Christian Endres Die Zombies von Oz

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(1)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Zombies von Oz“ von Christian Endres

Stöbern in Historische Romane

Das blaue Medaillon

Konnte mich leider nicht begeistern. Schade!

ChattysBuecherblog

Marlenes Geheimnis

Ein absolut gelungenes Lesevergnügen- ein perfektes Buch, mit Geschichte, die mich fesselte, die Emotionen auslöste mit lebendigen Figuren

Buchraettin

Die Stadt des Zaren

Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an St. Petersburg, anhand zahlreicher Einzelschicksale inkl. des Zaren, von 1703-1712

danielamariaursula

Das Ohr des Kapitäns

Wenig Handlung, lange Gespräche zum Erinnerungsaustausch. Wie in einem guten Geschichtsunterricht. Der Schluß kurz und unglaubwürdig.

Wichella

Die Salbenmacherin und die Hure

Mord im mittelalterlichen Nürnberg - und Olivera mittendrin!

mabuerele

Möge die Stunde kommen

Wieder einmal ganz wunderbar geschrieben.

Popi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Zombies von Oz" von Christian Endres

    Die Zombies von Oz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2011 um 13:07

    Inhalt: Bei Die Zombies von Oz handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung. Die längste und bedeutendste der Geschichten ist hierbei auch die titelgebende, in welcher Dorothy und ihr kleiner Hund Toto aus dem Land Oz zurück in ihre Heimatstadt Kansas kehren, doch statt der uns eigentlich bekannten heilen Welt, sich einer ausgewachsenen Zombieapokalypse gegenüber sehen, die auch vor Dorothys Tante und Onkel keinen Halt gemacht hat. Dorothy kann schließlich nur durch das spontane Auftauchen von Frank, einer Art Cowboy im smaragdgrünen Heißluftballon, knapp dem Tod von der Schippe springen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Weg zurück nach Oz, da sie hoffen dort wieder Frieden finden zu können. Doch auch Oz ist Opfer dieser schrecklichen Epidemie geworden… Meine Meinung: Ich war mir nicht wirklich bewusst, dass es sich hierbei um eine Kurzgeschichtensammlung und keinen richtigen Roman handelt, was ich etwas schade finde. Denn obwohl auch die restlichen Kurzgeschichten teilweise richtig gut sind, hätte die Hauptgeschichte durchaus das Potential gehabt einen gesamten Roman zu füllen, vor allem wenn man bedenkt, dass sie doch recht offen endet. Was ich sehr angenehm fand war, dass es sich hier nicht einfach um eine Nacherzählung von Der Zauberer von Oz mit Zombies gepaart handelt, sondern die Geschichte dort ansetzt, wo das allseitsbekannte Buch aufhört. Auch die Charaktere der ersten Geschichte sind mir äußerst sympathisch geworden. Dorothy ist ihrem Original sehr gut nachempfunden und ihr Handeln wirkt stets kongruent zu den Erwartungen, die man ihr gegenüber hegt. Frank ist anfangs sehr kalt, ganz der Cowboy, doch kann bereits nach kurzer Zeit dem Charme des Mädchens nicht mehr standhalten und er beginnt eine weichere Seite zu zeigen und sich ernstlich Sorgen um Dorothy zu machen. Der später dazustoßende Blechmann ist sehr heroisch dargestellt, da er durch seine körperlichen Gegebenheiten natürlich auch immun ist. Außerdem kennt er keine Gnade, wenn es um das Beseitigen der lebenden Toten geht und schwingt seine Axt durch die Massen. Was mir hier gut gefallen hat war die teilweise doch recht explizite Gewaltdarstellung, die die Geschichte einerseits natürlich um so realistischer gemacht hat, die Situation aber auch in ihrer ganzen Bedrohlichkeit herübergebracht hat. Von den restlichen Kurzgeschichten kann ich vor allem Lionhearts letzte Jagd empfehlen, da diese nicht nur splattert, sondern letztlich auch ans Herz geht, was die Hauptgeschichte jedoch auch stellenweise vermag. Fazit: Ein Muss für jeden Zombie-Fan, hätte jedoch sein Potential noch besser ausschöpfen können.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Zombies von Oz" von Christian Endres

