Christian Buder

 3.6 Sterne bei 86 Bewertungen
Autor von Die Eistoten, Das Gedächtnis der Insel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christian Buder (©privat)

Lebenslauf von Christian Buder

Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte zuerst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für "Die Zeit" und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. Im Aufbau Taschenbuch Verlag liegen seine Kriminalromane „Die Eistoten“ und „Der Tote im Moor“ vor.2015 erschien von ihm „Schwimmen ohne nass zu werden. Wie man mit Philosophie glücklich wird“.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Christian Buder

Cover des Buches Die Eistoten9783746629957

Die Eistoten

 (61)
Erschienen am 19.08.2013
Cover des Buches Das Gedächtnis der Insel9783453422469

Das Gedächtnis der Insel

 (21)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Der Tote im Moor9783746631295

Der Tote im Moor

 (4)
Erschienen am 17.07.2015

Neue Rezensionen zu Christian Buder

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Rezension zu "Der Tote im Moor" von Christian Buder

Eine schlaue Fastzwölfjährige und Wittgenstein
Xirxevor 4 Monaten

Wenn ein fast zwölfjähriges Mädchen den Philosophen Wittgenstein als imaginären Freund hat, dann muss es sich wohl um ein besonderes Kind handeln. Und Alice ist tatsächlich besonders. Überdurchschnittlich intelligent, widerspenstig und mit einem Gespür für Unrecht, ist sie sich sicher, dass ihre Klassenkameradin Lisa nicht schuld am Tode ihres Vaters ist. Da außer ihr niemand an Lisas Unschuld glaubt, macht sie sich mit Hilfe ihres Freundes Tom und natürlich Wittgenstein auf die Suche nach dem wahren Täter.
Zu Beginn wirkte der Krimi auf mich etwas durcheinander, da ich keinerlei Zusammenhänge erkennen konnte zwischen dem Busunglück im Prolog (der zwar kurz, aber vergleichsweise blutrünstig ausfällt), dem Fund einer Moorleiche und dem Tod von Lisas Vater. Doch nachdem sich die beiden letztgenannten Geschehnisse langsam einander annäherten, wurde es besser - nur der Prolog geriet fast in Vergessenheit. Es ist vergleichsweise lange unklar, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, da Alices Privatleben (und natürlich ihre Gespräche mit Wittgenstein) relativ viel Raum einnehmen. Doch nicht zum Nachteil! Denn der Schlagabtausch mit ihrer 'Tussi'schwester Amalia hat durchaus Unterhaltungswert und auch sonst ist die Zwölfjährige weder auf den Mund noch auf den Kopf gefallen.
Der Fall und seine Lösung sind eher abstrus und bergen einige Unlogiken, doch weil das Ganze unterhaltsam und stellenweise wirklich witzig geschrieben ist, lässt sich locker darüber weglesen. Mir hat es alles in allem Vergnügen bereitet, Alice in ihrem zweiten Fall zu begleiten und ich könnte mir dieses Buch gut als Film vorstellen, in dem man fast nebenbei einen der großen Philosophen der Allgemeinheit näher bringt.

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Rezension zu "Das Gedächtnis der Insel" von Christian Buder

Inselstürme
Archervor einem Jahr

Seit zwanzig Jahren hat Yann nicht mehr mit seinem Vater gesprochen oder ist auf seine Heimatinsel irgendwo in der bretonischen See zurückgekehrt. Doch jetzt ist sein Vater unter ungeklärten Umständen gestorben und Yann kommt zur Beerdigung. Glaubt er oder das ist zumindest das, was er sich selbst einredet. Denn eigentlich will er herausfinden, was geschah. Nicht nur mit seinem Vater, auch mit seiner Mutter, die vor dreißig Jahren während eines Sturmes mit einem seeuntüchtigen Schiff rausgefahren und gesunken ist. Hier auf der Insel trifft er seine Jugendfreundin wieder und die Geister alter Verbrechen erheben erneut ihr Haupt. Und der nächste Sturm steht vor der Tür ...

Ich mag ja die manchmal sperrige Art Buders zu schreiben. Allerdings konnte mich dieses Buch hier nicht so fesseln wie zum Beispiel die Eistoten. Vielleicht liegt es wirklich an den Protagonisten. Yann blieb mir bis zuletzt fremd und auch die anderen Personen auf der Insel waren mir zu distanziert. Auf keinen konnte ich mich wirklich einlassen, dazu kam, dass mir die Lösung des Ganzen am Ende für die wenigen Seiten zu überfrachtet war. Die Bereitschaft, jeden und alles zu metzeln eines der vorgestellten Protagonisten erschien mir ein bisschen weit hergeholt; genauso wie der Showdown. Für mich darf der Autor gern wieder zurückkehren zu der neunmalklugen Alice; die war für mich fassbarer als der seltsame, erwachsene Yann. 3,5/5 Punkten.

