Christa Wolf Ein Tag im Jahr

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(9)
(5)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Tag im Jahr“ von Christa Wolf

1960 nahm Christa Wolf ein ganz besonderes Tagebuch-Projekt in Angriff: Vierzig Jahre lang porträtierte sie jeden 27. September, notierte die Erlebnisse, Gedanken und Gefühle eines jeden dieser Tage. Entstanden ist eine erstaunliche persönliche Chronik, ein beeindruckendes Zeugnis ihrer Existenz als Autorin, als Frau, Mutter, als Bürgerin der DDR und schließlich der BRD.

Stöbern in Romane

Die Schlange von Essex

Außen hui und innen ... ? Der Einband hält im Inhalt leider nicht ganz, was er verspricht ... schade ..

engineerwife

Außer sich

2-5 Sterne, jederzeit. Kein "gefälliges" Buch. Russland, Deutschland, Türkei, Auswanderung, (sexuelle) Identität, ...zu viel???

StefanieFreigericht

Durch alle Zeiten

Starke Schilderung eines Frauenlebens jenseits der Komfortzonen in einer Bilderbuchlandschaft.

jamal_tuschick

Mirror, Mirror

Ein wirklich brillianter Debütroman, der von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen werden will!

Luthien_Tinuviel

Claude allein zu Haus

Humorvolle und romantische Weihnachtsgeschichte, zum Teil aus Hundesicht geschrieben

CorinnaWieja

Tyll

Für mich persönlich der schwächste Kehlmann .

ju_theTrue

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Art Tagebuch, politisch und privat

    Ein Tag im Jahr

    Federfee

    13. October 2017 um 09:34

    1960 rief die 'Iswestija' die Schriftsteller der Welt dazu auf, einen Tag ihres Jahres (hier der 27. September) so genau wie möglich zu beschreiben. Christa Wolf, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der DDR, macht mit - und blieb dabei, von 1960 bis 2000.Auch ich finde es eine sehr gute Idee, einen Tag im Leben genauer zu beleuchten und alles festzuhalten, was man "... erlebt, gedacht, gefühlt hatte, Erinnerungen, Assoziationen - aber auch die Zeitereignisse, die mich in Bann hielten, politische Vorgänge, die mich betrafen, den Zustand des Landes, ..." (11). Das hebt ein solches Buch wie auch Tagebücher überhaupt, vom Privaten ins allgemein Gültige, ist ein - wenn auch persönlich gefärbtes - Zeitzeugnis.Das gilt in diesem Fall ganz besonders, weil Christa Wolf anscheinend überzeugte Marxistin war, sich aber dennoch in 'ihrem' sozialistischen Staat nicht ganz frei fühlte und sich mit ihrem Schreiben ziemlich quälte - so mein Eindruck.Sie berichtet viel über Gespräche mit anderen, über die Bücher, die sie gelesen hat und die Gedanken dazu, über die Nachrichten aus aller Welt, die sie gehört hat, aber auch Persönliches, über ihre Familie, die ihr das Wichtigste war, was sie gekocht hat. Ja, sie und ihre Mann Gerd scheinen gutes Essen sehr gemocht zu haben.Trotz dieser interessanten persönlichen Einsprengsel machen den Großteil des Buches oben genannte Themen aus. Mir waren es ab ungefähr der zweiten Hälfte zu viele Einzelheiten zu Gesprächen mit Personen, zu Gelesenem. Wer sich aber für Christa Wolf und die damalige Atmosphäre in der DDR interessiert, für den könnte es ein lesenswertes Buch sein.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks