Christa Maerker »Wir haben uns verzweifelt geliebt«

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Inhaltsangabe zu „»Wir haben uns verzweifelt geliebt«“ von Christa Maerker

Sie waren das Traumpaar Hollywoods, der Klatschpresse, ja der ganzen Welt: Elizabeth Taylor, »die schönste Frau unter der Sonne«, und Richard Burton, »the sexiest man alive«. 1962, auf dem Höhepunkt ihrer Karrieren, lernten sie sich bei den Dreharbeiten zu »Cleopatra« kennen und lieben. Es folgten eine zehnjährige Ehe, Alkohol-Exzesse, Trennungen, Versöhnungen, Scheidung und erneute Heirat – aber auch Triumphe, Oscar-Nominierungen, Spitzengagen und Weltruhm. Christa Maerker schreibt die erste Doppelbiographie der beiden Ausnahmekünstler, die zu den bedeutendsten Schauspielern der Filmgeschichte zählen. Der Film-Klassiker »Wer hat Angst vor Virginia Woolf«, in dem Taylor und Burton die Hauptrollen spielten und der mit fünf Oscars ausgezeichnet wurde, gilt als Spiegel des selbstzerstörerischen Ehelebens der beiden. In der Tat: Sie küssten und sie schlugen sich, sie konnten nicht mit-, aber auch nicht ohne einander leben. Ausweg war immer häufiger der Alkohol, bei dessen Konsum »Lizzie« ihrem »Dickie« nicht nachstand. Er nannte sie dann »fettes Törtchen«, sie ihn schlicht »Säufer«. Am nächsten Tag gab’s wieder 50 000-Dollar-Schmuck und gemeinsame Glamour-Auftritte, Liebesschwüre und melodramatische Szenen am Set. Maerker findet den richtigen Ton für dieses Drama – eine augenzwinkernde Leichtigkeit, die den Respekt vor der grandiosen Leistung der beiden Protagonisten nie verliert.

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  • Rezension zu "»Wir haben uns verzweifelt geliebt«" von Christa Maerker

    »Wir haben uns verzweifelt geliebt«
    rallus

    rallus

    07. February 2013 um 08:36

    Elizabeth Taylor und Richard Burton sind zwei Ikonen der 60/70er Jahre und bekannt durch ihre Exzesse und ihre meist öffentliche gehandhabte Haß-Liebe. "Wir haben uns verzweifelt geliebt" war ein Ausspruch von Liz Taylor der schönsten Frau der Welt und so betitelt Christa Maerker reißerisch ihre "Biographie" der beiden Schauspieler. Aufreibend und zerfleischend war ihr Leben und ihre ewige Liebe. Den Anfang im Buch macht der auslösende Funken "Cleopatra" eine der erfolgreichsten Filme der Welt. Dann schwenkt sie auf die Vergangenheit der beiden Liebenden, den Kinderstar Liz Taylor und den besten Shakespeare Darsteller Richard (Jenkins) Burton. Die zwei Ehen und ihre Scheidung aber nicht enden wollende Freundschaft und Liebe. Das Buch ist weniger als ausfüllende Biografie zu sehen, mehr als Verständnis und Hintergund der großen Liebe. Dabei bedient Maerker sich bei den, sicher umfangreicheren Biographien die existieren und verwebt dies, mit einer zwar distanzierten Sprache, aber emotional sehr dicht an den Figuren bleibend zu einer, mit den gesellschaftlichen Hintergründen ausgeleuchteten, großen Story. Dass dies vielleicht literarisch nicht voll ausgereift ist, sie vielleicht an manchen Stellen Filme und Personen nicht ganz perfekt einsetzt und manchmal einfach etwas oberflächlich bleibt im Erzählen - geschenkt. Wichtig war für mich das herüberbringen des Gefühls, dass hier zwei Seelen sich gefunden hatten, aber wegen ihrer Arbeit und ihrer Krankheiten einfach auseinandergehen mussten. Hinterlassen haben sie uns viele Filme und Glamour und vielleicht auch ein dankendes Gefühl einer großen Liebe irgendwie beigewohnt zu haben.

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  • Rezension zu "»Wir haben uns verzweifelt geliebt«" von Christa Maerker

    »Wir haben uns verzweifelt geliebt«
    thursdaynext

    thursdaynext

    Traurig und beindruckend diese verzweifelte Liebe. Trotz wohltuend, angemessener Distanz nähert sich die Biographin in ihrem Buch diesen zwei Ausnahmemimen und gibt Einblicke in ihr Denken und Handeln. Bösartige Klatschereien darf man sich nicht erwarten und das zeichnet diese liebevolle Bio aus. Als Kind habe ich, damals heimlich, Cleopatra geschaut und war hingerissen. Später "Die Katze auf dem heissen Blechdach, Giganten , 1984, Die Augen der Medusa " Das Egebnis war dasselbe. Etwas Liebe bleibt immer.

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