Christian Biesenbach Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 7 Rezensionen
(3)
(3)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise“ von Christian Biesenbach

0,99 € Vorbestellpreis Sein Leben steckt in einer scheinbar unüberwindbaren Sackgasse, aber dann führt eine Wendung zur anderen und langsam bekommt alles wieder einen Sinn. Doch wie viel Zeit wird ihm das Schicksal lassen, um das wiedergefundene Glück zu erkennen und es bei sich zu behalten. Inhalt: Thomas Eckert (24) hat es geschafft. Mit wehenden Fahnen hat er sein Leben voll gegen die Wand gefahren. Seine langjährige Beziehung ist zerbrochen. Das Studium gescheitert. Die Schulden wachsen unaufhaltsam. Seine Lebensziele hat er aus den Augen verloren und am liebsten würde er für den Rest seiner Tage nichts mehr von der übrigen Welt wissen. Alleine und verlassen haust er in seinem kleinen Appartement und trauert der verlorenen Vergangenheit hinterher. Als seine Vermieterin ihn schließlich rausschmeißt und er zurück im Elternhaus landet, muss er erkennen, in welch missliche Lage er sich hineinmanövriert hat, findet allerdings auch hier keinen Ausweg. Völlig planlos lebt er in den Tag hinein, ohne eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie es in seinem Leben weitergehen soll. Doch dann sorgt sein Bruder Mike dafür, dass er eine Containerschiffsfahrt über den Atlantik nach Mexiko antritt, um dort die Übergabe von Baugruppen für einen großen Autokonzern zu beaufsichtigen. Ehe sich Tom versieht, gibt die zunächst langweilige Reise seinem Leben eine komplett neue Richtung. Denn auf dem Schiff trifft er die Studentin Tina, die es schafft, ihn aus seinen in der Vergangenheit verhafteten Gedanken hinaus zu reißen und ihm zu zeigen, was es heißt, sein Leben zu Leben. Langsam entwickeln die zwei eine längst verloren geglaubte Vertrautheit zueinander und ahnen dabei nicht, dass das Schiff geradewegs in einen Hurrikane hineinsteuert.

War gut zu lesen, auf jeden Fall mal was für zwischendurch. Leider zum Teil etwas abgehackt und oberflächlich. Allerdings sind es 195 Seiten

— lilaRose1309
lilaRose1309

Anders - aber gut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise" von Christian Biesenbach

