Christel Tlaskal

 4,5 Sterne bei 16 Bewertungen
Autorin von ... mindestens bis ans Ende der Welt, Post von Philipp und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christel Tlaskal (©privat)

Lebenslauf von Christel Tlaskal

Mit 17 wandte sich Christel mit dem ersten ‚Jugendroman‘ an einige Verlage, mit 19 mit dem zweiten … aber erst ihr dritter Roman  wurde veröffentlicht: „Hauptsache glücklich“ erschien 1991. Damals hatte Christel gerade ihr Studium abgeschlossen und unterrichtete als Lehramtsanwärterin an einer Grund- und Hauptschule.

In ihrem Roman "Post von Philipp" plaudert sie ein bisschen aus dem Nähkästchen: Die junge Referendarin Lena versucht, eine schwierige 7. Klasse in den Griff zu bekommen und verliebt sich in ihren Kollegen Philipp. Lenas Erlebnisse mit ihren Schülern beruhen alle auf realen Erfahrungen. 

 Da sie sehr gerne reist – und das am liebsten mit anderen zusammen – fand sie bald die Idee spannend, einen Roman über eine Schottlandreise zu schreiben, die zwei Menschen unternehmen, die sich bis dahin noch gar nicht gekannt hatten. Daraus entstand ihr Roman „Schottlandreise zu dritt“ – erschienen 2012.

Ihre "Reise-Romane" erzählen von den kleinen und großen Wundern des Alltags  -  sei es auf Reisen in spannende Länder, oder einfach unterwegs im Schul- bzw. Berufsalltag. Vor allem möchte sie damit ihren Lesern Mut machen, auch in schwierigen Situationen nicht aufzugeben, etwas Neues zu wagen – und nicht zuletzt Gott kennen zu lernen und ihm zu vertrauen. Jedem der Romane liegen wahre Begebenheiten zugrunde. 

Auf einer ihrer größten Reisen – nach Neuseeland – hat sie im Februar 2012 den Mann fürs Leben kennengelernt. Was lag näher, als auch einen Roman über eine Neuseelandreise zu schreiben? So entstand „…mindestens bis ans Ende der Welt“, das im Dezember 2017 erschienen ist. 

Seit 2014 lebt Christel mit ihrem Mann André in Rastatt/Mittelbaden. Obwohl ihr der Beruf als Sonderpädagogin immer noch Freude macht, lässt sie das Schreiben einfach nicht mehr los. Da beide sehr reisebegeistert sind, schlummern viele Ideen für neue Romane noch unter der Oberfläche...  

Alle Bücher von Christel Tlaskal

Cover des Buches ... mindestens bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783961032938)

... mindestens bis ans Ende der Welt

 (9)
Erschienen am 04.12.2017
Cover des Buches Post von Philipp (ISBN: 9783961031146)

Post von Philipp

 (6)
Erschienen am 10.01.2017
Cover des Buches Schottland-Reise (ISBN: 9783867160834)

Schottland-Reise

 (1)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Christel Tlaskal

Cover des Buches ... mindestens bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783961032938)Daniela_Leinwebers avatar

Rezension zu "... mindestens bis ans Ende der Welt" von Christel Tlaskal

Toller Reiseroman!
Daniela_Leinwebervor einem Tag

Roman? Reisebuch? Nein, ein Reiseroman! „…mindestens bis ans Ende der Welt“ begleitet 12 Menschen auf eine einzigartige Reise durch das wunderbare Neuseeland. Jede und jeder einzelne von ihnen hat seine ganz persönlichen Gründe für und Erwartungen an die Reise, wodurch ein emotionales Buch entsteht, das einen sowohl durch das großartige Neuseeland begleitet und auch zu vielen inneren Wegen. 

 

Abgerundet wird die wundervolle Geschichte mit einem lässigen, lockeren Schreibstil der Autorin, der das Lesen zu einem Erlebnis macht. Immer wieder habe ich Orte gegoogelt, weil sie sie so lebendig beschrieben hat, damit ich feststellen kann, ob mein Fantasiebild auch mit der Wirklichkeit mithalten kann – oft hat sich das wirklich auch gedeckt, denn die Autorin beschreibt die Plätze sehr detailreich und interessant. Es macht einfach Lust auf das Land, aber auch darauf, bis dahin fremde Leute in ihrer eigenen Persönlichkeit kennenzulernen und dadurch den eigenen Horizont zu erweitern. 

