Christian Endres

 4 Sterne bei 209 Bewertungen
Autorenbild von Christian Endres (©Volkan Baga)

Lebenslauf

Christian Endres lebt als freier Autor in der Nähe von Würzburg, umgeben von jeder Menge Büchern und Comics. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten, Essays und Kritiken. Seine Storys erscheinen regelmäßig in c't – magazin für computertechnik, Spektrum der Wissenschaft, phantastisch! und Exodus. Als Journalist und Redakteur schreibt er für den Tagesspiegel, Tip Berlin, Doppelpunkt, Geek!, Panini Comics, diezukunft.de und viele mehr. Für seine Arbeit wurde er mit dem Deutschen Phantastik Preis, dem Kurd Laßwitz Preis und dem Literaturpreis Klimazukünfte 2050 ausgezeichnet.

Alle Bücher von Christian Endres

Cover des Buches Wolfszone (ISBN: 9783453274716)

Wolfszone

(38)
Erschienen am 15.05.2024
Cover des Buches Die Prinzessinnen: Hoheitliches Gemetzel (ISBN: 9783986666606)

Die Prinzessinnen: Hoheitliches Gemetzel

(9)
Erschienen am 20.10.2024

Neue Rezensionen zu Christian Endres

Elfen leben gefährlich

Klappentext:

Narvila,
Aiby, Decanra, Cinn und Mef wurden als Königstöchter geboren, doch
dann hat ihnen das Schicksal einen blu­tigeren Weg ge­wiesen.
Heute sind die ehe­maligen Thron­erbinnen eine Truppe
knall­harter Söld­nerinnen: die Prin­zes­sinnen! Mit
Schwert und Streitaxt ziehen sie durch eine Welt der Monster und
Mist­kerle, denen sie das Fürchten lehren.

Dieses
Fantasy-Abenteuer voll knalliger Action, derbem Humor und reichlich
El­fenblut führt die Prin­zes­sinnen an den Nordpol, ins
Ho­heits­gebiet des Weih­nachts­mannes. Denn eines
wissen Narvila und ihre Ge­fähr­tinnen ganz genau: Als
Prin­zessin kriegt man nichts ge­schenkt. Wenn man etwas
will, muss man es sich holen …


Rezension:

Die Prinzessinnen sind im hohen Norden unterwegs. Sie sind unterwegs zum Weih­nachts­mann, denn Narvila hat nach nie ein Ge­schenk von ihm be­kommen. Aiby, Decanra, Cinn und Mef stehen ihr bei der Aus­ein­ander­setzung mit dem Mann in Rot na­türlich zur Seite.

Christian
Endres hat seine Prinzessinnen einige Abenteuer bestehen lassen.
Zwi­schen den Bänden seiner Fan­tasy-Tri­logie hat er im
Jahr 2023 diese (un)weih­nachtliche Kurz­geschichte
kos­tenlos unter seine Leser ge­bracht, die nach wie vor
er­hältlich ist. Die großen Aben­teuer der re­gulären
Bände darf man hier na­türlich nicht er­warten, aber auch
diese wirklich kurze Story fällt de­finitiv nicht blut­leer
aus. Kurz ist die Ge­schichte wirklich, laut Reader-App sind es
21 Seiten, wovon die ei­gent­liche Ge­schichte aber nur
knapp 50 % aus­macht. Trotz­dem sollten „Die
Prin­zes­sinnen“-Fans nicht auf dieses kleine Extra
ver­zichten.


Fazit:

Dieser garantiert nicht festliche Ausflug in den Norden rundet die Trilogie ab.


Alle
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Cover des Buches Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis (ISBN: 9783986663056)
erdbeerliebe.s avatar

Rezension zu "Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis" von Christian Endres

erdbeerliebe.
Die Suche nach dem roten Faden

Selten war ich so traurig darüber so enttäuscht zu sein. Von den Prinzessinnen hatte ich mir so viel mehr versprochen! Denn die Prämisse ist gut: Ein Söldnerinnentrupp aus ehemaligen Prinzessinnen tut sich zusammen und man wird als Leserin mit auf ihre Abenteuer genommen. Klingt richtig gut und mal nach etwas anderem, nicht die übliche Fantasykost! Starke teils muskulöse Frauen und viel Action. Was kann da schiefgehen?


