Christian Buder Der Tote im Moor

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Inhaltsangabe zu „Der Tote im Moor“ von Christian Buder

Alice, eigensinnig, genialisch und Anhängerin des Philosophen Wittgenstein, mir dem sie auch gelegentlich spricht, hat jede Menge Ärger. Sie muss sich auf einer neuen Schule behaupten, sie muss verhindern, dass man ihren Geburtstag feiert, und dann wird auch noch ihre einzige Freundin verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Für die Polizei gibt es keinen Zweifel, dass Lisa Bork ihren Vater mit einem Messer getötet hat. Zu allem Überfluss wird auch noch ein Toter im Moor gefunden. Alle glauben, dass der Tote schon seit ewigen Zeiten dort lag – nur Alice nicht.

Alice rules! Nachdem ich mich bei Flavia de Luce gelangweilt habe, hat Alice meine Kids-lösen-Fälle-Welt gerockt!

— Archer

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  • Alice, Wittgenstein und die Philosophie der Morde

    Der Tote im Moor

    Archer

    11. April 2016 um 12:21

    Alice ist fast zwölf, und das ist schon der zweite Band, in dem sie einen Fall lösen muss. Nachdem sie am Ende von Buch eins ihre Schule verlassen musste, ist sie gezwungen, sich mit neuen Mitschülern und einer neuen Schule herumzuärgern. Die Einzige, mit der sie Kontakt hat, ist die künstlerisch begabte Lisa Bork, und ausgerechnet die wird eines Tages beschuldigt, ihren eigenen Vater umgebracht zu haben. Die Beweise scheinen klar zu sein: Man hat sie regelrecht auf frischer Tat ertappt, das blutige Messer noch in der Hand. Fall erledigt. Fall erledigt? Nicht für Alice. Zusammen mit ihrem einzigen Freund, dem dicken, aber treuen Tom, ermittelt sie wieder einmal auf eigene Faust, unterstützt nicht nur von Toms Computerkenntnissen und ihrem eigenen scharfen Verstand, sondern auch von dem Philosophen Wittgenstein, der zwar seit Jahrzehnten tot ist, aber für den das kein Grund ist, nicht mit Alice zu reden. Klingt alles ein bisschen abgedreht? Klar, ist es auch. Immerhin spielt es im Allgäu (no offence, liebe Allgäuer!), im hinterletzten Dorf der hinterletzten Gemeinde. Und wie das in so abgeschiedenen Dorfgemeinschaften ist, hat dort jeder Zweite eine Leiche im Keller - hier geradezu im wahrsten Sinne des Wortes. Die Geschichte wird aus Alice Sicht erzählt, und die Gedanken des Mädchens zu lesen, war ein wahrer Genuss. Gleichzeitig kindlich und doch extrem frühreif, scharfsinnig bis zur Hochbegabung, selbstverständlich missverstanden von denen, die ihr geistig das Wasser nicht reichen können (also prinzipiell von fast allen!) kommt sie mit ihrer locker-flockig-cleveren Attitüde wirklich hässlichen Verbrechen auf die Spur. Prädikat: Empfehlenswert, besonders für Leute, die sich bei der großmäuligen Göre Flavia de Luce nur gelanweilt haben.

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  • Die Moorleiche

    Der Tote im Moor

    Lerchie

    03. April 2016 um 13:42

    Prolog. 30 Jahre vorher. Ein Bus fährt durch strömenden Regen. Nur mit sehr viel Mühe schaffen die Scheibenwischer die Wassermassen. Da hält ein Polizist den Bus an, will ihn an einem Felssturz vorbeidirigieren. Doch der Bus rutscht dreißig Meter in die Tiefe…. Josef Bork war Arzt in der Kaltenlocher Klinik. Er hatte Feierabend und war gerade dabei, seinen Hund auszuführen.  Da fand der Hund etwas Entsetzliches…. Wenn es möglich war,  wurde Alice von ihrem Vater nach Kaltenloch in die Schule gefahren. Doch heute musste sie den Bus nehmen, da ihr Vater – er war Polizist und Dienststellenleiter in Hindelang – gerufen worden war. Und Alice sah auf dem restlichen Schulweg, was passiert war… Alice erfuhr, dass ihre Banknachbarin Lisa angeblich ihren Vater ermordet haben sollte. Doch das konnte sie sich nicht vorstellen. Sie nahm sich vor, die Unschuld der einzigen Person, die hier in der Schule mit ihr gesprochen hatte, zu beweisen. Dabei sah sie auch die Moorleiche und dass dies keine alte Leiche war. Sie hatte etwas in der Hand, was Alice ihr abnahm. Ein Polaroidfoto, das eine Frau zeigte… Mit einem Trick konnte sie Lisa im Krankenhaus besuchen. Doch Lisa redete nicht. Aber sie zeichnete auf einem ganzen Block Strichzeichnungen, die sie Alice gab. Und in der Ecke jeden Blattes stand ein Buchstabe. Zusammen ergaben sie mehrmals die Worte ‚Hilf mir‘….. Doch wie sollte sie Lisa helfen, wenn die nicht mit ihr sprach? Mit ihrem Freund Tom tüftelte sie immer wieder Pläne aus… Warum war der Bus den Abhang hinunter gefahren? Was war mit dem Busfahrer? Waren alle Insassen gestorben? Was fand Borks Hund im Moor? Was sah Alice auf ihrem Schulweg? Wer war die Frau auf dem Foto in der Hand der Moorleiche? Warum hatte sie das Foto nicht der Polizei übergeben? Warum bestanden Lisas Zeichnungen auf dem Block pro Blatt jeweils nur aus ein paar Strichen? Welche Pläne tüftelte sie mit Tom aus? Würde Alice Lisa helfen können? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.   Meine Meinung Das Buch fing schon sehr spannend an, denn schon aus dem Prolog wird klar, dass es kein Unfall war. Doch das hatte niemand erkannt. Auch die Auffindung der Moorleiche trug durchaus zu der Spannung bei, ebenso der Mord an Lisas Vater. Doch dann zog es sich etwas. Alice unterhielt sich immer im Geist mit dem toten Philosophen Wittgenstein, den sie verehrte. Das war etwas, was mich doch sehr verwirrte, denn dieser Mann ist doch tot! Das Buch ist so geschrieben, als würde ihr der Tote Antworten geben, zumindest zum Teil. Doch als sie dann das Foto fand – sie unterhielt sich zwar immer noch mit Wittgenstein – wurde es spannender. Ab diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Allerdings hatte ich schon sehr früh einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, und dieser Verdacht hat sich auch bestätigt. Doch es war spannend zu lesen, wie Alice ihm auf die Schliche kam. Kurz und gut, das Buch hat mir sehr gut gefallen, trotz dem etwas verwirrenden Teil. Es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung.

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