Zwei Sekunden

von Christian Ditfurth 
3,6 Sterne bei5 Bewertungen
Zwei Sekunden
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (3):
djojos avatar

Allen denen der erste Fall von de Bodt gefallen hat wird auch dieses Buch wieder Spaß machen.

Kritisch (1):
Wonni1986s avatar

Ein Krimi für extrem nasse und kalte Tage...

Alle 5 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Zwei Sekunden"

Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Allmählich bekommt de Bodt eine Ahnung davon, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben. Zwei Sekunden ist ein sehr heutiger Thriller über Terror und Staatsräson.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328101598
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:14.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    A
    Almenavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Großartig für alle die Politik mögen
    Man muss das Thema mögen

    Zwei Sekunden von Christian V. Ditfurth


    Cover: Bis auf den Titel springt einen nichts ins Auge. Beim genaueren Betrachten fällt erst suw brennende Stadt im Hintergrund auf.


    Schreibstil:
    Die Charaktere sind gut beschrieben und die Spannung reißt selten ab.


    Inhalt:
    Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Die Russen behaupten, dass tschetschenische Terroristen hinter dem Anschlag stecken – doch eine Bekennerbotschaft gibt es nicht. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den Tätern. Aber erst, als er alle Gewissheiten in Frage stellt, bekommt de Bodt eine Idee, wer die Drahtzieher sein könnten. Doch um sie zu entlarven, muss er mehr einsetzen, als ihm lieb ist: das eigene Leben. 



    Meinung:


    Es war mein erster Politthriller und ich bin positiv überrascht. Trotzdem ist es nicht mein Thema.
    Ditfurth baut direkt am Anfang Spannung auf und hält sie fast durchgehend aufrecht. Man möchte nicht aufhören den Komissaren in der Ermittlung zu folgen. Es war spannend und es war interessant jedoch muss ich zugeben, dass es mein erster und mein letzter Politthriller war. Ich möchte mich mit derartigen Szenen nicht beschäftigen. Nicht in der heutigen Zeit in der die Politik selten was taugt.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    djojos avatar
    djojovor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Allen denen der erste Fall von de Bodt gefallen hat wird auch dieses Buch wieder Spaß machen.
    Deutsche Philosophie und russische Ermittlungsmethoden.

    Trotz größtmöglicher Sorgfalt, geheimer Routen und vielen Sicherheitskräften explodiert mitten in Berlin eine Bombe. Das Sprengstoffattentat verfehlt dabei nur knapp den Wagen mit dem russischen Präsidenten und der Kanzlerin. Beide wollten sich bereits auf dem Weg zum Kanzleramt in Ruhe unterhalten. Erwischt hat es den Wagen danach. Alle Sicherheitskräfte darin sind tot.

    Aus Angst um weitere Anschläge beginnen schnelle und hektische Ermittlungen seitens deutscher Polizei und russischer Dienste. Eugen de Bodt und sein Team kommt dabei mehr zufällig als absichtlich in Berührung mit dem Fall. Und eigentlich hat bei der Kripo in Berlin auch keiner so recht Lust auf de Bodt. Oder besser auf seine Ermittlungsmethoden. Deshalb erhalten Sie auch den "Sonderauftrag" alleine und unabhängig zu ermitteln. Natürlich aufgrund der herausragenden Ergebnisse die de Bodt und sein Team im letzten großen Fall geliefert haben.

    "Sie sind ein Kluger Mann, Herr de Bodt. Vermutlich fürchten Ihre Vorgesetzten Sie deswegen." - "›Er lobt mich: also gibt er mir recht‹ - diese Eselei von Schlussfolgerung verdirbt uns Einsiedlern das halbe Leben, denn es bringt die Esel in unsre Nachbarschaft und Freundschaft", erwiderte de Bodt. (S. 92)

    Spätestens seit seinem letzten Fall in "Heldenfabrik" hat Eugen de Bodt noch eine Spur an Arroganz dazugewonnen. Es gibt kaum noch Kollegen die mit ihm zusammenarbeiten wollen. Yussuf und Salinger ausgenommen. Eugen de Bodt versprüht auch in diesem Thriller wieder seinen unbändigen Charme als eingebildeter Eigenbrödler. Er macht sein Ding und nichts anderes. Eingeweiht werden auch nur die Kollegen, die er wirklich benötigt.

    Wirklich einzigartig und auch dieses Mal wieder herausragend ist die Wortwahl die Christian v. Dithfurth seinen Protagonisten in den Mund legt. Und dabei nicht nur bei de Bodt. Auch Yussuf bringt trotz seiner türkischen Abstammung immer mehr Zitate berühmter Personen in seine Diskussionen mit de Bodt ein. Die bekannten und unbekannten Sprüche verschiedenster Philosophen begleiten den Leser vom Beginn des Buches bis zum Ende. Die Spannung leidet darunter jedoch kaum. Einzig und allein das Ende war mir etwas zu knapp und kurz. Ein großer Knall, wenige Seiten "Epilog" und fertig. Ein bisschen Kopfkino bleibt.

