Christian David Mädchenauge

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Inhaltsangabe zu „Mädchenauge“ von Christian David

Scheinbar wahllos sucht er sich seine Opfer aus: Ein brutaler Mörder bringt jeden zweiten Samstag mitten in Wien eine junge Frau um. An den Tatorten gibt es keinerlei verwertbare Hinweise, doch gewisse Politiker und Journalisten scheinen ihre eigenen Quellen zu haben. Für die engagierte Staatsanwältin Lily Horn beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Komplex, psychologisch und sehr umfassend in Sachen Ermittlungsarbeit

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

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  • Wiener Schmäh, Serienmorde und ein tolles Ermittlerteam

    Mädchenauge
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    06. August 2015 um 20:57

    "Menschen sind wie Häuser. Die Fassade sagt nichts darüber aus, was sich im Inneren abspielt." (S. 309) "Mädchenauge" von Autor Christian David, erschienen bei 'Deutscher Taschenbuch Verlag, München' ist ein 461 Seiten langer und komplexer Kriminalroman. Erstmal zur Story: Wien, junge Studentinnen fallen einem Serienmörder zum Opfer. Die Bevölkerung fürchtet sich zunehmend und die Medien, allen voran die Presse, überschlagen sich bei der Panikmache. Die junge Stattsanwältin Lily Horn bekommt den Fall überraschend übertragen, nachdem sie gerade erst aus New York zurückkam. Ihr zur Seite steht Major Belonoz, Leiter der Wiener Mordkommisson und sein Team. Können sie zusammen den Täter stellen und so weitere Morde verhindern? Diese Geschichte ist, wie ich bereits schrieb, sehr komplex. Genau dadurch läßt sie den LeserInnen aber viel Raum für eigene Überlegungen und Verdächtigungen. Es geht nicht nur um diese grausamen Morde, die zwar deutlich angesprochen werden aber nicht unnötig in blutbesudelte und detaillierte Tatortbegehungen ausarten. Hier geht es vielmehr um die Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaft und Polizei, psychologisches Gespür, Bauchgefühl und gewiss auch ein Quentchen Glück. Zeugenaussagen, Vernehmungen von Hinterbliebenen und ein tiefes Graben in Gegenwart und Vergangenheit forden ein sehr aufmerksames lesen. Auch die eingebundenen Geschichten um die Protagonisten Horn und Belonoz sind vorhanden, gehören aber schon dazu um die Vorgehensweisen und das Verhalten zu verstehen. Lily Horn, so jung, so begabt. Mit einer gewissen Distanz und Nüchterheit aber auch sehr starken Emotionen schafft sie es die Involvierten auf ihre Seite zu ziehen und der Geschichte damit ein glaubwürdiges Gesicht zu geben. Major Belonoz ist eher das Gegenteil, zum einen wortkarg und launisch aber ein sehr kompetenter Vorgesetzter der seinem Team zuspielt und auch keinen Hehl daraus macht wenn ihm etwas missfällt bzw. auch zu Lob fähig ist. Hinzu kommt eine sehr politisches Thema, der fiktive Fall 'Pratorama'. Ein anschaulisch dargestelltes Exempel für Mauscheleien und Korruption innerhalb der Kommunalpolitik und dadurch automatisch ein gefährliches Terrain für die Staasanwältin und den Polizisten. Aber keine Sorge, das Thema ist eher eine Nebengeschichte - oder vielleicht doch nicht? Macht, Einfluss, Wissen, die Herren und Damen des Rathauses und des Parlaments wissen ihre vordergründigen eigenen Vorstellungen sehr gezielt und ohne Rücksicht auf Verluste einzusetzen. Manchmal Wunschdenken aber oft genug der Knüppel zwischen den Beinen der Ermittler. Hier hat der Autor tief blicken lassen und sehr glaubwürdige Szenarien erstellt. Was ist Schein und was ist Sein? Wer hat die Hände im Spiel und wer den längeren Atem? Sehr gut konstruiert, viele Wege zum Ziel, mit so manchem Umweg oder Sackgasse. Die Auflösung/Klärung gekonnt bis zum Schluss rausgezögert um dann innerhalb kürzester Zeit mit einem Paukenschlag zu erfolgen. Spannung, Informationen, viel Wiener Lokalkolorit und ein sympathisches Ermittlerteam. Gerne mehr von Lily Horn und Major Belonoz. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen. c ) K.B. 08 / 2015

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  • Verbrechen im sommerlichen Wien

    Mädchenauge
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    26. October 2014 um 17:42

    Ein unheimlicher Serienmörder treibt im sommerlich heißen Wien sein Unwesen. Er schlägt jeweils an Samstagen zu, überfällt junge Frauen, tötet sie mit zahlreichen Messerstichen und sticht ihnen die Augen aus.  Der jungen Staatsanwältin Lily Horn, soeben nach einer privaten Enttäuschung aus New York zurückgekehrt, wird der Fall übergeben. Zusammen mit dem als schwierig bekannten Major Belonoz von der Wiener Kripo soll sie den Mörder zur Strecke bringen.  Bald muss das ungleiche Ermittlerduo feststellen, dass es nicht alleine um den Frauenmörder geht. Politischer Postenschacher, der Skandal um die Errichtung eines Vergnügungsparks, die Hetze der lokalen Medien legen ihnen bei den Ermittlungsarbeiten Steine in den Weg. Und dann schlägt der Mörder neuerlich zu ... Ein interessanter Kriminalroman, der mich allerdings mit gemischten Gefühlen zurücklässt.  Einerseits wird sehr akribisch aus Sicht von Lily Horn die Handlung aufgerollt, als LeserIn darf man an ihren Überlegungen genau so teilhaben wie an der Ermittlungsarbeit der Polizei, die sich oft als aufreibend und wenig fruchtbringend erweist - bestimmt ein Stück Realität, das hier gut aufbereitet wird.  Ich wusste allerdings nicht, dass ein Staatsanwalt derart aktiv in die Ermittlungsarbeit der Polizei involviert ist ... Das Netz aus politischen Intrigen, Medienhetze und Mordermittlungen ist dicht gewebt und - wie ich finde - plausibel dargestellt.  Psychologisch gut fundiert wird die Handlungsweise der einzelnen Figuren durchleuchtet - allerdings manchmal ein wenig zu viel des Guten. Dialoge geraten langatmig, deren Inhalte wiederholen sich, treiben die Handlung nicht voran, erklären zu viel. Eine gewisse Distanz zu den Figuren bleibt. Lily erscheint mir manchmal als zu tough für eine so junge Frau mit eigentlich noch wenig Berufserfahrung. Dass Major Belonoz nicht wirklich greifbar und sehr undurchsichtig bleibt, empfinde ich allerdings wieder als interessant.  Der Schreibstil gefällt mir, er ist sehr bildhaft und gepflegt. Das Ende kommt sehr abrupt, lässt für mich zu viele Fragen offen. Ob daraus abgeleitet werden kann, dass es eine Fortsetzung geben wird, kann ich aber nicht wirklich erkennen.  Fazit: Interessantes Geflecht aus Mord und politischen Intrigen in Wiener Kulisse - manchmal etwas langatmig.

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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    • 1618
  • Mädchenauge

    Mädchenauge
    lesemaus

    lesemaus

    17. October 2013 um 15:31

    Aus dem Klapptext: „Mitten in der Innenstadt von Wien wird eine junge Frau vor ihrer Haustür überfallen und grausam ermordet. Und sie bleibt nicht das einzige Opfer. Jeden zweiten Samstag schlägt der Täter auf dieselbe brutale Art zu, verwertbare Hinweise hinterlässt er keine. Wie sollen Major Belonoz, der grantige Chef der Mordkommission, und sein Team diesen wahnsinnigen Serienmörder finden? Belonoz ist wenig erfreut, als man ihm in dieser schwierigen Situation ausgerechnet die unerfahrene Staatsanwältin Lily Horn zur Seite stellt. Doch nicht nur er unterschätzt die toughe junge Frau gewaltig.“ Die Geschichte beginnt schon mal fesselnd, er geschieht ein Mord und leidet somit in das Buch ein. Und dann wird uns Lily vorgestellt, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Eine Frau, trotz des Verlustes der Liebe, kämpft sie weiter, auch wenn manchmal die Schwäche durchkommt. Aus meiner Sicht ist das menschlich und normal, man kann nicht immer stark sein, man hat auch eine schwache Seite. Die Geschichte verläuft in einer angemessenen Zeit, nicht zu schnell oder zu langsam. Der Autor führt die Leser sehr gut in die Figuren ein. Auch wird das Geschehen während der Ermittlung sehr gut dargestellt und man kommt sehr gut mit. Am Ende kommt man nicht hinter den Mörder. Es ist eine Überraschung für den Leser, wer der Mörder ist. Für mich war die Auflösung des Rätsels überraschend, aber auch zu schnell zu Ende. Wenn du das Buch liest, weißt du, was ich meine. Wollen ja Spoiler vermeiden J   Ein sehr gelungener Krimi/Thriller, je nachdem wie man es sieht. Schöne Figurenausarbeitung. Und ich würde mich auf mehr Bücher vom Autoren freuen.

