Christian Eckert

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Rezension zu "Gladiatoren Kochbuch" von Christian Eckert

Historisch angelegte Sportler-Ernährung at its best!
SigiLovesBooksvor einem Monat

Das "Gladiatoren Kochbuch" von Christian Eckert ist ein ausgefallenes und dennoch sehr eingängiges, überzeugendes und ernährungspsychologisch interessantes Kochbuch: Nicht nur für Leistungssportler (denn das waren die römischen Gladiatoren).

Verlegt wurde dieses hochwertige tolle Kochbuch im Zauberfeder-Verlag - und Vergleichbares haben wir bis dato noch nicht gefunden (ausser die gesamte Reihe der Kochbücher im Zauberfeder Verlag wie das "Ritter Kochbuch" oder das "Highlander Kochbuch" wie das "Wikinger Kochbuch", die allesamt ebenfalls an dieser Stelle empfohlen werden können!

Im Vorwort erfahren wir, dass wir dieses herausragende Gladiatoren-Kochbuch einem Projekt zu verdanken haben, an dem Christian Eckert teilnahm: In einem römischen Amphitheater in Österreich versuchten sich Studenten der Uni Regensburg in Gladiatorenkämpfen; die Teilnehmer kämpften, trainierten und aßen wie die Gladiatoren, die im alten Rom entweder siegten - oder ihr Leben ließen... Wichtig für einen Sieg war die entsprechende Ernährung, die sehr gut im Entrée dargestellt wird und die durchaus mit einer energiereichen Ernährung für heutige Leistungssportler gleichgesetzt - und kochbar umgesetzt - werden kann, denn Gladiatoren waren antike Hochleistungssportler.

Nach zahlreichen Tipps zu guter Kombination der Nahrungsmittel, des Kaufs möglichst unverarbeiteter Nahrungsmittel, das Essen selbst zu kochen und es zu genießen, die Lebensmittel möglichst regional und jahreszeitengemäß zu kaufen, geht es dann zu den  Gladiatoren-Rezepten, die unglaublich lecker, leicht nachzukochen und sehr energiereich (in der ernährungsphysiologisch richtigen Zusammenstellung) sind.

Gelungen sind die lateinischen Überschriften der jeweiligen Gerichte, die von Brot (Panis) über Eintopfgerichte, Gemüse und Salate, Geriebenes bis hin zu Rezepten mit Käse und Eiern reichen: Unsere Favoriten sind hier (bisher, Änderungen vorbehalten ;) das Pfannenbrot und die gefüllten Fladen, die Fladen mit Pilzen und Zwiebeln (Placenta cum fungis et cepis), der Gurkensalat mit Schafskäse (oberlecker!), sowie der Puls aus Hirse (wir nahmen Cous-Cous), Bohnen, Kapern und Oliven und die diversen Moretum-Variationen (Geriebenes); auch die Omelett-Versionen sind äußerst lecker (mit Schafskäse und Frühlingszwiebeln z.B.). 

Weitere Pluspunkte dieses genialen Kochbuchs: Es ist kompakt, handlich und ohne Probleme neben das zu Kochende abzulegen, die Gerichte sind sehr anschaulich und toll fotografiert, so dass einem beim Nachkochen bereits das Wasser im Munde zusammenläuft - und das Beste: Die Ergebnisse sind äußerst lecker und schmackhaft!

Wir haben das ein oder andere bereits abgewandelt und freuen uns, wenn Fantasie gefragt ist - sowohl das Gladiatoren-Kochbuch als auch das Ritter Kochbuch erfreuen sich großer Beliebtheit, besonders bei meinem Sohn, einem angehenden Koch, der beide zu seinen Lieblings-Fachbüchern bereits längst erkoren hat: Daher gibt es auch ein kurzes, prägnantes Fazit von ihm:

Fazit:

Handlich, kompakt, sehr einfach und gut nachzubereiten; historisch interessant, auf gesunde Ernährung und ausgeglichene Energiezufuhr ausgerichtet, nicht nur für (Leistungs)sportler zu empfehlen - tolle Farbfotos und spannende historische Einleitung zu den verschiedenen Gerichten. Besser und ausgefallener geht nicht. Von uns mit "DAUMEN HOCH" (Zeichen des Imperators, wenn der Gladiator mit dem Leben davon kam, den Kampf gewonnen hatte) und 5 Sterne (mindestens) :)


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Rezension zu "Gladiatoren Kochbuch" von Christian Eckert

Gladiatorenküche
Rosebudvor 5 Monaten

Gladiatoren-Kochbuch von Christian Eckert, 221 Seiten, erschienen bei Neumann – Neudamm

Ein etwas anderes Kochbuch für die etwas andere Ernährung.

