Christa Schyboll Jenseits der Dunkelwelt

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Inhaltsangabe zu „Jenseits der Dunkelwelt“ von Christa Schyboll

Der psychologische Roman entführt den Leser in die Welt einer inneren Zerreißprobe des verzweifelten Familienvaters Karl Sandhauser nach seiner wahren Bestimmung. Auf der Suche nach mehr Freiheit wird er zwischen familiären und beruflichen Alltagspflichten und Sehnsucht nach einem anderen Leben zerrieben. Für seine Ziele schreckt er auch vor Verbrechen nicht zurück und landet schließlich in der Psychiatrie. Dort begegnet er zwei geheimnisvollen Frauen, die ihn über die erweiterte Wirklichkeit aufzuklären beginnen und damit sein Wesen langsam verändern. Alles was er nun plant und ausführt steht unter der Grenzmarkierung von Wahn und Wirklichkeit, Bewusstheit und Unbewusstem, Realität und Fiktion. Ertrinkt er im Strudel der Ereignisse? Und steckt nicht in uns allen auch die Energie der Verzweiflung, die selbst vor Verbrechen nicht halt macht, wenn nur der innere Druck groß genug ist?
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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Rezistern

    „Jenseits der Dunkeltwelt" ist der Debütroman von A. Christine Schyboll und im fhl-Verlag Leipzig erschienen. INHALT Karl Sandhauser, glücklich verheirateter, dreifacher Familienvater und Systemadministrator bei einer Bank steckt in einer tiefen Midlife-Crisis. Statt beständig seiner Versorgerrolle und seinen familiären Verpflichtungen nachkommen zu müssen, träumt er von einem Leben in völliger Freiheit und wünscht sich sehnlichst auszubrechen, um seine wirklichen Talente ausleben zu können. Seine wahre Bestimmung sieht er als international gefeierter Schriftsteller. Er fokussiert sich immer mehr auf die Idee, dass nur im Gefängnis eine 5jährige Auszeit zum sorgenfreien ungestörten Schreiben seines Romans möglich ist. Doch sein genial geplantes Verbrechen scheitert: Er landet schließlich in der Psychiatrie, beginnt dort zu Schreiben und wird jedoch durch Einschreiten seiner Frau wieder entlassen. Um endlich seinen Traum nach innerer Freiheit verwirklichen zu können und seiner schicksalhaften Berufung näher zu kommen, begeht er eine weitere Straftat. Ihm gelingt die bis ins kleinste Detail durchgeplante Entführung der bekannten Rocksängerin Lisanna. Während ihrer Flucht in die Pyrenäen wendet sich plötzlich das Blatt und Karl wird schließlich das Entführungsopfer. Doch am Ende ihrer Reise gelangen beide nach einer kurzen Begegnung mit einem mysteriösen Fremden zu einer letztlich wichtigen Erkenntnis. MEINE MEINUNG Auf der Buchrückseite wurde bereits die gesamte Handlung des Romans zusammengefasst und sogar das Ende vorweggenommen – eine recht skurrile vielschichtige Geschichte, die immer wieder ungewöhnliche Wendungen für den Leser bereithält, mit Elementen eines Kriminalromans und Roadmovies und darüber hinaus angereichert mit humorvollen und teilweise satirischen Formulierungen. Mit dem vorangestellten bekannten Orakelspruch von Delphi „Erkenne dich selbst“ beginnt der in drei Teile untergliederte Roman und verweist damit schon ein wenig auf die eigentliche Intention der Autorin: Durch philosophische Betrachtungen soll der Leser zum Nachdenken über das eigene Leben angeregt werden. Der Schreibstil der Autorin ist außergewöhnlich, eloquent und abwechslungsreich, sehr humorvoll und angereichert mit sehr gelungenen Formulierungen, die man erst auf sich wirken lassen muss. Anfangs empfand ich ihn als etwas gewöhnungsbedürftig, konnte mich dann aber recht schnell mit ihm anfreunden. Dies ist kein Buch, das man mal schnell nebenher lesen kann. Die Einführung von Karl, die Darstellung seiner Bilderbuchfamilie und Familienprobleme hätten meiner Ansicht nach ruhig etwas verkürzt und prägnanter dargelegt werden können. Die vielschichtigen Charaktere sind sehr überspitzt dargestellt, so dass ich ihnen leider nur wenig Sympathien entgegenbringen konnte. Dennoch konnte ich die Sinnkrise des Protagonisten Karl gut nachvollziehen und fand die Grundkonstellation der Geschichte äußerst interessant und herausfordernd. Zunehmend wird die äußere Handlung nebensächlich und in den Vordergrund rücken die tiefgründigen Überlegungen Karls auf dem Weg zu einer Bewusstseinsänderung. Gemeinsam mit ihm beschäftigen wir uns mit eher philosophischen Themen wie dem Bewusstwerden der eigenen wahren Bestimmung, dem Streben nach tiefer Erkenntnis und einem authentischen und selbstverwirklichten Leben fernab jeglicher gesellschaftlicher Verpflichtungen und Zwänge. Während die Handlung mit der Durchführung von Karls erstem Coup, der Entführung und Flucht rasant an Fahrt aufnimmt und an Spannung gewinnt, wird man als Leser durch diese 2. philosophische Ebene oftmals im Lesefluss regelrecht ausgebremst. Daher hatte ich manchmal zunächst Schwierigkeiten mich gedanklich darauf einzulassen und die Erkenntnisse daraus auf mich wirken zu lassen. Am Ende von Karls innerem Wandlungsprozess gelangt er zu seiner ureigenen Erkenntnis - welchen Weg er zukünftig beschreiten wird, bleibt jedoch offen, was ich leider etwas schade fand. Der Schluss dieses ungewöhnlichen Romans hat mich sehr nachdenklich mit vielen komplexen Fragen zurückgelassen und offenbart zugleich, was es mit dem Titel „Jenseits der Dunkelwelt“ auf sich hat. Sehr geglückt ist übrigens die Auswahl des Covers: Vor einem dämmrig-düsteren Hintergrund hebt sich ein von der untergehenden Sonne angestrahlter Holzzaun ab, der uns wie ein leuchtender Pfad magisch anzieht und weiterzuleiten scheint. FAZIT Meiner Ansicht nach ist dies ein sehr mutiger Ansatz der Autorin, Lesern in Form eines kriminalistisch angehauchten Romans sehr komplexe philosophische Überlegungen nahezubringen. Leser, die sich vorrangig unterhalten lassen möchten und eher geringes Interesse an derartigen Themen haben, werden mit der skurrilen Handlung des Romans recht wenig anfangen können und ihn enttäuscht weglegen. Empfehlenswert ist der Roman jedoch für eine aufmerksame Leserschaft, die sich auf die philosophische Thematik des Buches einlassen möchte und offen für neue Denkanstöße ist.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Bücherwurm