 

Neben Themen wie Liebe, Familie und Freundschaft spielt aber auch Gott eine zentrale Rolle. Das mag vielen nicht so interessant erscheinen, vielleicht sogar abschrecken, aber zu diesem Roman passt es einfach gut, weil es eine stringente Linie zu all den vielschichtigen Charakteren bildet. Diese Vielschichtigkeit ist meiner Meinung nach besonders gut gelungen, denn während andere bereits von Beginn an interessant und offen waren, dauerte es bei einigen wie Rainer oder Isabella ein wenig, bis auch sie zu spannenden Charakteren werden. Sie gibt es auf den 407 Seiten dieses Buches immer etwas Neues zu entdecken. 

 

Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, dass daraus ein wunderbarer Fernsehfilm entstehen könnte, wenn er so gut inszeniert wird, wie die Vorlage geschrieben ist.

 

Ein durch und durch gelungener Reiseroman, den ich gerne von Herzen empfehle. 

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches ... mindestens bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783961032938)W

Rezension zu "... mindestens bis ans Ende der Welt" von Christel Tlaskal

Eine interessante und tiefgründige Reise, bei der man das Gefühl hat, persönlich dabei zu sein!
Wauwuschelvor 3 Monaten

12 Personen unternehmen eine Gruppenreise quer durch Neuseeland. Dabei entstehen Freundschaften, Liebesgeschichten und die Beziehung zu Gott. Jeder hat seine eigenen Probleme und versucht während der Reise Klarheit zu verschaffen. 

Das erste, was direkt auffällt, ist der Detailreichtum des Romans. Alles wurde dermaßen genau beschrieben, dass ich jetzt quasi alle Orte in Neuseeland kenne, die die Gruppe besucht hat. Man konnte die Reise gut mitverfolgen und sie wurde natürlich und lebensecht gestaltet. Wanderungen, Museen oder einfach nur Abhängen, alles, was man in Neuseeland machen kann und die wichtigsten Orte wurden besucht und so auch namentlich genannt. Bei einer Wanderung beispielsweise wurde vor allem die Natur schön beschrieben. Das ist vor allem jetzt in der Coronazeit schön, da wir solche Reisen momentan nicht machen sollten. Das Reisefieber habe ich hiermit ausgelebt und das nur auf meinem Stuhl in meinem Zimmer. Auch die Atmosphäre war beinahe durchgehend wunderschön, lebendig und frei und es war einfach ein Roman zum Durchatmen und Entspannen. Natürlich waren es viele Personen und man konnte diese auch aus jeder Sicht kennenlernen, weshalb es zu Beginn auch etwas kompliziert war, aber das legt sich. Die meisten Charaktere werden zu meinen Freunden und ich kann mir relativ gut ein eigenes Bild machen. 

Dabei wurde sich vor allem auf zwei Themen fokussiert: Die Liebe und Gott. Es gab verschiedene Liebesbeziehungen. Entweder war es schon ein Paar, oder ein Witwer, oder kinderlos oder aber sie haben die wahre Liebe gesucht. Auch dabei gab es Unterschiede bei denen, die gezielt gesucht haben und sogar zusammen hergekommen sind und bei denen, die durch Zufall einen Seelenverwandten getroffen haben. Natürlich gibt es auch Affären und missglückte Beziehungen, das brauche ich keinem vorenthalten, denn das hat man schon beinahe vorausgesetzt. Dabei wurden auch die Beziehungen natürlich beschrieben und egal, ob es klappt oder nicht, ich hatte meine Freude am Lesen. Hinzu kamen ernstere Themen, wie die Trennung oder die Kinderlosigkeit, die ausführloch besprochen werden. Dadurch wurde der Roman neben der Naturfreude auch emotional.

