Christian Buder

 3,5 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Die Eistoten, Das Gedächtnis der Insel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christian Buder (©privat)

Lebenslauf von Christian Buder

Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für Die Zeit und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in der Bretagne. Als Original-Taschenbücher liegen seine Kriminalromane Die Eistoten und Der Tote im Moor vor. 2015 erschien von ihm das Sachbuch Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird. Das Gedächtnis der Insel ist sein erster Roman bei Blessing.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christian Buder

Cover des Buches Die Eistoten (ISBN: 9783746629957)

Die Eistoten

 (61)
Erschienen am 19.08.2013
Cover des Buches Das Gedächtnis der Insel (ISBN: 9783453422469)

Das Gedächtnis der Insel

 (25)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Der Tote im Moor (ISBN: 9783746631295)

Der Tote im Moor

 (4)
Erschienen am 17.07.2015
Cover des Buches Der Dachs (ISBN: 9783352009631)

Der Dachs

 (0)
Erscheint am 11.04.2022
Cover des Buches Schwimmen ohne nass zu werden (ISBN: 9783746631608)

Schwimmen ohne nass zu werden

 (0)
Erschienen am 12.10.2015

Neue Rezensionen zu Christian Buder

Cover des Buches Das Gedächtnis der Insel (ISBN: 9783453422469)T

Rezension zu "Das Gedächtnis der Insel" von Christian Buder

Kurz, aber nicht gut
TanteGhostvor einem Jahr

Ein Familiengeheimnis, was man auch besser hätte verpacken können.


Inhalt: Yann kehrt auf die Insel zurück, auf der er seine nicht wirklich glückliche Kindheit verbracht hat. Eine alte Freundin, die inzwischen bei der Polizei arbeitet, hat ihn kontaktiert, weil er seinen Vater beerdigen will.

Doch es ist nicht einfach nur eine Beerdigung. Während Yann von einem Sturm auf der Insel gefangen gehalten wird, kommen Fragen auf. Was ist mit seiner Mutter damals wirklich passiert? Warum scheinen so viele Menschen etwas zu wissen, es aber nicht zu sagen.

Seine Freundin bringt ihn auf Gedanken, die er bisher selber nicht einmal in Erwägung gezogen hat. Und sie deckt einen Zusammenhang auf, den Yann an seiner Familie zweiflen lässt.


Fazit: Was bitte war das denn? Zum Glück war das Buch so kurz. Ansonsten hätte ich es nämlich abgebrochen.

Am Anfang liest sich der Stoff wie ein komplett gefühlsduseliges Familiendrama, dass der Protagonist gern vergessen wollen würde, es aber noch nicht kann. Immer wieder ergeht sich der Autor in Wiederholungen ein und derselben Phrasen. Ich dachte echt, der hat da irgendwie versucht ein episches Werk zu schreiben, was ihm am Ende aber nicht einmal gelungen ist. Ich habe mich durch die Zeilen gelangweilt und inständig gehofft, dass doch jetzt bitte mal etwas passieren möge.

Zum Schluss hin, kommt dann auch endlich mal etwas Handlung in die Schreibe und ich konnte einen Sinn in dem Buch finden. Endlich tat sich eine Geschichte auf, die der Autor zu erzählen hatte. Am dem dritten Drittel fängt es dann endlich auch mal an, interessant zu werden.


Auch die Aufteilung des Buches fand ich schon sehr seltsam. Auf das ganze Buch gab es gerade einmal vier Kapitelunterteilungen, die man sich in dem Moment auch durchaus hätte sparen können. Sinn haben dich nicht gemacht da es nämlich ansonsten recht übersichtlich mit Absätzen gegliedert war.

Die Schreibweise im Allgemeinen hat sich von einen lyrischen Stil dann endlich auch mal zu einem Krimi oder so etwas entwickelt.  Und ganz allgemein habe ich etwas komplett anderes erwartet, was ich am Ende bekommen habe. 


Ich möchte dieses Buch ehrlich gesagt nicht wirklich empfehlen. Meiner Meinung nach ist es verschwendete Zeit. So Stories über derartige Familiengeheimnisse gibt es eine ganze Menge und am Ende ist es nicht einmal gut verpackt. - Nö, lasst die Finger davon. Is besser.

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Cover des Buches Der Tote im Moor (ISBN: 9783746631295)X

