Christelle Dabos

 4.4 Sterne bei 1.119 Bewertungen

Lebenslauf von Christelle Dabos

Die Reise auf den Buchstaben: Christelle Dabos wird 1980 an der Côte d’Azur geboren und wächst in Cannes auf. Schon während ihrer Schulzeit schreibt sie erste Geschichten und wird Mitglied einer Online-Community für Autoren. Nach dem Studium zieht sie 2005 nach Belgien, wo sie noch heute lebt. Dort arbeitet sie zunächst als Bibliothekarin.

Nach einer Krebserkrankung 2007 findet Dabos zurück zum Schreiben und beginnt die Arbeit an ihrem späteren Debütroman, „Die Verlobten des Winters“. Sie veröffentlicht anfangs nur Ausschnitte im Internet, als sie jedoch 2013 den Gallimard Jeunesse, einen Jugendliteraturwettbewerb gewinnt, wird der erste Band der Spiegelreisenden-Reihe veröffentlicht und zu einem sensationellen Erfolg. Die Bücher der Reihe wurden in mehrere Sprachen übersetzt und erscheinen seit 2019 auch in Deutschland.

Neue Bücher

Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

 (125)
Neu erschienen am 21.06.2020 als Hardcover bei Insel Verlag. Es ist der 4. Band der Reihe "Die Spiegelreisende".

Im Sturm der Echos

 (7)
Neu erschienen am 22.06.2020 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Im Sturm der Echos: Die Spiegelreisende 4

 (2)
Neu erschienen am 22.06.2020 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

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Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)

Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

 (125)
Erschienen am 21.06.2020
Cover des Buches Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783844533446)

Die Verlobten des Winters

 (44)
Erschienen am 11.03.2019
Cover des Buches Das Gedächtnis von Babel (ISBN: 9783844536171)

Das Gedächtnis von Babel

 (18)
Erschienen am 25.11.2019
Cover des Buches Im Sturm der Echos (ISBN: 9783844538045)

Im Sturm der Echos

 (7)
Erschienen am 22.06.2020

Neue Rezensionen zu Christelle Dabos

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Rezension zu "Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos

Unbefriedigendes Finale
Lena_Sophievor 12 Stunden

Christelle Dabos und ihre Spiegelreisenden-Reihe haben mich in vielerlei Hinsicht erstaunt. Ich bin ein bekennender Romantasy-Fan und hätte nie gedacht, dass eine Reihe ohne dramatisch aufgeladene, jugendliche Liebesgeschichte mich derart abholen und begeistern könnte. 


Im letzten Band geht es für Ophelia noch einmal um alles. Die Geschichte spielt nach wie vor auf Babel, was ich persönlich sehr schade fand. Mich hatte das Setting nicht zu 100% überzeugt im vorigen Band und ich hätte es schön gefunden, wenn sich ein Kreis schließt und wir wieder auf Anima oder am Pol enden, dort wo alles angefangen hat.

Doch der Schreibstil der Autorin und die Sprecherin, die den Figuren gewohnt einfühlsam Leben einhaucht haben dafür gesorgt, dass ich mich zu keiner Zeit gelangweilt habe. Ich wollte stets wissen, wie es weitergeht und war wirklich, wirklich gespannt auf das Ende.


Doch das Ende ist so gar nicht das geworden, was ich erwartet oder vielmehr erhofft habe. Die Echos und der Andere spielen in diesem Band eine zentrale Rolle, doch ich muss gestehen, dass ich bis zuletzt nicht so richtig verstanden habe, wo sie herkommen und was sie wollen, egal wie oft sie auch erwähnt wurden. Ständig und überall wurde auf sie Bezug genommen und sie wurden betont wie kaum etwas anderes in der Auflösung des ganzen Konfliktes, doch ich habe sie einfach nicht durchdringen können. Für mich sind so viele Fragen offen geblieben, sowohl was das ganze Prinzip der Echos aber als auch was das Zwischenmenschliche betrifft. Ich komme mit dem Ende auf keinen grünen Zweig, ehrlich gesagt ist nichts so gekommen, wie ich es mir erhofft hatte, und das fuchst mich gewaltig. 


Natürlich liebe ich Ophelia und Thorn, ich vergöttere die beiden und ihre einzigartige Beziehung. Ich liebe die Archen und die Magie, die schwer zu fassenden Kräfte, die in dieser Welt herrschen. Und dennoch hätte ich mir gewünscht, dass dieses Buch so ganz anders verlaufen wäre. Ich hätte mir mehr Klarheit gewünscht, mehr Fakten, weniger Kryptisches, weniger Offenheit am Ende.


Mein Fazit:
Ich bin komplett zwiegespalten. Einerseits habe ich den letzten Band sehr genossen, andererseits war er so gar nicht das, was ich erwartet hatte, und das nicht auf eine gute Art und Weise. Für mehr als 3 von 5 Sternen reicht es leider nicht.

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Rezension zu "Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos

Der Abschied ist nicht leicht
Feelina06vor 3 Tagen

Inhalt:

Risse überziehen die Welt der Archen. Immer größere Stücke brechen ab und stürzen ins Nichts. Keine Arche bleibt verschont und die Menschen müssen machtlos mit ansehen wie ihre Welt nach und nach verschwindet. Es muss so schnell wie möglich der Schuldige gefunden werden, der "Andere" muss gefunden werden. Doch wie, wo niemand weiß wie er aussieht. Ophelia und Thorn sind so vereint wie nie und zusammen begeben sie sich im Störfeuer der vergangenen und zukünftigen Echos auf die Suche nach der allerletzten Wahrheit.


Meinung:

Eine unglaubliche Reise geht zu Ende und wieder wurde ich in eine Welt hineingezogen, die mich unglaublich gefesselt hat. Seite für Seite wurde ich immer tiefer in diese Geschichte gezogen und habe beim lesen tatsächlich alles um mich herum vergessen.

Der Schreibstil der Autorin ist wie schon bei seinen Vorgängern sehr anspruchsvoll, aber dennoch äußerst bildhaft und ausdrucksstark. Man kann sich einfach jedes Detail wunderbar vorstellen.


Ophelia und Thorn, diese erstaunlichen Charaktere sind nun im finalen Teil endlich vereint. Und diese zarte Liebesgeschichte der beiden war so wunderbar mit anzusehen. 

Vor allem Thorn wird hier immer klarer in seinem Charakter dargestellt und sein Beschützerinstinkt und auch seine Gefühle kommen klar zum Ausdruck. 

Die beiden sind eine Gemeinschaft geworden und es ist spürbar, dass sie nicht mehr ohne den anderen können. 

Ich habe es unglaublich genossen, die beiden endlich so zusammen zu erleben. 


Die Geschichte ist in meinen Augen unglaublich spannend und es gibt soviele Wendungen mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte.

Die Auflösung des Ganzen ist dann aber so komplex gewesen, das man wirklich genau und zum Teil auch zweimal lesen musste, um das große Ganze überhaupt zu verstehen. Manchmal hatte ich tatsächlich den Gedanken, ob es nicht vielleicht auch einfacher gegangen währe.

Doch auf der anderen Seite ist gerade dieses "anders sein" der Geschichte, das besondere daran.


Und dann... Dann kam das Ende und ich war fix und fertig.

Wer hier auf ein wundervolles Happy End hofft, wird leider maßlos enttäuscht und mit einem bitteren Geschmack im Mund zurück gelassen. 

Für mich passt dieses Ende einfach nicht zu dieser grandiosen Saga.

Es ist zwar ein Abschluss, aber irgendwie kein richtiges Ende.


Mein Fazit:

Ich liebe die Spiegelreisenden, von Band 1-4. Ich lieb Ophelia und Thorn, zwei außergewöhnliche Charaktere, die für mich immer in meinem Herzen bleiben werden, aber ich wünsche mir definitiv ein neues Ende, oder eine Fortsetzung, da könnte ich auch mit leben!

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Rezension zu "Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos" von Christelle Dabos

Ich kann es kaum ausdrücken wie ich mich fühle.
AnzuHirotavor 3 Tagen

Nun ist es soweit: die letzte Reise mit Ophelia beginnt! Zusammen mit Thorn ist sie dabei den Geheimnissen auf der Spur zu sein. Beide erkennen, dass das Institut für Abweichungen eine große Rolle spielt und dass sie dort die Antworten auf ihre Fragen finden werden.

// Auch wenn ich nicht spoiler, rate ich euch diesen Text erst zu lesen, wenn ihr den 4. Band gelesen habt //

Ich habe soeben das Buch zu Ende gelesen und bin noch ganz benommen vom Ende dieser vierteiligen Reihe. Ich konnte es kaum erwarten, endlich das letzte Buch in meinen Händen zu halten. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Ophelia und Thorn nun gemeinsam gegen Gott und dem Anderen antreten, um die Einstürze der Archen zu verhindern.

Aber von Anfang an: Ich habe diese Buchreihe gefeiert, als ich die ersten drei Bände verschlungen habe. So könnt ihr euch vorstellen, dass ich es kaum erwarten konnte, den letzten Band zu lesen. Die Geschichte von Ophelia und Thorn ist einfach wunderschön. Sie sind so ganz anders als andere Liebespaare. Sie haben so viele Ecken und Kanten, sodass man ihre ungewöhnliche Liebe einfach unterstützen muss. Darüber hinaus wollte man nun endlich wissen, wer Gott und der Andere ist. Im Vergleich zu den anderen Bänden muss ich sagen, dass ich den vierten Band bis zur Mitte des Buches etwas eintönig fand. Ich konnte das Buch sehr schnell zur Seite legen (und das ist mir bei dieser Buchreihe noch nie passiert). Ophelia hat sich als Patientin einschleusen lassen, um die Geheimnisse des Institutes zu lüften. Natürlich war es interessant, wie es dort abläuft und nach und nach erfuhren wir immer mehr. Doch was mir fehlte, war die Spannung. Sie ist mal dort herumgeschlichen und mal traf sie sich im Geheimen mit Thorn, um neue Erkenntnisse auszutauschen. Erst ab der Mitte des Buches wurde es interessant, aber verwirrend zugleich. Wir erfuhren immer mehr, aber gleichzeitig kamen viele neue Fragen hinzu. Es werden zwar am Ende so gut es geht alle beantwortet, aber als ich die letzten Seiten las, war ich doch unzufrieden. Ich habe das ganze System und Geheimnisse verstanden (denke ich), aber mir fehlt am Ende – nun ja – das Ende. Ich kann verstehen, dass die Autorin dieses – doch recht offene – Ende wählte, da es am besten zu dem Titel der Buchreihe passte, aber ich als Leser bin doch unglücklich. Ich gehöre zu der Leserschaft, die keine kitschigen Liebesgeschichten liest, aber hätte ich mir doch mehr erwartet.

Wenn ich mir meine Meinung hier durchlese, höre ich eher viel Negatives. Aber so ist es nicht, denn ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Ophelia ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich bereue es keinen Moment, mit ihr diese Reise angetreten zu haben. Ich werde mit großer Sicherheit diese Bücher auch wieder lesen, weil mich die Charaktere und die Welt so verzaubert haben. Auch wenn die Geschichte und ihre Lösungen zu den Geheimnissen etwas verwirrend sind, hätte ich besser damit leben können, wenn das Ende nicht so offen geblieben wäre.

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