Bei diesem Kochbuch handelt es sich wirklich um etwas Besonderes. Gefallen haben mir im ersten Teil der historische Hintergrund und die Geschichte der Gladiatoren. Dort sind z.B. die verschiedenen Gladiatoren-Typen  beschrieben,  wie und mit welchen Waffen sie  trainiert und gekämpft haben. Ganz ausführlich werden  das Training und die spezielle Ernährung unter die Lupe genommen.

Besonders eingegangen wird in diesem ersten Teil auf das Gladiatoren-Projekt 2010. 28 Studenten wurden darauf vorbereitet, im Sommer für 40 Tage wie römische Gladiatoren zu leben, zu essen und zu trainieren, dazu wurden sie auch „gladiatorisch“ ernährt.

Im anschließenden Teil werden viele Rezepte dieser Gladiatoren-Ernährung vorgestellt. Die Rezepte sind alle mit sehr ansprechenden Bildern illustriert. Die Rezepte sind folgendermaßen aufgeteilt: Puls - Eintopfgerichte, Panis - Brot, Olus et Acetaria – Gemüse und Salate, Moretum  - Geriebenes und Ovum et Casea – Eier und Käse. Die Rezeptmengen sind für 2 normale Esser oder einen hungrigen Athleten bestimmt. Sehr gut habe Ich die Mengenangaben gefunden. Man benötigt zur Zubereitung keine Küchenwaage, denn die einzelnen Zutaten werden in Tassen oder Dosen und Stückzahlen angegeben. Die Geschmackszutaten nach eigenem Belieben. Ein Highlight fand ich, dass die Namen der Gerichte in Lateinischer Sprache und darunter die Übersetzungen angegeben sind. Einige der Rezepte haben mich extrem angesprochen und die wurden auch sofort ausprobiert. Die Beschaffung der Zutaten macht keine Probleme. Die Erklärungen sind verständlich und  alles ist leicht nach zu kochen. Gladiatoren-Küche ist eigentlich ganz einfach. Sehr lecker fand ich den Acetaria cum Betis et Malis – den rote Bete Apfel Salat oder den Acetaria cum Cucumberibus et Caseis Ovillis, den Gurkensalat mit Schafskäse. Ein toller Brotaufstrich Moretum album das weiße Moretum ist sehr zu empfehlen. Die Puls, die Eintopfgerichte konnten mich weniger begeistern, ich mag einfach Fleisch zu gerne.

Wer sich für die Gladiatoren-Küche interessiert oder ein Intensivsportler ist, der hat an diesem Kochbuch sicher seine Freude. Mein Sohn der American-Football spielt hat sich das Buch auf jeden Fall gesichert. Von mir dafür 5 Sterne.

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Rezension zu "Gladiatoren Kochbuch" von Christian Eckert

