Christa von Bernuth Die Stimmen

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Inhaltsangabe zu „Die Stimmen“ von Christa von Bernuth

In einem Elite-Internat in den Bergen wird eine Leiche entdeckt, und das ist erst der Auftakt einer ganzen Reihe von rätselhaften Morden. Mona Seiler, ihres Zeichens Kommissarin und allein erziehende Mutter, ermittelt gegen den Widerstand ihrer männlichen Kollegen. Endlich stößt sie auf eine heiße Spur - und ahnt nicht, dass sie selbst damit zur Gejagten in einem tödlichen Spiel wird.<br /><br /><br /><br />

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  • Findet KHK Mona den Täter?

    Die Stimmen

    Minje

    03. July 2017 um 14:59

    "Die Stimmen" von Christa von Bernuth erschien 2001 im Weltbild Verlag.InhaltSeptember bis Dezember eines unbekannten Jahres. Erst der Mord an einer Lehrersgattin in der Nähe des Tegernsees. Dann weitere Morde. Alles Männer. Alles Personen, die Schüler waren in einem Internat in Issing beim Tegernsee.MeinungAufbauDas Buch besteht aus drei Teilen mit jeweils 8-10 Kapiteln zzgl Prolog und Epilog.Das Buch enthält drei Erzählstränge: im ersten Erzählstrang geht es um KHK Mona S., die die Ermittlungen in München leitet. Im zweiten Erzählstrang geht es um eine weibliche Person, von der anfangs noch unklar ist, wer sie ist. Im dritten Erzählstrang, der erst später hinzukommt, geht es um Berit, eine Schülerin in Issing.Das mit den Erzählsträngen gefällt mir, ist allerdings am Anfang etwas verwirrend.Aufgelockert wird alles durch Erinnerungen einzelner Personen und durch Briefe und Tagebuchnotizen.ZeitenDer Prolog und der Rest des Buches wurde im Perfekt geschrieben, die Erinnerungen, die Saskia D. und andere hatten, im Präsens. Außerdem sind die Erinnerungen kursiv gedruckt.CharaktereChrista von Bernuth geht in die Tiefe. Im Verlauf des Romans werden wir immer wieder mit Erinnerungen von Mona konfrontiert, die sie an ihre kranke Mutter hat. Auch wie von Bernuth die wbl. Person des zweiten Erzählstrangs beschreibt, ist genial. Wir erfahren immer mehr von ihr, immer ein bisschen mehr.Es gefällt mir auch, wie von Bernuth Berit, eine Jugendliche beschreibt. Sie ist noch unsicher, voller Zweifel. Auf der einen Seite möchte sie die Wahrheit sagen, auf der anderen Seite weiss sie, dass sie damit gegen einen ungeschriebenen Kodex verstößt und sich damit selbst ins Abseits manövriert. Toll, dass sie am Ende mutig genug ist, zu der Wahrheit zu stehen, trotz möglicher Konsequenzen.Themenvon Bernuth spricht in diesem Krimi Themen an wie Gewalt in der Ehe, Vergewaltigung/ Nötigung, Übertötung, Drogen im Elite- Internat. Sie geht der Frage nach "Was lässt den Menschen zum Mörder werden? Will ein Mann, der gewalttätig wurde, seine Frau töten? Wenn ja warum? Bzw. wenn nein, warum nicht? Wer wird eher zum Serienmörder- Mann oder Frau?" Außerdem wird die Feigheit von Personen, die zu häuslicher Gewalt schweigen, thematisiert.Besonders gefallen......haben mir Prolog und Epilog. Der Prolog ist total gelungen, die ganze Atmosphäre super beschrieben. Und der Epilog rundet etwas ab, was wichtig ist für den Verlauf des Buches.FazitDas Buch überzeugt durch interessante Charktere, durch eine Lebendigkeit (die durch die verschiedenen Erzählstränge sowie Einschübe wie Briefe/ Tagebucheinträge kommt) und sehr gut umgesetzte Themen.

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    • 5
  • Was für eine positive Überraschung ....

    Die Stimmen

    engineerwife

    29. April 2015 um 14:07

    Was für eine positive Überraschung – ich freue mich sehr über diese Entdeckung. Mona Seiler hat es nicht leicht. Sie ist alleinerziehende Mutter, und als eine der wenigen Frauen muss sie sich in der immer noch von Männern dominierten Welt der höher gestellten Ermittler behaupten. Anfangs gelingt ihr das nur stockend. Sie hängt sich mit all ihren Kräften in diesen Fall, der im ersten Moment fast unlösbar erscheint. Immer tiefer tauchen sie und ihr Partner in die Welt der Schüler und Lehrer im Eliteinternat ein. Jede kleine Spur läuft immer wieder ins Leere. Sie wird in den wenigen Stunden Schlaf, die sie sich gönnt, geplagt von Alpträumen, in denen sie ihre eigene Kindheit aufarbeitet. Nach aufreibenden Verhören in alle möglichen Richtungen scheint sich ein Fenster aufzutun… Mona hat mich überzeugt in ihrer Rolle als Hauptkommissarin. Akribisch beißt sie sich durch alle Hindernisse und lässt nicht locker. Sie verdient sich den Respekt ihrer Kollegen mit einer bewundernswerten Hartnäckigkeit. Das Buch ist spannend geschrieben und nimmt zum Schluss nochmal richtig an Fahrt auf. Schön, dass es noch zwei weitere Bände mit dieser sympathischen Ermittlerin gibt.