Rezension zu "Der Tote im Moor" von Christian Buder

Eine schlaue Fastzwölfjährige und Wittgenstein
Xirxevor 2 Jahren

Wenn ein fast zwölfjähriges Mädchen den Philosophen Wittgenstein als imaginären Freund hat, dann muss es sich wohl um ein besonderes Kind handeln. Und Alice ist tatsächlich besonders. Überdurchschnittlich intelligent, widerspenstig und mit einem Gespür für Unrecht, ist sie sich sicher, dass ihre Klassenkameradin Lisa nicht schuld am Tode ihres Vaters ist. Da außer ihr niemand an Lisas Unschuld glaubt, macht sie sich mit Hilfe ihres Freundes Tom und natürlich Wittgenstein auf die Suche nach dem wahren Täter.
Zu Beginn wirkte der Krimi auf mich etwas durcheinander, da ich keinerlei Zusammenhänge erkennen konnte zwischen dem Busunglück im Prolog (der zwar kurz, aber vergleichsweise blutrünstig ausfällt), dem Fund einer Moorleiche und dem Tod von Lisas Vater. Doch nachdem sich die beiden letztgenannten Geschehnisse langsam einander annäherten, wurde es besser - nur der Prolog geriet fast in Vergessenheit. Es ist vergleichsweise lange unklar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, da Alices Privatleben (und natürlich ihre Gespräche mit Wittgenstein) relativ viel Raum einnehmen. Doch nicht zum Nachteil! Denn der Schlagabtausch mit ihrer 'Tussi'schwester Amalia hat durchaus Unterhaltungswert und auch sonst ist die Zwölfjährige weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen.
Der Fall und seine Lösung sind eher abstrus und bergen einige Unlogiken, doch weil das Ganze unterhaltsam und stellenweise wirklich witzig geschrieben ist, lässt sich locker darüber weglesen. Mir hat es alles in allem Vergnügen bereitet, Alice in ihrem zweiten Fall zu begleiten und ich könnte mir dieses Buch gut als Film vorstellen, in dem man fast nebenbei einen der großen Philosophen der Allgemeinheit näher bringt.

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Cover des Buches Das Gedächtnis der Insel (ISBN: 9783896675910)A

Rezension zu "Das Gedächtnis der Insel" von Christian Buder

Inselstürme
Archervor 3 Jahren

Seit zwanzig Jahren hat Yann nicht mehr mit seinem Vater gesprochen oder ist auf seine Heimatinsel irgendwo in der bretonischen See zurückgekehrt. Doch jetzt ist sein Vater unter ungeklärten Umständen gestorben und Yann kommt zur Beerdigung. Glaubt er oder das ist zumindest das, was er sich selbst einredet. Denn eigentlich will er herausfinden, was geschah. Nicht nur mit seinem Vater, auch mit seiner Mutter, die vor dreißig Jahren während eines Sturmes mit einem seeuntüchtigen Schiff rausgefahren und gesunken ist. Hier auf der Insel trifft er seine Jugendfreundin wieder und die Geister alter Verbrechen erheben erneut ihr Haupt. Und der nächste Sturm steht vor der Tür ...

Ich mag ja die manchmal sperrige Art Buders zu schreiben. Allerdings konnte mich dieses Buch hier nicht so fesseln wie zum Beispiel die Eistoten. Vielleicht liegt es wirklich an den Protagonisten. Yann blieb mir bis zuletzt fremd und auch die anderen Personen auf der Insel waren mir zu distanziert. Auf keinen konnte ich mich wirklich einlassen, dazu kam, dass mir die Lösung des Ganzen am Ende für die wenigen Seiten zu überfrachtet war. Die Bereitschaft, jeden und alles zu metzeln eines der vorgestellten Protagonisten erschien mir ein bisschen weit hergeholt; genauso wie der Showdown. Für mich darf der Autor gern wieder zurückkehren zu der neunmalklugen Alice; die war für mich fassbarer als der seltsame, erwachsene Yann. 3,5/5 Punkten.

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Gespräche aus der Community

Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen einen schönen 2. Advent :)

Nachdem der Gewinner für mein 2. Advents-Gewinnspiel nun feststeht, starte ich gleich das nächste.  Zum 3. Advent, den 15.12. gibt es

"Die Eistoten" von Christian Buder zu gewinnen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es soll auch ein Folgeband in Arbeit sein, worüber ich mich sehr freue. Wenn ihr das Buch gewinnen wollt, schaut auf meinem Blog vorbei, da steht alles, was ihr wissen müsst :)

Gewinnspiel auf Weltenwanderer

Ich wünsche euch viel Glück!
5 BeiträgeVerlosung beendet

Eine Mädchenleiche, die aufrecht mitten im Wald steht. Ein Mörder, der seit Jahren unerkannt tötet. Ein elfjähriges Mädchen mit einem besonderen Helfer: dem toten Philosophen Wittgenstein.

Die Tage werden wieder kürzer und es wird gleichzeitig dunkler. Das ist die perfekte Zeit für einen mystischen, spannenden und philosophischen Thriller! Mit seinem ersten Roman "Die Eistoten" hat Autor Christian Buder einen Thriller der Extraklasse geschaffen, der euch schlaflose Nächte bereiten wird. 

Mehr zum Buch:
Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen.

Mehr zum Autor:
Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte erst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für "Die Zeit" und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. 

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Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen spannenden Thriller. Wenn du dich zeitnah mit anderen Lesern hier in der Leserunde austauschen kannst und abschließend eine Rezension zum Buch verfassen möchtest, dann bewirb dich jetzt mit einem Beitrag und beantworte folgende Frage:

Mit welcher verstorbenen Persönlichkeit würdest du gerne mal sprechen können?
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