Der überraschendere Aspekt, der eine extrem große Rolle gespielt hat, war nun auch Gott. Manche waren stark gläubig, andere wiederum konnten mit Gott nichts anfangen. Die Gespräche über Gott und Jesus sind schon interessant und man kann auch eigenes daraus mitnehmen, auch wenn ich nicht den christlichen Glauben besitze. Trotzdem war ich offen und neugierig auf die neu gewonnenen Informationen und was diese bei jedem einzelnen auslösen. Manche reagieren ruhig und interessiert, andere eher angespannt und ungläubig und eben diese Differenziertheit macht den Roman aus. Egal, ob es um den Glauben, die Beziehung oder den persönlichen Charakter ging, alle waren unterschiedlich und es entsteht eine bunte Mischung, die voneinander lernt. Das Thema wurde somit schön integriert, aber jemand, der damit so gar nichts anfangen kann, sollte den Roman trotzdem nicht lesen, da Gott wirklich eine zentrale Rolle spielt.

Mit der Zeit lernt man jede Person kennen und ich bin beeindruckt, wie ausdrucksstark und individuell sie sind. Paul und Joeline kommen als Vater und Tochter her, wobei Paul die Reise macht, da seine Frau diese schon immer machen wollte und Joeline macht diese zur Freude ihre Vaters. Die junge, starke und selbstbewusste Frau gefällt mir ziemlich gut und ist dazu noch intelligent. Sie möchte auf der Reise herausfinden, ob sie den Laden ihres Vaters wirklich übernehmen möchte oder doch als etwas anderes arbeiten wird. Für sie ist das auch eine Selbstfindungsphase. Dazu kommt das ältere Ehepaar Brigitte und Frank machen einen Entspannungsurlaub und besuchen dabei ihr Kind, welches in Neuseeland arbeitet. Franz ist eher der introvertierte kulturbegeisterte Typ, während Brigitte weltoffen ist und jedem gerne von ihren Kindern und Enkeln erzählt. Beide erleben eine erstaunliche Entwicklung und damit sind sie nicht allein. Auch Bernhard und Annemarie sind ein glückliches Ehepaar, welches die Reise leitet und ein schönes und gelungenes Abenteuer vorbereitet haben. Sie schenken jedem ein offenes Ohr und sind mit Abstand die nettesten Menschen, die ich kenne.

Christian und Michaela machen quasi eine gemeinsame Reise, um sich besser kennenzulernen und man spürt direkt, dass zwischen ihnen die Liebe entstehen kann. Aber auch diese entwickeln sich weiter und ob zum negativen oder positiven ist jedem das Seine. Dabei ist Christian eher draufgängerisch und Michaela noch ziemlich kindlich und naiv. Dazu kommt die lebensbegeisterte Katja, die zwar gewöhnungsbedürftig ist, aber mit der Zeit immer sympathischer wird. Hannes macht die Reise nur, weil er sie geschenkt bekommen hat, aber auch er ist ein korrekter Mann, der Spaß und Freude am Leben hat. Rainer und Isabella sind am Anfang die Personen, die ziemlich verschlossen sind und mit der Gruppe nichts zu tun haben wollen. Das legt sich aber mit der Zeit und sie werden zu interessanten Persönlichkeiten.

Jeder dieser Charaktere trägt ein eigenes Päckchen mit sich herum und dieses zu entdecken und ihren Weg zu verfolgen ist ein schönes Erlebnis. Daher kann ich den Roman mit gutem Herzen weiter empfehlen, wobei man sich erst den Klappentext durchlesen sollte, bevor man sich für das Buch entscheidet!

Kommentieren0
3
Teilen
Cover des Buches ... mindestens bis ans Ende der Welt (ISBN: 9783961032938)Xoryvias avatar

Rezension zu "... mindestens bis ans Ende der Welt" von Christel Tlaskal

...mindestens bis ans Ende der Welt; Christel Tlaskal
Xoryviavor 3 Monaten

Eine Reise nach Neuseeland mit einer Gruppe, die aus 12 Leuten besteht, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, Sorgen, Ängste, Vorstellungen fürs Leben und mit der Zeit immer offener werdende Gespräche, die zum Nachdenken anregen. Auch Gott kommt hier nicht zu kurz, so scheint er Dreh- und Angelpunkt für viele Situationen im Leben zu sein. Sollte man sich davor komplett verschließen, oder dem Thema Religion eine Chance geben? 