Leider einiges. Ich fang mal an:




1. Das Worldbuilding. Die Welt des Buches ist langweilig. Es wurde eine düstere finstere Welt wie in the Witcher versprochen, doch ehrlich gesagt  habe ich gar keinen großen Eindruck von dieser Welt in der die Protas lebten, bekommen. Sowohl die Monster, die Einwohner (alles nur Menschen, obwohl die Kreaturen auch teils Sprechen können - doch bis auf ein paar Vampiren wird niemandem mehr Raum gegeben) wirkten auf mich wie eine beliebige Fantasywelt aus DnD ohne Besonderheiten. Es gibt viiiele monster, alle davon sind böse und einige können Magie, aber irgendwie findet das niemand sonderlich interessant . Die Gruppe hat auch keinen Magier, von daher fehlen Ansichten von jmd der das mal anders oder näher berichten könnte. Die Politik erscheint mir teilweise unlogisch. Später dazu mehr.


2. Action wurde hier verwechselt mit "es passiert ständig was". Also wirklich ständig. Und leider nimmt das dem Buch eher Spannung, als sie zu geben. Das fängt schon auf den ersten Seiten an. Wir lernen Narvila kennen, die Protagonistin, die leider auch so ein typisches Protagonistinnen-Schildchen am Ärmel trägt, weil sie ständig ne Extrawurst bekommt & alle typischen Verhaltensweisen die New Adult Protas so an den Tag legen, besitzt (keine großen Charaktertraits, sie ist nichts besonderes im Kontext der Prinzessinnen aber auch eine, erlernt ihre Fähigkeiten für die andere Jahre brauchten super schnell und kann auf einmal super gut kämpfen, bestimmt ist sie später auch noch eine Auserwählte). 


Narvila wurde von Räubern entfürt. Doch anstatt sie zu vergewaltigen (Was ich jetzt bei einer finsteren düsteren Welt erwartet hätte) reisen die Räuber nur mit ihr rum und die Prinzessinnen-Söldner greifen sie auf und befreien sie. Narvila findet sie unheimlich aber cool. Kaum im Schloss zu Hause angekommen erfahren wir, dass sie schon mal entführt wurde und sie das total doof findet, deshalb "will ich jetzt selbst Söldnerin werden, nehmt mich mit!" Die Söldnerinnen tun genau dies, zucken nicht mal mit der Wimper. Sie haut ohne Probleme vom Schloss ab und wir erfahren im Nachhinein das sie ihr Prinzessinnenleben ja sooo anstrengend fand und nicht verheiratet werden wollte. Genauere Reflektionen und Schilderungen aus Narvilas Leben werden ausgelassen.


Und gerade als ich dachte jetzt kommt der interessante Part an dem Narvila sich ans harte Leben einer Kriegerin gewöhnen muss macht das Buch 2 Skips von jeweils 8 Wochen und schwups händelt Narvila ihre neue Snowflake Waffe wie ein Profi (sie bekommt natürlich ein Naginata, irgendwie "liegt ihr nur das".)Ein legendärer Trainer ist auch gefunden, weil die Söldnerinnen eben super bekannt sind. Und dann beginnt der Part wo es richtig öde wird: Die Prinzessinnen stolpern von Monster of the day zum nächsten und bekämpfen die. Doch nicht wie bei the Witcher, wo jedes Monster eine Besonderheit war und alle Aufträge grau und mit bösen Konsequenzen verbunden - hier wird einfach DnD like gemetzelt. Die Bösewichte sind btw alle immer männlich.


SO gesehen: Es passiert immer etwas. Aber ständig wird die Regel "show dont tell" gebrochen. Es wird erzählt, was passiert, als es bildlich zu beschreiben. Es passiert zu viel Zeug kleinteilig aber einen roten Faden (also einen Plot, vllt ne Bedrohung oder so) gibt es nicht.


Mein Hauptrpoblem ist dabei, dass es durch fehlende Beschreibungen auch wenig Tiefe gibt. Weder werden Gespräche beschrieben, noch Monster, noch Landschaften.. bei manchen Monstern wird tatsächlich auch nur ein Name rausgehauen ohne näheres zu erläutern. ("Schattenkatze" sag ich da nur.)




3. Es ist unlogisch. Angefangen damit, dass diese Prinzessinnen-Söldner in dieser Welt anscheinend eine große Besonderheit darstellen denn Gleichberechtigung gibt es NICHT sonst wäre die Premisse ja nicht so spannend (und die Frauen müssten nicht immer gegen die bösen Männer kämpfen) und dementsprechend bekannt wie bunte Hasen sein dürften, wenn sie in Dörfer kommen (was sie nicht sind, teilweise werden sie erkannt aber nicht besonders beachtet) OBWOHL alle von ihnen wirklich mal Prinzessinnen waren und irgendwo geflohen sind (niemand scheint sie irgendwo zu vermissen) bis hin zu der Tatsache, dass sämtliche Backgroundplots super viel Zeug bieten was man aufgreifen könnte (jede Prinzessin hat ihren eigenen schweren Rucksack zu tragen aber das wird in kurzen Kapiteln zwischen Narvilas Geschichte abgehandelt) fehlt einfach von allem etwas. Die Politik der einzelnen Länder wird angesprochen, aber nie genauer beleuchtet. Es erscheint mir eher als hätte jemand nicht viel darüber nachgedacht wie sich so eine Welt entwickelt haben könnte. Ja es gab wohl Kriege, aber keine von den Protas greift die jemals sinnvoll für den Leser auf. 


4. Es bleibt oberflächlich. Das ist zwar ganz unterhaltsam, aber leider auch irgendwann massiv öde. Die Gespräche der Prinzis drehen sich immer nur um Ficken, Essen, Schlafen, Geschnetzel oder wieder ums Ficken. Die vulgäre Sprache mal dahingestellt, die find ich ehrlich gesagt ganz authentisch, ist das aber leider trotzdem etwas dürftig um ein Buch von knapp 500 Seiten zu füllen. Ja, insgesamt wird hier eine "found familiy" angestrebt, und die Prinzis halten zusammen. Das ist cool. Aber es wirkt eher wie die grobe Nacherzählung einer DnD Runde in der wenig Charakterspiel betrieben wurde und stattdessen viel gekämpft. Dann mal wieder Tavernenfluff. Dann wieder Action. Da ist wenig dazwischen, was das hält. Ich mache mal ein Beispiel (achtung kleine Spoiler, aber eigentlich nix was den Plot jetzt verrät):


Narvila wird an einer Stelle des Buches von anderen Söldnern mitgenommen weil (oh wunder) ihr Vater sie sucht und sie ja eigentlich verheiratet werden muss. Irgendwann wird sie dann wenig überraschend wieder von den anderen Ps befreit und die metzeln besagte Söldner einfach ab anstatt Verhandlungen zu führen (ein Motiiv das oft Wiederholung findet). Narvila die sich vorherige Nacht mit einem der Söldner unterhalten hat findet das doof und tut das laut kund. Die Prinzessinnen sind pikiert, weil ihnen keine endlose Dankbarkeit von ihr entgegengebracht wird. 


Anstatt diesen "Konflikt" jetzt durch interessante Gespräche zu klären, nach und nach, schweigen sich die Protagonistinnen erstmal tagelang im Buch an. Dann bekomme ich als Leserin ein paar Absätze in denen die Ps tatsächlich einzeln miteinander reden, doch jedes Gespräch ist ungefähr 4 Sätze lang. Dann ist der Konflikt gegegessen und alle gehen zubern.


Insgesamt so viel verfehltes Potenzial: Nicht wie the Witcher, dafür fehlt eine Welt die wirklich düster ist. Trotz unsäglicher Monster und endloser Arbeit für die Söldnerinnen gibt es keine große Bedrohung, denn sie meistern jeden Kampf ohne Bravur (und viel Kampfbeschreibung gibts auch nicht). Die Monster sind so schwarzweiß wie Pappe, haben keine spannenden Fähigkeiten oder Beschreibungen. 