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  • Solide, aber flache Charaktere

    Die Stimmen

    Suselpi

    31. May 2014 um 19:53

    Die Ermittlerin Mona Seiler wird zu einem Mord gerufen. Ein junger Mann wurde in seiner Wohnung mit einem Draht erdrosselt. Auch nach einiger Ermittlung findet sich weder Täter noch Motiv.   Als sie von einem Kollegen aus Miesbach aufgesucht und um Hilfe gebeten wird. Vor einiger Zeit wurde dort ebenfalls ein Mord begangen, auf die gleiche Weise. Eine junge Frau wurde in den Wäldern erdrosselt aufgefunden. Bisheriger Verdächtiger war ihr Ehemann, der aber durch seine Schüler ein Alibi für diese Zeit vorweisen kann.   Nach einiger Recherche findet Mona heraus, dass ihr jüngstes Mordopfer früher auf das Internat ging, in dem der Ehemann der toten Frau arbeitet. Also begibt sie sich auf den Weg zu der Schule, Issing, und versucht dem Täter auf die Spur zu kommen.   Während ihrer Ermittlung vor Ort platzt das Alibi des Ehemanns und es kommt heraus, dass er seine Frau geschlagen hat. Aber wenn er sie getötet hat, in welchem Zusammenhang steht dann der Mord an dem jungen Mann?   Hat er beide ermordet oder spielt der Mörder mit ihm nur ein perfides Spiel?   Dieses Buch lag ungefähr 10 Jahre auf meinem SuB und nun wollte ich es endlich mal befreien, aber durch die Tatsache, dass ich es schon ewig vor mir hergeschoben habe, bin ich an das Buch schon voreingenommen heran gegangen. Ich hatte das Gefühl, dass das Buch gar nicht gut sein kann, wenn es mich damals nicht überzeugen konnte.   Aber trotz meiner negativen Einstellung hat mich das Buch doch recht gut unterhalten. Es ist ein gut durchdachter Krimi und man wird bis zum Schluss im Dunkeln gelassen.   Die Personen sind etwas flach gestaltet. Man erfährt zwar einiges aus Monas Leben, aber irgendwie wird sie dadurch nicht wirklich sympathischer. Es werden Dinge aus ihrer Vergangenheit aufgegriffen, die aber nur geringfügig im Zusammenhang mit der Story stehen. Ihre Familie sind auch nur Statisten in dieser Geschichte, obwohl sie immer wieder erwähnt werden.   Die Story ist solide. Sie ist gut durchdacht und hält die Spannung bis zur letzten Seite. Der Defizit, den die Protagonistin ausstrahlt ist zwar zweitranging, aber lässt sich nicht verleugnen. Alles in allem bin ich zwar nicht enttäuscht, würde das Buch aber auch nicht weiterempfehlen. Wenn jemand das Buch auf seinem SuB hat, wäre es nicht falsch es zu lesen, aber neu kaufen würde ich es wohl nicht.    

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  • Rezension zu "Die Stimmen" von Christa von Bernuth

    Die Stimmen

    MarlaSinger

    04. May 2009 um 21:32

    Die Kommissarin Mona Seiler, die mit ihrem verkorksten Privatleben sämtliche Ermittlerklischees erfüllt, geht mehreren Morden ehemaliger Schüler eines Eliteinternates nach und stöß dabei auf Abgründe, die sie selbst in höchste Gefahr bringen. Am Anfang dachte ich, es handle sich um einen gewöhnlichen Krimi, nach und nach bekam die Story aber Thrillerpotential, da tiefste menschliche Abgründe zu Tage kommen. Das Buch ist durchweg spannend und selbst der naive Schreibstil schmälert das Interesse des Lesers nicht. Das war sicherlich nicht das letzte Buch von Bernuths, das ich gelesen habe.

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  • Rezension zu "Die Stimmen" von Christa von Bernuth

    Die Stimmen

    ribanna

    28. February 2009 um 13:06

    Während des Ausflugs einer Kameradschaftsgruppe eines elitären Internats in den Bergen geschieht ein Mord. Bald gibt es weitere Morde, und alle Opfer waren in der Vergangenheit Schüler des Internats. Kriminalhauptkommissarin Mona Seiler, erst seit kurzer Zeit in einer Führungsposition und von den männlichen Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten wenig wohlwollend behandelt, ermittelt in der seltsam abgeschlossenen Welt des Internats. Die Grundstimmung des Buches ist insgesamt recht düster. Mona Seiler ist eine allein erziehende Mutter, und weder ihr Privatleben noch ihr Berufsleben verlaufen zu ihrer Zufriedenheit.Der Leser erfährt viel von ihrer Befindlichkeit, trotzdem bleibt sie als Person seltsam blass. Das Leben im Internat wird dagegen recht anschaulich beschrieben, und die Aufklärung der Morde erfährt am Ende noch einmal eine überraschende Wendung.

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