    "Entführte entführt Entführer - Wie dämlich kann Mann sein?" Der Roman "Jenseits der Dunkelwelt" der Autorin A.C. Schyboll, aus dem Verlagshaus fhl, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ein Roman der aus der Menge der neuen deutschen Debüts herausragt, nicht nur durch den humorvollen Inhalt, dem tollen Schreibstil, sondern auch mit der listigen Art, der deutschen Gesellschaft mit einem Augenzwinkern den Spiegel vorzuhalten! Karl Sandhauser ist Anfang 40, gutaussehend und charismatisch, Vater von drei Kindern, Ehemann einer sehr aktiven und attraktiven Frau, erfolgreich im Beruf und ohne grössere Sorgen. Ohne grössere Sorgen? Weit gefehlt! Denn Karl lebt in Deutschland und hatte mal einen Lebenstraum: Schriftsteller wollte er werden, berühmte Stücke wollte er schreiben und damit die Welt ein wenig verbessern. Während des Literaturstudiums lernte er allerdings seine Ehefrau kennen, wurde Vater und musste sich -wie man es von Mann und Vater erwartet- um den Lebensunterhalt kümmern. Auf ein Kind folgen zwei weitere und während seine Frau mit der Aufgabe ihres Studiums und der Rolle der Mutter und Ehefrau sehr gut klar kommt, ist für Karl der Lebenstraum, der in ihm schlummert, unendlich weit in die Ferne gerückt. Aber eben nicht vergessen! Und je älter er wird, desto mehr drückt ihn die Erkenntnis, dass er nicht das tut, was seine Bestimmung ist, sondern das, was die deutsche Gesellschaft, seine Frau, die Kinder und Arbeitskollegen von ihm erwarten. Und er sucht nach Auswegen, denn es gibt Werke, die geschrieben werden müssen! Und sei es im Gefängnis! Ich muss sagen, ich habe mich wunderbar amüsiert! Der Schreibstil erinnert an Tom Sharp, speziell im "Puppenmord", ist aber doch so eigen, dass ich fast sagen möchte, dieses Buch gefällt mir um Längen besser. Kaum habe ich angefangen zu lesen, zauberte sich ein Lächeln auf mein Gesicht, ein Grinsen, ein Lachen, ich hatte von Minute an wunderbare Laune und grübel nach Beenden des Buches immer noch, wie die Autorin dies geschafft hat! Sie schildert die Figuren so liebevoll, so intensiv, dass man als Leser der festen Meinung ist, Karl hat in seinen verqueren Gedanken absolut recht! Er ist Opfer der Gesellschaft! Und jetzt mal ganz ehrlich! Steckt nicht in jedem von uns ein bisschen Karl? Haben wir nicht alle schon Träume aufgegeben, weil es eben grade nicht passt, was sollen denn die anderen denken? Wer sich auf die sympathische Familie Sandhauser einlässt, der wird verstehen, dass Karl nicht viel Wahl hat. Aber so ein Plätzchen im Gefängnis zu ergattern ist für einen ehrenwerten Mann gar nicht so einfach. Der erste Versuch ging "natürlich" schief, macht nichts, er versucht es nochmal! Und da kommt dann die fantastische Genialität der Autorin! Was kann ein Mann denn verbrechen, damit er für mindestens fünf Jahre ins Gefängnis kommt, wo er endlich Ruhe vor Ehefrau und Kindern hat, ohne dass er morden muss? Richtig, er entführt! Aber was passiert, wenn Entführte ins Grübeln kommt und feststellt, dass auch sie unfrei ist, ebenfalls verdonnert, ein Leben nach Erwartung von Gesellschaft zu führen und plötzlich gar nicht mehr gefunden werden möchte? Also, ich wünsche mir für dieses Buch zahlreiche Leser, die ebenfalls einmal, wenigstens einmal, über ihre Freiheit innerlich und äusserlich nachdenken wollen, diesen subtilen Humor in wirklich jedem Satz wahrnehmen wollen und sich entführen lassen in die Gedankenwelt eines Karl, ich liebe ihn!, der doch so alles hat und wesentliches vermisst. Ich glaube, ich fange das Buch gleich nochmal von vorne an! Vielen Dank auch für das wunderschöne Cover, ich entscheide mich für die sonnige Seite!

