der Kinder um Eigenständigkeit und insbesondere das Ringen von Viktoria um ihren Traum, die erste und beste Kauffrau von Hamburg zu werden. Die Verhältnisse werden realistisch dargestellt. Einziges Manko ist, dass der Roman sich vorwiegend auf die eine Gesellschaftsschicht beschränkt. Andere kommen nur am Rande vor. Es wird aber auch deutlich, dass die Kaufleute um ihre Verantwortung wissen. Großzügige Spenden sind üblich. Überheblichkeit wird selten demonstriert, vor allem in der jüngeren Generation. Frau Stelling ist da eine Ausnahme. Sie kann nicht damit leben, dass nach dem Feuer ihr Lebensstandard eingeschränkt werden musste. Es kommt aber auch zum Ausdruck, dass ein Großteil der Frauen nur dazu erzogen waren, ein bürgerliches Heim zuführen und Personal anzuleiten. Etikette und Anstand waren Muss. Doch die jungen Frauen waren damit nicht mehr zufrieden. Damit zeichnet der Roman ein Gemälde der „guten Gesellschaft“ im 19. Jahrhundert in Hamburg, deutet aber gleichzeitig den nötigen Umbruch an. Die Wortwahl ist dem Inhalt angemessen. Wer Spannung au Grund spektakulärer Ereignisse erwartet, ist bei dem Buch falsch. Der Roman hat mich allein dadurch gefesselt, dass an der Entwicklung der Hauptpersonen interessiert war. Wie sich ein 14-jähriges Mädchen von den Fesseln ihrer Zeit befreit und innerhalb weniger Jahre reift, um die Firma nach dem Schlaganfall des Vaters zu retten, ist überzeugend dargestellt.

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  • Rezension zu "Die Stellings" von Christa Kanitz

    Die Stellings

    gst

    24. November 2010 um 09:43

    1842 erlebt Hamburg einen verheerenden Stadtbrand, der die Existenz vieler Einwohner bedroht - teilweise sogar zerstört. Das Handelshaus Stelling überlebt, ebenso wie der größte Konkurrent. Als Leser dieser Familiensaga erfährt man viel über den damaligen Lebensstil und die Rolle der Frau in der Gesellschaft. Noch ist es ungewöhnlich, wenn Frauen aufbegehren, sich ihren eigenen Weg in der Geschäftswelt suchen. Im Mittelpunkt steht eine 14jährige, die alles daran setzt, ihren Lebenstraum zu erfüllen. Obwohl ich noch nie in Hamburg war, hat mich der Roman gefesselt. Die angenehm leicht zu lesende Sprache trug mich innerhalb weniger Tage durch die Geschichte - ohne langweilig zu werden. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Kommentar

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