    Die Zombies von Oz
    Woodwoman

    Woodwoman

    19. January 2011 um 15:43

    "Die Zombies von Oz" von Chrstian Endres ist eine Sammlung von mehreren Kurzgeschichten. Die wichtigste und länge Geschichte des Werkes ist "Die Zombies von Oz". Dorothy kehrt nach Kansas zurück und wir bereits von ihrer Tante und ihrem Onkel erwartet. Für sie ist das kleine Mädchen wahrscheinlich aber auch nicht mehr als ein kleiner Snack. Kansas hat sich verändert. Überall stehen die Leichen wieder auf und nur wenige haben überlebt. Dennoch ist es nur eine Frage der Zeit bis die Untoten auch die letzten Überlebenden gefressen haben. Frank kann das Mädchen und ihren geliebten strubbeligen Hund noch eben aus dem Klauen der Zombies retten und mit dem grünen Ballon des Großen Oz machen sie sich auf den Weg in das geheimnisvolle Land. Dorothy und Frank hoffen, dass sich die Zombie - Seuche dort nicht verbreitet hat. Aber sie kommen zu spät. Auch Oz ist den Zombies zum Opfer gefallen. Dorothy erinnert sich an ihre drei Freunde: der Löwe, dem Blechmann und die Vogelscheuche. Sie scheinen ihre letzte Rettung zu sein. Ich muss gestehen, dass dies mein erstes Buch inklusive Zombies war. Ich hatte zwar bereits "Zombie - Ratgeber" gelesen, aber die waren schließlich nur ÜBER Zombies. Hier waren die Untoten sehr aktiv, wie ich leider feststellen musste. Christian Endres schafft aber eine gute Mischung aus Zombies, Spannung und ein wenig Tod und Verderben. Im Vorwort wurde die Geschichte auch immer mit Western verglichen. Western waren noch nie so mein voll und tatsächlich tauchten einige Elemente auf, aber sie waren nicht so gravierend, so dass sie mich nicht gestört haben. Richtig spannend wurde die Geschichte als Frank und Dorothy in Oz sind und auf die drei Gefährten treffen. ACHTUNG SPOILER: als lebendiges Wesen hat die Seuche den Löwen leider erwischt. Gerade den Löwen vor sich hin grummelt und der Blechmann hat ihn im Wald festgekettet, damit er niemanden etwas tun kann. Der Blechmann gefällt mir persönlich sehr. Es ist unglaublich, wie er einen Zombie nach dem anderen mit seiner riesigen Axt niedermäht. Als nächstes machen sie sich auf die Suche nach der guten Hexe Glinda. ACHTUNG SPOILER: aber auch sie und ihre Untertanen hat es erwischt. Und bevor die Zombie-Glinda das Mädchen angreifen kann, macht des Blechmanns Axt kurzen Prozess mit ihr. Das Ende der Geschichte ist kurzgeschichtentypisch offen und bringt genug Spielraum für die eigene Fantasie und wie es weitergehen könnte. Neben dieser Hauptgeschichte finden sich noch zwölf, wenn ich mich nicht verzählt habe, weitere Kurzgeschichte. Natürlich viel kürzer als die erste. Bei den Geschichten scheiden sich womöglich die Geister. Manche haben mir gar nicht gefallen und manche umso mehr. Die beste aus den zwölf Kurzgeschichten ist meines Erachtens "Lionhearts letzte Jagd". Da war ich zum Schluss auch richtig... na ja... traurig. Aber die basht ordentlich! Weitere Tipps sind "Die Prüfung" und "Sandläufer". Die anderen Geschichten waren ansonsten entweder ok, oder haben mir gar nicht gefallen. "Die Zombies von Oz" - Geschichte ist den Kauf des Buches aber aufjedenfall wert. Ist aber im allgemeinen nichts für schwache Gemüter. Man sollte schon ein bisschen Spannung, Blut und Gedärme vetragen können =)

    Mehr