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  • Leserunde zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    fhl_verlag_leipzig

    Was braucht es für einen vielschichtigen Roman? Eine Messerspitze Krimi, etwas Philosophie und eine Prise Humor. Lust, dieses Rezept auszuprobieren? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu ›Jenseits der Dunkelwelt‹, dem Debüt-Roman von A. Christine Schyboll. Was genau erwartet euch in ›Jenseits der Dunkelwelt‹? ›Jenseits der Dunkelwelt‹ ist ein humorvoll-philosophischer Roman im Gewand einer kriminalistischen Handlung. Karl Sandhauser, Systemadministrator und Familienvater, ist in einer Sinnkrise und versucht verzweifelt, sein Leben zu ändern. Es misslingt, er dreht durch und kommt in die Psychiatrie. Nach seiner Entlassung versucht er, durch eine Entführung einen Gefängnisaufenthalt zu erzwingen - ein raffiniert-radikaler Plan, der ihm die innere Freiheit zur Erfüllung seiner Bestimmung ermöglichen soll. Doch die Sache läuft aus dem Ruder und er wird selbst Opfer seines Entführungsopfers. Beide erkennen, dass sie jeder für sich in eine verhängnisvolle Lage geraten sind und fliehen in die Pyrenäen. In den Bergen begegnen sie dem geheimnisvollen Fremden Miguel Angel, der ihr beider Schicksal einer letzten, unerwarteten Zäsur unterwirft. Die Autorin wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen. Bewerbt euch bis zum 15.11.2012 um 15 Leseexemplare! Beantwortet uns dazu folgende Frage: Wie heißt Karls berühmtes Entführungsopfer? Die Antwort findet ihr in der Leseprobe.   Wer ist A. Christine Schyboll? Angela Christine Schyboll wurde 1952 in Sinzig geboren, arbeitete als Presse- und Vorstandsassistentin sowie als Redakteurin und Sachbearbeiterin viele Jahre im Bereich Presse und Eventmanagement. Heute arbeitet sie als Kolumnistin und freie Autorin. Sie engagierte sich in diversen gesellschaftlichen Umwelt- und Friedens-Gruppen und schrieb in diesem Zusammenhang über zweieinhalb Jahrzehnte Artikel für verschiedene Zeitschriften. Über 25 Jahre war sie aktiv in der Ausübung der Hilfe zur Kriegsdienstverweigerung engagiert. Im 37. Lebensjahr begann ihr schriftstellerisches und lyrisches Schaffen mit Gedichten und Aphorismen sowie von Kurzgeschichten, die in einer Reihe von Anthologien veröffentlicht wurden. ›Jenseits der Dunkelwelt‹ ist der erste Roman im fhl Verlag Leipzig. Presse: Jenseitsder Dunkelwelt - Christine Schyboll legt ihr Erstlingswerk vor Sinzig. Die Sinzigerin Christine Schyboll legte in diesen Tagen als Romanautorin ihr Erstlingswerk vor. „Jenseits der Dunkelwelt“ zeigt zwar Elemente eines Kriminalromans ist dabei im Kern aber ein Psychoroman mit einigem Anspruch. Der Psycho-Roman „Jenseits der Dunkelwelt“ zeichnet das Bild der verzweifelten Suche eines Familienvaters nach seiner wahren Bestimmung. Er möchte endlich einmal seine eigenen Talente und Wünsche ausleben und nicht nur lebenslang zwischen Pflicht und Verantwortungsbewusstsein zerrieben werden. Zwei Verbrechen begeht er dafür. Eines wird ihm „gestohlen“ und während des anderen wird er zum Opfer seiner eigenen verhängnisvollen Tat. In diesem Dilemma jedoch beginnt er zu ahnen, dass alles noch ganz anders bestellt ist mit der Wirklichkeit der inneren Freiheit, die er auch im Außen endlich leben will. Nach dem ersten Verbrechen landet er vorübergehend in der Psychiatrie. Dort erzählen ihm zwei geheimnisvolle Patientinnen ganz Merkwürdiges über die Wirklichkeit des Lichts, das ihn nun immer tiefer in die Krise stürzt. Auf seiner Flucht vor der Polizei nach seinem zweiten Verbrechen begegnet er in den Pyrenäen einem mystischen Fremden. Dort wird er auf dem schweren Weg zu sich selbst einer letzte und alles entscheidenden Zäsur unterworfen. Der Roman bietet eine rasante Achterbahnfahrt eines Alltagshelden auf der Suche nach sich selbst. Der Mix von Philosophbhie, Psychologie, Kriminalistik und feiner Satire garantiert bis zur letzten Seite immer wieder neue ungewöhnliche Wendungen in der Story, die spannend, weil nicht vorausschaubar sind. [...] (Blick aktuell - Sinzig Nr. 42/2012) ----------------------------------------------------- http://www.l-iz.de/Bildung/B%C3%BCcher/2012/10/Jenseits-der-Dunkelwelt-Angela-Christine-Schyboll-44590.html ----------------------------------------------------- >>> Hier geht’s zur Leseprobe<<< Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    irismaria

