Christa Wolf - MEDEA-STIMMEN. Roman

von Christa Wolf 
3,0 Sterne bei8 Bewertungen
Christa Wolf - MEDEA-STIMMEN. Roman
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Positiv (4):
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Ich finde es sehr interessant was Christa Wolf aus dem Mythos gezaubert hat.

Kritisch (2):
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Wie Volker Hage es formulierte: "Kein Tod. Nirgends."

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Inhaltsangabe zu "Christa Wolf - MEDEA-STIMMEN. Roman"

Christa Wolf - MEDEA-STIMMEN. Roman

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00C3B08EC
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Sonstige Formate
Umfang:0 Seiten
Verlag:Lizenzausgabe für Europäische Bildungsgemeinschaft, Buchgemeinschaft Donauland, Buch-und Schallplattenfreunde, Koch Verlag, Bertelsmann u.a.; o.J.; um 1999

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    Chiaramauss avatar
    Chiaramausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wie Volker Hage es formulierte: "Kein Tod. Nirgends."
    "Kein Tod. Nirgends."


    Auch dieses Buch behandelten wir in der Schule, und diesmal wich meine Vorstellung davon jedoch sehr von der Realität ab... Bei "Medea. Stimmen" handelt es sich um eine ganz andere Auslegung des Mythos, diesmal zur Abwechslung nicht aus Männersicht - eine durchaus interessante Idee, die zum Nachdenken anregt. Doch die Umsetzung erweist sich als Fehlgriff: Der Mythos wird schöngeredet, auf einmal ist Medea völlig unschuldig und Christa Wolf braucht einen neuen Sündenbock: Die Männer. 
    Sicherlich war es Christa Wolfs Intention, den Medea-Mythos emanzipiert darzustellen - was dabei herausgekommen ist, wirkt aber wie der krampfhafte Versuch, Medeas Unschuld zu beweisen, und das nach dem Motto: "Sie ist eine Frau, also kann sie es nicht gewesen sein." So gesehen bewirkt Christa Wolf genau das Gegenteil: Der Roman macht auf mich den Eindruck, als solle man die Lage nach Geschlechtern beurteilen, und weil Frauen ja immer alles in die Schuhe geschoben bekommen würden, so müsse es ab jetzt anders sein. Doch mit solch unglaubwürdigen, geradezu sexistischen Argumenten agiert Christa Wolf gegen ihre eigene Auffassung. Es ist ja wohl unumstritten, dass man nach Menschen und nicht nach Geschlechtern beurteilen sollte. 
    Auch mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht anfreunden. Drei Tage habe ich für dieses Buch gebraucht - normalerweise dauert das bei der Seitenanzahl höchstens zwei Stunden. Ellipsen eignen sich vielleicht für Gedichte, aber aus meiner Sicht doch nicht für einen ganzen Roman. 
    Kurz gesagt: Interessante Idee, aber an der Umsetzung scheiterte es - wohl nicht zuletzt deshalb, dass Christa Wolf versuchte, mit diesem Buch ihr Ost-West-Trauma und ihre eigene Lebensgeschichte zu verarbeiten. 

    Kommentare: 2
    18
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    Seitenleserins avatar
    Seitenleserinvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ich finde es sehr interessant was Christa Wolf aus dem Mythos gezaubert hat.
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    Tinatunas avatar
    Tinatunavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, traurig, anders. Eine starke Frau aus verschiedensten Perspektiven.
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    FrauShanklyvor einem Monat
    steffi_rpunkt_s avatar
    steffi_rpunkt_vor 4 Monaten
    Book-Queens avatar
    Book-Queenvor 6 Monaten
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    matthecatvor 2 Jahren
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    BookishGirlvor 2 Jahren

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