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    christianbiesenbach

    christianbiesenbach

    Hallo liebe Lovelybooker und Lovelybookerinnen, am 14. Dezember erscheint mein neues Werk "Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E. - Eine nicht ganz unkomplizierte Reise" Da mir die Leserunde zu "Wintersonne" Anfang des Jahres riesig viel Spaß gemacht hat und mir viele Einblicke in die Sichtweise von Leserinnen und Lesern geliefert hat, möchte ich die Gelegenheit ergreifen und pünktlich zum Start meines neuen Romans eine weitere Leserunde einläuten. Da das Buch zunächst nur in digitaler Form verfügbar ist, muss ich leider zuerst einmal alle enttäuschen, die sich für eine Printausgabe interessieren. Es ist allerdings durchaus möglich, dass in den nächsten sechs Monaten diesbezüglich eine Buchverlosung stattfinden wird. Jetzt sind also erst einmal alle E-Book-Leser und E-Book-Leserinnen gefragt. (Wer gerne ein PDF hätte, um es sich auszudrucken übrigens ebenfalls.) Ich stelle bis zu 30 Exemplare zur Verfügung (Format .mobi, .epub oder pdf). Spezielle Bewerbungsbedingungen gibt es wieder einmal keine. Eine rege Teilnahme an der Leserunde und eine abschließende Rezension zur Geschichte (hier und auf Amazon und anderen Online-Shops) sind gleichwohl wünschenswert. :-)   Um dieses Buch geht es: Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E. - Eine nicht ganz unkomplizierte Reise   INHALT: Thomas Eckert (24) hat es geschafft. Mit wehenden Fahnen hat er sein Leben voll gegen die Wand gefahren. Seine langjährige Beziehung ist zerbrochen. Das Studium gescheitert. Die Schulden wachsen unaufhaltsam. Seine Lebensziele hat er aus den Augen verloren und am liebsten würde er für den Rest seiner Tage nichts mehr von der übrigen Welt wissen. Alleine und verlassen haust er in seinem kleinen Appartement und trauert der verlorenen Vergangenheit hinterher. Als seine Vermieterin ihn schließlich rausschmeißt und er zurück im Elternhaus landet, muss er erkennen, in welch missliche Lage er sich hineinmanövriert hat, findet allerdings auch hier keinen Ausweg. Völlig planlos lebt er in den Tag hinein, ohne eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie es in seinem Leben weitergehen soll. Doch dann sorgt sein Bruder Mike dafür, dass er eine Containerschiffsfahrt über den Atlantik nach Mexiko antritt, um dort die Übergabe von Baugruppen für einen großen Autokonzern zu beaufsichtigen. Ehe sich Tom versieht, gibt die zunächst langweilige Reise seinem Leben eine komplett neue Richtung. Denn auf dem Schiff trifft er die Studentin Tina, die es schafft, ihn aus seinen in der Vergangenheit verhafteten Gedanken hinaus zu reißen und ihm zu zeigen, was es heißt, sein Leben zu Leben. Langsam entwickeln die zwei eine längst verloren geglaubte Vertrautheit zueinander und ahnen dabei nicht, dass das Schiff geradewegs in einen Hurrikane hineinsteuert.   Seitenzahl/Umfang: ca. 200 Buchseiten   Weitere Anmerkungen:   Da ich mich bislang recht sicher im Krimi/Thriller/Horror-Genre  bewegt habe, bin ich mit meiner neuen Geschichte das Wagnis eingegangen, einmal etwas völlig anderes zu schreiben. Ich möchte meinen, es ist eine Art Reise-Abenteuer-Tagebuchroman geworden, in dem es um das Verlieren und Wiederfinden von Lebenszielen, Lebenssinn und natürlich irgendwie auch um Liebe geht. Klar auf ein Genre kann selbst ich, und ich habe es immerhin geschrieben, das Buch nicht. Es ist gewissermaßen ein kleines Experiment, das ich mit viel Freude und Neugierde geschrieben habe. Meine Hoffnung ist einzig die, dass es trotz des experimentellen Charakters eine lesenswerte Geschichte geworden ist. Aber das werde ich bzw. wir dann in der Leserunde selbst herausfinden.   Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und begrüße es natürlich, wenn sich einige Teilnehmer meiner letzten Leserunde auch diesmal wieder zur aktiven Teilnahme entschließen.   Viele liebe Grüße   Christian Biesenbach      

    Mehr
    • 135
  • ungewöhnliche Schifffahrt eines recht gewöhnlichen jungen Mannes/ 3,5 Sterne

