Christelle Dabos

 4,3 Sterne bei 1.987 Bewertungen

Lebenslauf

Die Reise auf den Buchstaben: Christelle Dabos wird 1980 an der Côte d’Azur geboren und wächst in Cannes auf. Schon während ihrer Schulzeit schreibt sie erste Geschichten und wird Mitglied einer Online-Community für Autoren. Nach dem Studium zieht sie 2005 nach Belgien, wo sie noch heute lebt. Dort arbeitet sie zunächst als Bibliothekarin.

Nach einer Krebserkrankung 2007 findet Dabos zurück zum Schreiben und beginnt die Arbeit an ihrem späteren Debütroman, „Die Verlobten des Winters“. Sie veröffentlicht anfangs nur Ausschnitte im Internet, als sie jedoch 2013 den Gallimard Jeunesse, einen Jugendliteraturwettbewerb gewinnt, wird der erste Band der Spiegelreisenden-Reihe veröffentlicht und zu einem sensationellen Erfolg. Die Bücher der Reihe wurden in mehrere Sprachen übersetzt und erscheinen seit 2019 auch in Deutschland.

Alle Bücher von Christelle Dabos

Neue Rezensionen zu Christelle Dabos

Die Spiegelreisende: Verlobte des Winters von Christelle Dabos erzählt die Geschichte rund um Ophelia. Ophelia lebt auf Anima und hat sich bisher geweigert einen Mann zu heiraten – lieber geht sie voll und ganz auf in ihrer Rolle der Leserin im Institut. Doch durch einen alten Pakt wird sie zu einer Ehe mit Thorn aus dem Pol gezwungen. Zuerst beweist sie stärke, denn auch Thorn scheint nichts an dieser arrangierten Ehe zu liegen doch auf dem pol angekommen, entwickelt sich alles anders als erwartet. Ophelia wird von ihrer Tante Roseline begleitet und gemeinsam verweilen sie bei Berenilde, der Tante von Thorn. Dieser befindet sich ständig auf Reisen, denn als Intendant auf Pol hat er eine Menge zu tun. Das Problem ist, dass Ophelias Ankunft verheimlicht werden soll. Zuerst kann sie das nicht nachvollziehen und unternimmt einen heimlichen Ausflug aus dem Schloss heraus. Doch schon bald steht sie vor dem Botschafter Archibald der sie entehren will, als auch Freya, Thorns Halbschwester, die die Hochzeit um alles verhindern will. Schnell wird Ophelia klar, dass an den Worten Thorns viel Wahrheit drin steckt. Als Ophelia dann mit Roseline und Berenilde für längere Zeit in den Mondscheinpalast reisen muss, sieht sie sich mit ihrem eigenen Leben bedroht. Denn es gibt viele, die Ophelia tot sehen wollen.

Schon während der Hälfte des Buches habe ich mich ernsthaft gefragt, wieso es 2 Jahre gedauert hat, ehe ich dieses Buch gelesen habe. Ich hätte damit definitiv eher anfangen sollen. Den Schreibstil der Autorin kann ich nur schwer beschreiben, denn etwas derartiges ist mir noch nicht untergekommen. Das Buch ist sehr düster und durchaus auch nicht leicht, dennoch ziehen die einzelnen Wörter einen in den Bann und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Ich konnte mich stellenweise sehr gut mit Ophelia identifizieren und habe es sehr genossen das hier ein durchaus stille, aber starke Protagonistin die Hauptrolle spielt. Ihre Kraft ist ungeahnt und was sie alles aushalten muss, zerrt schon an den eigenen Nerven. Mit der Zeit gewinnt man auch Thorn lieb aber gerade mit der Offenbarung von Berenilde, bleibt auch das eigene Gedankenwirrwarr bestehen. Zudem gibt es noch eine weitere Menge an Nebencharakteren über die man tatsächlich auch genügend erfährt und sie somit die Geschichte abrunden. An der ein oder anderen Stelle fand ich die Geschichte ein wenig zäh aber diese Passagen waren schnell vorbei.

Wie eingangs erwähnt, hätte ich das Buch viel früher lesen sollen. Ich war mehr als positiv überrascht von der Komplexität der Story als auch von den Charakteren. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Cover des Buches Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (ISBN: 9783458178262)
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Rezension zu "Die Spiegelreisende - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" von Christelle Dabos

Das Abenteuer am Pol geht weiter …
FraeuleinSpinnwebvor 15 Tagen

Band 2 geht nahtlos weiter. Leider fand ich den Anfang etwas zäh, allerdings erklärt er gut die Oberflächlichkeit des Hofes am Pol und zeigt uns die Gleichgültigkeit die der Familiengeist Faruk an den Tag legt.


Nachdem Ophelia ihren zweiten Job annimmt, nimmt auch die Story an Fahrt auf. Wir erfahren mehr über die Familiengeister und dem ominösen „Gott“, der seine Drohbriefe verteilt. 


Ophelia und Thorn sind sich immer noch nicht ganz koscher, aber langsam knüpft sich ein Band zwischen beiden, was mir sehr gut gefällt.


Die Geschichte wird zu einem kleinen Krimi, was mich dann doch wieder bis zur letzten Seite fesselte. Viele Enthüllungen und genauso viele neue Fragen eröffnen sich dem Leser und ich konnte Band 3 kaum erwarten.

Cover des Buches Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458177920)
FraeuleinSpinnwebs avatar

Rezension zu "Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos

Zwei ungleiche Verlobte …
FraeuleinSpinnwebvor 24 Tagen

Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss?

Ich finde die Welt, die uns Christelle Dabos zeigt auf eine ganz andere Weise faszinierend und wunderbar. Sie steht für sich alleine und da wäre der Vergleich nicht notwendig gewesen.


Band 1 hat mich schnell allein wegen des Worldbuildings eingenommen. Das System der Archen, die Vorfahren und die speziellen Fähigkeiten der Familien ist komplex und interessant. Dabos Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, vielleicht kommen ab und zu ein paar Längen in die Geschichte, aber diese haben mich nicht sonderlich gestört.


Ophelia fand ich liebenswert und ich mochte ihre Art. Sie ist etwas zurückhaltend, tollpatschig aber mausert sich zu einer tollen Protagonistin. 

Thorn, der alles andere als der heisse Badguy ist, war für mich eine willkommene Überraschung. Zwar sind die meisten anderen Figuren nicht 100% liebenswürdige Sympathisanten, was die Sache aber wieder spannend machte. Der Mensch ist eben nicht schwarz oder weiß und die Umwelt formt einen, ob man will oder nicht, und der Pol mit seiner Kälte ist eben ein sehr hartes Plaster.

Gespräche aus der Community

Der Monat ist schon fast zu Ende und ich habe schon einige Buchreihen im diesen zwei Monaten für mich entdeckt.

Ich habe Die Spiegelreisende angefangen und war positiv überrascht, wie gut mir die Geschichte gefallen hat. Die Protagnistin wurde überzeugen dargestellt - dass sie zurückhaltend und eher altmodisch ist - und die Stimme der Hörbuchsprecherin passt so gut zu ihr. Mir gefiel die Welt und die Magie, aber auch die Bewohner des Mondscheinpalastes. Es war interessant zu sehen, dass man eigentlich niemandem trauen sollte.

Vier Farben der Magie ist genau die Art von Fantasy, die ich am liebsten mag. Eine komplexe Welt, aber auch Charaktere, mit denen man mitfiebert.

Sister of the Stars habe ich an zwei Tagen verschlungen. Im Gegensatz zu Göttlich, sind wir hier mittendrin in der Geschichte.

Das kalte Reich des Silbers liest sich ein bisschen wie ein Märchen, mit der winterlichen Atmosphäre und den drei Proben. Aber man erfährt auch viel über die Protagonistin (auch über ihre Artbeit als Pfandleiher) und da es aus mehreren Blickwinkeln geschrieben ist, auch über die anderen Figuren.

Die fünf Gaben ist einfach ein gut geschriebenes Buch, bei der man mitfiebert. Ich würde mir aber schwertun, eine Gabe auszuwählen.

Als letztes habe ich Ein Kleid aus Seide und Sternen angefangen und mit hat das Verkleiden als Junge immer gut als Motiv gefallen.

Zum Thema
13 Beiträge
Skaros avatar
Letzter Beitrag von  Skarovor 3 Jahren

In das Universum muss ich auf jeden Fall auch irgendwann mal reingucken. Aktuell fühle ich mich aber so besetzt durch WOT xD Ich bin froh, wenn ich Herbstrepublik noch dazwischenquetschen kann und vielleicht noch ein oder zwei Bücher von Michael J Sullivan, von dem dieses Jahr auch noch eine ganz neue Reihe erscheint. Ansosnten komme ich nicht von den Jordan Büchern weg irgendwie. Die verschlingen einen.

Zusätzliche Informationen

Christelle Dabos im Netz:

Community-Statistik

in 1.605 Bibliotheken

auf 391 Merkzettel

von 72 Leser*innen aktuell gelesen

von 26 Leser*innen gefolgt

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