    26. January 2013 um 11:22

    Buchbeschreibung: ›Jenseits der Dunkelwelt‹ ist ein humorvoll-philosophischer Roman im Gewand einer kriminalistischen Handlung. Karl Sandhauser, Systemadministrator und Familienvater, ist in einer Sinnkrise und versucht verzweifelt, sein Leben zu ändern. Es misslingt, er dreht durch und kommt in die Psychiatrie. Nach seiner Entlassung versucht er, durch eine Entführung einen Gefängnisaufenthalt zu erzwingen - ein raffiniert-radikaler Plan, der ihm die innere Freiheit zur Erfüllung seiner Bestimmung ermöglichen soll. Doch die Sache läuft aus dem Ruder und er wird selbst Opfer seines Entführungsopfers. Beide erkennen, dass sie jeder für sich in eine verhängnisvolle Lage geraten sind und fliehen in die Pyrenäen. In den Bergen begegnen sie dem geheimnisvollen Fremden Miguel Angel, der ihr beider Schicksal einer letzten, unerwarteten Zäsur unterwirft. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde begonnen und bis zur Hälfte gelesen, konnte mich aber leider gar nicht damit anfreunden. Die Hauptpersonen fand ich sehr merkwürdig und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar. Auch die philosophischen Exkurse haben mich nicht angesporchen, Spannung und Humor habe ich vermisst. Vielleicht lag es daran, dass die Leserunde in die Vorweihnachtszeit fiel - das Buch hat für mich nicht gepasst und ich habe es erstmal weggelegt und werde es später zuende lesen.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2013 um 16:57

    "Jenseits der Dunkelwelt" erzählt das Leben von Familienvater Karl Sandhauser . Karl lebt ein bürgerliches, fast spießiges Leben, aber tief im Inneren hat er ganz andere Wünsche und Vorstellungen. Karl möchte aus seinem Leben ausbrechen, dies meint er nur realisieren zu können durch verschiedene Verbrechen . Diese Buch beschreibt sehr gut, manchmal sehr humorvoll, was geschehen kann, wenn man sich den bürgerlichen Zwängen beugt und doch eigentlich ganz anders leben möchte. Teilweise war wahrscheinlich jeder schon einmal in diesen Gedankengängen. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, das in dieser Geschichte keine wörtliche Rede verwendet wird, habe ich mich gut eingefunden . Ich kann es nur empfehlen, mir hat es spaß gemacht zu lesen!!

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Fannie

    19. January 2013 um 14:56

    Außergewöhnlicher Roman um eine beängstigend normale Familie Die Sandhausers sind eine wahre Bilderbuch-Familie: Eine glückliche Ehe ohne nennenswerte Krisen, drei wohlgeratene (und vor allem nach Ansicht von Mutter Viktoria) hochbegabte Kinder, ein schmuckes Eigenheim und Vater Karl Sandhausers fester Job als Systemadministrator bei einer Bank. Alles paletti, könnte man meinen. Aber dann gehen seltsame Dinge vor sich. Viktoria erkennt ihren geliebten Gatten kaum wieder. Erst ziemlich spät geht ihr im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht auf, wonach sich Karl trotz der perfekt scheinenden Lebensumstände wirklich sehnt - doch da ist er schon auf der Flucht mit einem prominenten Entführungsopfer... "Jenseits der Dunkelwelt" von A. C. Schyboll ist in einem recht anspruchsvollen Stil geschrieben. Damit muss man erst einmal warm werden. Doch wenn einem das gelungen ist, entwickelt man Spaß an der Geschichte. So ist es zumindest mir ergangen. Die Autorin gewährt dem Leser heitere Einblicke in die Familie Sandhauser und man muss dabei oft schmunzeln - besonders, wenn die drei Kinder ins Spiel kommen. So gewöhnungsbedürftig wie bemerkenswert ist die Tatsache, dass das Buch völlig ohne Dialoge auskommt. Stellenweise wird es geradezu hochtrabend philosophisch, wobei man hin und wieder allerdings wirklich zum Nachdenken angeregt wird. All ihren Romanfiguren hat A. C. Schyboll ein scharfes Profil verliehen. Mein Fazit: "Jenseits der Dunkelwelt" ist ein außergewöhnlicher Roman, auf den man sich erst einlassen muss. Es ist kein Buch, das man zwischendurch einfach so wegliest. Keinesfalls ist es zu meinem Lieblingsbuch geworden, aber ich fühlte mich gut unterhalten. Außerdem hallt es durch einige kluge Passagen, in denen der Leser unweigerlich Fragen an sich selbst stellt, wohl noch eine Weile nach.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2013 um 11:20

