Christa Parrish Reise ans Licht

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Inhaltsangabe zu „Reise ans Licht“ von Christa Parrish

Ein kleines Mädchen, erst wenige Stunden alt, wird gerade noch rechtzeitig gefunden – in einer Plastiktüte am Ufer des Flusses. Von der Mutter fehlt jede Spur. Ihr Retter, der Polizist Benjamin Patil, übernimmt die Ermittlungen.

Benjamin und seine Frau Abbi, selbst kinderlos, nehmen als Pflegeeltern das Baby bei sich auf. Doch das neugeborene Kind reißt bei Abbi alte Wunden auf und bringt ihren gewohnten Alltag gehörig durcheinander. Gleichzeitig öffnet es ihr die Augen für die Situation ihres Mannes, der schwer traumatisiert von einem Afghanistaneinsatz zurückgekehrt ist. Benjamin hofft, dass das Kind ihn von seinen düsteren Gedanken abbringt. Beiden ist bewusst, dass sie sich innerlich weit voneinander entfernt haben. Kann das kleine Mädchen ihre Ehe retten?

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    heaven4u

    20. January 2013 um 20:14

    Benjamin ist Polizist und Afghanistan-Veteran, hat Depressionen und Schuldgefühle und ist verheiratet mit Abbi. Ihre Ehe hängt am seidenen Faden, nur die Gewohnheit lässt sie nicht auseinander gehen. Beide sind grundverschieden, auch Abbi begräbt ihre Probleme in Abführmitteln und stundenlangem joggen. Als Benjamin bei einem Einsatz ein ausgesetztes Baby findet, beschließt er, das Baby aufzunehmen. Abbi ist überfordert. Dennoch bewirkt dieses kleine Wesen so viel mehr in ihrem Herzen als sie sich eingestehen will. Dann ist da noch Matthew, er ist gehörlos und wächst in sehr chaotischen Familienverhältnissen bei der Tante auf, weil seine Mutter immer wieder auf Drogen ist und nicht für ihn sorgen kann. Matthew passt anfangs auf die kleine Silvia auf, weil er Geld sparen will um seinen Vater zu suchen, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, verweben sich beide Geschichten. Wird Matthew den Mut finden, seinem Vater gegenüberzutreten? Wird die kleine Silvia Benjamin und Abbi wieder näher zusammen bringen? „Reise ans Licht“ ist ein leises Buch, was ihre Geschichte nur ganz langsam erzählt und alle beteiligten Personen sehr genau beschrieben werden. Jeweils aus der Sicht von Abbi, Benjamin und Matthew bekommt man Einblick in die einzelnen Lebensgeschichten der drei. Dabei geht es um teils ganz alltägliche Probleme, wie das Auseinanderleben eines Ehepaares und die vielen Versuche dies wieder rückgängig zu machen. Es geht um das Überleben in einer chaotischen und sozial schwachen Familie, um Familienzusammenhalt, um Vergangenheitsbewältigung und Vergebung. Trotz der vielen Themen ist der Roman nicht überladen, alles geht ineinander über und wird auch zum Schluss hin so weit wie möglich geklärt, dennoch gibt es aber keineswegs durchweg ein Happy End. Das hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein schmalziger Liebesroman sondern ein ehrliches Buch mit Problemen die jedem so passieren könnten. Der Glaube spielt eine sehr wichtige Rolle, wirkt aber nicht aufgesetzt. Es soll zeigen, dass Gott uns sucht und es immer einen Ausweg gibt, wenn wir es zulassen und dass nicht immer alles nach den eigenen Wünschen geht sondern wir Gott das Zepter überlassen sollen. Er weiß, warum diese Tragödie am Ende doch gut wird, wenn auch anders als wir denken. Reise ans Licht ist ein bodenständiger Roman einer sehr vielversprechenden Autorin. Ich hoffe wir werden hier in Deutschland noch mehr Bücher von ihr lesen können.