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  • Mädchenauge

    Mädchenauge
    RenaDumont

    RenaDumont

    02. July 2013 um 11:49

    Christian David hat einen sehr intelligenten, stilistisch feinen Kriminalroman geschrieben, der an berühmten und bekannten Orten Wiens spielt, für Wienkenner ein Schmankerl. Die politischen Hintergrundinformationen über korrupte Machenschaften und menschliche Abgründe sind klar und präzise ausgearbeitet, recherchiert bis in den letzten Winkel, man könnte meinen dieser Autor weiß über alles Bescheid. Mit jeder Seite, die geradezu verschlungen wird, zieht sich die Schlinge zu, ohne zu erahnen wer der Täter sein könnte. David hält seinen Leser gekonnt in Schach und überrascht immer wieder aus Neue. Manchen Stellen sollte man nicht abends lesen, wenn man eine Frau ist und gerade alleine zu hause, mit zitternden Gliedern wird man aus dem Bett steigen um das Schloss der Wohnungstür zu überprüfen. Herzlichen Dank Christian, für die tollen Stunden, die Du mir mit Deinem Werk geschenkt hast, vielen Dank für die einmalige Bereicherung und den Spaß. Unbedingt lesen! Rena Dumont

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  • Polit-Mord

    Mädchenauge
    walli007

    walli007

    28. June 2013 um 08:46

    Die junge Staatsanwältin Lily Horn kehrt aus New York zurück nach Wien. Dort wird sie gleich mit einem schwierigen Fall betraut. In den letzten Wochen sind drei junge Frauen grausam ermordet worden und immer noch gibt es keine heiße Spur. Die Öffentlichkeit wartet auf ein Ermittlungsergebnis und die Berichterstattung in der Presse ist auch nicht freundlich. Dazu kommen noch die herannahenden Wahlen, bei denen Bürgermeister Stotz seine Position behalten und gleichzeitig seine Stellvertreterin bloßstellen und ausschalten will. Keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lösung des Falls. Als ein vierter Mord geschieht, scheint sich alles noch verworrener zu gestalten. Die eigenwillige Lily Horn wirkt beim Lesen sofort sympathisch. Aus ihrem persönlichen Dilemma hat sie sich befreit und greift auf beruflicher Ebene energisch an. Dass sie es dabei nicht leicht hat, versteht sich fast von selbst. Der Polizeiermittler, der ihr zu Seite gestellt ist, Major Belonoz, wirkt dagegen kühl, dennoch zielstrebig. Die beiden müssen Hand in Hand arbeiten und schließlich gelingt das gut. Gegen die Strömungen, die die Ermittlungen eigentlich eher behindern wollen, wehren sie sich schließlich erfolgreich. Nachdem etliche Nebenschauplätze erfolgreich ausermittelt wurden, kommt das Ende recht plötzlich und mit einem Knall. Zugegebenermaßen schien mit dieser Krimi mit seiner politischen Komponente zwar interessant, aber nicht so fesselnd wie erhofft. Einige Passagen hätten vielleicht etwas gestrafft werden können, umso etwas mehr Raum für die Lösung bereithalten zu können, die bei einem Buch von über 400 Seiten schließlich auf fünf oder zehn Seiten etwas lieblos abgehandelt wird. Auch hätte das Zusammenspiel zwischen Horn und Belonoz intensiver ausfallen können, um dem Geschehen etwas mehr Würze zu verleihen. Einen Hinweis, ob es sich um den Beginn einer Reihe handeln könnte, habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Wenn ich allerdings bedenke, dass der Schluss den Leser einigermaßen plötzlich ereilt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es zu Lily Horn noch weitere Geschichten zu erzählen gibt. Als Debüt nicht völlig überzeugend, als Beginn einer Reihe ausbaufähig, so jedenfalls war meine Empfindung.

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  • Solides Debut, aber ...

    Mädchenauge
    HarryF

    HarryF

    Christian David wäre ein solides Debut gelungen, wenn da nicht der krude Schluss wäre. Über 450 Seiten arbeitet man sich zusammen mit Staatsanwalt und Ermittler an den Täter heran, nur damit dieser dann auf 4(!) Seiten entlarvt wird und das Buch zu Ende ist. Kein Epilog, nichts - nachdem der Name des Täters offenbart wird, kommen vielleicht noch 10 Sätze, das wars. Ich war beinahe zornig, als ich das Buch beiseite gelegt habe. Das macht ein Buch, dass seinen Charme aus dem Wiener Lokalkolorit und dem durchaus interessanten Protagonisten zieht für mich zunichte!

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    • 3
  • Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David

    Mädchenauge
    ChristianDavid

    ChristianDavid

    Liebe Krimi- und Thriller-Fans (zu denen ich mich auch zähle), ich darf euch mein Romandebüt vorstellen. Es heißt „Mädchenauge“ und ist gerade frisch erschienen. Also, worum geht es in „Mädchenauge“? Wien, Gegenwart: Mehrere junge Frauen fallen einem grausamen Serienmörder zum Opfer, der jeden zweiten Samstag zuschlägt. Lily Horn, eine junge, wenig erfahrene Staatsanwältin, erklärt sich bereit, die Ermittlungen zu leiten. Dabei muss sie mit Major Belonoz kooperieren, dem zynischen Chef der Wiener Mordkommission. Belonoz misstraut Lily Horn, er hält sie für ein Leichtgewicht und unterschätzt ihre Hartnäckigkeit. Beide wollen um jeden Preis weitere Opfer verhindern. Und einen Täter fassen, der keine Spuren hinterlässt, während in Wien die Angst vor dem Mörder regiert. Die Stimmung in der Stadt ist aufgeheizt. Übereifrige Journalisten und intrigante Politiker wollen den Fall für ihre Zwecke ausnutzen, sie setzen die Ermittler unter Druck. Aber das ist erst der Anfang. Denn der Fall ist komplexer, als Lily Horn und Major Belonoz jemals hätten                                                    ahnen können ... Eine Leseprobe findet ihr hier! Etwas zum Autor, samt Phantombild, findet ihr hier! Für diese Leserunde werden 20 Exemplare von „Mädchenauge“ verlost. Also macht mit, holt euch euer Buch! Um teilzunehmen, beantwortet bitte folgende Frage bis zum 14. Februar: Gibt es für euch einen Unterschied zwischen Krimi und Thriller? Wenn ja, welchen? Was lest ihr lieber?

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    • 675
  • Ein österreichischer Kriminalroman

    Mädchenauge
    scarlett59

    scarlett59

    02. May 2013 um 22:35

    Ein österreichischer Kriminalroman … ist „Mädchenauge“ von Christian David. Das Cover des Schutzumschlages „ziert“ ein Auge (das ein wenig an den Vorspann vom „Tatort“ erinnert) und ein „blutiger“ Fingerabdruck, der auch ein wenig erhaben gedruckt ist und sich somit fühlen läßt. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, so hat mir doch gefallen, daß das Buch ein sogenanntes Lesebändchen hat. Man braucht also kein extra Lesezeichen. Außerdem ist mir aufgefallen, daß die Buchseiten besonders glatt waren – es hat sich beim Lesen also irgendwie gut angefaßt. Im ersten Kapitel wird der Leser gleich mit einem Mord konfrontiert und anschließend werden die Hauptprotagonisten stückchenweise „vorgestellt“. Die sich im weiteren Verlauf aufbauende Spannung wird immer wieder durch Beschreibungen von Wiener Lokalkolorit etwas abgemildert, sodaß man wieder „durchatmen“ kann. Auch die allseits bekannte Vorliebe der Österreicher für Titel kommt immer wieder zum Ausdruck. Sehr detailliert wird über die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft berichtet, was der Spannung aber keinen Abbruch tut und mir als Leser immer neue Vermutungen nahelegte. Lediglich die bereits in der Inhaltsangabe erwähnten politischen Intrigen sind für meinen Geschmack ein wenig zu langatmig dargestellt. Zur Mitte des Buches hin wird diesem Aspekt jedoch weniger Raum gewährt und die Geschichte nimmt wieder Fahrt auf. Der Spannungsbogen hielt mich gefangen und ich hatte keine Idee hinsichtlich des Täters. Mir hat auch gefallen, daß die Ermittler gegen Ende zwar wußten, wer der Täter sein muß, der Leser es aber quasi erst in den letzten Zeilen erfahren hat. Toller Schachzug!