    Philosophie trifft auf Krimi? * „Sie hatte es vor zwei Jahren einmal mit außerhäuslicher Arbeit versucht, mit dem Ergebnis, dass Mikoschs Grundschule mehrmals die Woche anrief und Lucy ihre latente Sprachwilligkeit wieder gänzlich einstellte. Kurz darauf versuchte Nathan sich an seinem ersten LSD-Trip.“ (S. 17) * Karl ist verheiratet und Familienvater von drei Kindern, nach eigener Aussage sind diese alle hochbegabt – beruflich verbringt er seine Zeit als Systemadministrator in einer Bank. Eigentlich geht es der Familie auch gut, dennoch überlegt Karl, ein Ding zu drehen, er denkt an Bankraub, dann an Entführung – auf jeden Fall, muss etwas passieren. * Leider konnte das Buch meine Erwartungen nur in den aller gröbsten Ansätzen erfüllen. Die Story klang wirklich ganz toll, spannend und einfach mal anders, und vor allen Dingen der Aspekt der Philosophie hat mich neugierig auf „Jenseits der Dunkelwelt“ gemacht. Aber leider bin ich schon am Anfang ans scheitern geraten, denn ich bin mit dem Schreibstil von Frau Schyboll leider überhaupt nicht warm geworden. Mir hat auch die Kommunikation untereinander sehr gefehlt, denn in diesem Buch findet man keine wirklichen Dialoge und Gespräche, und grade diese machen Bücher und deren Inhalte für mich so lebendig und ansprechend. * Alles erschien mir so zäh – Inhalt und Stil – und es war für mich ein durch quälen. Dennoch habe ich mir gesagt: Sei tapfer, halt durch! Vielleicht wird es noch besser! Für mich hat das leider nicht gestimmt und ich persönlich finde es auch immer traurig, wenn ein Buch mich nicht begeistern kann, aber ich war halt nicht die richtige Leserin für „Jenseits der Dunkelwelt“. * Mein nächstes Problem war Karl, er wirkt in seinen Gedankengängen so lebens- und realitätsfern. Alleine, wie er schon seine Familie lobhudelt zu Beginn des Buches ist absolut nicht nachvollziehbar für mich. Die Kinder scheinen allesamt hochbegabt zu sein, haben aber in der Realität einfach nur große Probleme oder sogar einen schweren Knacks weg. * Abschließend kann ich nur sagen, dass es in allem nicht so ganz mein Fall war, vom Inhalt habe ich mir ein bisschen mehr versprochen und mit dem Stil bin ich auch überhaupt nicht klar gekommen – aber ich denke, dass es für dieses Buch auch die geeigneten Leser geben wird – nur leider gehöre ich nicht dazu!

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    glorana

    02. January 2013 um 21:27

    Karl Sandhauser möchte sein Leben ändern. Er möchte Autor werden, aber ihm fehlt dazu die Zeit und die Ruhe, die er nie hatte. Der Alltag überrollt ihn und um diesem zu entfliehen, beschliesst er einen Banküberfall zu planen und durchzuführen, um sich im Gefängnis der Schreibkunst zu widmen. Aber es kommt alles anders, und so landet er in der Psychiatrie. Immer noch besessen vom Gefängnisaufenthalt, wird er vom Gedanken an eine Entführung geleitet. Doch wiederum läuft alles anders und nun wird er selbst Opfer eines Entführungsopfers. A.C. Schyboll hat keinen reinen Kriminalroman geschrieben. Wie im Klappentext erwähnt, ist es eher ein humorvoller-philosophischer Roman im Gewand einer kriminalistischen Handlung. Und genau das sagt schon alles aus. Der Roman ist mehr als ein normaler Krimi. Die philosophischen Aspekte überwiegen sehr stark und wer einen reinen Krimi lesen will, ist hier definitv falsch. Man braucht Zeit und Ruhe, den Roman zu verstehen und zu verfolgen. Ich selber hatte meine Mühe damit, vielleicht lag es daran, dass ich einfach nicht die innere Ruhe und Musse hatte, mich darauf einzulassen. A.C. Schyboll versteht es sehr gut, mit der Sprache zu spielen und sie umzusetzen.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Buchfan276

    02. January 2013 um 19:39

    A.C. Schyboll präsentiert in "Jenseits der Dunkelwelt" ihren Protagonisten Karl. Da er seine Karriere als Autor endlich verwirklichen will, plant er ein Verbrechen, um ins Gefängnis zu kommen. Dort verspricht er sich die nötige Zeit für sein Buchprojekt. Sein erstes Verbrechen, ein Banküberfall, geht für ihn nach hinten los, da ein anderer die Tat gesteht und er, willig, seine Tat zu gestehen und dafür bestraft zu werden, in die Psychatrie kommt. Von dort entlassen, ist eine Entführung für ihn die letzte Möglichkeit. Doch er wird selber zum Opfer seines Opfers und in ihrem Drang nach Freiheit begeben sie sich auf eine Reise in die Pyrenäen... Das Buchcover ist eher düster gestaltet, zeigt aber auch Licht, was im übertragenen Sinne auch einen Bezug zum Inhalt des Buches darstellt. Karl, gefangen in der "Dunkelwelt" seines Lebens, macht sich auf ins Licht. Der Klappentext enthält gerafft eigentlich die gesamte Handlung bis kurz vor Ende. Der Schreibstil der Autorin ist sehr sehr gehoben, und die Lektüre ist keine leichte Kost für zwischendurch. Mit zahlreichen sprachlichen Mitteln gestaltet sie die Handlung aus und spielt mit den Gedanken der Leser. Leider findet man sich so nur relativ schwer im Buch zurecht, zumal Karl eine gedankliche Einstellung vertritt, die von der "normalen" Lebensweise abweicht und in die man sich erst hineindenken muss. Leider gerät die kriminalistische Handlung eher ein bisschen in den Hintergrund. Der Aufbau in drei größere Teile ist passend, allerdings wirkt der erste Teil gegenüber den beiden anderen etwas abgehackt. Die Ausgestaltung der Charaktere ist der Autorin sehr gut gelungen, was sich an der Tatsache zeigt, dass nach ausführlicher Lektüre ein detailliertes Bild besonders von Karl entsteht. Mein Fazit: Ein anspruchsvoller Stoff, der für mich persönlich eher nichts war (daher meine persönliche Wertung von drei Sternen), aber in dem sicherlich ein hohes Potenzial enthält und aus dem man sich als Interessent bestimmt viel herausholen kann.

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    Jenseits der Dunkelwelt

    bookgirl

    02. January 2013 um 10:03

    Inhalt Karl ist verheiratet und hat Kinder. Sein Geld verdient er in einer Bank als Systemadministrator. Eigentlich könnte alles so schön sein. Seine Frau Viktoria kümmert sich um die Kinder und den Haushalt. Die Kinder sind - wie Viktoria findet - hochbegabte kleine Genies, die später zur Elite des Landes gehören werden. Wäre da nur nicht der immense Wunsch alleine zu sein. Nicht grundlos alleine. Nein, nein. Karl möchte ein Buch schreiben. Aber wie soll das gelingen, wenn er keine Ruhe hat? So beschließt er, dass er eine Straftat begehen muss, um für eine gewisse Zeit ins Gefängnis zu kommen und dort an seinem Werk schreiben zu können. Doch dies ist leichter gesagt, als getan, wie er schnell feststellen muss und das Drama nimmt seinen Lauf Meine Meinung Das Debüt von A. Christine Schyboll hat mir im ersten Drittel gut gefallen. Die Geschichte ist so schön absurd, dass es trotz einiger Längen Spaß gemacht hat zu lesen. Auch die Charaktere, allen voran Viktoria, die so wunderbar an der Realität vorbei lebt und nicht verstehen möchte, dass ihre Kinder ganz normale Kinder und keine kleinen Genies sind, haben mir in all ihrer Verrücktheit gefallen. Aber dann wird es nur noch verworren und langatmig, sodass ich häufig nur noch über die Sätze drüber gelesen habe. Insbesondere die psychologischen Passagen waren anstrengend und ich habe mir irgendwann gar nicht mehr die Mühe gemacht sie zu lesen, weil sie mich so gar nicht interessiert haben. Eigentlich finde ich die Thematik interessant, aber meiner Meinung nach hat hier einfach ein wenig Pepp gefehlt. Auch psychologische und klug geschriebene Bücher dürfen diesen haben, um den Leser an das Geschehen zu fesseln. Dennoch vergebe ich 3 Sterne, da die Autorin einen guten Schreibstil hat, der jedoch in Punkto "Unterhaltsamkeit" noch ein wenig ausgebaut werden könnte. Fazit Jenseits der Dunkelwelt hat mich leider nicht überzeugt, was ich sehr schade finde, weil das Thema eigentlich sehr viel Potenzial für eine gute Geschichte bietet.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    mabuerele