    Allen denen der erste Fall von de Bodt gefallen hat wird auch dieses Buch wieder Spaß machen. Etwas mehr Gewalt und etwas mehr russische Ermittlungsmethoden begleiten den Leser vom Beginn bis zum Ende. Und tatsächlich kann man für den einen oder anderen Bösewicht oder Geheimdienstler wieder etwas an Sympathie entwickeln.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Sigismunds avatar
    Sigismundvor einem Jahr
    Ungemein spannender Politthriller

    Ungemein spannend, voller Tempo und Action ist der schon 2016 bei carl's books, jetzt im September bei Penguin als Taschenbuch erschienene Politthriller "Zwei Sekunden" des Berliner Schriftstellers Christian von Ditfurth (64). Es ist der zweite Band seiner aktuellen Thrillerreihe um den ziemlich eigenwilligen, aber letztlich natürlich immer erfolgreichen Berliner LKA-Hauptkommissar Eugen de Bodt, der uns 2014 im ersten Band "Heldenfabrik" vorgestellt wurde. Diesmal geht es um einen scheinbar missglückten Terroranschlag auf den Wagen der deutschen Kanzlerin und des russischen Präsidenten auf dem Weg vom Flughafen zum Kanzleramt. Das Auto mit den beiden Staatschefs wurde nur um zwei Sekunden verfehlt, explodiert ist das nachfolgende Fahrzeug mit einem von Merkels Sachbearbeitern. Glück im Unglück? Ungemein spannend beschreibt Ditfurth die nachfolgende Aufklärungsarbeit oder - besser - deren Versuch, denn sämtliche Sicherheitskräfte vom LKA bis zum Bundesnachrichtendienst schwimmen in Unfähigkeit und Ergebnislosigkeit. Auch den russischen Diensten, die teils mit und teils ohne deutsche Erlaubnis in Berlin agieren, treten ergebnislos auf der Stelle. Nur Eugen de Bodt und seine beiden Mitarbeiter Sylvia Salinger und Ali Yussuf, von der Kanzlerin ausdrücklich neben der offiziellen Taskforce mit der Aufklärung beauftragt, kommen mit ihrer unkonventionellen Vorgehensweise dem Geheimnis endlich näher, nachdem Mitarbeiter des Kanzleramts vom Staatsminister abwärts ermordet wurden. Prompt macht sich de Bodt durch seine Arbeitsweise bei der Taskforce unbeliebt, die aus teils abgehalfterten, teils unfähigen Beamten besteht. Ditfurth beschreibt auf herrlich sarkastische Art das behördliche Kompetenzgerangel, das Verschieben des Schwarzen Peters, das politische Geklüngel. Der Actionthriller "Zwei Sekunden" ist im wörtlichsten Sinn ein echter "Pageturner": Kurze Kapitel voller Spannung verleiten einen immer wieder, auch noch das nächste und übernächste Kapitel lesen zu wollen. Extrem kurze Sätze oder Satzbruchstücke wie Gedankenblitze sorgen für Tempo. Schnelle Szenenwechsel lassen im Kopf einen Actionfilm ablaufen. Natürlich ist die Handlung insgesamt fiktiv, von vorn bis hinten ausgedacht. Aber könnte in unserer aktuell so unsicheren politischen Weltlage dies alles eines Tages nicht genau so passieren? Droht uns vielleicht irgendwann ein dritter Weltkrieg um die letzten noch unverteilten Rohstoffreserven? Ditfurth bedient sich in seinem Thriller zwar hin und wieder einiger Klischees, doch verzeiht man ihm diese gern, zumal es wohl oft bewusst eingebaute Persiflagen sind. Der Roman hat zumindest keine "Hänger", ist auf keiner Seite langweilig, überzeugt vielmehr durch einige nette satirisch-sarkastische Einschübe, gut durchdachte Dialoge, ausgezeichnete Charakterisierungen seiner Protagonisten. Den dritten Band "Giftflut" (September 2017) habe ich schon bestellt.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Wonni1986s avatar
    Wonni1986vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi für extrem nasse und kalte Tage...
    Für meinem Geschmack, etwas zu langatmig...

    Titel: "Zwei Sekunden"
    Autor: Christian v. Ditfurth
    Verlag: Penguin
    Seitenzahl: 479

    Cover:
    Das Softcover, ist mit einer brennenden Stadt und großen Buchstaben (ZWEI SEKUNDEN) gestaltet…

    Schreibstil:
    Der Schreibstil ist, meiner Meinung nach, sehr zäh und es ist sehr anstrengend zu lesen. Einige Dialoge so hat man das Gefühl sind Lücken Füller und dadurch verliert man oft den Anschluss. Die Beschreibungen sind gut und man kann sich gut in die Szene hineinersetzten.

    Inhalt:
    Terroranschlag beim Staatsbesuch in Berlin. Nur um zwei Sekunden verpasst die Bombe die deutsche Bundeskanzlerin und den russischen Präsidenten. Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Berliner Polizei tappen im Dunkeln. Öffentlichkeit und Politik fordern Ergebnisse. Der Druck wächst. Widerwillig akzeptiert das BKA, dass Hauptkommissar Eugen de Bodt eigene Ermittlungen anstellt. Vor allem in höheren Polizeikreisen ist de Bodt unbeliebt bis verhasst. Doch will sich niemand nachsagen lassen, nicht alles unternommen zu haben. De Bodt und seine Mitarbeiter suchen verzweifelt eine Spur zu den…mehr

    Meinung:
    Es tut mir leid, aber das Buch ist voll und ganz bei mir ein Flop…
    Die Gründe, zum einen viel zu lange und verwirrende Dialoge, da hätte man durch aus einige Seiten sparen können. Zum anderen keine Spannung, zum Ende hin wurde es etwas interessant, davon hätte es mehr sein können.
    Der Protagonist war ganz ok, wie er den Fall und die Umstände aufgeklärt hat war ausgezeichnet.

    Im Großen und Ganzen ist das ein Krimi, für kalte und nasse Herbsttage…ja man kann ihn lesen, denn jeder hat einen anderen Geschmack. Viel Spaß beim lesen.

    Nun bin ich auf den dritten Fall gespannt und hoffe das er besser ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Alex_Stephenss avatar
    Alex_Stephensvor 9 Monaten

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks