Christa Reusch Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

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Inhaltsangabe zu „Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv“ von Christa Reusch

Liebe? Ist überflüssig! Tessa hat die Nase gestrichen voll von Männern. Mit der festen Überzeugung, auch als Single glücklich zu werden, bezieht sie ein kleines Häuschen in Köln. Plötzlich steht Tessas beschauliches Leben auf dem Kopf. Anonyme Briefe, eine namenlose Leiche und der umwerfende Briefträger Leonard ziehen ihr den vertrauten Boden unter den Füßen weg. Mit einem Mal befindet sich Tessa in einem Chaos aus Intrigen, Lügen und ihren aufflammenden Gefühlen für den attraktiven Leonard. Was geht nur vor in ihrem Leben und ihrem Herzen?

Toller Liebes-Krimi der beim Lesen so richtig fesselnd ist

— Beddina

Lovestory mit inhaltlichen und sprachlichen Schwächen

— Sunny7

Ein spannender und gefühlvoller Roman, der mich positiv überraschte!

— booklover_sunsmiling

Ich fand die Geschichte spannend, süß, interessant und gut gelöst! Es wurde an alle Handlungsstränge gedacht. Sehr gut

— SandraPull

Ein lockerer Liebeskrimi

— Alaska111

Leichte, lockere Unterhaltung für ein paar unterhaltsame Stunden.

— Alex1309

Kurzweilige Liebesgeschichte mit kleinen Schwächen

— sinsa

Mischung aus Liebes- und Kriminalgeschichte mit kleinen sprachlichen und inhaltlichen Schwächen

— schnaeppchenjaegerin
  • Rezensionen
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  • Themen
  • Spannender, gefühlvoller Roman

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    booklover_sunsmiling

    26. September 2017 um 15:29

    Ich wurde aufgrund des wunderschönen Covers auf dieses Buch aufmerksam.Nach der Leseprobe war ich auch vom angenehmen und anschaulichen Schreibstil der Autorin überzeugt.Anfangs erwartete ich mir eine romantische Liebesgeschichte, obwohl mich der Zusatz im Titel - der Tote im Stadtarchiv- natürlich schon auf ein unaufgedecktes Rätsel schließen ließ.Doch hatte ich nicht mit der Spannung, der Vielseitigkeit der Geschichte und den liebevoll eingearbeiteten Details gerechnet.~ Die Entwicklung einer beeindruckenden Protagonistin, die einigen Geheimnissen auf die Spur kommt, die manchmal zweifelt und unsicher ist, aber immer wieder viel Stärke beweist.~ Weitere interessante, gut ausgearbeitete Charaktere, die im Buch eine tragendene Rolle spielen und mir schnell ans Herz wuchsen.~ Außerdem viele amüsante Stellen~ natürlich ganz viel Liebe inklusive Missverständnissen, zu denen es da manchmal eben kommen kann und~ so manche Überraschungsmomente.Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Roman, dessen Lektüre ich sehr genossen habe!

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  • Zu viele Zufälle.....

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    Sunny7

    23. July 2017 um 13:29

    Kurz zum Inhalt:Nach dem Tod ihrer Großmutter zieht Tessa in das kleine Häuschen und bekommt schon bald mysteriöse Briefe ohne Absender. Da ihr Vater ähnliche Exemplare zugeschickt bekommt, setzt er seinen Anwaltsfreund auf die Sache an um ein Auge auf Tessa zu haben, was dieser in Form seines Sohnes Leonard auch übernimmt. Währenddessen bittet ihre neue Nachbarin Frau Krinke sie darum, Nachforschungen über ein im Stadtarchiv gefundenes Skelett anzustellen, da sie ihren verschollenen Ehemann als den Toten vermutet.Das Cover hat mein Interesse geweckt, weil es gleichzeitig geheimnisvoll, sinnlich und sanft ist. Wie der Titel bereits verrät, geht es einerseits um Tessa und ihre Liebesgeschichte mit Leonard und um einen ominösen Todesfall im Stadtarchiv, der nie aufgeklärt wurde, was hauptsächlich daran liegt, dass nie wirklich darin ermittelt wurde.Ausgerechnet Tessa, eine Versicherungsangestellte, die nebenbei Kochrezepte für eine kölner Zeitung schreibt, soll nun für ihre Nachbarin herausfinden ob es sich bei dem Toten um ihren verschwundenen Ehemann Johann handelt.Zusätzlich bekommt Tessa in regelmäßigen Abständen mysteriöse Briefe und wird von da an von Leonard heimlich überwacht. Die beiden verlieben sich natürlich, auch wenn sie sich ständig anzicken.Die Idee, eine Liebesgeschichte mit Krimieinlage zu schreiben, ist nicht neu und leider auch nicht wirklich gelungen. Die Story braucht eine Weile bis sie in Gang kommt und ist dabei so sprunghaft und von Zufällen geprägt, dass die Handlung einfach unglaubwürdig und überzogen ist. Diese Sprunghaftigkeit spiegelt sich auch in den Protagonisten wieder, was mich persönlich genervt hat. Ich wurde mit keinem der Charaktere wirklich warm.Der Showdown lässt sich relativ schnell erahnen, somit war für mich kein nennenswerter Spannungsbogen greifbar. Die sprachliche Gestaltung durch eingestreute Dialoge ist geschmackssache, mir macht das nichts aus, mich stören dann doch eher die Namensverwechslungen.Ich hatte mir etwas mehr erhofft, die Handlungsstränge greifen nicht gut genug ineinander, um die Geschichte richtig rund zu machen.

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  • "Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv" von Christa Reusch.

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    Alaska111

    10. August 2016 um 20:45

    Zum Inhalt:Liebe? Ist überflüssig! Tessa hat die Nase gestrichen voll von Männern. Mit der festen Überzeugung, auch als Single glücklich zu werden, bezieht sie ein kleines Häuschen in Köln. Plötzlich steht Tessas beschauliches Leben auf dem Kopf. Anonyme Briefe, eine namenlose Leiche und der umwerfende Briefträger Leonard ziehen ihr den vertrauten Boden unter den Füßen weg. Mit einem Mal befindet sich Tessa in einem Chaos aus Intrigen, Lügen und ihren aufflammenden Gefühlen für den attraktiven Leonard. Was geht nur vor in ihrem Leben und ihrem Herzen?Zum Cover:Also da Cover gefällt mir eigentlich richtig gut. Auf dem Cover ist eine wunderschöne, junge Frau, die ihren Blick nach unten gerichtet hat. An der Seite trägt sie lilafarbende Blumen, die dem Cover etwas Weibliches verleihen. Die Blumen wirken besonders, ja fast schon mystisch und geben dem Cover so eine geheimnissvolle Seite. Allerdings sehe ich den Zusammenhang von Cover und Inhalt leider nicht, was dem Gesamteindruck des Covers leider einen kleinen Abbruch tut. Zur Bewertung:Also der Inhalt war meiner Meinung nach ganz in Ordnung, phasenweise leider ein wenig zu langwierig, zum Ende hin überschlugen sich die Ereignisse förmlich, was leider zur Folge hatte, dass es teilweise etwas unübersichtlich wurde. Die Personen waren klar charakterisiert, Tessa ist eine emanzipierte und selbstbewussten. manchmal auch etwas zickigen Frau. Leonard, ganz der liebe Mann, deren Wortgefechte mit Witz ausgetragen wurden. Allerdings hat mich das Buch nicht richtig überzeugt, ich weiß nicht, ob es an dem Schreibstil lag, der mir vielleicht nicht ganz so gelegen hat oder an etwas anderen, aber deswegen leider nur drei Sterne für dieses Buch. 

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  • Leserunde zu "Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv" von Christa Reusch

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    Doro2

    Lust auf eine Urlaubslektüre mit viiiiel Liebe und ein klein wenig Krimi?Dann möchte ich euch zu meiner ersten Leserunde einladen!Zum Erscheinen meines Debütromanes verlose ich 5 Printexemplare (auf Wunsch signiert) und 10 Ebooks (mobi oder epub). Zum Inhalt (Klappentext): Liebe? Ist überflüssig!  Tessa hat die Nase gestrichen voll von Männern. Mit der festen Überzeugung, auch als Single glücklich zu werden, bezieht sie ein kleines Häuschen in Köln. Plötzlich steht Tessas beschauliches Leben auf dem Kopf. Anonyme Brief, eine namenlose Leiche und der umwerfende Briefträger Leonard ziehen ihr den vertrauten Boden unter den Füßen weg. Mit einem Mal befindet sich Tessa in einem Chaos aus Intrigen, Lügen und ihren aufflammenden Gefühlen für den attraktiven Leonard. Was geht nur vor in ihrem Leben und ihrem Herzen?Dazu hätte ich eine Frage: Tessa bringt sich mit ihrer Neugierde in Schwierigkeiten. Bringt euch eure Neugierde auch manchmal in schwierige oder gar peinliche Situationen?Ich freu mich auf eure Antworten! Eure Christa Reusch

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  • 100 g Liebe + 1 Prise Krimi = Tessas ganz persönliches Chaos

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    ClarissaFairchild

    05. August 2016 um 10:09

    Tessa ist gerade in das Häuschen ihrer verstorbenen Oma eingezogen, als sie mysteriöse Briefe bekommt. (Nein, keine Liebesbriefe, diese Briefe fallen in die Kategorie „Böse mysteriöse Briefe“!) Und nicht nur sie, in der Post ihrer Großmutter findet sie ebenfalls solche Briefe. Sehr merkwürdig… Und dann ist da auch noch dieser Aushilfsbriefträger Leonard… Der sieht ganz schön gut aus… Als ihr dann auch noch ihre Nachbarin von einem Skelett im Stadtarchiv erzählt, dass ihr Mann sein könnte,  ist sie vollkommen überlastet. Dummerweise muss sie für ihre Recherche für ihre Nachbarin ihren Ex, der bei der Zeitung arbeitet, aufsuchen. Der stellt fiese Bedingungen dafür, dass er ihr Informationen zukommen lässt. Sie soll ihn zum Presseball begleiten! Never ever! Aus diesem Grund behauptet Tessa, sie hätte schon eine Begleitung… Wo soll sie die denn hernehmen?! Der Berg an Dingen, die sie erledigen soll, steigt um mindestens 10 cm. Wie soll sie das denn schaffen? Sie muss auch noch arbeiten!   Ich fand dieses Buch sehr schön, sowohl von der Geschichte her, als auch vom Schreibstil. An manchen Stellen war es etwas unrealistisch, aber das hat trotzdem sehr gut gepasst. Es waren auch schöne „Übergänge“ bei den Perspektiv-Wechseln. Der Titel lässt einen erwarten, dass man einen Krimi gekauft/ gewonnen hat, aber es ist eher eine Liebesgeschichte mit einer Prise Krimi. Sehr schön, meiner Meinung nach!

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  • Leichte Lektüre

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    Alex1309

    04. August 2016 um 13:46

    Das Cover ist echt der Hammer – toll gemacht mit den Orchideen und dem Gesicht der Frau. Der Klappentext hat mich ebenso wie das Cover überzeugt, dass ich diesen Roman lesen möchte. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich hatte von jedem ein klares Bild vor Augen. Das Ziel der Autorin mit diesem leichten und lockeren Roman zu unterhalten ist ihr bei mir auf jeden Fall gelungen. Manche Passagen fand ich nicht so toll, dafür haben mich andere wieder mehr angesprochen und ich finde für einen Debütroman ist es ein gelungenes Buch. Alles in Allem ein lesenswertes Buch und eine leichte Lektüre für unterhaltsame Stunden. Freue mich schon auf die nächsten Bücher der Autorin und kann mir gut vorstellen, wieder welche von ihr zu lesen.

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  • Die Umwege der Liebe

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    Langeweile

    02. August 2016 um 17:02

    Tessa, ist nach einer großen Enttäuschung überzeugter Single. Nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter zieht sie in deren kleines Haus in Köln. Schon bald nach ihrem Einzug erhält sie einen anonymen Brief mit einer merkwürdigen Drohung. Als sie ihrem Vater davon berichtet , versucht er sie zu beschwichtigen, erzählt ihr aber nicht, dass er selbst auch einen solchen Brief erhalten hat.Da er selbst in München lebt , bittet er seinen Freund Ingo ein wachsames Auge auf seine Tochter zu haben . Dieser wiederum überträgt die Aufgabe an seinen Sohn und so tritt Leonhard in Tessas Leben. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Gleichzeitig berichtet ihr die neue Nachbarin Frau Krinke, von dem Fund eines Skeletts beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Sie ist fest davon überzeugt dass, dass es sich hierbei um ihren Ehemann handelt, der vor längerer Zeit spurlos verschwunden war und zuletzt beim Stadtarchiv beschäftigt war. Da Tessa bei einer Zeitung arbeitet, versucht sie in der Art von " Miss Marple " zu ermitteln. Von da an überschlagen sich die Ereignisse, dass man als Leser kaum noch folgen kann. Die Liebesgeschichte von Tessa und Leonard muss bis zum Happyend einige Prüfungen bestehen. Fazit: Was als locker, leichte Liebesgeschichte mit kriminalistischem Touch begann , wurde dann durch viele Zufälle, Lügen, Intrigen und Verwicklungen in meinen Augen ziemlich unglaubwürdig. Von meiner Seite leider keine Leseempfehlung.

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    • 2
  • Kurzweilige Liebesgeschichte mit kleinen Schwächen

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    sinsa

    01. August 2016 um 08:52

    InhaltLiebe? Ist überflüssig! Tessa hat die Nase gestrichen voll von Männern. Mit der festen Überzeugung, auch als Single glücklich zu werden, bezieht sie ein kleines Häuschen in Köln. Plötzlich steht Tessas beschauliches Leben auf dem Kopf. Anonyme Briefe, eine namenlose Leiche und der umwerfende Briefträger Leonard ziehen ihr den vertrauten Boden unter den Füßen weg. Mit einem Mal befindet sich Tessa in einem Chaos aus Intrigen, Lügen und ihren aufflammenden Gefühlen für den attraktiven Leonard. Was geht nur vor in ihrem Leben und ihrem Herzen?Fazit:Bei der Geschichte handelt es in erster Linie um eine reine Liebesgeschichte. Trotz aller widrigen Umstände, allen Missverständnissen und Intrigen zum Trotz findet Tessa die Liebe und das Glück. Insgesamt kommt Tessa als sehr unreife junge Frau daher, die aus jeder Mücke gleich einen Elefanten macht. Oft gibt sie Leonard gar nicht die Möglichkeit sich zu rechtfertigen - und oft wäre das auch gar nicht nötig, wenn Tessa nicht gleich immer ein Problem aus allem machen würde. Insgesamt entwickelt sich die Liebesbeziehung rasend schnell. Dabei kommt die Rahmenhandlung um die mysteriösen Briefe und die Leiche im Stadtarchiv etwas zu kurz. Außerdem kann man als Leser das Mysterium nicht wirklich nachvollziehen. Teilweise entpuppen sich großartig angekündigte Enthüllungen nur als heiße Luft und wieso jemand den Leichenfund im Stadtarchiv vertuschen will, ist mir auch nach Ende der Geschichte noch unklar. Einige Szenen im Buch sind wirklich gut geschrieben, aber für die Geschichte überflüssig. Wenn man über das zickige Verhalten von Tessa hinwegsehen kann und einige Schwächen der Geschichte hinnimmt, ist es eine wirklich nette Liebesgeschichte, die kurzweilig geschrieben wurde.

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    • 2
  • Mischung aus Liebes- und Kriminalgeschichte mit kleinen sprachlichen und inhaltlichen Schwächen

    Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv

    schnaeppchenjaegerin

    30. July 2016 um 12:42

    Tessa ist knapp 30 Jahre alt, Versicherungsangestellte, die nebenbei in den „Colonia News“ Kochrezepte veröffentlicht. Sie wurde in der Liebe schon schwer von einem verheirateten Mann enttäuscht.Vor wenigen Wochen ist Tessas Großmutter verstorben, weshalb sie in ihr Häuschen im Kölner Süden zieht.Als Tessa plötzlich ominöse Briefe erhält, lernt sie den attraktiven Leonard von Weyersberg kennen, der von seinem Vater, der wiederum ein alter Freund von Tessas in München lebendem Vater ist, gebeten wurde, ein Auge auf die möglicherweise gefährdete Tessa zu haben.Wie das Schicksal so will, verlieben sich die beiden ineinander. Bis es letztlich zum ersehnten Happyend kommt, müssen allerdings so manches Missverständnis und kleinere Anschläge auf Leib und Leben aller Beteiligter überstanden werden.Eine kleine Kriminalgeschichte à la Miss Marple gibt insofern der quirligen Liebesgeschichte die Würze.Das süße, blumige Cover lässt schon erahnen, dass der Roman eher in der Kategorie „leichte Kost“ anzusiedeln ist, was nicht abwertend sein soll. Frau liest eben auch ab und zu mal gerne etwas „fürs Herz“.In „Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv“ geht es aber nicht nur um eine Liebesgeschichte. Tessa wird über ihre Nachbarin neugierig auf einen ungeklärten Kriminalfall, der ihr, auch aufgrund der Briefe, die sie erhält, keine Ruhe lässt. Stück für Stück geraten Dinge auf sehr unkonventionelle Weise ans Tageslicht, von  denen keiner geahnt hat. Tessa bringt sich als Hobbyermittlerin mit erweiterten Kompetenzen selbst in Gefahr. Die Polizei wird nicht eingeschaltet, wird aber zumindest als Service-Einrichtung für den ein oder anderen DNA-Test genutzt.Den Reiz des Romans, der auch noch an meinem Wohnort Köln spielt, machte für mich gerade diese Mischung aus Liebes- und Kriminalgeschichte aus. Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz rund gelungen. Ich musste mich in den ersten Kapiteln zunächst an den Schreibstil gewöhnen, da der Roman aus unheimlich viel wörtlicher Rede besteht. So manchen Smalltalk hätte die Handlung gar nicht gebraucht und auch der Lesefluss wäre mit Verwendung der indirekten Rede geschmeidiger gewesen.Die vielen, zum Teil überzogen dargestellten Missverständnisse, die wie aus dem Nichts zuwischen Tessa und Leonard entstanden sind, empfand ich in Summe als anstrengend zu lesen. Die Schlussfolgerungen im Rahmen von Tessas „Ermittlungen“ waren nicht immer schlüssig und für den Leser nachzuvollziehen, so dass sich die Autorin an einer Stelle mit einem alles erklärenden Brief der Nachbarin behelfen musste. Die Leichtigkeit, mit der Tessa an Informationen gelangt, ist zumindest datenschutzrechtlich bedenklich oder schlichtweg unrealistisch. Auch der Showdown, der in keinem guten Krimi fehlen darf, kam auch in „Tessa, die Liebe und der Tote im Stadtarchiv“ nicht zu kurz, wirkte jedoch für diesen Roman zu spektakulär, passte in seiner Gegensätzlichkeit allerdings wiederum zum übertrieben glücklichen Ende.Christa Reusch hatte mit der Verquickung von Kriminalgeschichte und Liebesroman eine gute Idee, zeigte jedoch in deren Umsetzung sowohl sprachliche als auch inhaltliche Schwächen. Für einen ersten Roman ambitioniert, aber nicht ganz ausgereift. 

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