Christa Ludwig

 3.9 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Blitz ohne Donner, Die Siebte Sage und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Ein Bündel Wegerich
Neu erschienen am 29.08.2018 als Hardcover bei Freies Geistesleben .

Alle Bücher von Christa Ludwig

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Christa LudwigBlitz ohne Donner
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Blitz ohne Donner
Blitz ohne Donner
 (9)
Erschienen am 01.03.2014
Christa LudwigDie Siebte Sage
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Die Siebte Sage
Die Siebte Sage
 (4)
Erschienen am 01.02.2007
Christa LudwigHufspuren. Das Feuerfohlen
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Hufspuren. Das  Feuerfohlen
Hufspuren. Das Feuerfohlen
 (2)
Erschienen am 03.03.2010
Christa LudwigHufspuren: 136 Hufe zu viel
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Hufspuren: 136 Hufe zu viel
Hufspuren: 136 Hufe zu viel
 (1)
Erschienen am 01.05.2011
Christa LudwigHufspuren: Fliegender Wechsel
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Hufspuren: Fliegender Wechsel
Hufspuren: Fliegender Wechsel
 (1)
Erschienen am 01.03.2014
Christa LudwigDer Himmel auf Pferden
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Der Himmel auf Pferden
Der Himmel auf Pferden
 (1)
Erschienen am 25.08.2010
Christa LudwigEin Lied für Daphnes Fohlen
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Ein Lied für Daphnes Fohlen
Ein Lied für Daphnes Fohlen
 (1)
Erschienen am 01.09.1998
Christa LudwigHufspuren. Geschecktes Glück
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Hufspuren. Geschecktes Glück
Hufspuren. Geschecktes Glück
 (1)
Erschienen am 26.08.2009

Neue Rezensionen zu Christa Ludwig

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Herbstlaubs avatar

Rezension zu "Die Siebte Sage" von Christa Ludwig

Wunderschönes und märchenhaftes Abenteuer
Herbstlaubvor 6 Monaten

Mit „Die Siebte Sage“ schob mir meine Tante ein äußerst intelligentes Jugendbuch unter, das vom Leben zweier Völker mit unterschiedlichen Religionen im selben Land handelt, und somit auch aktuell von Bedeutung ist.

Als das Geheimnis des bardischen Hirtenmädchens Dshirah enttarnt wird, und die sechs Zehen an ihren Füßen entdeckt werden, bleibt ihr nur die Flucht. Denn ihr Geburtsmerkmal macht sie möglicherweise zum prophezeiten Dschinnu, das nach sieben Nächten im Luxus des Kalifenpalastes die verlorene Siebte Sage ihres Volkes erzählen muss, um einen fortdauernden Konflikt zwischen Barden und den herrschenden Araminen zu schlichten. Andernfalls würden sie und ihre Familie mit dem Tode bestraft.

Als das Unausweichliche näher rückt, begibt Dshirah sich gemeinsam mit ihrem Bruder Januão auf eine abenteuerliche Suche in den Palästen. Sie lesen in Mosaiken, durchstreifen Keller, Kerker und Bäder und decken nach und nach die Wahrheit über die Vergangenheit der beiden Völker auf.

Diese wunderbare Geschichte ist gleichermaßen spannend wie poetisch. Die bildhafte Sprache bezaubert und zieht den Leser schnell ganz tief in die orientalische Welt hinein, die auf der einen Seite so unendlich viel Schönheit zu bieten hat, auf der anderen Seite viele düstere Geheimnisse verbirgt.

Das Besondere: Es existieren kein Schwarz oder Weiß, kein eindeutig gutes oder schlechtes Volk, und nicht jede Grausamkeit entpuppt sich auch auf den zweiten Blick noch als solche. Die Geschichte ist facettenreich und weitestgehend unvorhersehbar, sie bietet philosophische Parabeln, stellt sich klar gegen Rassismus und bietet neben der poetischen Reise mit kniffligen Rätseln auch Einblicke in tiefe völkerübergreifende Freundschaften, die allein durch Vertrauen eine Chance haben, zu bestehen.
An einigen wenigen Stellen empfand ich die Sprache bzw. die transportierten Gedankengänge als zu abrupt wechselnd, so dass ich mich, wirklich gefangen im Text, kurz verloren fühlte und mich erst wieder neu orientieren musste. Auch hätte ich mir den Fokus gegen Ende mehr auf Dshirah denn auf Januão gewünscht.

Mein Fazit:
Insgesamt eine wunderschöne und lehrreiche Geschichte aus einem geheimnisvollen orientalischen Land, die nachdenklich stimmt und eine wundervolle Botschaft hinterlässt. Uneingeschränkt empfehlenswert.

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Rezension zu "Hufspuren. Das Feuerfohlen" von Christa Ludwig

Kein typisches Pferdebuch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Handlung: Nachdem der Rapphof und der Tunierstall frieden geschlossen haben, könnte alles so schön sein. Doch da eröffnet ein 3. Reitstall, wird es wieder einen Streit geben?

Meinung: Ein sehr schönes, untypisches Pferdebuch mit interressanter Handlung. Es zeigt den Reitstallaltag ungeschminkt, wenn man ein Pferd verliert, wenn die Freunde den Stall wechseln oder Reitstallstreit und mobbing im eigenen Stall.

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HelmuthSantlers avatar

Rezension zu "Die Siebte Sage" von Christa Ludwig

Rezension zu "Die Siebte Sage" von Christa Ludwig
HelmuthSantlervor 6 Jahren

Eine Fabel, eine Parabel, leichtfüßig und duftig erzählt, vollgestopft mit originellen Ideen und großartigen Interpretationen von Märchen, großartigen Beschreibungen von Palästen und dem täglichen Leben der Menschen dort, wohlklingenden Namen und Sprachen — kurz, ein wunderschönes Buch!
Die Story: Dshirah besitzt an jedem Fuß sechs Zehen. Damit müsste sie im Kalifenpalast leben und nach sieben Nächten im größtmöglichen Luxus die Siebte Sage erzählen, die endlich Frieden zwischen den Barden und den Araminen stiften soll. Dshirahs Eltern dagegen finden solche hehren Ideale zwar gut, aber trotzdem haben sie ihre Tochter so lange wie möglich versteckt: Denn nach der siebten Nacht ist Dshirahs Lebenserwartung denkbar kurz. Irgendwann wird das Geheimnis entdeckt und als ihr Bruder Januao ebenfalls in den Palast übersiedelt, findet er beim Umherstreifen etwas Ungeheuerliches heraus: Scheinbar wurde die Siebte Sage vor langer Zeit schon ganz anders erzählt, als sie tatsächlich lautet…
Dieses Werk ist mein Erstkontakt mit der Autorin und ich muss gestehen, es ist lange her, dass ein Märchenbuch mich so begeistert hat. Besonders berührend die leisen Zwischentöne, die von einer für alle Menschen friedlichen Welt träumen: ich würde dieses Buch in einem Atemzug mit Lessings „Nathan der Weise“ nennen und es schneidet im Vergleich gewiss noch besser ab. Lässt sich gewiss auch gut für die Schule verwenden, z.B. im Deutsch-, Religions- oder Philosophieunterricht.
Fazit: Für TräumerInnen und solche, die es (wieder) werden wollen, von 8—99.

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