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Protagonisten sind so Vielfältig, jeder hat andere Eigenschaften und Eigenarten. Mit einigen kann man sich direkt identifizieren, was das Buch so angenehm zu lesen macht und andere scheinen erstmal eine ablehnende Haltung zu haben und die Gruppe mehr zu stören, als dazu zu gehören. Die Reise durch Neuseeland klingt wunderbar, wie gerne würde ich selbst einmal dort hinreisen, vielleicht auch mit einer Reisegruppe, um neue Menschen kennenzulernen und nicht ganz alleine zu reisen. 

Das Thema Gott scheint teilweise etwas zu gewollt eingesetzt zu werden. Es entstehen tiefgründige Gespräche über Jesus und was Beten und Glaube im Alltag mit uns machen kann. Ich selbst bin nicht religiös, doch kann ich durchaus nachvollziehen, warum Gott so viel Raum im Leben einnehmen kann. Er schenkt Vertrauen und schafft vielleicht auch Hoffnung für scheinbar aussichtslose Situationen. Möglicherweise war es etwas viel in dem Buch, aber ich denke weniger hätte nicht zu diesen tiefgründigen Gesprächen geführt. 

Schön finde ich die Entwicklung, die jede Person auf dieser Reise gemacht hat. Jeder kommt irgendwie auf seine Kosten und vertraut sich jemandem an. Die Liebe kommt nicht zu kurz und sogar neue Zukunftsperspektiven tun sich auf. 


Ein richtig gutes Buch, auch für Leute, die nicht religiös sind ;)

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Eine bunt gemischte Reisegruppe aus zwölf Leuten ist unterwegs durch Neuseeland. Jeder hat seine ganz speziellen Träume, Fragen und Entscheidungen im Gepäck.

Unterwegs stellen sie fest, dass das Leben viele Überraschungen bereit hält. Ob das alles Zufälle sind - oder ob Gott etwas damit zu tun hat, den durchaus nicht alle dabei haben wollen?

Wie wird die Reise das Leben der zwölf Menschen verändern?

Hallo, liebe Reiseteilnehmer! Herzlich willkommen - in wenigen Tagen sind wir schon startklar!

In Neuseeland ist jetzt Sommer - ein idealer Zeitpunkt für eine Reise in dieses atemberaubende Land. An einem bitterkalten Tag im Februar 2012 saß ich selbst im Flugzeug. Im Gepäck ein Tagebuch und jede Menge Ideen für einen neuen Roman. Diese Reise übertraf dann alle meine Erwartungen - und das hatte nicht nur etwas mit dem traumhaften Land zu tun ...:-)

Ich würde mich sehr freuen, gemeinsam mit euch diese Reise zu erleben! Wie allen meinen Reise-Romanen liegen auch diesem wahre Begebenheiten zugrunde - vieles ist aber auch fiktiv. Ich möchte Reisefieber wecken, in euren Köpfen Bilder entstehen lassen - aber euch auch mit ganz unterschiedlichen Leuten bekannt machen: ihren Träumen, Fragen und Erlebnissen, euch daran teilhaben lassen, wie sie sich kennenlernen, Freundschaften schließen und Konflikte austragen. Und nicht zuletzt möchte ich etwas von dem weitergeben, was ich mit Gott erlebt habe: ich möchte Mut machen, ihn auf unserer Reise mitzunehmen - als Gast, als Teilnehmer - oder als Reiseleiter?

Ich freue mich auf den Austausch mit euch als - hoffentlich - ebenfalls bunt gemischter Gruppe! Ich verlose 10 Bücher - als E-Book oder Print. Leider habe ich beim letzten Mal die Erfahrung machen müssen, Prints zu verschicken - und dann nie wieder etwas von der Teilnehmerin zu hören. Schade - aber auch diesmal möchte ich es versuchen und vertraue darauf, dass ihr die Bücher zu schätzen wisst. Wenn ihr mögt, kann ich die Prints auch gerne signieren. Gebt bei eurer Bewerbung also ruhig an, was ihr gerne haben möchtet.

Bis bald - ich bin gespannt auf euch!

P.S. im Video bekommt ihr einen kleinen Vorgeschmack auf das Land und die Reisegruppe...! 