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  • Leserunde zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    Arwen10

    Heute möchte ich euch zusammen mit dem Brunnen Verlag zu folgender Leserunde einladen: Reise ans Licht von Christa Parrish Zum Inhalt: Ein kleines Mädchen, erst wenige Stunden alt, wird gerade noch rechtzeitig gefunden – in einer Plastiktüte am Ufer des Flusses. Von der Mutter fehlt jede Spur. Ihr Retter, der Polizist Benjamin Patil, übernimmt die Ermittlungen. Benjamin und seine Frau Abbi, selbst kinderlos, nehmen als Pflegeeltern das Baby bei sich auf. Doch das neugeborene Kind reißt bei Abbi alte Wunden auf und bringt ihren gewohnten Alltag gehörig durcheinander. Gleichzeitig öffnet es ihr die Augen für die Situation ihres Mannes, der schwer traumatisiert von einem Afghanistaneinsatz zurückgekehrt ist. Benjamin hofft, dass das Kind ihn von seinen düsteren Gedanken abbringt. Beiden ist bewusst, dass sie sich innerlich weit voneinander entfernt haben. Kann das kleine Mädchen ihre Ehe retten? Ich suche 3 Testleser, die das Buch innerhalb dieser Leserunde lesen und rezensieren. Ganz wichtig, sendet mir nach dem Lesen und Rezensieren eure Rezension und Links, damit ich diese an den Verlag weiterleiten kann. Auch bitte ich darum, die Rezension möglichst auf amazon und/oder  anderen Verkaufsplattformen einzustellen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag, der uns für diese Leserunde 3 Bücher zur Verfügung gestellt hat ! Bewerbt euch bitte bis zum 19. Juni 12 Uhr, danach gebe ich die Gewinner bekannt. Start der Leserunde: Wenn alle ihr Buch haben. Heute möchte ich von euch wissen, welches Buch aus dem Brunnen Verlag euch noch interessiert ? Hier geht es zur Homepage des Verlages: http://www.brunnen-verlag.de/index.php?parent=30⊂=yes&idcat=30⟨=1

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    SiCollier

    17. July 2012 um 18:15

    „Ungewöhnlich“ wäre ein Begriff, der auf dieses Buch ist in mancherlei Hinsicht zutrifft. Ungewöhnlich im Hinblick auf die Hauptpersonen, die so gar nicht dem Mainstream-Schema entsprechen. Denn da ist Abbi, die ehemalige Hippie-Braut, verheiratet mit Benjamin Patil, der in Afghanistan verwundet wurde, aus dem aktiven Dienst ausscheiden mußte und nun als Hilfssheriff Dienst tut. Daß er überlebte, während sein Freund bei einem Überfall in Afghanistan ums Leben kam, hat er nie verwunden. Abbi hingegen, die Pazifistin, trägt Tattoos, hat gegen den Krieg demonstriert (während ihr Mann im Einsatz war) und kämpft gegen ihre Fettsucht. Ihre Ehe befindet sich in einer schweren Krise. Dann ist da noch Matthew, der etwa siebzehnjährige taube Junge aus schwierigen Verhältnissen, der bald eine Nierentransplantation braucht, will er weiterleben. Ungewöhnlich ist das Buch im Hinblick darauf, daß es eben nicht darum geht, daß „sie sich kriegen“, sondern um das, was nach der Hochzeit kommt: die Bewährung im täglichen Leben, dann, wenn die Probleme kommen. Knüppeldick. Ungewöhnlich im Hinblick auf die Vielzahl der Themen, die angesprochen werden: Kriegstraumata, Ehekrise, Familienprobleme, zerrüttete Familien, was ist richtig - was ist falsch. Um nur die Wesentlichen zu nennen. Ungewöhnlich auch dergestalt, daß trotz der scheinbaren Themenfülle das Buch nicht überladen wirkt, sondern sich alles logisch und folgerichtig entwickelt. Daß selbst dann, wenn es knüppeldick kommt, es nicht gekünstelt wirkt, sondern sehr realitätsnah. An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob die Autorin recherchiert hat - oder aus eigener Erfahrung schrieb. Denn die sind so nah am Leben, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß sich jemand solches vorstellen kann. Und ungewöhnlich schließlich dahingehend, daß die Autorin diese schwierigen Themen und Situationen mit einer bewundernswerten Leichtigkeit meistert und für mein Empfinden zu jeder Zeit die richtige Balance zwischen Ernst und Unterhaltung, für jede Situation den richtigen Ton findet. Hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit dem teilweise recht zahlreichen Personal, so gab sich das nach geraumer Zeit. Das Buch entwickelte einen Sog, dem ich mich kaum entziehen konnte. Ein „Pageturner“, bei dem es mir schwer fiel, für so unwichtige Dinge wie Essen, Schlafen oder gar Arbeiten Lesepausen einzulegen. Die Figuren erwachten in meinem Kopf zum Leben, ich konnte sie mir gut vorstellen und nachfühlen, weshalb sie so handelten, wie sie es denn taten. Überraschend war vielleicht, wie (innerlich) stark Matthew ist und welch guten Einfluß er auf seine direkte Umgebung ausüben kann. Andererseits gibt es in seiner Situation wohl nur zwei Möglichkeiten: entweder man zerbricht oder man wächst daran. Er ist zum Glück gewachsen. Und schließlich ist ungewöhnlich, daß Benjamin einer eingewanderten indischen Familie entstammt. Während seine Eltern ihren Traditionen verhaftet sind, ist er voll amerikanisiert. Das taucht zwar nur am Rande auf, wirft jedoch ein weiteres interessantes Licht auf das Geschehen. Nicht ungewöhnlich hingegen ist, daß die Autorin aktuelle zeitgeschichtliche Themen mit verarbeitet, Stichwort Afghanistankrieg. Das ist mir inzwischen bei amerikanischen - im Gegensatz zu deutschen - Autoren öfters begegnet, daß solche Ereignisse der jüngsten Geschichte Eingang in Filme (bis hin zu Weihnachtsfilmen, siehe „The Christmas Card“) und Bücher finden. Fast zwangsläufig tauchen dann auch Fragen nach (möglicher) Schuld, Umgang damit und Vergebung auf. Schließlich sind (fast) alle offenen Fragen geklärt und Handlungsstränge zu einem Ende geführt. Und erst hier, auf den letzten Seiten, haben mir ein paar solcher gefehlt, lies das hätte etwas ausführlicher sein dürfen. Zwar ist die verstrichene Zeit passend zu den Entwicklungen, aber es wird denn doch etwas zu schnell erzählt. Das allerdings ist mein einziger wirklicher Kritikpunkt. Denn Christa Parrish hat ungemein viel inhaltliche Tiefe in einen wirklich lesenswerten Roman verpackt. Das ist ihr mit einer bewundernswerten Leichtigkeit gelungen, ohne daß ich je das Gefühl gehabt hätte, das Buch ist „abgehoben“ oder „unrealistisch“. Nein, genau so könnte es sich zutragen. Jetzt. Irgendwo. Kurzfassung „Durch Nacht zum Licht“. Schwierige aktuelle Themen in einen gut lesbaren Roman umgesetzt. Absolut lesenswert.