Außerdem fehlen die spannenden Beziehungen. Found Family schön und gut, aber dafür muss es ja auch Charaktere geben die KEINE Found Family sind., Dadurch, das die (ich betone nochmal) nur männlichen Bösewichte alle einfach nur eklig sind, aber auch stets gleichbleibend doof, fehlt da irgendwie was. 


Und dann das dümmste: WO IST DER PLOT. Wo ist denn die "Finsternis" in der im Titel berichtet wird? Was ist denn die Bedrohung? Später gibt es etwas mehr Einsatz für die Ps, aber nichts was ich jetzt als wirklich tragend empfinden würde.




5. Sprachliche Qualität 4/10 Wie erwähnt gibt es kaum Beschreibungen, das Buch ist wenig bildlich (selbst die Kämpfe sind nicht besonders spannend). Das trägt dazu bei das sich die Welt sehr generisch und ohne Wiedererkennungswert anfühlt. Eher so Mario Galaxy für die Switch anstatt Witcher 3. Sehr wenig komplexe Sätze, Unterhaltungen sind eher kurz und schlicht.




Insgesamt bin ich mega enttäuscht und rate jedem von der Reihe ab, der hier unterhaltsame aber auch etwas tiefgründigere Fantasy sucht. Wer einfach nur mit oberflächlichem Geplänkel ohne große Charaktere auskommt wird sicher auch glücklich.

Weiter geht es mit viel Frauenpower!

Das Buch hat schon länger bei mir darauf gewartet gelesen zu werden, aber ich habe Band 3 abgewartet, weil ich gerne Bände einer Reihe hintereinander weg lese. Band 1 hatte mir gut gefallen, weshalb ich auch unbedingt weiterlesen wollte.

Mir gefällt das beherzte Vorgehen der Prinzessinnen, wobei die Anzahl der Kämpfe, in die diese verwickelt werden, schon recht groß ist und diese auch häufig sehr blutig verlaufen. Aber es schimmert auch immer wieder das gute Herz der Prinzessinnen durch.

Der Schreibstil ist flott und dadurch, dass das Buch in der Gegenwartsform geschrieben ist, hat man das Gefühl, immer mitten im Getümmel dabei zu sein.

Ich hatte viel Spaß beim Lesen, insbesondere die Kabbeleien mit dem Helden Prytos sind nie langweilig.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Wolfszone
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ChristianEndres

Im Near-Future-Krimi WOLFSZONE soll der Berliner Privatdetektiv Joe Denzinger die verschwundene Tochter von Deutschlands reichster Waffenfabrikantin finden: Ausgerechnet in der Sperrzone um einen Wald in Brandenburg, wo es vor nano-befeuerten Cyborg-Wölfen, Militär, Gangstern und Presse nur so wimmelt. Ihr habt die Chance, WOLFSZONE vom preisgekrönten Autor Christian Endres vorab zu gewinnen!

326 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Prinzessinnen: Helden und andere Dämonen
Cross-Cult_Verlags avatar
Cross-Cult_Verlag

Königstöchter, die zu Söldnerinnen geworden sind. Mutig, streitlustig und bereit sich gegen alle Bestien und Dämonen zu stellen, das ist die Truppe aus: Narvila, Aiby, Decanra, Cinn und Mef. Ein Fantasy-Roman mit allem, was es braucht: Zauberer, Dämonen, Drachen und mutige Heldinnen, die sich dem Bösen entgegenstellen!

163 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Horror Factory - Crazy Wolf: Bestien auf der Flucht
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Ein LovelyBooks-Nutzer
Hallo ihr lieben Lovelybooker!

Ich habe gerade ein spontanes SONNTAGS BLITZ AKTION GEWINNSPIEL auf der Facebook Seite von meinem Blog gestartet!

Schaut mal vorbei!
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First Come - First Serve
Noch sind genug Codes da ;)

LG N9erz
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