Christa Pöppelmann Die Bibel

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Inhaltsangabe zu „Die Bibel“ von Christa Pöppelmann

Die biblische Geschichte in 150 Meisterwerken der Kunstgeschichte

• Alles über den Ursprung der Heiligen Schrift sowie die berühmtesten Geschichten des Alten und Neuen Testaments in 150 Bildern und Texten

• Meisterwerke christlicher Kunst: von Giotto über Michelangelo bis Chagall

• Fundiert, umfassend und leicht verständlich

Kein anderes Buch hat die Geschichte und Kultur unserer Welt so sehr geprägt wie die Bibel. Von der Erschaffung Adams bis zur Auferstehung Jesu präsentiert dieses wunderschön gestaltete Buch die wichtigsten Geschichten des Alten und Neuen Testaments sowie alles Wissenswerte über den Ursprung der Heiligen Schrift. 150 berühmte, einprägsame Meisterwerke der christlichen Kunst vom frühen Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert illustrieren die prägnanten Texte und lassen die Welt der Bibel lebendig werden. Begeben Sie sich mit diesem anschaulichen, umfassenden und leicht verständlichen Führer auf eine faszinierende Reise durch das Buch der Bücher!

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    Die Bibel

    SeilerSeite

    19. April 2016 um 12:54

    Keine Frage, dieses Buch macht was her. Schon der schicke Hardcovereinband weckt die Neugier auf den Innenteil. Dieser punktet durch zahlreiche und oft großformatige Hochglanzbilder der hier behandelten Kunstwerke, die in guter Qualität abgedruckt sind. Das Layout ist übersichtlich und ansprechend gestaltet: auf jeweils einer Seite wird zu einer Geschichte oder zu einem Buch der Bibel ein Kunstwerk vorgestellt. Zusätzliche Infokästen erläutern spezielle Fachausdrücke oder geben ganz kurz einen Einblick zu einem wichtigen Stichwort. Doch leider besitzt nicht alles, was nach außen hin glänzt, auch eine ebenso gute inhaltliche Qualität, und das trifft auf das Sachbuch der aus Aschaffenburg stammenden freien Journalistin Christa Pöppelmann leider zu. Schon das Vorwort führt nicht wirklich in das Buch ein. Es wird ein allgemeiner Überblick über die Bedeutung der Bibel in der Kultur gegeben, der zwar durchaus informativ ist, aber wichtige Fragen offen lässt:Wie verfährt das Buch? Aus welcher Perspektive ist es geschrieben? Nach welchen Kriterien wurden die Kunstwerke ausgewählt? Warum werden nur Kunstwerke bis Ende des neunzehnten Jahrhunderts behandelt und keine zeitgenössische Kunst (die es zu biblischen Themen aber durchaus gibt)?Im Anschluss an das Vorwort gliedert sich das Buch in fünf große Abschnitte: Die Bibel im Überblick, Altes Testament, Neues Testament, Übersetzung und Verbreitung sowie das Register. Zu jeweils einem Thema, einer Geschichte oder einem biblischen Buch wird ein Kunstwerk erklärt und der biblische Inhalt wiedergegeben und erläutert. Dabei kommen sowohl sehr bekannte Werke, beispielsweise von Michelangelo, Raphael oder Cranach in den Blick als auch eher unbekannte Künstler, was eine gelungene Mischung ergibt. Leider sind die inhaltlichen Erklärungen oft sehr oberflächlich, zu einseitig oder teilweise schlichtweg falsch. Zwei Beispiele müssen in dem begrenzten Platz dieser Rezension zur Anschauung genügen: Gleich zu Beginn stellt die Autorin im Überblicksteil auf S. 11 die jüdische Bibel (Tanach) vor. Demnach gliedern sich die Nevim, die Prophetenbücher (die übrigens in der korrekten Schreibweise Neviim heißen) in die älteren und jüngeren Propheten. Zur letzteren Gruppe zählen u.a. auch die Propheten Abdias, Sophonias, Aggäus, Zacharias und Malachias. Nun ist es jedoch so, dass in den Neviim, die sich im übrigen in die Vorderen und die Hinteren Propheten gliedern, diese Namen nicht auftauchen. Warum? Weil die Autorin (aus welchem Grund auch immer) weder die gebräuchlichen deutschen noch die hebräischen Namen in Umschrift verwendet, sondern die griechischen Bezeichnungen der Septuaginta bzw. die lateinischen der Vulgata. Zwar mögen in diesen Bibelübersetzungen die Propheten so benannt sein, in dieser Art tauchen sie jedoch in keiner deutschen Ausgabe auf und im hebräischen Tanach, um den es hier ja eigentlich geht, schon gar nicht. Als zweites Beispiel sei die Wulfila-Übersetzung des Vaterunsers auf S. 180 genannt. Erst einmal bleibt unklar, woher diese Übersetzung überhaupt stammt. Dann findet sich im gotischen Text sehr häufig ein grichisches π. Tatsächlich müsste an diesen Stellen jedoch das gotische ϸ stehen. Dieses wird ähnlich wie ein stimmhaftes englisches th ausgesprochen und heißt Thorn. Das π gibt es auch als Buchstaben, es wird aber wie das deutsche P ausgesprochen und heißt Pi. Es handelt sich also um einen gänzlich anderen Buchstaben, der hinsichtlich Artikulation und Lautwert enorme Unterschiede aufweist. Nun könnte man natürlich einwenden, diese beiden Beispiele seien Spitzfindigkeiten, die doch gar nicht so wichtig sind. Natürlich liegt auf der Hand, dass ein Sachbuch, das auf solch begrenztem Raum so viele Informationen zu Kunst und Bibel aufbereitet, niemals so sehr in die Tiefe gehen kann wie ein wissenschaftliches Fachbuch. Trotzdem sollten gerade die darin präsentierten und ausgewählten Fakten auch wirklich Fakten sein und keine Halbwahrheiten und Ungenauigkeiten, die durch ein wenig Recherche leicht hätten vermieden werden können. Fazit: ein allgemeine Einführung sowohl in die biblischen Inhalte als auch in die Kunstgeschichte, der man jedoch leider nicht alles glauben darf.Seitenzahl: 192Format: 21 x 26 cmVerlag: komet

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