Christian Ewers Ich werde rennen wie ein Schwarzer, um zu leben wie ein Weißer

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Inhaltsangabe zu „Ich werde rennen wie ein Schwarzer, um zu leben wie ein Weißer“ von Christian Ewers

Das Herz des Fußballs schlägt in Afrika. Nirgendwo auf der Welt besitzt dieses Spiel solch eine Magie, nirgendwo macht es Menschen so glücklich und so traurig, nirgendwo wird es so überladen mit Hoffnungen, Sehnsüchten und Erlösungsfantasien. Christian Ewers reiste mehrere Monate durch den schwarzen Kontinent und drang tief ein in den afrikanischen Fußball. Er traf verzweifelte Spieler in den Townships von Kapstadt und begleitete mutige Funktionäre in Ghana, er recherchierte die tragische Geschichte des Malindi SC auf Sansibar und besuchte die erfolgreiche Jugend-Akademie Sol Béni in der Elfenbeinküste, er hörte von wilden Geschäften, großen Plänen und noch größeren Problemen - und vor allem hörte er immer wieder vom Traum Europa, dem Ziel aller jungen Fußballer in Afrika. Christian Ewers geht der Frage nach, warum viele dieser Träume platzen und woran der afrikanische Fußball krankt. Seine Antworten sind vielschichtig, seine Schilderungen faszinierend. Die Porträts und Reportagen von stern-Reporter Ewers zeichnen das Bild eines Kontinents, der leidet, der aber auch nach vorn drängt, der mehr will von der Welt, der teilhaben möchte, der hungert nach Anerkennung.

Eine Zustandsbeschreibung des afrikanischen Fußballs.

— Arun
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  • Rezension zu "Ich werde rennen wie ein Schwarzer, um zu leben wie ein Weißer" von Christian Ewers

    Ich werde rennen wie ein Schwarzer, um zu leben wie ein Weißer
    bücherelfe

    bücherelfe

    28. July 2010 um 21:37

    Mit „Ich werde rennen wie ein Schwarzer, um zu leben wie ein Weisser“ nimmt uns Christian Ewers, seines Zeichens Reporter des Magazin's Stern, mit auf einen Tauchgang in den afrikanischen Fussball. In seine Geschichte, seine Vereinspolitik, seine Tragödien. Er lässt uns einen Blick auf die Talentschmiede der Elfenbeinküste werfen und zeigt auf, wie es in den Traditionsclubs Ghana's zugeht. Wir lernen Oliver König kennen, der mit erst 35 Jahren zwar ein junger, aber im Umgang mit afrikanischen Fussballern einer der erfahrensten deutschen Agenten ist. Und wir lernen Männer aus den verschiedensten Teilen Afrikas kennen, die eine Gemeinsamkeit haben: Den Traum, mit dem Fussball den vermeintlich goldenen Western zu erobern. Und die von Agenten quer durch Europa geschickt werden und um die sich niemand kümmert, wenn sie nicht permanent Topleistungen erbringen. Wer aber kann das schon, wenn er entwurzelt ist, weg von seiner Familie, umgeben von Menschen, die völlig anders ticken? „Ich wurde geliebt als Fussballer und abgelehnt als Mensch“. Wir lesen von den Schwierigkeiten, die ein Trainer mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen afrikanischen Ländern mit seinem Trainerjob in Ghana hat .„Du musst gewinnen, jedes Wochenende, nur dann hast du Ruhe. Die Fans besitzen eine unglaubliche Macht in Ghana...“ Und wir lernen Afrikaner kennen, die in Europa gestrandet sind und weder vor noch zurück können. Nicht vor, weil keiner sie mehr haben will; nicht zurück, weil ihre Familie in der Heimat nichts von ihrem Scheitern wissen darf. Wer weiss, wie viele ehemalige Fussballprofis ein Leben in der Illegalität in Europa führen; vergessen von ihren ehemaligen Agenten, ihren Clubs? Fazit: Ein Buch für Menschen, die sich für die Menschen hinter dem afrikanischen Profi-Fussball interessieren. Lesenswert auch für Nicht-Fussballfans, wie ich einer bin.

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