166 BeiträgeVerlosung beendet

Aus wechselnden Perspektiven wird die Geschichte von Lena und Philipp erzählt: ihre Erfahrungen beim Unterrichten einer 7. Klasse, ihre wachsende Liebe zueinander, aber auch die Auseinandersetzung mit Fragen des christlichen Glaubens in ihrem Alltag. Wovon Lena überzeugt ist, wird von Philipp kritisch hinterfragt. Doch das ist nicht alles, womit die beiden zu kämpfen haben - haben sie eine Chance?

Hallo - herzlich willkommen im "Schulalltag"!

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Euch die Geschichte von Lena und Philipp noch einmal ganz neu zu erleben. Ein Großteil der Dinge, die Lena mit ihren Schülern erlebt, stammen aus meiner eigenen Zeit als junge Lehrerin.

Die Liebesgeschichte zwischen Lena und Philipp kommt einigen von euch vielleicht seltsam vor - aber wer bestimmt eigentlich, wie eine Liebesgeschichte verläuft? Richtig - die beiden Liebenden selbst! Ist es da wichtig, was "normal" ist? Auch hier bin ich sehr auf eure Meinungen und Kommentare gespannt.

Da mir mein Glaube sehr wichtig ist, versuche ist in meinen Romanen meine Leser neugierig auf ein Leben mit Gott zu machen. Auch hier habe ich viele eigene Erfahrungen mit eingebaut. Vielleicht kann ich dabei helfen, Vorurteile auszuräumen und Mut zum Glauben zu wecken. Ich wünsche mir aber auch, dass die Leser sich ernst genommen fühlen, die dem Thema kritisch gegenüberstehen. Mal sehen - vielleicht entsteht eine interessante Diskussion?

Die einzelnen Kapitel sind nicht nummeriert, sondern tragen immer ein Datum als Überschrift - ähnlich wie ein Tagebuch. Das dient der zeitlichen Orientierung. Deshalb habe ich die 9 Leseabschnitte durch Seitenzahlen bezeichnet. Leider habe ich noch nicht genügend Print-Exemplare zur Verfügung, da ich das Buch ganz neu überarbeitet habe. Deshalb verlose ich zehn E-Books als Rezensions-Exemplare.

Ich freue mich darauf, euch alle kennenzulernen!


121 BeiträgeVerlosung beendet
ChristelMertens avatar
Letzter Beitrag von  ChristelMertenvor einem Jahr

Hallo Ihr Lieben, inzwischen haben sechs Frauen mein Buch gelesen und sich dazu geäußert. Ich habe mich sehr über Eure vielen Beiträge und den netten Austausch gefreut. Ich habe ja versprochen, dass ich irgendwann einmal "auspacke", was in dem Roman "echt" ist und was ich erfunden habe. Auch wenn noch nicht alle mit Lesen fertig sind, nehme ich mir heute mal die Zeit dazu - vielleicht ist es ja für die anderen eine neue Motivation zum (Weiter)lesen:

Also - wie schon erwähnt entstammt alles, was Lena mit ihren Schülern erlebt, meiner Erfahrungswelt - und zwar ziemlich genau (natürlich habe ich Dinge verfremdet, die auf die wahre Identität der Jungs und Mädels schließen lassen könnte). Bei der Geschichte mit Mario habe ich am Ende ein bisschen weitergesponnen - seine Entwicklung ist in Wirklichkeit leider nicht ganz so positiv verlaufen...:-(

Einiges von der Liebesgeschichte zwischen Lena und Philipp entspricht auch der Wahrheit. Allerdings haben der echte "Philipp" und ich irgendwann beschlossen, dass es besser ist, einfach gute Freunde zu bleiben. Die Geschichte ist fast 30 Jahre her, und tut dem Roman keinen Abbruch, dass es bei uns kein Happy-End in diesem Sinne gab. 'Philipp' weiß natürlich von dem Buch und hat auch eines bekommen. Bei den Kapiteln, die aus seiner Sicht geschrieben sind, musste ich mehr Kreativität spielen lassen - aber er fand die ganze Idee sehr gut.