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    hexe2408

    hexe2408

    21. February 2015 um 20:14

    Thomas steht am Tiefpunkt seines bisherigen Lebens. Seine langjährige Beziehung ist gescheitert, sein Studium läuft auch schon lange nicht mehr nach seinen Vorstellungen, die Geldsorgen wachsen und der Müllberg in seiner kleinen Wohnung auch. Anstatt sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen, versinkt er in Selbstmitleid und Kummer. Erst das beherzte Eingreifen seiner Vermieterin und seiner Familie bringt ihn aus seinem Schneckenhaus heraus. Auch wenn Thomas vom Erfolg der Reise nicht überzeugt ist, nimmt er das Angebot seines Bruders an und geht auf ein Containerschiff, um dort auf Bauteile zu achten und sich selbst über sein Leben Gedanken zu machen. Die Fahrt hält jedoch nicht nur sehr viel Wasser, sondern auch so manche Überraschung für Thomas bereit.   Schon das Vorwort ist speziell. Der Protagonist und Ich-Erzähler Thomas berichtet, wie es dazu kommt, dass er überhaupt ein Buch schreibt und dass er sich selbst eigentlich gar nicht für so richtig geeignet hält. Was einen so richtig erwartet, bleibt eher ungewiss. Es ist ein wenig wirr, undurchsichtig, macht deswegen allerdings auch neugierig. Eine interessante Ausgangssituation um in seine Reise zu starten.   Thomas ist ein recht gewöhnlicher 24-Jähriger, der vor einem Berg Probleme steht. Viele seiner Sorgen sind nachvollziehbar und trotzdem hat man immer mal das Bedürfnis, ihm ein wenig in den Hintern zu treten, damit er sein Leben wieder in die Hand nimmt. Nach einer langen Zeit plötzlich verlassen zu werden, kann einem den Mut und die Lebenslust nehmen, dennoch muss man irgendwann wieder aufstehen oder wenigstens Hilfe annehmen. Das fällt Thomas reichlich schwer, aber letztendlich lässt er sich doch dazu hinreißen, seinem Leben wieder einen wenig mehr Schwung zu geben. Man merkt, dass er sich im Laufe der Geschichte entwickelt und wandelt, dass er sich über einiges klar wird und auch wieder einen etwas positiveren Blick in die Zukunft wagt. Thomas lernt einige der Passagiere besser kennen, führt intensive Gespräche und kann von seinem tristen Alltag abschalten. Die Arbeit auf dem Schiff ist die meiste Zeit nicht so schwer, bis eine unerwartete Bedrohung auftaucht. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen fordern ihn ziemlich. Es gibt immer mal wieder kleinere Überraschungen und Wendungen, lange Zeit plätschert die Geschichte jedoch eher vor sich hin. Es ist zwar unterhaltsam, doch richtig Spannung kommt eigentlich erst im letzen Teil des Buches auf.   Einige Passagen waren mir persönlich etwas zu langatmig, in anderen hingegen überschlagen sich die Ereignisse. Da hätte ich mir eine etwas ausgeglichenere Verteilung gewünscht. Der Schreibstil ist recht angenehm, besonders die teilweise selbstkritischen, sarkastischen Gedanken und Kommentare von Thomas lockern viele der Situationen auf und zeigen, dass er sich durchaus über seine Lage im Klaren ist. Zwischendurch wird man als Leser selbst auch zum Nachdenken angeregt, was man selbst für Wünsche hat, was vielleicht nicht optimal läuft und was für Veränderungen möglicherweise nötig wären. So entsteht eine interessante Mischung aus nachdenklichen, lustigen, spannenden und eher ruhigen Szenen.   Ich bin ohne spezielle Erwartungen an das Buch herangegangen und habe ein Reise miterlebt, die gespickt von Problemen und Herausforderungen war. Insgesamt ist das Buch recht unterhaltsam und lässt sich gut lesen, durchgehend überzeugen konnte es mich allerdings nicht. Als leichte Lektüre zwischendurch, vielleicht wenn man gerade selbst eine Schifffahrt macht, durchaus geeignet.   Vielen Dank an Christian Biesenbach für dieses Rezensionsexemplar!

    Mehr
  • Eine große Veränderung

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    hoonili

    hoonili

    20. February 2015 um 10:01

    Thomas lässt sich seit einiger Zeit nur noch gehen. Seitdem Jenny ihn verlassen hat macht das Leben einfach nur noch wenig Sinn für ihn. Er sitzt nur noch in der Wohnung rum, kümmert sich nicht mehr um sein Studium und hat keine Energie mehr. Als seine Vermieterin ihn dann raus wirft zieht er wieder bei seinen Eltern ein. Doch auch dort geht es nicht bergauf. Doch dann bekommt er ein Jobangebot. Er hat den Auftrag, Maschinenteile auf einem Containerschiff nach Mexiko zu bringen. Er lässt sich darauf ein und schon bald sieht er, dass diese Reise sein Leben aus dem Ruder bringen wird... Mir hat das Buch sehr gefallen. Die Geschichte zeigt, wie sehr sich doch auch die Einstellung verändern kann wenn man aus seinem Trott heraus kommt. Die vielen neuen Menschen und Eindrücke haben mir sehr gefallen. Auch die Spannung fehlte nicht. Thomas hat im Laufe des Buches eine richtige Entwicklung gezeigt. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine ganz besondere Reise ins Leben.

    Mehr
  • Ein hundsgewöhnliches Leben

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    Ketty

    Ketty

    14. February 2015 um 14:07

    Nachdem Thomas E. von seiner langjährigen Freundin verlassen wurde bricht für ihn die Welt zusammen. Er verkriecht sich in der Wohnung, lässt sich völlig gehen und schmeißt zudem auch noch sein Studium hin. Als seine Vermieterin das ganze Chaos sieht, macht sie kurzen Prozess und wirft ihn aus der Wohnung. Glücklicherweise nehmen seine Eltern ihn wieder zu Hause auf und geben ihr bestes um Thomas wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Auch seine Geschwister sind besorgt. Als sein Bruder Mike ihm ein Jobangebot macht, nimmt er schließlich an und schon wenige Tage später befindet sich Thomas auf hoher See um dort die Überführung von Maschinenteilen zu überwachen.  Hört sich einfach an und Thomas hatte sich auf ein paar schöne ruhige Wochen gefreut, doch dann kommt alles anders als geplant. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut. Die Geschichte ließ sich leicht und flüssig lesen. Zu Anfang war mir Thomas nicht so wirklich sympathisch. Mit seinem Gejammer und dem Verhalten hat er mich sogar ein bisschen genervt. Dies änderte sich aber, sobald er auf dem Schiff war. Plötzlich war er ganz verändert und das hat mir auch viel besser gefallen. Nach den ganzen traurigen Gefühlen hebt  sich die Stimmung und es wurde zum Ende hin noch spannend und überraschend. Nachdem die Geschichte zu Ende war hätte ich doch noch gerne gewusst  wie es mit Thomas Leben nun weitergeht. Alles in allem eine nette Geschichte für zwischendurch.

    Mehr
  • Eine hundsgewöhnliche Rezension

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    SDiddy

    SDiddy

    07. February 2015 um 16:15

    Sein Leben steckt in einer scheinbar unüberwindbaren Sackgasse, aber dann führt eine Wendung zur anderen und langsam bekommt alles wieder einen Sinn. Doch wie viel Zeit wird ihm das Schicksal lassen, um das wiedergefundene Glück zu erkennen und es bei sich zu behalten. Inhalt: Thomas Eckert (24) hat es geschafft. Mit wehenden Fahnen hat er sein Leben voll gegen die Wand gefahren. Seine langjährige Beziehung ist zerbrochen. Das Studium gescheitert. Die Schulden wachsen unaufhaltsam. Seine Lebensziele hat er aus den Augen verloren und am liebsten würde er für den Rest seiner Tage nichts mehr von der übrigen Welt wissen. Alleine und verlassen haust er in seinem kleinen Appartement und trauert der verlorenen Vergangenheit hinterher. Als seine Vermieterin ihn schließlich rausschmeißt und er zurück im Elternhaus landet, muss er erkennen, in welch missliche Lage er sich hineinmanövriert hat, findet allerdings auch hier keinen Ausweg. Völlig planlos lebt er in den Tag hinein, ohne eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie es in seinem Leben weitergehen soll. Doch dann sorgt sein Bruder Mike dafür, dass er eine Containerschiffsfahrt über den Atlantik nach Mexiko antritt, um dort die Übergabe von Baugruppen für einen großen Autokonzern zu beaufsichtigen. Ehe sich Tom versieht, gibt die zunächst langweilige Reise seinem Leben eine komplett neue Richtung. Denn auf dem Schiff trifft er die Studentin Tina, die es schafft, ihn aus seinen in der Vergangenheit verhafteten Gedanken hinaus zu reißen und ihm zu zeigen, was es heißt, sein Leben zu Leben. Langsam entwickeln die zwei eine längst verloren geglaubte Vertrautheit zueinander und ahnen dabei nicht, dass das Schiff geradewegs in einen Hurrikane hineinsteuert. Mein zweites Buch des Autors, Cristian Biesenbach, dessen Bücher wunderbar geschrieben sind, die einen in die Geschichte mitnehmen und dessen Charaktere man fühlen und mit Händen greifen kann. Ich war neugierig wie ein Autor, der normalerweise Thriller und Krimis schreibt an ein neues Genre herangeht und was am Ende dabei herauskommt. Nun, mein Geschmack war es nicht wirklich, das muss ich zugeben. Die Geschichte war mir insgesamt zu einfach und zu oberflächlich. Die Hauptperson ging mir auf die Nerven mit seiner Art (Entschuldige, ist nicht soo negativ gemeint) und ich habe sie auch an der einen oder anderen Stelle einfach nicht verstanden, vielleicht liegt das aber an mir. An manchen Stellen hätte das Buch etwas mehr Länge vertragen und an anderer Stelle etwas weniger, aber das ist immer Ansichtssache. So wie jedes Buch, aber dieses jetzt im Speziellen, ist alles persönliche Geschmackssache und ich möchte keinem das Buch nicht empfehlen. Es ist so flüssig beschrieben und hat auch eine Prise Humor mit im Gepäck dases sich durchaus lohnen kann.

    Mehr
  • Das etwas andere Buch

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. February 2015 um 13:53

    Jenny hat Thomas nach einer langjährigen Beziehung verlassen. Für ihn bricht ein Welt zusammen. Er zerfließt in Selbstmitleid, wirft sein Studium hin und nimmt auch sonst nicht mehr wirklich am Leben teil. Er hockt nur noch in seiner Wohnung rum und verkommt so langsam. Da zieht seine Vermieterin die Reißleine und wirft ihn aus der Wohnung. Seine Familie nimmt ihn wieder bei sich auf. Sie haben sehr viel Geduld mit ihm, aber irgendwann wird es auch ihnen zu bunt und sein Bruder Mike macht ihm ein Jobangebot. Er solle Maschinenteile nach Mexiko begleiten. Diese Reise mit einem Containerschiff wird zum Wendepunkt in seinem Leben. Er lernt Tina kennen, erlebt einen schweren Sturm, zu guter Letzt entgeht er gerade so einem Mordanschlag und er kommt als völlig neuer Mensch wieder zurück. Dieses Buch liest sich locker und leicht. Der Leser geht mit Thomas E. auf eine interessante Reise mit Höhen und Tiefen und trotzdem eine amüsante Reise. Durch die gewählte Ich-Form kommt man sich manchmal vor, als wenn man ein Tagebuch liest. Aber das ist wahrscheinlich sogar gewollt. Ob es diesen Thomas E. wirklich gegeben hat oder ob alles reine Fiktion ist, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen. Ich fand es sehr interessant dem Thomas auf seinem Weg zu folgen, wenn ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, dass man sich so gehen lässt. Es handelt sich um keine besonders anspruchsvolle Lektüre, sondern um den Versuch einen Ausschnitt aus dem Leben eines jungen Mannes an einem Wendepunkt im Leben zu zeigen. Es ist dem Autor trotz wenig Spannung doch gelungen mich an das Buch zu fesseln. Von mir bekommt das Buch vier Sterne. Es hat mich nicht vom Hocker gerissen, lässt sich aber gut lesen.

    Mehr
  • Ein entscheidender Abschnitt im Leben eines jungen Mannes

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    Herbstrose

    Herbstrose

    30. January 2015 um 11:38

    Thomas ist fix und fertig, nach sechsjähriger Beziehung hat ihn Freundin Jenny verlassen und ist aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Er bedauert sich selbst, hat sein Studium geschmissen, hockt nur noch untätig rum und die Wohnung wird bald zur Müllhalde. So kann es nicht weiter gehen, deshalb holt ihn seine Familie zurück ins Elternhaus und Bruder Mike bietet ihm einen Job an. Er soll, zusammen mit zwei erfahrenen Männern, auf einem Containerschiff die Überführung von Maschinenteilen nach Südamerika begleiten. Diese Seereise wird für Tom ein Wendepunkt in seinem Leben. Er lernt Tina kennen, die ebenfalls eine gescheiterte Beziehung zu verarbeiten hat. Ihr gelingt es, Tom aus seinen trüben Gedanken zu reißen, und bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden. Doch dann gerät das Schiff in einen schweren Orkan und plötzlich ist Tina verschwunden. Jetzt ist Thomas gezwungen, sich den Tatsachen zu stellen und sich als Mann zu erweisen … Bereits im Vorwort zu „Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.“ stellt der Autor Christian Biesenbach klar, dass das Buch aus Tagebuchaufzeichnungen und mündlich wiedergegebenen Erinnerungen eines gewissen Thomas E. entstanden ist, welcher im Internet jemanden gesucht hat, der dies alles für ihn aufschreibt (na ja, oder so ähnlich). Ob es Thomas E. wirklich gibt, oder ob ihn der Autor erfunden hat, bleibt der Phantasie des Lesers überlassen. Heraus gekommen ist jedenfalls dieses Buch mit dem sperrigen Titel, eine Reportage über eine ungewöhnlich spannende Reise, ein Bericht über Selbstzweifel und zerstörerische Gedanken und die Erkenntnis, dass sich alles im Leben stets verändert. Die Geschichte liest sich leicht, locker und amüsant. Leider manchmal so leicht, dass es, bedingt wohl auch durch die Ich-Form, oft an die anfangs erwähnten Tagebucheinträge erinnert. Es ist interessant zu lesen, wie der junge Mann langsam aber sicher wieder ins Leben zurückkehrt und wie er neuen Mut fasst. Er kommt zurück in die Realität, geht wieder auf Menschen zu und wird sogar beinahe zum Helden. Zwar kommen ab und zu noch einige Rückschläge, aber das Ende der Geschichte lässt eine schöne und glückliche Zukunft für Thomas erahnen. Fazit: Anspruchsvolle Lektüre ist es nicht, jedoch ist der Versuch, einen Abschnitt im Leben eines jungen Mannes einmal anders darzustellen, durchaus als gelungen zu bezeichnen.