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    glorana

    16. July 2012 um 11:28

    Ein Ehepaar, welches nur noch nebeneinander herlebt. Da ist Benjamin, ein Polizist, der schwer traumatisiert aus dem Afghanistankrieg heimkehrt und seine Frau Abbi, die keine Kinder bekommen kann und keinen Zugang mehr findet zu ihrem Mann. Dann findet Ben ein ausgesetztes Kind, welches die beiden als Pflegeeltern zu sich nehmen. Und es geht um Matthew, ein Junge, der aufgrund einer Krankheit gehörlos ist. Er macht eine schwerwiegende Entdeckung. Er ist innerlich zerrissen und weiss nicht, wie er reagieren soll. In dieser Geschichte wird eine REISE ans LICHT beschrieben, eine Reise, die wieder zu sich selbst führt und die zeigt, wie wichtig es ist, sich zu öffnen, auch für andere. Zuerst beschreibt die Autorin, die Gefühle der Protagonisten im einzelnen und jeder macht seine Situtaion mit sich selber aus. Es braucht lange Zeit um zu bemerken, dass ein Gemeinsam, ein Miteinander in alles Situationen hilft. Nicht immer ist es wichtig, an allem festzuhalten; auch durch ein Loslassen kann man feststellen, wie nah man beieinander ist, EIn kämpferisches Buch für die Liebe und die Freunschaft. Ein Roman mit Tiefgang, der einen berührt und der guttut. Dieses Buch muss man gelesen haben. Man kann abtauchen in eine Welt, die einem zeigt, wie wichtig es ist, sich zu öffnen und dem anderen zeigt, wie wertvoll er ihm ist.

