Christian Bauer Ein nackter Arsch: Robert Simareks erster Fall

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Inhaltsangabe zu „Ein nackter Arsch: Robert Simareks erster Fall“ von Christian Bauer

Eine kalte Oktobernacht am Ufer der Saar. Eine nackte Leiche, makellos sauber, ohne Spuren äußerer Gewalteinwirkung. Die Nachricht vom Leichenfund erreicht Kommissar Robert Simarek nach durchzechter Nacht zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Und sein fröhlich reimender Assistent Trulli verbessert seine Laune auch nicht gerade. Zwar kann die Identität des Toten schnell geklärt werden, doch die Umstände des Todes sind mehr als rätselhaft. Der Selbstmord einer jungen Frau in Köln bringt unerwartet Bewegung in die Ermittlungen. Die Spur führt nach Frankreich, weit zurück in die Vergangenheit des Opfers. Doch alleine kann Simarek die Puzzlesteine nicht zusammensetzen. Kann die Therapeutin des Opfers helfen? Informationen zu Autor und Buch auch unter: www.simarek.de

Netter Krimi mit ordentlich Lokalkolorit

— MartinaSchein
MartinaSchein
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  • Netter Krimi mit ordentlich Lokalkolorit

    Ein nackter Arsch: Robert Simareks erster Fall
    MartinaSchein

    MartinaSchein

    27. October 2016 um 16:25

    Ein nackter Arsch ist ein Regional-Kurzkrimi, der in Saarbrücken spielt. Er ist flüssig und witzig geschrieben und man kann ihn gut an einem Stück lesen. Das saarländische Lokalkolorit wird sehr gut beschrieben. Die Eigenheiten der Saarländer, ihre Dialekte sowie gewisse bekannte Speisen werden geschickt mit der Handlung verwoben. Einige örtliche Gegebenheiten stimmen zwar nicht so ganz, sind jedoch vermutlich der schriftstellerischen Freiheit geschuldet. Die Alte Bierstube hingegen gab es wirklich. Der Titel lässt einen zunächst an etwas völlig anderes denken, doch sehr schnell merkt man, dass hier nicht nur der Hintern eines Menschen gemeint ist. Den Gedanken des Protagonisten und in dem Mordfall ermittelnden Beamten, Oberkommissar Robert Simarek zu folgen macht ebenso viel Spaß wie den Reimen seines Kollegen Fabio Trulli. Lustig finde ich den Namen des mit Simarek befreundeten Pastors. Hassdenteufel kommt im Saarland häufiger vor. Ich hatte mal einen Kollegen mit diesem Namen. Die Dialoge beziehen oftmals Pointen, die einem nicht nur zum Schmunzeln, sondern ebenfalls zum Nachdenken anregen. Auch die kleinen Schwächen und Eigenheiten der Ermittler kommen nicht zu kurz, so dass sie einem ganz automatisch sympathisch sind.Die Spannung wird vom Anfang des Buches bis zum Schluss aufrecht erhalten. Erst zum Ende hin erfährt der Leser, wer der Täter ist und was sein Motiv für diesen fast perfekt ausgeführten Mord war.

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