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  • Wien top, Krimi hop

    Mädchenauge
    ferkel

    ferkel

    24. April 2013 um 16:26

    In Wien treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Drei Studentinnen wurden bereits brutal getötet und die Zeit drängt, denn bisher hat der Täter jeden zweiten Samstag zugeschlagen. Die junge Staatsanwältin Lily Horn, die gerade erst wieder aus New York zurück ist, übernimmt den Fall. Mit ihr ermitteln Major Belonoz und sein Team von der Mordkommission. Doch an den Tatorten finden sich keine verwertbaren Hinweise, es gibt kaum glaubwürdige Zeugen. Dazu kommt noch, dass Politiker und Journalisten ihre eigenen Quellen zu haben scheinen, die den Fall nicht unbedingt voran bringen. Können sie den Täter stoppen, bevor ihm noch eine junge Frau zum Opfer fällt? „Mädchenauge“ ist das Debüt von Christian David. Ich hatte mich wahnsinnig auf das Buch gefreut, da Wien meine Lieblingsstadt ist und ich Bücher mit diesem Schauplatz gerne lese. Naja, die Enttäuschung folgte auf dem Fuß. Ich hatte mir viel mehr von dem Buch erwartet. Mein Einstieg in die Geschichte war seeehr schleppend. Was den Stil des Autors anbelangt, ist meine Meinung zweigeteilt. Zum einen passt die gehobenere Ausdrucksweise sehr gut zu Wien als Stadt, in der die „alte Zeit“ nie vollständig ausgezogen ist. Zum anderen empfinde ich sie aber als zu distanziert. Das führt dazu, dass die Charaktere nicht viel Farbe bekommen und nicht richtig sympathisch werden. Bis zum Ende empfand ich das Lesen als ungewöhnlich anstrengend. Dialoge, die sehr gestelzt wirken, tun ihr übriges. Vor allem die Spannung, die man nun mal von einem Kriminalroman erwartet, hat mir sehr gefehlt. Auch wenn Lily Horn und Major Belonoz neue Erkenntnisse vorliegen, wird das Tempo nicht merklich erhöht. Es gibt ein paar unerwartete Wendungen und Momente der Gänsehaut, aber insgesamt plätschert die Handlung ohne großen Spannungsbogen vor sich hin. Das Buch ist auch sehr politiklastig. Das ist keinesfalls schlimm, zeigt es doch ein sehr umfassendes Bild der Gesellschaft und wer in ihr die Macht hat, nur bremst es die Handlung immer wieder aus, wirft teilweise Brotkrumen in Richtungen, die gar nicht weiter verfolgt werden. Neben der Spannung fehlte mir auch die österreichische Leichtigkeit. Da der Wiener aber eben nicht der Österreicher ist, kann ich das verschmerzen, aber trotz allem hätte ich mir etwas mehr Nähe gewünscht, zu den Charakteren und ihrem Lebensumfeld. Die Distanz, die durch Davids Stil vermittelt wird, bleibt bis zum Ende. Dem ganzen Erzählen fehlt irgendwie die Emotion. Dagegen steht komischerweise ein Verbrechen, welches den aktuellen Morden noch vorausgeht und mit ihnen in Verbindung steht, das sehr wohl sehr emotional ist. Das beste waren wirklich die vielen Schauplätze in Wien (und Salzburg). Diese „ja, da war ich“- oder „genau, das kenne ich“-Momente haben mich immer wieder bei der Stange gehalten. Hätte ich das nicht gehabt, hätte ich das Buch nur zuende gelesen, um endlich zu erfahren, wer der Mörder ist. Denn das wird nahezu auf der letzten Zeile eindeutig erklärt und lässt Fragen offen, vor allem, warum der Mörder ausgerechnet diesen Zeitpunkt gewählt hat. Diesen Augenblick, wenn man als Leser kurz vor den Ermittlern oder gleichzeitig mit ihnen feststellt, wer der Täter ist, gibt es leider nicht. Fazit in allen Punkten: Schade.

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  • Annehmbarer Wiener Krimi

    Mädchenauge
    Dreamworx

    Dreamworx

    24. April 2013 um 11:53

    Im beschaulichen Wien treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Innerhalb kurzer Zeit hat er drei Studentinnen brutal getötet, ohne Spuren zu hinterlassen. Nur eins ist sicher, seine Taten begeht er jeden zweiten Samstag. Staatsanwältin Lily Horn, gerade zurückgekehrt aus New York, und Major Belonoz nehmen die Ermittlungen auf. „Mädchenauge“ ist der Debütroman von Christian David, den er in seinem Geburtsort Wien inszeniert. Der Schreibstil ist sehr gemächlich, und man braucht meines Erachtens wirklich einige Zeit, bis man in die Handlung reinkommt. Seitenweise werden dem Leser etliche Protagonisten vorgestellt, die man sich anhand der Menge kaum alle merken kann, und ihre Relevanz für den Roman bleibt erst einmal außen vor. Nebenher muss man sich auch noch die politische Situation Wiens anlesen, was mich regelrecht gelangweilt hat, zumal ich am Ende des Buches feststellen musste, dass dies alles überhaupt keinerlei Relevanz für die Handlung hatte. Der von mir erhoffte und gewünschte Spannungsbogen blieb im ersten Drittel des Buches total auf der Strecke, erst dann bekam man so leicht einen Hauch davon mit, dass es sich um einen Thriller handeln könnte. Als Thriller- und Krimifan hatte ich anhand der Vorschusslorbeeren auf dieses Buch sehr hohe Erwartungen, die sich allesamt leider nicht erfüllt haben. Unter dem Aspekt, dass es sich hier um einen Debütroman handelt, ist das Buch durchaus solide zu nennen, echten Thrillerfans werden allerdings die Schwächen bei der Beschreibung der Ermittlungsarbeit sofort auffallen. Die Zusammenarbeit zwischen Lily Horn und Major Belonoz ist allerdings durchaus ausbaufähig. Fazit: Ein ganz solider Krimi.

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  • Solides Debüt mit Schwächen

    Mädchenauge
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    21. April 2013 um 23:22

    In der Innenstadt von Wien wird eine junge Frau überfallen und brutal ermordet. Sie bleibt nicht das einzige Opfer, jeden zweiten Samstag schlägt der Mörder erneut zu. Verwertbare Spuren werden nie gefunden und Ermittler Major Belonoz tappt im Dunkeln. Mitten in den Ermittlungen wird der leitende Staatsanwalt abgezogen und die unerfahrene Staatsanwältin Lily Horn auf den Fall angesetzt. Major Belonoz ist zu Beginn wenig erfreut. Doch die toughe junge Frau wird unterschätzt und das nicht nur von ihm. Christian Davids Debütroman spielt in Österreichs Hauptstadt Wien. Das allein ist schon eine spannende Kulisse für grausame Verbrechen. Die Umsetzung dieser Geschichte hatte für mich jedoch einige Schwächen, die ich im folgenden näher erläutern werde. Der Autor verknüpft in diesem Buch die Mordfälle auch mit Politik und braucht deswegen mindestens die ersten hundert Seiten alleine dafür komplizierte Zusammenhänge zu erläutern und sämtliche Protagonisten aufzuzählen. Die gewünschte Spannung bleibt für den Leser auf der Strecke und man hat es schwer in die Handlung hinein zu finden. Statt mitten in den Mordfall und die dazugehörigen Ermittlungen manövriert zu werden, muss man sich so erstmal mit den Machenschaften im Wiener Rathaus auseinandersetzen. Das dieser so ausführlich behandelte Teil dann am Ende so wenig Relevanz für die weitere Handlung hat, war mitunter verwirrend. Das Hauptaugenmerk wird in diesem Buch auf Staatsanwältin Lily Horn gelegt. Einzig bei ihr ist es dem Autor Christian David auch gelungen die Protagonistin tiefer darzustellen und für den Leser sympathisch zu gestalten. Andererseits lässt das die restlichen Protagonisten dadurch auch blass erscheinen. Selbst Major Belonoz, dem ich anfangs eine wichtige Rolle zugedacht hatte, konnte mich die ganze Handlung über nicht wirklich überzeugen. Stilistisch bedient sich Christian David teilweise am österreichischen Sprachgebrauch und lässt dadurch eine Wiener Atmosphäre entstehen, die dem Buch sicherlich gut tut. Zudem ist das Buch flüssig geschrieben. Einzig die Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten haben mich oftmals enttäuscht. Manchmal muss man sich die Frage stellen, ob Personen ernsthaft so miteinander sprechen? Das wiederum hatte auch zur Folge, dass man als Leser öfter aus dem Lesefluss gerissen wurde und nicht immer gleich wieder weiterlesen wollte. Zumindest erging es mir persönlich so. Sieht man vom etwas langatmigen und zähen Einstieg ab, hat sich das Buch und die dazugehörige Kriminalgeschichte aber relativ positiv entwickelt. Manche Wendungen und Entwicklungen waren gut gewählt und haben dem Fall die nötige Brise Spannung verlieren. Manches mal musste man sich aber auch Fragen wie es zu bestimmten Schritten kam. Auch hab ich die nötige Ermittlungsarbeit vermisst, da das Team hinter Belonoz eigentlich kaum in Erscheinung tritt und man desöfteren meint das Lily Horn die Fakten nur so zufliegen und eigentlich nichts dafür getan werden musste. Die Auflösung am Ende fand ich dann auch ziemlich schwammig und hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht. Bedenkt man jedoch, dass es sich bei "Mädchenauge" um einen Debütroman handelt, kann ich dem Autor nur meinen Respekt zollen. Man hat es hier definitiv nicht mit einem langweiligen 0815 Ermittlerkirmi zu tun, sondern mit einem Fall der in wirtschaftliche und politische Machenschaften verstrickt ist und einflussreiche Menschen in den höchsten Kreisen involviert sind. Fazit: Ein solider Debütkrimi, der interessante Ansätze bietet einen Fall der durchaus seine spannenden Seiten und interessanten Wendungen hat, jedoch auch noch viel Potenzial nach oben. Staatsanwältin Lily Horn und die Wiener Kulisse konnten mich überzeugen, dennoch leider nur Durchschnitt.

