Christian Dorph , Simon Pasternak Der libanesische Leopard

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Inhaltsangabe zu „Der libanesische Leopard“ von Christian Dorph

Ein düsterer Trip in die Unterwelt der achtziger Jahre. Kopenhagen, Sommer 1985. Die junge Rikke Bülow wird ermordet in einer leer geräumten Wohnung aufgefunden. Sie ist mißbraucht worden. Kurz zuvor wurde sie in der Stadt mit einem arabischen Playboy gesehen. Ihr Bruder taucht mit Blut an der Kleidung auf, ihr Freund, ein Lyriker, ist spurlos verschwunden, und in ihrem Tagebuch ist von einem Mann namens Leopard die Rede, der eine unheimliche Macht über alle zu haben scheint. Als in Kopenhagen Anschläge auf die Synagoge und ein israelisches Reisebüro verübt werden und sich der dänische Geheimdienst einschaltet, bekommt der Fall eine neue Dimension. Eine tote junge Frau, die im SM-Milieu bekannt war, und ihr Freund, der sich der Verhaftung durch Selbstmord entzieht. Der Fall, den Erik Rohde und sein Team zu lösen haben, scheint schnell aufgeklärt zu sein. Aber dann erfährt Rohde, daß Rikke Bülow Lockvogel einer radikalen syrischen Gruppe war und Spuren bis ins geteilte Berlin und in den blutigen Bürgerkrieg von Beirut reichen.

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  • Rezension zu "Der libanesische Leopard" von Christian Dorph

    Der libanesische Leopard
    Phil Decker

    Phil Decker

    09. February 2012 um 20:04

    Ein bßchen viele Zufälle und ein unglaubwürdiges Ende. Ansonsten aber, wenn man sich ein bißchen zur Situation 1985 im Nahen Osten und zu den terroristischen Aktionen in dieser Zeit einliest, sehr interessant und spannend.

  • Rezension zu "Der libanesische Leopard" von Christian Dorph

    Der libanesische Leopard
    robbylesegern

    robbylesegern

    01. August 2011 um 20:55

    Das neue Buch des Autorenpaares Dorph/Pasternak führt uns direkt in die achtziger Jahren mit allen seinen Ereignissen.Terroranschläge, Hausbesetzungen, Drogenkonsum und der Virusinfektion Aids mit seinen Opfern, die sich damals noch fast ausschließlich auf die Homosexuellenszene beschränkten. Eine junge Frau, Rikke Bülow,wird ermordert in einer Wohnung in Kopenhagen aufgefunden. Sie ist nackt an ein Bett gefesselt und hat einen Strick um den Hals. Die Recherche der ermittelnden Kommissare Anita Jensen und Larsen ergeben einen Mord im SMS Milieu.Vielleicht ein aus dem Ruder gelaufener Sexakt? Ein Kollege, Erik Rohde, wurde beim Aufspüren der Leiche verletzt und landet im Krankenhaus und erfährt dort eine unumstößliche Wahrheit.Lange tappen die Emittler im Dunkeln, machen den Freund von Rikke,einen Lyriker, für den Mord verantwortlich und begeben sich auf die Suche nach Rikkes Bruder, der Authist ist und von dem sie sich Hinweise auf den Täter erhoffen,da er den Mord wohl mitbekommen hat. Allerdings ergeben sich einige Fragen. Wer ist der arabisch aussehende Playboy mit dem Rikke in letzter Zeit öfter gesehen wurde und warum detonieren 2 Bomben in der Synagoge und im Büro einer amerikanischen Fluglinie.Die Spur führt in den Nahen Osten und mitten hinein ins Kriegsgeschehen in Beirut. Dieser Krimi des Autorenpaares ist wirklich ein gelungen gezeichnetes Bild der achziger Jahre mit all seinen Greultaten, die im Namen des Glaubens begangen wurden.Das Kriegsgeschehen im Nahen Osten wird realistisch gezeichnet,das Funktionieren der Geheimdienste und deren brutales Vorgehen war mir bis dato wohl nie so nahe gekommen wie in diesem Buch. Aber auch die Gefühle eines Aidskranken, der nur noch eine kurze Zeit zu leben hat werden sehr empathisch rübergebracht.Was mich ein bisschen gestört hat, war die viele Qualmerei in diesem Buch und das ständig irgendwelche Zigarettenmarken genannt wurden. Gab es Tantiemen dafür?Die Qualmerei passt natürlich in die achziger Jahre ganz gut, da sich dort kaum Leute Gedanken über das Rauchen machten.Kurz eingeleuchtet wurde auch die Hausbesetzerszene in Kopenhagen, die ja zu dieser Zeit auch in Deutschland, vor allem in Berlin-Kreuzberg sehr aktiv war.Das Berlin vorm Mauerfall mit seinen Grenzbeamten auf der Ostseite findet auch Erwähnung in diesem Buch, das mir intelligente Unterhaltung für ein Wochenende lieferte. Da ich den ersten Band "Der deutsche Freund" nicht gelesen habe, kann ich keinen Vergleich anstellen, aber feststellen, dass mir dieses Buch gefallen

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