Christa Parrish Der lange Weg nach Hause

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Inhaltsangabe zu „Der lange Weg nach Hause“ von Christa Parrish

Sarah Graham kommt nach dem Tod ihres Vaters in das Dörfchen Jonah, um ihr Erbe anzutreten. Das hat sie auch bitter nötig, denn sie ist völlig abgebrannt. Ohne den Ruf des Geldes hätten sie keine zehn Pferde in die Heimat ihres Vaters gebracht, mit dem sie nur schlechte Erinnerungen verbindet. Entsprechend abweisend verhält Sarah sich gegenüber den Dorfbewohnern. Doch die Freundlichkeit, die diese ihr entgegenbringen, durchdringt nach und nach Sarahs sorgfältig aufgebauten Schutzpanzer. Schließlich beginnt die junge Frau zu erkennen, dass sich ihre Pläne für die Zukunft und ihre Erinnerungen an die Vergangenheit grundlegend ändern werden …

Ein Buch was berührt und lange nachklingt.

— Synapse11

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    Der lange Weg nach Hause

    LEXI

    Die frisch geschiedene und mittellose Sarah Graham macht sich auf den Weg in den kleinen Ort Jonah, um ihr Erbe anzutreten. Ihrem kürzlich verstorbenen Vater gegenüber hegt sie jedoch keine freundlichen Gefühle, im Gegenteil. Mit ihm verbinden sie lediglich negative Erinnerungen und grenzenlose Enttäuschung, Wut und Hass. Als Sarah vom Nachlassverwalter ihres Vaters erfahren muss, dass dieser den Antritt des Erbes mit einer Bedingung verknüpft hat, rastet die junge Frau beinahe aus. Sie, die an ein anonymes und unabhängiges Leben in der Großstadt gewöhnt ist, muss sechs Monate im Haus ihres Vaters in Jonah verbringen, ehe sie an das Vermögen herankommt. Sarah kommt mit der fürsorglichen und vertraulichen Art der Dorfbewohner absolut nicht klar und brüskiert in kurzer Zeit alle Menschen, die es gut mir ihr meinen. Ihre Verletzungen aus der Vergangenheit reichen so tief, dass der Schutzpanzer, den sie um ihr Herz gezogen ist, scheinbar nicht zu durchbrechen ist. Und dennoch… im Laufe der Zeit bröckelt die eiserne Fassade, und Sarah beginnt aufzutauen… Um ehrlich zu sein: angesichts des Coverfotos und des Klappentextes hätte ich dieses Buch wohl kaum zur Hand genommen. Umso mehr freue ich mich, dass eine Leseempfehlung mich auf dieses Buch aufmerksam machte. Was mich bei dieser Lektüre erwartete, war völlig anders als alles, was ich mir vorgestellt hatte. Die Protagonistin ist eine Person mit vielen Ecken und Kanten, mit Eigenheiten, die mir teilweise sogar zutiefst unsympathisch waren. Und dennoch… im Verlauf der Geschichte lernte ich ihre Handlungsweisen zwar nicht zu entschuldigen, ich begann sie aber zu verstehen. Christa Parrish zeichnet in diesem Roman Figuren, die dermaßen lebendig und authentisch geschildert sind, dass man nicht umhin kann, sich vollständig auf sie einzulassen. Nicht nur die spröde Sarah, sondern auch die freundliche und fürsorgliche Familie Watson und der mit einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit behaftete Arzt, Dr. White, vermochten es, mich für sie zu erwärmen. Meine Lieblingsfigur war jedoch die kleine, pummelige Memory Jones, die ein Herz aus Gold zu haben schien und nach und nach Sarahs Abwehr durchbrach, sie unter ihre Fittiche nahm. Die Protagonisten dieses Romans waren dermaßen einnehmend, dass ich gerne noch länger in diesem kleinen Dörfchen verblieben und an Sarahs Seite weitere Geschichten seiner Einwohner erfahren hätte. Ich möchte diesem Buch auch zugute halten, dass es kein „klassisches happy-end“ aufweist, wie bereits ein Vorrezensent angemerkt hatte. Es wäre hier auch nicht passend gewesen. Was Christa Parrish mit diesem Buch geliefert hat, war ein äußerst gelungener Debütroman, eine berührende Geschichte, die viele Einzelschicksale zu einem außergewöhnlichen Ganzen verwebt. Sie gibt dem Glauben an Gott viel Raum in diesem Buch und betont das Miteinander, besonders in schweren Zeiten. Christa Parrish konzentriert sich dabei vor allem auf die Themen Nächstenliebe und Vergebung, bringt die Leser aber immer wieder mit ihrem Humor zum Schmunzeln. Von den Schicksalen der Menschen in Jonah zu lesen und ihren gegenseitigen Einfluss aufeinander miterleben zu dürfen, war ein Leseerlebnis der ganz besonderen Art. Ich möchte dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der tiefgründige Charaktere in einer ebensolchen Handlung zu schätzen weiß. „Der lange Weg nach Hause“ war nicht nur für die Autorin, sondern auch für mich ein Debüt, und ich würde sehr gerne mehr von Christa Parrish lesen. Für dieses Buch vergebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung und die maximale Anzahl an Bewertungssternen!

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    • 4
  • Ein ganz besonderes Buch

    Der lange Weg nach Hause

    Arwen10

    17. May 2013 um 11:17

    Und leider habe ich es jetzt erst entdeckt ! Aber gerade noch rechtzeitig, bevor es vom Markt verschwunden ist.... Sarah Graham kommt nach dem Tod ihres Vaters in das Dörfchen Jonah, um ihr Erbe anzutreten. Sie ist total abgebrannt und entsetzt, als sie erfährt, dass sie um das Erbe anzutreten, erstmal ein halbes Jahr in Jonah leben muss. Dementsprechend ist sie alles andere als freundlich zu den Dorfbewohnern, die ihr ganz ohne Vorurteile entgegenkommen. Alle hier scheinen auch große Stücke aufs Sarahs Vater zu halten, den Sarah das letzte Mal als Kleinkind gesehen hat und von dem sie nur weiß, dass er ihre Mutter umgebracht hat.... Dieses Dorf Jonah ist etwas ganz Besonderes. Selten habe ich in einem Roman so viele Protagonisten getroffen, die so normal, unscheinbar, ärmlich und doch so außergewöhnlich sind. Die meisten Menschen haben gerade genug zum Leben, umso mehr erstaunt es, wie sehr ihnen der Nächste am Herzen liegt. In diesem Buch begegnen wir einigen Menschen, die Schweres in ihrem Leben durchmachen mussten oder die Schuld auf sich geladen haben.  Das Thema Vergebung ist ein großes Thema, kann Sarah ihrem Vater vergeben oder ihrer Großmutter, bei der sie eine lieblose Kindheit verbracht hat ? Auch andere Dorfbewohner tragen unter ihrer "Schuld". Am Ende ist so manches anders, als erwartet. Eines bleibt, die Hoffnung und ein neuer Anfang. Man sieht , was wichtig ist im Leben und das Gott uns hilft, das Leid zu überwinden, wenn wir uns denn auf ihn verlassen. Ein wunderbares Buch mit viel Potential zum Nachdenken !

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