    Mehr
  • Ein junger Mann und seine Gefühle

    Aus dem hundsgewöhnlichen Leben des Thomas E.: Eine nicht ganz unkomplizierte Reise
    starone

    starone

    28. January 2015 um 14:24

    Zum Inhalt:  Nach sechs Jahren Beziehung und gemeinsamer Wohnung mit seiner Freundin Jenny. Steht der Student Thomas plötzlich vor den Trümmern seiner Lebens. Denn sie verlässt ihn Knall auf Fall und Thomas fällt damit in ein tiefes seelischer Loch. Er bricht alle Kontakte zu seiner Außenwelt ab. Bricht sein Studium ab und verkriecht sich nur noch in seiner Wohnung. Die sich langsam und sicher in eine Müllhalde verwandelt und auch Thomas gleich mit verändert. Und so sieht sich seine Vermieterin gezwungen Thomas die Wohnung zu kündigen. Gott sei Dank, hat er Eltern und Geschwister, die gemeinsam die Wohnung wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzen und so darf auch Thomas wieder bei seinen Eltern in sein altes Kinderzimmer einziehen. Leider merkt er nicht , dass das nur eine Notlösung ist. Gedacht als kleine Starthilfe für einen Neubeginn. Denn er lebt auch bei seinen Eltern nur einfach in den Tag hinein und wie es scheint möchte er daran auch in absehbarer Zeit nichts  ändern. Sehr zum Leidwesen seiner  Eltern, die froh waren das sie endlich ihr Leben leben konnten ohne Kinder. Also halten  die Geschwister Kriegsrat und Bruder Mike macht ihn ein verlockendes Angebot. Mike arbeitet  für einen großen Autobauer und dieser möchte Maschinen per Containerschiff auf die Reise schicken. Mike möchte diese Aufgabe gerne an Thomas abtreten mit dem Gedanken,  dass Thomas mit dieser Reise und der damit verbundenen Aufgabe auf andere, positive Gedanken kommt. Unterstützt wird die ganz Sache noch mit einem lieben Brief der Geschwister.  Der Brief verleitet Thomas letztendlich dazu, zu diesem Angebot ja zu sagen und so wird eingeschifft. An Bord trifft er  Tina, ein Mädchen das auch eine Trennung hinter sich hat. Und im Gespräch mit ihr kommt Thomas langsam auf andere Gedanken. Und man kommt sich näher. Zusammen mit Manfred und Gonzalo soll er für die Unversehrheit der Maschinen bis zum Bestimmungsort Mexiko sorgen, denn man fürchtet einen Sabotageakt. So versucht man  mit Überwachungskameras vorzusorgen. Die Männer schieben auch zusätzlich bei den Container Wache und sie haben möglicherweise eine heiße Spur, denn Gonzalo hat etwas entdeckt. Doch plötzlich wird das Wetter auf See zu sehends schlechter und ein Hurrikan zieht auf. Also muss jeder in seiner Kabine bleiben. Die Lage des Schiffes und auch der Menschen  verschlimmert sich von Stunde zu Stunde.  Und plötzlich sind auch noch Tina und Gonzalo verschwunden. Schafft es Thomas sein  persönliches Schneckenhaus zu verlassen? Und wo sind vor allen bei diesem Unwetter Tina und Gonzalo hin.  Meine Meinung:  Ich finde es mal sehr interessant, wie der Autor als Mann mit dem Ende und der Aufarbeitung einer Beziehung umgeht. O.K. man könnte jetzt sagen, der gute Thomas ist eine Dramaqueen, aber letztendlich geht jeder damit anderster um. Und es gibt so viele Dinge, die persönlich den Leuten quasi den Boden unter den Füssen wegzieht. Wie Verlust der Arbeit, Krankheit und ich denke mir, auch das Ende einer Beziehung gehört auch dazu.  Gut finde ich auch, dass der Autor hier auch auf Probleme unserer Gesellschaft eingeht, wie zum Beispiel die Ziellosigkeit, die sich mehr und mehr in der heutigen Jugend breit macht oder die wirtschaftlichen Auswüchse , die das Auslagerung von Firmen ins Ausland mit sich bringt.  Eine gute Geschichte, die auch nachdenklich stimmt. 

    Mehr