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    Wildpony

    08. July 2012 um 19:12

    Reise ans Licht - Christa Parrish Kurzbeschreibung Amazon: Ein kleines Mädchen, erst wenige Stunden alt, wird gerade noch rechtzeitig gefunden - in einer Plastiktüte am Ufer des Flusses. Von der Mutter fehlt jede Spur. Ihr Retter, der Polizist Benjamin Patil, übernimmt die Ermittlungen. Benjamin und seine Frau Abbi, selbst kinderlos, nehmen als Pflegeeltern das Baby bei sich auf. Doch das neugeborene Kind reißt bei Abbi alte Wunden auf und bringt ihren gewohnten Alltag gehörig durcheinander. Gleichzeitig öffnet es ihr die Augen für die Situation ihres Mannes, der schwer traumatisiert von einem Afghanistaneinsatz zurückgekehrt ist. Benjamin hofft, dass das Kind ihn von seinen düsteren Gedanken abbringt. Beiden ist bewusst, dass sie sich innerlich weit voneinander entfernt haben. Kann das kleine Mädchen ihre Ehe retten? Mein Leseeindruck: Reise ans Licht ist ein Buch daß einem wieder unter die Haut geht. Es ist leicht und flüssig geschrieben und man kann sich direkt in die Hauptprotagonisten einfühlen. Es erzählt eine traurig schöne Geschichte von einem kinderlosen Ehepaar, das sich auseinandergelebt hat - teils durch ihre Kinderlosigkeit - aber auch zum großen Teil wegen eines posttraumatischen Stresssyptoms, das Benjamin seit dem Afghanistan-Einsatz so sehr quält und das Leben zur Hölle macht. Er kann es nicht verarbeiten, daß er - nur mit den Verlust einiger Zehen - wieder lebend nach Hause gekommen ist, während sein besten Freund sein Leben im Einsatz verloren hat. In diesen traurigen Rest der Ehe flattert wie ein Engelchen das Findelkind Silvia, das von seiner Mutter direkt nach der Geburt ausgesetzt wurde. Dieses kleine Bündel Mensch verändert das Leben von Abby und Benjamin. Leider passiert dann das, was keiner gehofft hatte... die tatsächliche Mutter von Sivia wird gefunden und muß ihre Gefängnisstrafe antreten. Silvia kommt zum richtigen Vater und dessen Famile. Zerbricht jetzt wieder das kleine Glück zwischen Abby und Ben? Wird alles was sich zum Guten gewandt hat wieder wie ein Kartenhaus zusammenfallen? Aber da gibt es ja noch Matthew. Einen gehörlosen Jungen mit einen ganz großen Herz. Und leider einer schlimmen Nierenerkrankung. Kann er den Beiden mit Gottes Hilfe wieder einen Lichtblick für die Zukunft geben? Ich habe bei diesem Buch mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint - und mitgebetet für ein gutes Ende. Es geht dem Leser ganz tief ins Herz - und ich bin wirklich super froh daß ich dieses Buch mit seinen vielen Emotionen lesen durfte. Vergebe dem Buch uneingeschränkt 5 Sterne!!!

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    Amy-Maus87

    04. July 2012 um 12:20

    Es lohnt sich immer, zu kämpfen! Inhalt Ein Mann der aus dem Krieg schwer traumatisiert und depressiv zurück kehrt und nicht den Weg zurück ins Leben findet und eine Frau, die erst machtlos daneben steht und ihre Ehe und ihre gemeinsame Zeit in wachsender Gefahr sieht. Eine schwierige bedrückende Situation für die Beiden. Da passiert ist, dass der Polizist Benjamin ein kleines Baby findet und sie es als Pflegeeltern aufnehmen. Endlich blüht Bastian wieder auf. Doch, kann die Kleine Abby und Benjamin wieder näher zueinander führen?! Meine Meinung Als ich den Klappentext las, war das nicht klar, dass es in diesem Roman um drei Hauptpersonen ging denn dort wurde nur von der Geschichte von Abby und Benjamin geschrieben. Umso erstaunter und Neugieriger war ich natürlich, dass noch Jemand eine große Rolle spielen sollte. Das machte die Sache gleich noch viel aufregender. Christa Prrisch schafft es in ihrem Roman, den Leser langsam an die Geschehnisse heran zu führen. Nichts wird zu schnell oder zu überflogen erzählt. Wir lernen hier das Seelenleben von Benjamin kennen, der schwer gezeichnet aus dem Afghanistankrieg heimkehrte, seine Frau Abby, die ihre ganz eigenen Probleme mit der Welt hat und den jungen gehörlosen Matthew. Am Anfang scheint alles noch sehr offen und ich habe regelrecht nach Parallelen gesucht. Die Autorin beschreibt jedes Gefühl sehr bildlich, sodass ich es fast hätte ergreifen können. Man wird von einer emotionalen Situation in die Nächste gebracht. Von Trauer, Liebe, Verständnis, Vergebung und Machtlosigkeit, war alles dabei. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt, die ich durchlebt habe, bis zur letzten Seite. Und das Schöne dara,n ist für mich natürlich, was es aussagen soll. Es lohnt sich immer zu kämpfen! Ob für die Liebe, die Freundschaft oder für ein besseres Leben. Genau diese Zeilen werden mich noch lange an das Buch erinnern. Einfach wundervoll geschrieben. Fazit Selten hat mich ein Buch so emotional berührt, wie dieser Roman hier. Was auf den ersten Blick eher trist wirkte, ist für mich ein Meisterwerk, an Fertigkeiten im Schreiben geworden. Ich kann Jedem diesen Roman empfehlen, der auf Bücher mit Tiefgang steht und am liebsten darin versinken möchte.

