Christel Petitcollin

 2.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Ich denke zu viel, Da mach ich nicht mehr mit! und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Christel Petitcollin

Christel Petitcollin ist Psychotherapeutin, Kommunikationstrainerin und Coach für zwischenmenschliche Beziehungen. Sie ist ausgebildet in NLP, Transaktionsanalyse und Hypnotherapie nach Erickson. Die Autorin mehrerer international erfolgreicher Bücher lebt und arbeitet in Montpellier, Frankreich.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christel Petitcollin

Cover des Buches Ich denke zu viel (ISBN:9783442342297)

Ich denke zu viel

 (4)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Da mach ich nicht mehr mit! (ISBN:9783451062216)

Da mach ich nicht mehr mit!

 (1)
Erschienen am 06.10.2010

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Rezension zu "Ich denke zu viel" von Christel Petitcollin

Die rechte Gehirnhälfte kann auch dominant sein.
Eric_Maesvor 4 Monaten

Die rechte Gehirnhälfte ist eine spezielle Sache, wenn man mit ihr umzugehen und sie zu nutzen weiß.

Die französische Psychotherapeutin Christel Petitcollin beschreibt in diesem Buch ihre Erfahrungen mit ihren Klient/-innen, welche von ihrer rechten Gehirnhälfte dominiert werden. Wenn Sie selber viel wahrnehmen, emotional sind und von Eindrücken überwältigt werden, ohne das einordnen zu können, dann ist hier das richtige Buch.

Petitcollin beschreibt im ersten Teil des Buches die Unterschiede zwischen rechter und linker Gehirnhälfte, die mentale Organisation und die Persönlichkeit der Betroffenen. Hier werden  Schwarz-Weiß-Schemata aufgemacht und Pauschalisierungen benutzt, die nicht sehr hilfreich sind. Entweder passt man in Ihr Schema oder man läuft Gefahr auszusteigen.

Im letzten Teil des Buches gibt die Autorin praktische Beispiele mit der Hocheffizienz der linken Gehirnhälfte umzugehen und diese im Alltag aktiv nutzbar zu machen.

Das Buch ist durch seine klare Gliederung und kurze Kapitel schnell zu lesen und birgt die Gefahr, dass Leser mit einer starken linken Gehirnhälfte, die strukturiert und klar ist, schnell aussteigen. Viel Erfolg den 30% Linksdominanten beim Lesen. Oder war das jetzt zu schwarz-weiß?

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Rezension zu "Ich denke zu viel" von Christel Petitcollin

Nicht stimmig
Sommerregenvor einem Jahr

In diesem Buch stellt die Autorin einen Zusammenhang zwischen Hochsensibilität und Hochbegabung her, wobei sie in ihren Beschreibungen den Begriff der "mental hocheffizienten" Menschen vorzieht. Ihre Grundannahme ist, dass bei Hochsensiblen die rechte Gehirnhälfte gegenüber der linken dominant ist und sich daraus im Vergleich zu dem Großteil unserer Gesellschaft Unterschiede im Denken und Empfinden ergeben. Spannend an dieser Sichtweise fand ich beispielsweise, dass festgestellt wurde, dass in asiatischen Ländern die rechte Gehirnhälfte generell aktiver ist, als in westlichen Ländern und dass sich dies auch in der Kultur widerspiegelt.

Die Autorin beginnt damit, ein Bild ihrer Zielgruppe zu zeichnen: Sehr einfühlsame Menschen, die gerne über grundlegende Themen philosphieren, schnell Lösungen zu Problemen finden, sehr idealisierte Wertvorstellungen haben, von denen sie keineswegs abrücken können, häufig unter depressiven Verstimmungen oder gar Depressionen leiden, aufgrund ihrer unaufhörlich ratternden Gedanken oftmals Schlafstörungen entwickeln und so weiter. Viele dieser Aspekte sind nichts neues mehr und leiten ganz selbstverständlich Bücher zu Hochsensibilität ein. Häufig muss ich jedoch gestehen, dass die Attribute, welche die Autorin nach ihrer - wie sie schreibt - intensiven Arbeit mit hocheffizienten Klienten gewonnen hat, zum Teil widersprüchlich und nicht ganz schlüssig sind. Die Autorin wirft hierbei gerne mit Super- oder Hyperlativen um sich, wo andere sich womöglich vorsichtig und einfühlsamer geäußert hätten. Hierbei hat man mal den Eindruck, es handle sich um eine lebensbedrohliche Krankheit und mal, Hochsensible seien geradzu Übermenschen. Beides trifft meines Erachtens nicht zu; schließlich handelt es sich einfach um eine andere Art der Reizverarbeitung. Einer solchen Ungleichheit sollte doch bitte keine Ungleichwertigkeit folgen. Außerdem missfällt mir der Ausdruck "unter Hochsensibilität leiden" sehr... Zudem fiel mir negativ auf, dass die Autorin ausdrücklich den Ruf, Hochbegabte oder Hochsensible seien uneinsichtig, abgehoben, arrogant, sozial zurückgeblieben und könnten sich nicht auf andere einstellen, zurück weist, dennoch aber genau solche Thesen über sie formuliert. Und ist es stimmig, dass ein Individuum, welches besonders einfühlsam, hilfsbereit und so weiter, sozial unterentwickelt ist?
Der Vergleich von HSM und Autisten war für mich auch nicht unbedingt neu, einige Aspekte gaben dennoch neue Denkanstöße, da sich die Autorin diesem Thema immer wieder widmet. Ebenso verhält es sich mit der Verknüpfung von HS und HB, wobei sich diese Bereiche meines Erachtens sowieso nur recht schwierig voneinander vollständig isoliert betrachten lassen. Allerdings denke ich, dass der Titel mehr in Richtung Hochbegabung deutet und daher womöglich irreführt - denn die Hochsensibilität ist in diesem Werk das eigentliche Thema.
Was dieses von anderen Büchern unterscheiden soll, ist der Praxisteil. Er soll Informationen dazu beinhalten, wie Hocheffiziente bestmöglich mit sich und der Gesellschaft im Einklang leben können. Ehrlich gestanden haben mich diese Hilfestellungen etwas enttäuscht, denn dass man sich beispielsweise so wie man ist annehmen sollte, um glücklicher zu sein und eine positivere Ausstrahlung zu haben, ist wohl kein sonderlich revolutionärer Gedankengang. Die Gedanken wie auf einem Dachboden zu sortieren, um kein Chaos mehr im Kopf zu haben, halte ich mehr für eine nette Idee als einen guten Vorschlag. Als durchaus hilfreich habe ich das Unterkapitel zum Neinsagen empfunden. Sicherlich findet man hier aber, besonders wenn man sonst noch keine Werke zu diesem oder einem verwandten Thema gelesen hat, Anregungen um das Verhalten und die Haltung von anderen und sich selbst besser reflektieren zu können. Mich konnte das Werk jedoch nicht überzeugen.

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