Ohne Mampf kein Kampf!
bansheevor 5 Monaten

Ich habe mich bei dieser Leserunde beworben, weil ich als Lateinlehrerin natürlich  Interesse an dem Thema Gladiatoren und Antike an sich habe. Gerade das Thema Gladiatoren gefällt auch vielen Schülern und Schülerinnen sehr gut, weswegen ich dieses Buch als geeignete Ergänzung zu den üblichen Lehrbuchtexten gesehen habe. Und ich bin nicht enttäuscht, sondern äußerst positiv überrascht worden! All die dargestellten Informationen zu den Gladiatoren, ihren Kämpfen und ihrer Lebensweise sind wissenschaftlich fundiert, aber dennoch auch für Laien und Kinder sehr verständlich und anschaulich beschrieben. Da der Autor selbst mit einigen Mitstreitern die Lebens- und Ernährungsweise der Gladiatoren am und mit dem eigenen Leib ausprobiert hat, sind auch die Texte nah an der Lebenswelt der Leser und die Antike rückt ein Stückchen näher in unsere Gegenwart. Das finde ich sehr gelungen, gut zu lesen und interessant. Man lernt in dem Buch einiges (vielleicht auch Überraschendes) neu dazu. Wer hätte zum Beispiel auf Anhieb gedacht, dass Gladiatoren, die Muskelpakete der Antike, überzeugte Vegetarier waren? Das Gladiatorenkochbuch liefert dementsprechend nicht nur historische Fakten über die Gladiatoren und die Küche der Römer, sondern vermittelt auch ernährungsphysiologisches Wissen in Ergänzung zu den Rezepten. Dieses sind alle rein vegetarisch, meist sogar vegan, was mir als jahrelange Vegetarierin natürlich sehr entgegenkommt. Allerdings sollte man keine kulinarischen Höhenflüge oder allzu raffinierte Rezepte erwarten, da die Küche der Römer eben auch recht einfach war. Es dominieren vor allem verschiedene Varianten von Gerichten mit Hülsenfrüchten oder Getreide wie Hirse. Aber da die Rezepte eben so wenige Zutaten benötigen und sich ohne großen Aufwand zubereiten lassen, denke ich, dass jeder Leser versucht sein sollte, das ein oder andere nachzukochen, da die Gerichte sehr lecker klingen. Und da sie so simpel sind, kann man sie auch leicht mit interessierten Schülern und Schülerinnen einmal ausprobieren, um ihnen die Antike näher zu bringen. Das Gladiatoren-Kochbuch ist meiner Meinung nach also auch für den Schulunterricht geeignet! Man sollte sich eben nur nicht von dem Titel in die Irre führen lassen und ein richtiges Kochbuch erwarten. Ich würde es eher als SAchbuch zum Thema "Ernährung und Lebensweise der Gladiatoren" bezeichnen, das eben durch entsprechende Rezepte ergänzt ist, um die Antike erlebbar zu machen. Und das ist dem Autor wirklich gelungen! Nach de Lektüre versteht man auf jeden Fall, warum es heißt: Ohne Mampf kein Kampf!

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Gespräche aus der Community

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Zauberfederlings avatar
Die Temperaturen verraten es bereits: Es wird Sommer! Eine wunderbare Zeit, um in alter Tradition gemeinsam zu sitzen, Spaß zu haben und zusammen zu kochen.

Deshalb läutet Zauberfeder hiermit den Sommer der historischen Küche ein! Jede Woche verlosen wir an euch ein anderes der neu in unserem Verlag erhältlichen Historien-Kochbüchern. Also schaut regelmäßig bei uns vorbei, um nichts zu verpassen ;-)

Diesmal verlosen wir das Gladiatoren-Kochbuch: Die römischen Gladiatoren waren nicht – wie häufig angenommen – die armen Kreaturen, die sich in der Arena abschlachten ließen. Daher wurde sehr genau auf ihre Ernährung geachtet. Anhand eines Experimentes, welches der Autor mit Studenten der Uni Regensburg für ein halbes Jahr durchführte, stellte sich heraus, dass die grundlegende Ernährung der Gladiatoren unserer modernen Sporternährung meilenweit voraus ist. Christian Eckert erläutert in seinem Buch unterhaltsam, warum das so ist und bringt die nahrhafte Kost der römischen Sporthelden in leckeren Rezeptvorschlägen zur Geltung.

Noch nicht überzeugt? Dann bekommt ihr hier noch mehr Infos: https://zauberfeder-shop.de/Das-Gladiatoren-Kochbuch

Wer eines der fünf Kochbücher gewinnen möchte, beantwortet uns in den Kommentaren einfach folgende Frage: Mit welchem Leckerbissen belohnt ihr euch nach dem Sport?

Es wäre schön, wenn sich die Gewinner als Dankeschön mit einer Rezension zu dem Buch revanchieren und diese auch auf ihren Kanälen streuen :-) 
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