Die Leidenschaft des Viscounts (Hell & Sin 2)

von Christi Caldwell 
4,5 Sterne bei4 Bewertungen
Die Leidenschaft des Viscounts (Hell & Sin 2)
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Spannender Regency-Roman mit unerwarteten Wendungen und Einblicken in die Gesellschaftsordnung, nicht nur zu jener Zeit.

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Inhaltsangabe zu "Die Leidenschaft des Viscounts (Hell & Sin 2)"

Der neue romantisch-verruchte Roman der Bestsellerautorin Christi Caldwell.

London, 1822: Dank ihrer älteren Geschwister sind Lady Penelope Tidemore Skandale und ihre Folgen nicht fremd. Um dennoch eine Chance auf dem Londoner Heiratsmarkt zu haben, unterdrückt sie ihr Verlangen nach aufregenden Intrigen und ihre Sehnsucht nach Romantik eisern. Doch ein einziges schreckliches Missgeschick reicht aus, dass sie in eine kompromittierende Situation gerät ‒ und das ausgerechnet mit dem geheimnisvoll-faszinierenden Viscount Ryker Black.

Black ist kein Gentleman. Aufgewachsen auf der Straße und jetzt Besitzer einer der berüchtigtsten Spielhöllen Londons, lebt er in einer Welt voller Ausschweifungen und Gefahren. Aber Penelope hat keine Angst vor ihm, und sie stellt bald fest, dass sein sorgsam gepflegter Ruf dazu bestimmt ist, eine ungeahnte Verletzlichkeit zu verbergen. Während die beiden sich näherkommen, wird ihnen klar, dass der unglückliche Zufall, mit dem alles begann, sich als das Glück ihres Lebens herausstellen könnte ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9782919800247
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:425 Seiten
Verlag:Montlake Romance
Erscheinungsdatum:06.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Hilga_Hoefkenss avatar
    Hilga_Hoefkensvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Regency-Roman mit unerwarteten Wendungen und Einblicken in die Gesellschaftsordnung, nicht nur zu jener Zeit.
    Mehr als "nur" eine Lovestory

    Wie auch schon der erste Titel der "Hell and Sin"-Reihe geht diese Geschichte über die reine Lovestory hinaus. Tiefgründig und berührend wird nicht nur eine Liebesgeschichte gesponnen, sondern auch ein Gesellschaftsbild gezeichnet, in dem die Kluft zwischen der Aristrokatie und "dem ganzen Rest" nicht tiefer sen könnte.  Auch wenn Rykers Vergangenheit für zartbesaitete Ladys erschreckend düster war, so ist er nicht als das Monster daraus hervorgegangen, dass die Oberklasse in ihm sehen möchte. Penelope galubt zuerst, dass es kaum ein schlimmeres Schicksal eben könnte, als ihres, dass sie ausgerechnet an diesen Mann gebunden hat. Erst als es ihr gelingt, hinter seinen hohen Schutzwall aus Kälte zu schauen.... aber lest lieber selbst. 

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 6 Monaten
    Die Leidenschaft des Viscounts


    Nachdem mir der erste Teil der „Hell & Sin“-Reihe von Christi Caldwell gut gefallen hatte, habe ich mich auch schnell zum Lesen des 2. Bandes „Die Leidenschaft des Viscounts“ entschlossen.


    In diesem 2. Teil geht es um Ryker Black und dieser ist der älteste Bruder von Helena aus dem ersten Teil „Die Küsse des Marquis“. Man kann beide Bücher unabhängig voneinander lesen.

    Ryker Black hatte es in seinem Leben noch nie einfach. Als Bastard schon kurz nach der Geburt verstoßen ist er in den Straßen Londons aufgewachsen und hat zu fast jedem Zeitpunkt seines Lebens um selbiges kämpfen müssen.
    Inzwischen hat er sich in den Halbschatten von Londons Unterwelt einen Ruf erarbeitet, betreibt mit seinen Brüdern eine Spielhölle, ist finanziell abgesichert und darf seit Neustem sogar einen Adelstitel tragen. Auf Letzteres bildet sich Ryker nicht wirklich etwas ein und so ist er nur widerwillig bereit auf einem Ball seiner Schwester Helena zu erscheinen.

    Lady Penelope Tidemore stammt aus einer adligen, wenn auch durch zahlreiche Skandale ihrer Geschwister inzwischen etwas weniger angesehenen, Familie. In ihrem tiefsten Herzen ist Penelope eine Träumerin und sehnt sich nach einer großen romantischen Liebe. Durch die Skandale ihrer Geschwister desillusioniert unternimmt sie alle Anstrengungen eine sittsame junge Dame zu sein und hofft auf dem Londoner Heiratsmarkt eine passende Partie zu machen.

    Der Zufall und ein Missgeschick führen Ryker und Penelope in einer kompromittierenden Situation zusammen. Eine Heirat scheint der einzige Ausweg und Penelope findet sich bald in einer Welt wieder, die nicht nur ihren ausgeprägten Sinn für Abenteuer anspricht.

    Die Autorin Christi Caldwell hat ein Händchen für historische Liebesromane, die sich etwas abseits von dem im Genre üblichen Mainstream bewegen und das hat mich schon bei dem für mich ersten Roman „Die Küsse des Marquis“ aus ihrer Schreibfeder sehr angesprochen. Meine Erwartungen an „Die Leidenschaft des Viscounts“ waren dementsprechend recht hoch. Es wäre nun unfair zu sagen, dass meine Erwartungen enttäuscht wurden, aber komplett erfüllt haben sie sich leider auch nicht.

    Einerseits punktet die Geschichte mit toll ausgearbeiteten Charakteren, allen voran die beiden Hauptfiguren.

    Ryker ist auf den ersten Blick ein sehr verschlossener Protagonist und man weiß ihn anfangs nicht richtig zu fassen. Erst durch Penelope bekomme ich als Leser eine Chance hinter die raue und harte Schale von Ryker zu schauen. Die junge Frau, die er eher widerwillig heiratet, stellt ihn vor große Herausforderungen und er kann es selbst nicht so wirklich fassen, wie sehr sie ihm unter die Haut geht. Dieses Erstaunen und die Wandlung bzw. das Öffnen von Ryker sind schön und glaubhaft beschrieben. Auch das daraus Konflikte mit den anderen Brüdern resultieren, die diese Wandlung skeptisch bis misstrauisch verfolgen, ist toll in die Handlung eingearbeitet.

    Penelope ist das komplette Gegenteil von einer hübschen aber hohlköpfigen Debütantin der Londoner Adelsgesellschaft und weiß trotz ihres jugendlichen Alters ziemlich genau wo sie hin will. Vor Herausforderungen weicht sie nicht zurück und zur Not geht sie auch mal mit dem Kopf durch die Wand. In das Etablissement ihres Manns fügt sie sich rasch ein, ist neugierig und von der Wunschvorstellung der Männer um sie herum, die sie am liebsten mit Stickarbeiten in ihrem Zimmer einschließen würden, hält sie mal gar nichts und macht das auch mehr als deutlich.

    Ein geschäftlicher Konkurrent bringt etwas Spannung in die Geschichte, wobei dieser Handlungsstrang für meinen persönlichen Geschmack viel zu oberflächlich und nur halbherzig ausgearbeitet daher kommt.

    Ich hätte gerne auf das dramatische Ereignis im letzten Drittel des Buches verzichtet und dafür mehr darüber gelesen, wie sich die von Penelope angestoßenen Veränderungen im Geschäftsbetrieb von Ryker auswirken. Da war für mich Potenzial vorhanden, dass der Geschichte einen interessanten Kick gegeben hätte und das leider nicht ausgeschöpft wurde.
    Auch das Ende kam für mich etwas zu abrupt. Es hätte mich sehr interessiert, welche Art von Leben Ryker und Penelope in der Zukunft führen und so hätte ich mich über einen kleinen Epilog gefreut.

    Für die etwas unrunden Aspekte der Geschichte gibt es von mir 3 Bewertungssterne.

    Kommentare: 1
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    Schmonies avatar
    Schmonievor 4 Monaten
    Sabine_Marxs avatar
    Sabine_Marxvor 7 Monaten

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