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Rezension zu "Das Gedächtnis der Insel" von Christian Buder

Stürmische Geschichte ohne Tiefgang
Frau_J_von_Tvor 2 Jahren

Der Pariser Archäologe Yann kehrt nach 30 Jahren auf seine kleine Heimatinsel in der Bretagne zurück. Eigentlich wollte er die Insel nie mehr betreten, denn zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an seine hier verbrachte Kindheit: seine Mutter Abigail kam bei einem Sturm auf dem Meer ums Leben und zu seiner Stiefmutter, die schon bald nach Abigails Tod zu seinem Vater und ihm ins Haus zieht, hat er ein schlechtes Verhältnis. Sobald er volljährig ist, verlässt er die Insel und geht seinen eigenen Weg. Doch nun wurde die Leiche seines Vaters im Hafen der Insel gefunden und Yann macht sich zur Beerdigung auf. Doch kaum auf der Insel angekommen, wird er mit seiner Vergangenheit eingeholt und genau wie damals nach dem Verschwinden seiner Mutter, kommen Fragen auf, die es zu beantworten gilt. Und dann ist da ja auch noch seine erste Liebe und ein heraufziehender Jahrhundertsturm...

„Das Gedächtnis der Insel“ - ein Roman, der mich ratlos zurücklässt. Ein Krimi? Eine Familiengeschichte? Eine Mischung aus beidem? Ich weiß es nicht. Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Buder schafft es auf klare und ansprechende Weise ein atmosphärisches Bild der kleinen bretonischen Insel zu schaffen. Auch der Spannungsaufbau ist gut gestaltet. Leider blieb dies nur am Anfang so. Die Figuren die der Autor zeichnet bleiben für mich unnahbar und flach. Man erfährt zwar teilweise etwas über Yanns Gefühlswelt, aber so richtig verstanden, wieso der denn nun von allem distanziert und eigenbrötlerisch lebt, habe ich nicht. Auch die übrigen Figuren im Buch werden mir nicht klar genug dargestellt. Vielleicht legt es daran, dass mir nicht wirklich klar ist, was der Autor mit seinem Roman aussagen will. Die Idee für die Geschichte finde ich sehr gelungen, aber man hätte an vielen Stellen einfach viel mehr in die Tiefe gehen müssen. Die ganze Handlung über tobt ein Sturm über der Insel, der zum Schluss in einer alles vernichtenden Flutwelle endet. Beim Lesen vergisst man das allerdings irgendwie schnell. Auch wenn er zwischendurch immer mal wieder kurz angesprochen wird.
Am Anfang der Geschichte rechnet man als Leser damit, dass es im Roman um die Aufklärung des Todes des Vaters geht. Aber irgendwie driftet das Ganze ganz schnell ab und es geht eher um das Verschwinden der Mutter vor mehreren Jahrzehnten. Und die Auflösung zu dieser Geschichte lässt irgendwie zu wünschen übrig.
Wie ich bereits zu Anfang sagte, bin ich ratlos, was diesen Roman betrifft. Als Krimi ist er einfach wahnsinnig vorhersehbar, als Liebes- oder Familiengeschichte ist es zu flach. Und als Naturroman geht er eben auch nicht durch, dazu rückt der Sturm und seine Begebenheiten zu sehr in den Hintergrund.
Meiner Meinung nach hätte die Geschichte mehr Raum gebraucht. Das Tempo das der Autor hier vorgibt, entspricht sicherlich dem des herannahendem Sturms, es nimmt der Tiefe der Geschichte aber leider viel zu viel.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Eistotenundefined
Hallo ihr Lieben!

Ich wünsche euch allen einen schönen 2. Advent :)

Nachdem der Gewinner für mein 2. Advents-Gewinnspiel nun feststeht, starte ich gleich das nächste.  Zum 3. Advent, den 15.12. gibt es

"Die Eistoten" von Christian Buder zu gewinnen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es soll auch ein Folgeband in Arbeit sein, worüber ich mich sehr freue. Wenn ihr das Buch gewinnen wollt, schaut auf meinem Blog vorbei, da steht alles, was ihr wissen müsst :)

Gewinnspiel auf Weltenwanderer

Ich wünsche euch viel Glück!
5 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Eistotenundefined

Eine Mädchenleiche, die aufrecht mitten im Wald steht. Ein Mörder, der seit Jahren unerkannt tötet. Ein elfjähriges Mädchen mit einem besonderen Helfer: dem toten Philosophen Wittgenstein.

Die Tage werden wieder kürzer und es wird gleichzeitig dunkler. Das ist die perfekte Zeit für einen mystischen, spannenden und philosophischen Thriller! Mit seinem ersten Roman "Die Eistoten" hat Autor Christian Buder einen Thriller der Extraklasse geschaffen, der euch schlaflose Nächte bereiten wird. 

Mehr zum Buch:
Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen.

Mehr zum Autor:
Christian Buder wurde 1968 in Memmingen geboren. Er studierte erst Betriebswirtschaft und dann Philosophie in Marburg, Paris und Chicago. Als freier Autor und Journalist schrieb Christian Buder Artikel für "Die Zeit" und andere Zeitschriften. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. 

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Gemeinsam mit dem Aufbau Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen spannenden Thriller. Wenn du dich zeitnah mit anderen Lesern hier in der Leserunde austauschen kannst und abschließend eine Rezension zum Buch verfassen möchtest, dann bewirb dich jetzt mit einem Beitrag und beantworte folgende Frage:

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522 BeiträgeVerlosung beendet

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