Auch für Martina gibt es ein reales Vorbild - eine meiner besten Freundinnen, die damals auch meine Kollegin war. Janina steht für all die anderen Freundinnen, die mich in dieser komplizierten Zeit unterstützt haben - und sei es nur durch ihr kritisches Hinterfragen. Martinas Eltern sind in Wirklichkeit ein liebes, älteres Ehepaar aus meiner damaligen Gemeinde - was sie im Buch Lena erzählen, ist auch echt. Leider sind sie inzwischen nicht mehr am Leben...:-(

Jürgen und die ganze Passage mit ihm habe ich erfunden - ebenso Dirk und Susanne, und auch Julia Vollmer (meine Ausbilderin war nicht ganz so schlimm...) Einige Leser haben mir signalisiert, dass sie ein Happy-End mit Jürgen schöner gefunden hätten - und dass Philipp einen "Tritt in den Popo" verdient hätte :-) Genauso dachten viele meiner Freunde damals in Wirklichkeit auch. Wer weiß - vielleicht hätte ich das tun sollen? Wenn Lena im Roman allerdings zum Schluss mit Jürgen zusammengekommen wäre, hätte dieser schon früher auftauchen müssen. Ich weiß nicht, ob es Spaß gemacht hätte, das viele Hin und Her mit Philipp zu lesen - und am Ende hätte sie Lena doch einen anderen gesucht. Außerdem wollte ich es nicht so wirken lassen, als hätte Lena nur deshalb so lange an Philipp festgehalten, weil kein anderer da war.

Meinen Mann habe ich in Wirklichkeit sehr viel später kennengelernt und bin heute fest davon überzeugt, dass er viel besser zu mir pass als 'Philipp' - trotzdem war diese Zeit sehr wertvoll und prägend für mich - deshalb habe ich ja einen Roman daraus gemacht.

Ein paar der kleinen Episoden, die vielleicht konstruiert klingen, sind auch echt - so z.B. die Szene, als Lenas Telefon nach dem Umzug repariert wird und Philipp genau in diesem Moment anruft (nach einem halben Jahr). Man beachte, dass damals noch nicht jeder ein Handy hatte und sich das ganze auf dem Festnetz abgespielt hat. Auch das mit dem fast verpassten Bus ist wirklich passiert - und natürlich die Geschichte mit den Briefen der Schüler sowie die mit dem Mathe-Test.

Das Wichtigste ist für mich, dass alle Erfahrungen mit Gott tatsächlich auch echt sind. Das Lena manchmal einfach wusste, was sie sagen bzw. tun soll - gerade in komplizierten Gesprächen - , dass Lena sich von Gott geliebt und getragen weiß, dass sie ihren Wert und ihr Selbstbewusstsein nicht aus allein aus sich selbst bezieht sondern aus der Liebe Gottes, diese Erfahrung ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Zu spüren, dass Gott meine Gebete hört - auch wenn er nicht immer das "macht", das ich mir wünsche, zu wissen, dass Jesus mich so liebt, dass er sogar für mich gestorben und auferstanden ist, dass ich frei bin - dieses Wissen prägt mein Denken und Handeln. Ähnlich wie Lena habe auch ich immer wieder Fragen, bin "sauer" auf Gott, wenn ich ihn mal nicht verstehe … aber das gehört ja zu jeder Beziehung, also auch zu der mit Gott.

Nicht umsonst lautet mein Motto als Autorin: "Das Leben schreibt die besten Geschichten" - auch in meinem Neuseeland-Roman kommt einiges darüber vor, wie Gott im Leben wirken und "Zufälle" oder unangenehme Umstände für seine Ziele und zu unserem besten nutzen kann. Ich freue mich riesig, dass das Buch offenbar in Euch ein Samenkorn gesät und Euch auf Gott, Jesus und all das neugierig gemacht hat. Eure Rezis sind sehr wertvoll und hilfreich für mich - ebenso natürlich eure Weiterempfehlungen.

Ganz besonders würde ich mich freuen, wenn von den verbleibenden vier Frauen auch noch eine Rückmeldung käme! Wer noch irgendwelche Fragen oder Anmerkungen hat, darf sich natürlich gerne melden! Bis dahin ganz liebe Grüße!


Zusätzliche Informationen

Christel Tlaskal wurde am 29. März 1965 in Karlsruhe (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 17 Bibliotheken

auf 1 Wunschzettel

von 6 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks