Christian Försch

 3.2 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Der Tote am Lido, Acqua Mortale und weiteren Büchern.
Christian Försch

Lebenslauf von Christian Försch

Christian Försch, geb. 1968, lebt seit 1991 zwischen Berlin und Italien. In seinen preisgekrönten Radiofeatures und Filmdokumentationen hat er Italien, seine Menschen und seine Landschaften porträtiert. Er übersetzte u. a. Kriminalromane von Claudio Paglieri, Roger R. Talbot sowie Paolo Sorrentinos Roman »Ragazzi, was habe ich verpasst?«. www.christianfoersch.de

Alle Bücher von Christian Försch

Der Tote am Lido

Der Tote am Lido

 (21)
Erschienen am 20.05.2013
Acqua Mortale

Acqua Mortale

 (5)
Erschienen am 25.07.2011
Unter der Stadt

Unter der Stadt

 (0)
Erschienen am 01.01.2001

Neue Rezensionen zu Christian Försch

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skyline2s avatar

Rezension zu "Der Tote am Lido" von Christian Försch

Muschelmafia
skyline2vor 5 Jahren

Kaspar Lunau (Reporter, Hobbyermittler, tragischer Held), macht mit seiner neuen Partnerin und ihren zwei Kindern Ferien in Norditalien. Während er mit den Kindern am Strand ist, arbeitet sie.

Ein Boot schleppt eine Wasserleiche an den Strand, auch Lunau und die Kinder müssen zusehen. Kurz darauf wird das Mädchen Sara entführt und Lunau von seiner Partnerin in die Verantwortung genommen, ihre Tochter zurück zu bringen. Im Tausch für Sara wird Joy verlangt, die hilfesuchend zu Lunau kam und erzählte, dass der Tote aus dem Meer ihr Verlobter war.

Was hat der aber mit den Muschelfischern zu tun? Und warum wurde der Vorstand plötzlich und nach Jahren neu gewählt? Wurde Joys Verlobter ermordet, weil er etwas gefunden hatte, das die Muschelzucht verbessern kann? War er als Schwarzer zwischen den italienischen Muschelfischern ein unerwünschter Eindringling? Aber warum wurde er erst ermordet, nachdem er bereits die Pacht für sein Muschelrevier wieder abgegeben hatte?

Lunau rutscht immer tiefer in die Streitigkeiten zwischen den Muschelhändlern. Mafiöse Strukturen zwingen ihn zum Handeln und schlussendlich gerät er in Lebensgefahr. Wird Lunau seinen Ausflug in den italienischen Untergrund überleben oder wird er seine Einmischung mit dem Leben bezahlen müssen?


Das Buch ist gut geschrieben, die Spannung wird aufrechterhalten und die Charaktere sind abwechslungsreich und gut beschrieben. Nach der Entführung von Sara gibt es einen kleinen Bruch. Die verschiedenen Handlungsstränge werden nicht flüssig zusammengefügt, was das Lesevergnügen ein wenig bremst.

Ich bin überzeugt von diesem Krimi und würde mir weitere Bücher dieses Autors zulegen.

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Livress avatar

Rezension zu "Der Tote am Lido" von Christian Försch

Die zwei Seiten Italiens
Livresvor 5 Jahren

„Der Tote am Lido“ ist der 2. Band der Reihe um Journalist Kaspar Lunau.
Zusammen mit seiner italienischen Freundin Silvia und deren Kindern Sara und Mirko verbringt Lunau seinen Urlaub an der italienischen Küste. Eigentlich soll dieser Urlaub, nach den ereignisreichen Monaten, Ruhe und Erholung für alle bringen. Zunächst scheint dies auch der Fall zu sein. Doch plötzlich entdecken Sara und Mirko am Strand die misshandelte Leiche eines dunkelhäutigen Mannes. Und schnell wird Lunau in die Ermittlungen hineingezogen und beginnt auch auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dies führt nicht nur zu Reibereien zwischen Lunau und Silvia, sondern bringt die Familie auch in grosse Gefahr. Doch das ganze Ausmass der Hintergründe und Verwicklungen zeigt sich Lunau erst nach und nach…
In diesem Buch zeigt der Autor einerseits die strahlende Urlaubsseite der Po-Ebene in Italien. Andererseits aber auch eine dunkle Seite, voll Korruption, dunkler Machenschaften und organisierter Kriminalität. Schonungslos deckt er nach und nach die intriganten Zusammenhänge in einem harmlos wirkenden Urlaubs- und Fischerdorf auf. Dadurch erhascht der Leser einen Blick auf die „andere Seite“ Italiens, die der normale Tourist im Urlaub nur oberflächlich wahrnimmt. Der Erzählstil ist angenehm, so dass man ihm gut folgen kann. Der zu Beginn hohe Spannungsgrad schwächelt im mittleren Teil des Buches etwas, zieht zum Schluss jedoch wieder an.
Gerne hätte ich 3,5 Sterne vergeben, was jedoch leider technisch nicht möglich ist.

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Blausterns avatar

Rezension zu "Der Tote am Lido" von Christian Försch

Der Tote am Lido
Blausternvor 5 Jahren

Der Journalist Kaspar Lunau macht mit seiner Freundin Silvia und ihren beiden Kindern Badeurlaub in Italien. Aber dann finden die Kinder am Strand eine barbarisch verstümmelte Leiche eines Schwarzen, und der Urlaub ist je zu Ende. Joy, die Verlobte des Toten taucht bei Lunau auf und bittet ihn um Hilfe, und somit ist er in den Fall ungewollt involviert. Er landet in dem Gewirr von illegalen Einwanderern, Ausbeutung der Afrikaner bis zum organisierten Verbrechen. Und plötzlich wird auch noch Silvias Tochter entführt, die der Entführer gegen Joy eintauschen will. Kann Lunau den Entführer ausfindig machen?
„Der Tote am Lido“ ist der Nachfolgeband zu „Das dunkle Gesicht Italiens“, und es wäre in diesem Fall wirklich besser, man würde zum besseren Verständnis mit dem ersten Band beginnen, um Lunaus Vorgeschichte bereits zu kennen, da hier anfangs kaum Rückblenden sind. Das Buch beginnt mit Spannung, lässt dann aber leider deutlich nach. Die Spannung wird zum Ende des Buches jedoch wieder gut aufgebaut, und das Tempo steigert sich enorm, fast schon zu stark, sodass es etwas gejagt wirkt. Zum Stil muss ich sagen, dass die gehobene Ausdrucksweise und die häufigen Fremdwörter etwas den Lesefluss hemmen und zu viele auftauchende neue fast gleichlautende Namen öfters verwirren. Die Darstellung der anderen Seite von Italien und der Gesellschaft wurde hier sehr gut deutlich und war interessant zu lesen. 

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Gespräche aus der Community

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ChristianFoerschs avatar

Lieber lovelybooks-Leser, 

mein neuer Ferrara-Krimi „Der Tote am Lido“ ist da, und ich möchte Euch einladen, bei einer Leserunde mitzumachen. 

Italien - Sehnsuchtsort, da denkt man zuerst an Venedig, die Toskana, Weinberge und Olivenhaine.

Nichts davon gibt es im Po-Delta. Dafür jede Menge Sumpf, Stechmücken und ungefilterte Abwässer.

Trotzdem hat diese Landschaft ihren betörenden Reiz, der schier endlose Himmel, der Nebel, der unmerkliche Übergang zwischen Wasser und Land ... Und nicht die zuletzt die wertvollen Venusmuscheln, die in den Brackwasserlagunen gedeihen. 

In meinem Krimi geht es um einen Schwarzafrikaner, dessen Leiche am Adriastrand angespült wird. Kaspar Lunau, investigativer Journalist, will dort gerade Urlaub machen und weder Ärger mit Kriminellen noch mit seiner neuen Freundin Silvia bekommen.

Aber natürlich bekommt er bald mächtig Ärger ...

Wenn Ihr Lust habt, bei meiner Leserunde mitzumachen, dann beantwortet mir doch bitte drei Fragen:

  1. Welches ist Euer Sehnsuchtsort in Italien (real oder in Eurer Fantasie)?
  2. Wie sieht Euer idealer Ermittler aus? (Mann/Frau, jung/alt, anorektisch/übergewichtig, Draufgänger oder Sensibelchen?) Bitte möglichst detailliert beschreiben!
  3. Verbindet Euch ein besonderes Erlebnis mit der „Po-Ebene“? Wenn ja, welches?


Also, bis 1. August die Fragen beantworten, die originellsten Texte werden mit einem von 25 Freiexemplaren von „Der Tote am Lido“ belohnt!


Mit herzlichem Gruß

Christian Försch


PS: Falls Ihr schon mal reinlesen wollt ... 

 http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746629346.pdf


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