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  • Die hellblauen Augen strahlten wie Suchscheinwerfer....

    Mädchenauge
    ginnykatze

    ginnykatze

    Die hellblauen Augen strahlten wie Suchscheinwerfer.... Zum Inhalt: Als die junge Staatsanwältin Lily Horn aus New York zurückkehrt, will sie nur eins, alles vergessen. Ihr Ziel, welches sie anstrebte ist je zerbrochen. Nichts lief so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Nun kehrt sie in ihre Heimat Wien zurück und freut sich schon, ihren alten Posten als Staatsanwältin wieder aufzunehmen. Alles fühlt sich richtig an, sie ist sofort wieder zu Hause. Aber auch in Wien ist nicht alles Gold was glänzt; denn derzeit treibt ein Serienkiller sein perfides Spiel mit der Polizei. Major Belonoz fischt völlig im Trüben. Nun wird Lily damit beauftragt, mit der Mordkommission zusammen zu arbeiten. Das gestaltet sich schon etwas schwierig, wo doch ihr Kollege Seiler, der bislang die Ermittlungen führte, der aber durch den Pratorama-Fall, den er auch noch bearbeitet, etwas abgelenkt war. Lily und Belonoz beschnuppern sich und auch das ganze Team um ihn herum ist nicht wirklich begeistert. Aber Lily ist wirklich gut in ihrem Job und so kann sie sich behaupten und leitet die Ermittlungen kurzerhand. Als dann aber eine vierte Leiche auftaucht, scheint die Presse die bisherigen Ermittlungen in der Luft zerreißen zu wollen. Eins aber ist hier anders, der Täter weicht von seinem bisherigen Muster ab. Warum tut er das und was bezweckt er damit? Auch der Bürgermeister mischt sich immer wieder in die laufenden Ermittlungen ein, steht doch seine Wiederwahl an. Immer wieder verlaufen heiße Spuren im Sand und die Ermittler sind vom Mörder so weit entfernt, wie die Erde zum Mond. Was übersehen sie hier? Fazit: Der Autor Christian David nimmt uns mit in das sommerliche Wien. Seine Beschreibungen hier sind toll und ich fühlte mich gleich an den Ort versetzt. Der Schreibstil ist gut und sehr flüssig lesbar. Viele Sätze gefielen mir wirklich gut, so wie dieser hier: "Die Fassade sagt nichts darüber aus, was sich im Inneren befindet" und auch dieser hier: "Die hellblauen Augen strahlten wie Suchscheinwerfer, irrten permanent durchs Zimmer". Das gefiel mir wirklich gut. Die Spannung, die von Anfang an spürbar ist, hält das ganze Buch über. Genau das passt zu einem guten Thriller. Die Protagonisten beschreibt der Autor mit vielen Details und haucht ihnen so Leben ein. Ich hatte sofort ein Gespür für sie. Mein Lieblingscharakter war hier eindeutig Lily. Sie, die gerade nach einer Enttäuschung zurück nach Wien kommt und dann mit so einem Fall betraut wird. Das war toll beschreiben und ich konnte gut mit ihr fühlen. Angst, Freude und Verbissenheit sprühten mir förmlich aus den Seiten entgegen. Hier konnte ich voll abtauchen und war mittendrin. Klasse. Dem Täter war ich aber erst recht spät auf die Spur gekommen, ließ mich dann aber auch wieder von ihm wegreißen, weil es auf einmal nicht zu passen schien. Von einer Sackgasse in die nächste stolperte ich und am Ende war es sonnenklar. Sicher hätte man das Ende noch ein wenig detaillierter ausarbeiten können, aber das störte mich jetzt nur am Rande. Hier kommen von mir 5 verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung. Aber Vorsicht, das Buch ist nichts für schwache Nerven.

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    • 2
  • In Wien lebt die Angst...

    Mädchenauge
    glorana

    glorana

    Ein Serienmörder ist unterwegs, und das im schönen Wien. Das können die Wiener und speziell die Politiker ja gar nicht gutheissen und hoffen auf eine reibungslose und schnelle Aufklärung. Immer werden junge Studentinnen brutal ermordet. Major Belonoz soll für eine zügige Aufklärung sorgen. Gemeinsam mit der noch jungen und unerfahrenen Staatsanwältin Lily Horn, die gerade aus Übersee wieder nach Österreich gekommen ist, macht er sich daran, das Unmögliche möglich zu machen. Aber das ist gar nicht so einfach, denn Spuren gibt es so gut wie keine... Gleich zu Beginn an hat mich der Schreibstil und Sprachstil des Autor sehr begeistet. Sehr besonders beschreibt er die Situationen und Geschehnisse. Da ich bereits in Wien gelebt habe, fühlte ich mich  regelrecht hinein versetzt in das schöne, aber durch den Serienmörder angstmachende Wien.  Richtig toll fand ich die Zusammenarbeit zwischen Major Belonoz und Lily Horn. Nebenschauplatz waren innenpolitische Intrigen  und die Spielchen zwischen den Salzburgern und den Wiener, wie es eben auch im richtigen Leben ist. Spannend und unlösbar für den Leser bis zum brillianten Schluss. Ich war wirklcih gefesselt beim Lesen und habe mich mit diesem tollen Debüt wunderbar unterhalten gefühlt. Durch eine eben besondere Schreibweise hat mich das Buch an sich gefesselt. Ein ganz grosses Dankeschön für die Begleitung der Leserunde. Es hat mir sehr viel Spass gemacht. Fünf dicke Sterne für einen meiner Meinung nach brillianten Krimi.

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    ChristianDavid

    ChristianDavid

    16. April 2013 um 05:33
  • Ein Serienmörder in Wien

    Mädchenauge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit dem Kriminalroman „Mädchenauge“ gibt der Wiener Christian David sein Romandebüt. David wurde in Wien geboren und hat einen Großteil seines Lebens dort verbracht. Er war in der Film- und Fernsehbranche in den Bereichen Produktion und Regie tätig und arbeitete auch als Journalist.   Worum geht es in diesem Kriminalroman?   Wien heute im Sommer: Statt unbeschwert das Leben und den Sommer zu genießen, am Wochenende unbedarft zu feiern und das Abendleben in der Stadt zu erleben, bekommen es die Wiener mit der Angst zu tun. Mehrere junge Frauen fallen einem grausamen Serienmörder zum Opfer. Jeden zweiten Samstag wird eine grausam ermordet in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden, der Täter hinterlässt keine verwertbaren Spuren. Lily Horn, eine junge, wenig erfahrene Staatsanwältin, die grade eine Lebenskrise verarbeitet, wird sofort nach ihrer Rückkehr aus den USA auserkoren, die Ermittlungen zu leiten. Ihr Partner beim Ermittlerteam ist der zynische und gewöhnungsbedürftige Chef der Wiener Mordkommission Major Belonoz. Der Fall ist ihre erste gemeinsame Ermittlung und zu Beginn müssen sie sich kennen und miteinander arrangieren lernen. Doch Lily Horn und Major Belonoz verfolgen das gleiche Ziel: um jeden Preis weitere Opfer verhindern und den Täter fassen. Die Stimmung in Wien ist aufgeheizt, die Angst geht um und schmierige Journalisten und intrigante Politiker versuchen den Fall für ihre Zwecke ausnutzen. Mehrmals wird das Ermittlerteam unter Druck gesetzt. Doch Lily Horn und Major Belonoz geben ihr Bestes, um den Mörden zu stellen.   Der Roman ist ausdrücklich als Kriminalroman gekennzeichnet. Und er hält, was er verspricht. Tatsächlich wird viel ermittelt und in romanhafter Form beschrieben. Wer einen ausgesprochen spannenden und actionreichen Roman erwartet, ist hier falsch. Stattdessen wird sehr viel Wert auf die Stimmung, das Ambiente, die Hauptfiguren und die Ermittlungsarbeit gelegt. Stellenweise wird amüsant über das Verhältnis der Wiener zu den „Rest-Österreichern“ angespielt, welches sich durch eine Hassliebe auszeichnet. Die Stadt Wien spielt eine Hauptrolle neben dem skurrilen, sympathischen und ausgefallenen Ermittlerteam Horn/Belonoz. Viel Raum nehmen die Darstellung der Hauptfiguren und ihrer Handlungsweisen und die Intrigen und Verwicklungen der Wiener Politiker ein.   Sprachlich interessant und stellenweise österreichisch gemächlich wird erzählt, allerdings niemals langweilig. Der Roman ist mit seinen knapp 460 Seiten nicht schnell wegzulesen, Handlung und Figuren sind sehr komplex, man muss sich Zeit nehmen. Die Stimmung in Wien wird gut eingefangen, besonders die Einmischung der Politik in die Polizeiarbeit und dreckige Arbeit der Boulevardjournalisten machen klar, wie schwer es ein Ermittlerteam haben kann. Am Ende bleibt der Leser nicht unbefriedigt zurück, alle Fragen werden beantwortet und es bleiben keine losen Fäden mehr übrig.   Ein ausgesprochen lesenswerter Kriminalroman mit einem tollen Team. Ich hoffe, dass es weitere Fälle für das Duo Horn/Belonoz geben wird!  

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