    21. December 2012 um 20:07

    Karl ist Systemadministrator bei einer Bank. Seine Ehefrau Viktoria kümmert sich um Haushalt und Kinder. Sie geht davon aus, dass die drei Kinder eine besondere Förderung brauchen, da sie ihrer Meinung nach hochbegabt sind. Karl ist an einem Punkt angekommen, wo er aus dem Hamsterrad ausbrechen möchte. Ein Traum seiner Kindheit lässt ihm keine Ruhe. Er sieht sich als Schriftsteller. Doch im häuslichen Heim fehlt ihm die Ruhe zum Schreiben. Außerdem möchte er seine Familie abgesichert wissen. Da verfällt er auf die Idee, einen Bankraub zu inszenieren und ins Gefängnis zu gehen. Dort hätte er Zeit und Muse, seinen schriftstellerischen Ambitionen nachzugehen. Mit dem erbeuteten Geld könnte die Familie in der Zeit gut leben. Doch das Leben spielt anders als Karl es will. Die Autorin hat die Protagonisten ausführlich charakterisiert. Da ist Karl, der exakt und konsequent den Ausstieg aus seinem bisherigen Leben plant. Dazu muss er sich von der lebenspraktischen Abhängigkeit lösen, die ihn an Frau und Familie bindet. Viktoria, seine Frau, ist die treibende Kraft in der Ehe. Sie wirkt hyperaktiv, ist gut im Geldausgeben und mit íhrem Leben zufrieden. Sehr geschickt spielt die Autorin mit der Sprache. Die Verwendung von Metaphern, Einbeziehung von Wissenschaft und Technik in Vergleichen und exakte Beschreibung von Orten und Landschaft, aber auch von inneren seelischen Zuständen sind Beispiele dafür. Gefühle werden seziert. An vielen Stellen verfügt das Buch über philosophische Tiefe. Begriffe wie Zeit und Licht werden ausgelotet. Philosophische Zitate sind kursiv eingefügt. Trotz allem Positiven konnte mich der Roman nach den ersten Seiten nicht mehr vollständig fesseln. Das lag zum einen daran, dass ich zwischen Inhalt und Sprache keine Einheit finden konnte, zum anderen waren mir die häuslichen Szenen zwischen Viktoria und der Polizei zu umfangreich. Hier wurde der Lesefluss gehemmt. Das offene Ende dagegen hat mir gut gefallen. Die Rolle, die Miguel Angel spielt, hatte ich mir allerdings auf Grund der Zusammenfassung auf der letzten Umschlagseite wesentlich umfangreicher vorgestellt. Wer einen spannenden Krimi erwartet, ist bei dem Buch falsch. Man braucht Zeit zum Lesen und vor allem zum Durchdenken der philosophischen Anregungen.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. December 2012 um 14:30

    Karl ist verheiratet, Vater dreier Kinder und Systemadministrator in einer Bank. Das Leben der Familie läuft soweit ganz gut, wenn es auch etwas trist ist. Das Geld reicht zumindest für das Nötigste aus, die Kinder sind nach Meinung der Meinung der Frau hochbegabt und Karl liebt seine Familie auch. Jedoch ist er unzufrieden mit seinem Leben, eine große Sinnkrise macht ihm zu schaffen. Schon immer wollte er ein großer Bestsellerautor werden, hatte aber nie die Möglichkeit, da er seine Familie zu versorgen hatte. Der Alltag verhindert seine großen Pläne, sodass er versucht einen Ausweg zu finden. Er will dem Käfig des Alltags entkommen, indem er einen Banküberfall inszeniert, um im Gefängnis Zeit und Ruhe zum Schreiben zu finden. Statt im Gefängnis landet er jedoch nur einige Wochen in der Psychiatrie. Da die Zeit nicht ausreichte um ein Meisterwerk zu schreiben muss ein neuer Plan her, da trifft sich der Auftritt der Rocksängerin Lisanna gerade richtig. Ich musste mich immer wieder aufraffen das Buch zu lesen, da es mich nie richtig in seinen Bann gezogen hat. Ein Lesefluss im herkömmlichen Sinne hat sich nie eingestellt, trotz eines guten Sprachstils hat es einfach irgendwie nicht so gepasst. Das Problem war sicher der sehr eigene Protagonist Karl, dessen Handlungen für mich nicht nachvollziehbar waren, sondern absolut unsinnig. Statt sich die nötige Hilfe zu suchen oder mit seiner Frau über seine Sinnkrise zu reden und vielleicht gemeinsam eine für alle wirklich vertretbare Lösung zu finden, begeht er einen Banküberfall und entführt eine Rocksängerin. Das er mit seinen Problemen aus der Psychiatrie entlassen worden ist, ist für mich nur wenig nachvollziehbar. Die Handlung war mir über weite Strecken einfach zu realitätsfern. Das es drei und nicht nur zwei Sterne geworden sind, liegt an den philosophischen Ausführungen, die wirklich gelungen sind und dem recht lockeren Schreibstil, der mir soweit auch zugesagt hat. Wer auf der Suche nach einem sehr ungewöhnlichen Buch ist, fernab vom klassischen Kriminalroman, ist hiermit sicher sehr gut bedient, aber meins wars einfach nicht!

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    ina_kzeptabel

    12. December 2012 um 12:28

    "Alle Welten schienen sich so zu durchdringen, dass es keine wirkliche Grenze gab. Die Grenzenlosigkeit des Seins als ein Hyperraum, der in reinem Geist mündete. Was immer Geist auch sein mochte. Nicht einmal Elektrizität wurde ja verstanden. Nur die Auswirkung davon kannte man. So war es auch mit dem Geist und den Schichtwelten, wie Karl sie sich vorstellte." (S. 79) Die Story: Karl hat drei Kinder, ist verheirtet und Systemadministrator in einer Bank. Eigentlich läuft alles gut, er hat genug Geld und seine Kinder sind, laut seiner Frau Viktoria, allesamt hochbegabt. Doch Karl ist einfach unzufrieden mit seinem Leben, fehlt ihm seine große Erfüllung: ein bekannter, begnadeter und erfolgreicher Schriftsteller werden. Aber wie soll Karl zwischen all diesen alltäglichen und einschnürenden Abläufen seine Träume ausleben? Er fühlt sich gefangen in seinem Leben und beschließt daher, die Freiheit zu suchen. Karl fällt aber nichts besseres ein, als einen Bankraub zu inszenieren. Nach halbwegs erfolgreichem Umsetzen landet Karl für wenige Wochen in der Psychatrie. Doch diese Zeit reicht ihm einfach nicht, sein "Meisterwerk" zu vollenden. Ein neuer Plan muss her, und da trifft es sich ganz gut das der bekannte Rockstar Lisanna in der Stadt einen Auftritt hat... Der Stil: ich mochte ihn leider nicht. Ich habe mittlerweile einige Bücher aus dem fhl Verlag lesen dürfen, aber keines hat mir so wenig gefallen. Dialoge fehlen in diesem Buch gänzlich, jedenfalls im herkömmlichen Sinne. Ich weiß garnicht recht wie man diesen Stil beschreibt, mein Fall ist es aber leider garnicht. Mir kommt es dabei so vor, als würden die Charaktere garnicht richtig miteinander agieren. Jeder trägt war seinen Teil zur Geschichte bei und bringt durch seine Meinung und Gedanken die Geschichte weiter, aber immer nur einzeln. Auch der allgemeine Erzählstil sagte mir nicht ganz zu. Die Kapitellänge und Aufteilung empfand ich als angenehm, wobei ich an der ein oder anderen Stelle sogar noch einen Absatz mehr eingefügt hätte. Denn wie man schnell merkt, ist dieses Buch voller philosophischer Ansätze und Aussagen. Mein Fazit: Wie gesagt, leider war das Buch nicht mein Fall. Mag sein das der Stil anderen gefällt, meinen Lesefluss hat es aber komplett durcheinander gebracht und gestört. Teilweise musste ich mich ei wenig zwingen das Buch zu Ende zu lesen. Das liegt aber nicht nur am Stil, auch der Hauptcharakter Karl war nicht mein Fall. Statt sich wirklich mal Hilfe zu suchen oder mit seiner Frau zu reden erfindet er einen Banküberfall und entführt einen Rockstar... das ist mir eindeutig zu realitätsfern. Da hätten die Ärzte in der Psychatrie meiner Meinung nach nie einer Entlassung zugestimmt. Auch das Ende konnte mich leider nicht überzeugen, auch wenn es meiner Ansicht nach einer der wenigen wirklich realistischen Apsekte des Buches enthält.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    jackdeck

    12. December 2012 um 08:58

    Jenseits der Dunkelwelt Karl Sandhauser, Systemadministrator, verheiratet und Vater dreier Kinder. Die Gattin bleibt zu Hause und kümmert sich um den Nachwuchs. Karl steckt in einer tiefen Lebens- und Sinnkrise, er will unbedingt ein Buch schreiben. Doch es fehlt ihm zuallererst an Geld, dann an der nötigen Ruhe wo er sich zum Schreiben zurückziehen kann. So kommt er zum Entschluss im Gefängnis zu schreiben dort abgeschieden von Familienproblemen und dem ganzen tristen Alltag, will er sich voll und ganz seinem Steckenpferd der Literatur widmen und einen Bestseller schreiben. Aber wie den Plan verwirklichen? Natürlich will er keine „harten“ Straftaten vollbringen, so landet er dann nach einigen Misslungen Versuchen dann bei der Entführung einer bekannten Musikerin. Ich hatte musste mich immer wieder aufraffen das Buch zu Hand zu nehmen und zu lesen. Die Handlung hat mir gar nicht gefallen, ich fand sie an den Haaren herbeigezogen und konnte mit den Personen auch nicht warm werden. Die philosophischen Ausführungen und den Schreibstil fand ich wiederrum richtig gelungen nur die Handlung hat mir halt nicht so zugesagt. Ich vergebe 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Jenseits der Dunkelwelt" von A. Christine Schyboll

    Jenseits der Dunkelwelt

    samea

    08. December 2012 um 22:57

    Karl Sandhauser hat eine Lebenskrise und sucht seinen Weg diese zu beenden. Als einen möglichen Ausweg sieht er einen Gefängnisaufenthalt an. Deswegen plant er eine Entführung. Ich habe das Buch nur zur Hälfte gelesen und dann abgebrochen. Dieses Buch trifft meinen Lesegeschmack in keinster Weise. Obwohl der Schreibstil der Autorin gut lesbar ist, finde ich das Buch extrem langweilig und die geschilderten Situationen und das Verhalten der handelnden Personen unglaubwürdig. Auch für die teilweise gnostisch angehauchte philosophischen Texte konnte ich mich nicht erwärmen. Schade, aber dieses Buch und ich passen einfach nicht zusammen.

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