Christian E Hannig Vom Silberfluss zum Silberberg

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Inhaltsangabe zu „Vom Silberfluss zum Silberberg“ von Christian E Hannig

Die Reise beginnt am Rio de la Plata mit dem Kontrast zwischen dem Millionen-Moloch Buenos Aires und dem Städtchen Colonia in Uruguay, das noch die Kolonialzeit atmet. Dem Rio Uruguay folgend, wird das Land der Rinderbarone ganz anders als erwartet erlebt. Endlose Sonnenblumenfelder krümmen sich zu gelben Horizonten, lärmende Papageien begleiten den Radler, Nandus zeigen sich eher neugierig als scheu. Doch das kleine Land macht das Erleben nicht leicht. Allein die Temperaturen um die 40 Grad sind eine Prüfung. Hannig passiert 'Klein-Deutschland', das Zentrum deutscher Auswanderer in Paraguay. Am Rio Iguazu in Brasilien erlebt er in den frühen Morgenstunden die traumhaft schönen Wasserfälle, eingebettet in die tropische Natur mit ihrer Vielfalt an schillernden Schmetterlingen und exotischen Vögeln. Doch Südamerika zeigt sich dem Radler auch von der unangenehmen Seite: In der Hauptstadt Paraguays, Asunción, gerät Hannig mitten hinein in revolutionäre Wirren um die Ermordung de s Vizepräsidenten. Er kehrt der Stadt schnellstmöglich den Rücken. Er besucht das Indianervolk der Makka in ihrem Reservat und die frommen Mennoniten in Chaco. Schließlich in Bolivien, erfährt er das harte und entbehrungsreiche Leben der Indiobevölkerung in den Anden. Der Cerro Rico bei Potosi ist ein trauriges Zeugnis für die fortwährende Ausbeutung der Indios. Hitze in Wüsten und Tropen, sintflutartige Regenfälle und eisige Temperaturen im kargen Hochland - Christian Hannig erlebt auf seiner Radtour durch Südamerika nicht nur ein Wechselbad der Klimata sondern auch der Eindrücke und Erlebnisse. Reich an Erfahrung, beschließt er wiederzukommen.
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