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fhl_verlag_leipzig

vor 5 Jahren

Was braucht es für einen vielschichtigen Roman?
Eine Messerspitze Krimi, etwas Philosophie und eine Prise Humor.

Lust, dieses Rezept auszuprobieren? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu ›Jenseits der Dunkelwelt‹, dem Debüt-Roman von A. Christine Schyboll.

Was genau erwartet euch in ›Jenseits der Dunkelwelt‹?
›Jenseits der Dunkelwelt‹ ist ein humorvoll-philosophischer Roman im Gewand einer kriminalistischen Handlung. Karl Sandhauser, Systemadministrator und Familienvater, ist in einer Sinnkrise und versucht verzweifelt, sein Leben zu ändern. Es misslingt, er dreht durch und kommt in die Psychiatrie. Nach seiner Entlassung versucht er, durch eine Entführung einen Gefängnisaufenthalt zu erzwingen - ein raffiniert-radikaler Plan, der ihm die innere Freiheit zur Erfüllung seiner Bestimmung ermöglichen soll. Doch die Sache läuft aus dem Ruder und er wird selbst Opfer seines Entführungsopfers. Beide erkennen, dass sie jeder für sich in eine verhängnisvolle Lage geraten sind und fliehen in die Pyrenäen. In den Bergen begegnen sie dem geheimnisvollen Fremden Miguel Angel, der ihr beider Schicksal einer letzten, unerwarteten Zäsur unterwirft.

Die Autorin wird während der gesamten Leserunde für eure Fragen zur Verfügung stehen.

Bewerbt euch bis zum 15.11.2012 um 15 Leseexemplare!
Beantwortet uns dazu folgende Frage: Wie heißt Karls berühmtes Entführungsopfer?
Die Antwort findet ihr in der Leseprobe.
 
Wer ist A. Christine Schyboll?
Angela Christine Schyboll wurde 1952 in Sinzig geboren, arbeitete als Presse- und Vorstandsassistentin sowie als Redakteurin und Sachbearbeiterin viele Jahre im Bereich Presse und Eventmanagement. Heute arbeitet sie als Kolumnistin und freie Autorin. Sie engagierte sich in diversen gesellschaftlichen Umwelt- und Friedens-Gruppen und schrieb in diesem Zusammenhang über zweieinhalb Jahrzehnte Artikel für verschiedene Zeitschriften. Über 25 Jahre war sie aktiv in der Ausübung der Hilfe zur Kriegsdienstverweigerung engagiert. Im 37. Lebensjahr begann ihr schriftstellerisches und lyrisches Schaffen mit Gedichten und Aphorismen sowie von Kurzgeschichten, die in einer Reihe von Anthologien veröffentlicht wurden. ›Jenseits der Dunkelwelt‹ ist der erste Roman im fhl Verlag Leipzig.

Presse:

Jenseitsder Dunkelwelt - Christine Schyboll legt ihr Erstlingswerk vor
Sinzig. Die Sinzigerin Christine Schyboll legte in diesen Tagen als Romanautorin ihr Erstlingswerk vor. „Jenseits der Dunkelwelt“ zeigt zwar Elemente eines Kriminalromans ist dabei im Kern aber ein Psychoroman mit einigem Anspruch.
Der Psycho-Roman „Jenseits der Dunkelwelt“ zeichnet das Bild der verzweifelten Suche eines Familienvaters nach seiner wahren Bestimmung. Er möchte endlich einmal seine eigenen Talente und Wünsche ausleben und nicht nur lebenslang zwischen Pflicht und Verantwortungsbewusstsein zerrieben werden.
Zwei Verbrechen begeht er dafür. Eines wird ihm „gestohlen“ und während des anderen wird er zum Opfer seiner eigenen verhängnisvollen Tat. In diesem Dilemma jedoch beginnt er zu ahnen, dass alles noch ganz anders bestellt ist mit der Wirklichkeit der inneren Freiheit, die er auch im Außen endlich leben will.
Nach dem ersten Verbrechen landet er vorübergehend in der Psychiatrie. Dort erzählen ihm zwei geheimnisvolle Patientinnen ganz Merkwürdiges über die Wirklichkeit des Lichts, das ihn nun immer tiefer in die Krise stürzt. Auf seiner Flucht vor der Polizei nach seinem zweiten Verbrechen begegnet er in den Pyrenäen einem mystischen Fremden. Dort wird er auf dem schweren Weg zu sich selbst einer letzte und alles entscheidenden Zäsur unterworfen.
Der Roman bietet eine rasante Achterbahnfahrt eines Alltagshelden auf der Suche nach sich selbst. Der Mix von Philosophbhie, Psychologie, Kriminalistik und feiner Satire garantiert bis zur letzten Seite immer wieder neue ungewöhnliche Wendungen in der Story, die spannend, weil nicht vorausschaubar sind. [...]
(Blick aktuell - Sinzig Nr. 42/2012)
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http://www.l-iz.de/Bildung/B%C3%BCcher/2012/10/Jenseits-der-Dunkelwelt-Angela-Christine-Schyboll-44590.html
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>>> Hier geht’s zur Leseprobe<<<

Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

Autor: A. Christine Schyboll
Buch: Jenseits der Dunkelwelt

ina_kzeptabel

vor 5 Jahren

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Hört sich sehr interessant an, ich versuchs mal :)

Hmm, irgendwie hab ich wohl die Frage überlesen...
Es ist Lisanna

Rezistern

vor 5 Jahren

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Das ist echt witzig - seit 8 h keine Bewerbung für dieses Buch.
Was ist so abschreckend?
Der Mix von Philosophbhie, Psychologie, Kriminalistik und feiner Satire wie uns die Buchbeschreibung verschricht? Und dazu noch ein Psycho-Roman mit Anspruch?
Ich war nach dem Lesen der Leseprobe vollauf begeistert - das wird eine spannende und diskussionsreiche Leserunde mit der Autorin und ich wäre wirklich total gerne mit dabei!
Hoffentlich bekomme ich ein Leseexemplar!
Und nun zur Preisfrage: Wie heißt Karls berühmtes Entführungsopfer?
Es ist der international bekannte Rockstar Lisanna !

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Bücherwurm

vor 5 Jahren

2. Teil

Ups, ich hatte hier noch gar nicht gepostet. Mich hatte es etwas umgeschmissen, so gesundheitlich, ich denke aber nicht, dass das buch Schuld ist ;-), mir wurde beim lesen nur so schwindlig, dass ich ständig pausen machen musste. Bin zum Artz und habe mich einfach weitervorgetastet.
Zum 2. Teil: Ich finde den Schreibstil nach wie vor genial, ich habe eingeötich dauerhaft ien Grinsen im Gesicht.
Es erinnert mich sehr stark an Tom Sharp und ist dennoch komplett anders.
Ich finde es raffiniert, wie uns die Autorin einen Spiegel unserer Gesellschaft vorhält. Wer hat schon das Glück, seine Neigungen und Träume in D auszuleben`? Wenn man dann noch so ein sensitiver Mensch ist wie Karl, so pflichtbewusst und in sich zerrissen ... ich hätte ihm geraten, in ein abgelegenes Kloster zu gehen, wenigstens erst mal für ein Jahr oder für 6 Monate... bei seinem Schreibtempo wäre da ja schon so einiges entstanden.
Aber gut, er hat sich festgebissen an seiner Idee... und bei seiner Frau auch verständlich irgendwie, dass er keine andere Lösung sieht.
Ich amüsiere mich königlich und im 2. Teil musste ich auch ab und zu lauthals lachen.

Bücherwurm

vor 5 Jahren

3. Teil

Der dritte Teil ist einfach genial! Und nicht weiter verwunderlich, leben doch eine Menge Leute in unserer Gesellschaft recht unfrei! Ich habe mich von Seite zu Seite gefragt, wie es wohl ausgeht, wie man da wieder rauskommt.... und gestehe, ich war auf der letzten Seite perplex.
Aber mit dem Abstand von fast einer Woche nach Beenden finde ich, es passt. Es passt zur Logik, zum Schicksal, zum Karl.
Toll gemacht!
Ich hatte ein bischen Panik ab und zu, dass Karl sich immer noch in der Klinik befindet und nur alles träumt, das hätte mich enttäuscht, so ist es besser.
Ich war nur oder bin es noch irritiert durch den Klappentext.
Dieser beinhaltet ja die gesamte Geschichte bis auf die letzten wenigen Seiten, hm, das hätte ich mir anders gewünscht.

Bücherwurm

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension

Ein tolles buch, das so gänzlich anders ist. Ich finde es toll, wenn sich ein Autor oder autorin traut mal was ganz anderes zu präsentieren. Angefangen von der humorigen Art zu schreiben, ein Thema aufzugreifen, dass für viele täglich präsent ist, es aber eben mit Augenzwinkern und Witz darzustellen. (Ich persönlich hasse es, wenn Autoren sarkastisch werden, ich finde, Sarkasmus ist immer auch ein Zeichen von eigener Hilflosigkeit, man prangert an, weiss aber keine Lösung und ist gefrustet, dass man es nciht ändern kann.)
So ist der schreibstil und die Art unsere Gesellschaft zu präsentieren so, wie ich es aus vielen amerikanischen Thrillern liebe. Die amerikanischen Autoren berichten -oft sehr humorvoll- über Misstände im Land ohne mit dem Finger drauf zu zeigen und wütig zu pöbeln, sondern einfach, in dem sie gewisse Dinge miteinbeziehen und darstellen.
Das reicht schon!
Ich wage gar nicht zu raten, wie es letztendlich jetzt kommt, hoffe aber, dass alles zum Besten für jeden Beteiligten ausgeht.
Vielen Dank, dass ich lesen durfte! Eine aussergewöhnliche Geschichte!

sternchenbuecher

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension
@Bücherwurm

Das mit dem Witz (mit Übergängen zu Ironie, Sarkasmus und Zynimus) sehe ich genauso und auch der Vergleich zu Sharpes Puppenmörder ist mir beim Lesen eingefallen =).

Christa_Schyboll

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension
@sternchenbuecher

Freu mich über euch alle, die ihr an diesem subtilen Humor doch euren Spaß habt!

Er ist zwar nicht jedem leider direkt zugänglich, weil so manches mal in feine Ironie oder scheinbaren Ernst eingepackt. Aber erwischt man die Pointe bei den Hammelbeinen, dann lacht man an den verrücktesten Stellen, die manchmal toternst daher kommen. Warum? Weil die Welt doch noch viel absurder ist, als ich es beschreibe. Aber diese Erfahrung muss man natürlich erst einmal machen, um sie einer Story zu "glauben"...

Christa_Schyboll

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension
@Bücherwurm

Es geht sogar zum Allerbesten aus! Aber ich habe mir die Freiheit genommen, es den Leser selbst herausfinden zu lassen, warum es allerbestens ist und nicht anders sein kann - egal "wie" es sich äußert... Wems gelingt, der kommt unter Umständen sehr ins (durchaus lustvolle oder spannende) Nach-sinnen... wem's nicht gelingt, na ja... vielleicht ein Grund, das Buch zu einem späteren Zeitpunkt mit einem dann wiederum anderen Lebensverständnis nochmals neu zu lesen?

Bücherwurm

vor 5 Jahren

Fazit & Rezension

Ich denke durchaus, dass dies ein Buch zum re-read ist.... lach, so ein Zufall, steht das nicht auch in meiner Rezi, die ich grade verfasst habe?!?
So, hier ist sie endlich, ich musste nur noch ein bisschen grübeln:
http://www.lovelybooks.de/autor/A.-Christine-Schyboll/Jenseits-der-Dunkelwelt-974838217-w/rezension-1020909742/

Ich sitze hier übrigens mit einer Flasche "evian", frisch gekauft gegen das Verdursten!

Die Frage ist immer nur, ob man sich in der heutigen Zeit, bei der Masse neuer Bücher, denen man eh schon ständig nur "hinterherliest", noch die Zeit nimmt, ein Buch, das man nicht verstanden und erfasst hat, nochmals in die Hand zu nehmen.
Aber ich denke, die Bücher werden auch fleissig weitergereicht und ich glaube fest daran, dass sich Qualität früher oder später durchsetzt... noch will ich Deutschland nicht aufgeben, auch wenn mein Glaube seit 2 Jahren kräftig wankt ;-)))
Ahhh, ich muss das Wort subtil noch irgendwo einfügen, das fehlt....

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