Christa Kanitz Die Tochter der Venezianerin

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Inhaltsangabe zu „Die Tochter der Venezianerin“ von Christa Kanitz

Hamburg, 1830. Der Gewürzhandel der Familie Iserbrook läuft gut. Nun soll die zwanzigjährige Theresa in das Familienunternehmen einsteigen. Doch die leidenschaftliche junge Frau verliebt sich in den falschen Mann. Überstürzt verlässt sie die Stadt, um eine Tragödie zu vermeiden. Wenig später kehrt Lukas zurück, Theresas verschollen geglaubter Bruder. Doch er ist nicht allein. Er kommt in Begleitung einer jungen Dame, die sich in große Gefahr begeben hat. Dramatische Ereignisse kündigen sich an ...

Einfach ein muss, wenn man das erste Buch gelesen hat und es war genauso schön fließend geschrieben, wie das Erste.

— Lese-Sylli
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  • Rezension zu "Die Tochter der Venezianerin" von Christa Kanitz

    Die Tochter der Venezianerin
    mabuerele

    mabuerele

    05. May 2011 um 17:58

    Seit dem ersten Teil „Die Venezianerin“ sind 15 Jahre vergangen. Luc, der damals verschwand, ist in Oman als Medicus ausgebildet worden. Er plant mit Alinia die Flucht nach Europa… Dort haben Robert und Silvana geheiratet. Theresa feiert ihren 20. Geburtstag. Robert reist am nächsten Tag nach Venedig, weil es Probleme im Weihrauchhandel gibt. Theresa übernimmt währenddessen die Geschäftsführung. Im Kontor erinnert sie alles an ihren Schwiegervater, in den sie sich verliebt hat… Der Roman zeichnet ein Gemälde einer Händlerfamilie in Deutschland Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Familie hatte sich emporgearbeitet, nun wird alles dem Geschäft untergeordnet, auch persönliche Bedürfnisse und Wünsche. Im Gegensatz zu anderen Romanen der Autorin wirken die Flucht aus dem Oman und das Verschwinden der jungen Frau auf mich sehr märchenhaft. Bei der Ankunft Alinias treten ähnliche Probleme auf, wie damals beim Eintreffen Silvanas. Hat Silvana vergessen, dass sie auch nicht bereit war, sich den Familiengewohnheiten zu beugen? Die Charakterisierung Alinias ist sehr widersprüchlich. Je selbstbewusster sie wird, desto negativer wird ihr Charakter gezeichnet. Theresa ist eine starke Frau. Die Vorgänge in Rostock und Lübeck könnten sich durchaus so abgespielt haben. Sie weiß, was sie will, ist hilfsbereit und tolerant. Der letzte Satz des Romans aber deutet an, dass ihr persönliches Glück sehr flüchtig war… Das Buch lässt sich gut lesen. Relativ kurze Kapitel, die an unterschiedlichen Schauplätzen spielen, halten die Handlung zusammen und sorgen für innere Spannung.

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