Der geteilte Himmel

von Christa Wolf 
3,3 Sterne bei93 Bewertungen
Der geteilte Himmel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (46):
Olympias avatar

Wunderschöne Sprache, historisch interessant, bleibt unentschlossen zwischen Coming-of-age, Polit- und Liebesgeschichte

Kritisch (17):
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Mein Fall ist es leider nicht.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518188873
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:337 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:25.01.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    Drea_lohnts avatar
    Drea_lohntvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Sprache hat mich umgehauen. Würde es daher auch gerade Leuten empfehlen, die viel lesen um besser zu schreiben.
    Die Sprache!

    Das ist das erste Christa Wolf Buch das ich lese. Es ist auch ihr erstes Werk. Und schon das fand ich sehr beeindruckend.

    Christa Wolf hat sich immer zur Aufgabe gemacht, zu ergründen, was man mit Worten noch sagen kann. Sehr viele originelle Beobachtungen und ganz individuelle Gefühle finden sich hier. Die Charaktere, die Liebesgeschichte, alle Zwischenmenschlichen Beziehung sind sehr Lebensecht in ihren Spannungen.

    Für das politische Thema braucht man etwas Hintergrundwissen, sonst wird es einem fern bleiben. Ich empfehle das buch aber auf jeden Fall mit wehenden Fahnen und werde noch mehr Christa Wolf lesen, so viel ist sicher.

    Ich habe mich auch in einem (ungemein begeisterten) Blogbeitrag ausgeschrieben: http://lohntdaslesen.de/rezension-der-geteilte-himmel

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    Kekes avatar
    Kekevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer eine tiefgründige Liebesgeschichte lesen kann und will, der ist hier richtig.
    Einfach schön.

    Ich schreibe hier keine Rezension, ich lasse einfach ein paar Passagen
    aus dem Buch wirken:

    "...und sie verstand. Nicht vor der Trennung, vor der stumpfen Wiederkehr
    des Alltags wichen die großen Liebespaare der Dichter in den Tod."

    "... auch Tränen, die man ein Leben lang nicht aufkommen lässt,
    hinterlassen Spuren !"

    "Sie weiß, dass sie manchmal müde sein wird, manchmal zornig und böse.
    Aber sie hat keine Angst !
    Das wiegt alles auf: Dass wir uns gewöhnen, ruhig zu schlafen.
    Dass wir aus dem Vollen leben, als gäbe es übergenug von diesem
    seltsamen Stoff Leben. Als könnte es nie zu Ende gehen !"

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    Heike110566s avatar
    Heike110566vor 9 Jahren
    Rezension zu "Der geteilte Himmel" von Christa Wolf

    1959 zog Christa Wolf (geb. 1929) mit ihrer Familie nach Halle (Saale). Dort begann sie, entsprechend der Leitlinie der Kulturpolitik, die den sozialistischen Realismus als literarische Form sah, wo das Leben von Angehörigen der Arbeiterklasse im Mittelpunkt stehen sollte, ein Praktikum in einer Brigade im Waggonbauwerk Ammendorf. Hier entstand auch 1961, aus ihrem Erleben heraus, die erste Idee zu einer Erzählung - einer Dreiecksbeziehung zwischen einem Chemiker, einem jungen Brigadier und einer jungen Frau, die vom Dorf in die Stadt und dessen Brigade kam. Aber es fehlte etwas, was als besonderes Moment dem Ganzen eine tragfähige Basis gab, damit es eine interessante Erzählung wird. Der ergab sich ein halbes Jahr später - am 13. August - mit dem Bau der Mauer.
    Rita erwacht im Krankenhaus, nachdem sie dem Tod durch einen Zufall knapp entkommen ist. Körperlich wird sie schnell gesund, aber seelisch ist sie aus dem Gleichgewicht. - Zwei Jahre zuvor lernte sie in ihrem Dorf den Chemiker Manfred kennen. Kurz darauf beginnt sie ein Studium am Lehrerinstitut und zieht zu ihm nach Halle (Saale), wo sie ein Praktikum im Waggonbauwerk beginnt. Manfred und Rita lieben sich, das steht außer Frage. Aber immer mehr kommen auch divergierende Ansichten zum Leben und insbesondere zum Leben in der DDR auf, die aber nicht ausdiskutiert werden. Der aus dem Kleinbürgertum stammende Manfred hat mehr seine persönlichen Erfolge im Blick, statt die der Gesellschaft und damit aller. Unzufrieden mit seinem Leben in der DDR kehrt er von einer Konferenz aus Berlin-West nicht mehr zurück. Drei Monate später reist Rita ihm nach. Aber als sie Berlin-West und den "neuen, befreiten" Manfred erlebt, trifft sie die Entscheidung in die DDR zurückzukehren. Eine Woche später ist der 13. August 1961.
    In reflektierenden Episoden arbeitet Rita die vergangenen zwei Jahre mosaiksteinchenartig auf. - Eine spannende Erzählung über die Metamorphose einer Trennung, die im Jahre 1963 zum ersten Mal veröffentlicht wurde.

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    Gertvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der geteilte Himmel" von Christa Wolf

    Dieses ist natürlich eines der berühmtesten Romane von Christa Wolf. Immer wieder beeindruckend bei ihr ist die sprachliche Dichte. Dieses Buch wird auch als Liebesroman bezeichnet. Ich würde dem nicht unbedingt zustimmen. Für mich interessant ist vor allem die gesellschaftliche Situation in der DDR, und auch wenn das manchmal etwas ausufernd erzählt wird, wirkt dieses nicht propagandistisch. Besserwessies sollten hier nachdenklich werden.
    Das Buch ist nicht leicht zu lesen, da es auf verschiedenen Zeitsträngen und aus verschiedenen Erzählperspektiven reflektiert. Am Ende wird es dann aber doch etwas langatmig und reflektiert meines Erachtens den systemkonformen sozialistischen Lebenswert. Das ist aber, wenn Christa Wolf es beschreibt, eine sehr interessante Auseinandersetzung auch wenn man es, mehr als 40 Jahre nach dem Erscheinen, aus Westsicht und im Hinblick auf die geschichtliche Entwicklung betrachtet.

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    DriftinHearts avatar
    DriftinHeartvor 11 Jahren
    Rezension zu "Der geteilte Himmel" von Christa Wolf

    obwohl ich aus der ehemaligen ddr komme und mich für so etwas eigentlich interessieren sollte, fand ich es unheimlich langweilig und verwirrend. viele absätze haben keinen zusammenhang und ich weiß auch nicht so recht, was der sinn des ganzen sein soll... für mich ist es einfach eine schlecht erzählte liebesgeschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren
    Rezension zu "Der geteilte Himmel (5840 007)" von Christa Wolf

    Ein beeindruckendes Buch. Es war zwar schwierig zu lesen aber dennoch interessant.

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    Olympias avatar
    Olympiavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschöne Sprache, historisch interessant, bleibt unentschlossen zwischen Coming-of-age, Polit- und Liebesgeschichte
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    levanaXbloods avatar
    levanaXbloodvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Fall ist es leider nicht.
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    elodie_ks avatar
    elodie_kvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich war überrascht, dass ich mich durch dieses Werk durchkämpfen musste, leider.
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    Godelewas avatar
    Godelewavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unfassbar gut!
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