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    SCM-Shop_Koenig

    25. June 2012 um 08:13

    Der Plot klang interessant, also habe ich es gelesen. Die Story wurde ja schon im vorherigen Artikel beschrieben. Ich liess den Roman bis nach der Hälfte einfach auf mich wirken und fragte mich, wohin er führen sollte. Erst im letzten Drittel machte es bei mir "Klick" und ich verstand den Roman. Vielleicht hätte ich nicht andere Bücher parallel dazu lesen sollen. Doch es ist kein Nachteil, dass das Verständnis erst so spät im Buch einsetzte, denn es spiegelt letztlich auch den Weg der Protagonisten auf ihrer "Reise ans Licht" wieder. Es ist ein nun mal ein langer Weg hinaus aus den eigenen Gefängnissen zur Erkenntnis, dass ich mich öffnen muss und die Gemeinschaft mit Menschen brauche um letztlich leben und überleben zu können. Die innere Zerrissenheit der handelnden Personen, die alles mit sich (in sich) selbst ausmachen. Mutmaßungen über den anderen, nicht mit einander reden, Ängste, seelische Belastungen. All das tragen sie mit sich herum und stecken fest. Erst als sie sich Gott und dann für einander öffnen ist der Weg frei. Frei für die "Reise ans Licht."

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  • Rezension zu "Reise ans Licht" von Christa Parrish

    Reise ans Licht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2012 um 11:15

    Benjamin ist Polizeibeamter in einer amerikanischen Kleinstadt und mit Abbi verheiratet. Seit Benjamin als Kriegsveteran aus Afghanistan zurückgekehrt ist, ist er nicht mehr derselbe wie früher. Traumatisiert wendet er sich von seiner Frau und von Gott ab. Als er ein ausgesetztes Baby findet, wird er mit Gefühlen konfrontiert, mit denen er nicht gerechnet hat. Abbi ist das Gegenteil von ihrem korrekten und konservativen Ehemann. Als alternativer Hippie eckt sie mit ihren unkonventionellen Ansichten regelmässig in der Kirchgemeinde an. Abbi kämpft gegen Essstörung und hat Schuldgefühle wegen ihrer Unfruchtbarkeit. Als Benjamin ein Findelkind nach Hause bringt, ist sie mit der Situation überfordert. Matthew ist sechzehn Jahre alt und lebt bei seiner Tante und seinen Cousinen. Aufgrund einer Erbkrankheit hat er sein Gehör verloren und braucht dringend eine Nierentransplantation. Matthew hilft Abbi ums Haus herum. Er spart Geld um seinen Vater zu besuchen, den er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat und der seine letzte Hoffnung ist zu überleben. Reise ans Licht ist ein Buch über Liebe, Vergebung und Familie. Es wurde aus der Sicht von Benjamin, Abbi und Matthew geschrieben, wobei sich die Protagonisten immer abwechseln. Die deutsche Übersetzung (Original in Englisch) ist flüssig und angenehm zu lesen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die auf der Suche nach einem Roman mit Gefühl und Tiefgang sind.

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