Christian Försch Der Tote am Lido

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Inhaltsangabe zu „Der Tote am Lido“ von Christian Försch

Tödlicher Sommer Eigentlich wollte der Journalist Kaspar Lunau mit seiner neuen Lebensgefährtin Silvia und ihren Kindern einen sorglosen Badeurlaub verbringen. Doch als die verstümmelte Leiche eines Afrikaners an den Strand gespült wird, ist es mit der Ruhe vorbei. Die Familie wird unversehens in einen Strudel aus Gewalt, Omertà und Korruption gezogen. Um sich und Silvia zu befreien, muss Lunau die Antworten auf gefährliche Fragen finden: Wer beutet die Schwarzen aus, die am italienischen Adriastrand bunten Tand verkaufen? Wer setzt die einheimischen Fischer unter Druck? Und wer finanziert den pompösen Wahlkampf der Lega Nord? Als es schließlich heißt: ein Menschenleben gegen das andere, steht Lunau vor einer folgenschweren Entscheidung. "Italien, wie es nicht einmal die Italiener kennen." Claudio Paglieri

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  • Man liebt oder man hasst es!

    Der Tote am Lido
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    Mehr schlecht als Recht – super Plot und schlechte Umsetzung, als Drehbuch ist das Buch sicher geeignet und würde nur noch ein wenig Feinschliff vertragen, aber im gedruckten Format leider nicht wirklich empfehlenswert, daher auch nur magere 1 Sterne von mir. WARUM? Das will ich jetzt mal erläutern: Klappentext: Italien, wie es nicht einmal die Italiener kennen oder kennen wollen. Claudio Paglieri§Spätsommer. Flirrende Hitze über dem Sand, die letzten Touristen genießen die Adriaküste. Darunter der deutsche Journalist Kaspar Lunau und seine Partnerin Silvia. Die Ruhe aber ist von kurzer Dauer, denn die Leiche eines Afrikaners wird an Land gespült. Lustlos nehmen die Behörden die Ermittlungen auf. Doch nichts ist bei diesem Fall so, wie es zuerst scheint. Eine übermächtige Organisation zieht im Hintergrund die Fäden. Am Ende heißt es: Ein Menschenleben gegen das andere. In seinem zweiten Lunau-Fall entlarvt Christian Försch das pittoreske Ferrara und die nahe Lagunenstadt als tödliches Idyll. Der Klappentext ist meiner Meinung gut gelungen und macht richtig Lust auf mehr. Schreibstil: Auf Grund der beobachtenden Erzählperspektive ergibt sich ein gutes Gesamtbild, vom Geschehen rundherum und den Orten an denen sie sich befinden. Unverkennbar ist die Liebe von dir/Ihnen zu Italien die sich in wahnsinnig, detailreichen Beschreibungen und Schilderungen bemerkbar ist. Das Urlaubsfeeling war bei mir sofort da und ich konnte mir die Orte wirklich sehr sehr gut vorstellen. Negativ ist mir jedoch aufgefallen wie auch bei den meisten Autoren die die Erzählperspektive wählen das die Emotionen zu kurz kommen und alles etwas kühl wirkt. Die Figuren an sich vermitteln an den Leser kaum Gefühle und die meisten Dialoge sind sehr hölzern und somit derartig steif. Somit ist es mir sehr schwer gefallen mit den Protagonisten eine Bindung aufzubauen und ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich es bis zum Schluss eigentlich nicht geschafft habe nur ein einziges mal mit ihnen mitzufühlen. Herr Försch hat einen sehr eigenen Schreibstil das kann ich vorweg schon mal sagen, er ist grundsätzlich sehr bedacht darauf die Umgebung einzufangen und diese auch perfekt formuliert wiederzugeben, doch manchmal ist es einfach zu viel des Guten was die Formulierungen betrifft – Wörter wie beispielsweise „konvulsivisch“ sind dann schon ein bisschen zu ausgefallen, es stört das Lesevergnügen dann schon wenn man Wörter und deren Bedeutung nachschlagen muss! Inhalt: Der Inhalt ist sehr durcheinander und verwirrend! Zu Beginn habe ich mich sehr schwer getan in das Buch zu finden (hatte aber auch keinerlei Vorkenntnisse von „Aqua mortale“). Wie bereits gesagt den Figuren fällt das sogenannte Herzblut und eine Bindung aufzubauen schien für mich unmöglich. Viele Logikfehler stören ebenfalls das Lesevergnügen, weil man sich mitten unter dem Lesen immer wieder ärgern muss und sich fragt: „Das war doch gerade noch ganz anders?“ Zum eigentlich Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, da ich euch nicht das Buch vorweg nehmen möchte. Alles in allem kann man meiner Meinung nach sagen, entweder man liebt dieses Buch mit seinen hervorstechenden Schreibstil und den italienischen Flair, der anderen Sorte oder man hasst es und kommt nicht wirklich mit diesem eigenwilligen Werk klar. Bei mir muss ich ehrlicherweise sagen trifft letzteres eher zu was ich zumal sehr schade finde, da der eigentliche Plot wirklich gut ist und reichlich Potenzial für mehr bietet. Für mich „Der Tote am Lido“ mehr Drehbuch als Buch und wäre auch sicher als Film besser geeignet. Doch das war meine Meinung für alle die trotzdem Interesse haben, denen wünsch ich viel Spaß beim Lesen!

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  • Leserunde zu "Der Tote am Lido" von Christian Försch

    Der Tote am Lido
    ChristianFoersch

    ChristianFoersch

    Lieber lovelybooks-Leser,  mein neuer Ferrara-Krimi „Der Tote am Lido“ ist da, und ich möchte Euch einladen, bei einer Leserunde mitzumachen.  Italien - Sehnsuchtsort, da denkt man zuerst an Venedig, die Toskana, Weinberge und Olivenhaine. Nichts davon gibt es im Po-Delta. Dafür jede Menge Sumpf, Stechmücken und ungefilterte Abwässer. Trotzdem hat diese Landschaft ihren betörenden Reiz, der schier endlose Himmel, der Nebel, der unmerkliche Übergang zwischen Wasser und Land ... Und nicht die zuletzt die wertvollen Venusmuscheln, die in den Brackwasserlagunen gedeihen.  In meinem Krimi geht es um einen Schwarzafrikaner, dessen Leiche am Adriastrand angespült wird. Kaspar Lunau, investigativer Journalist, will dort gerade Urlaub machen und weder Ärger mit Kriminellen noch mit seiner neuen Freundin Silvia bekommen. Aber natürlich bekommt er bald mächtig Ärger ... Wenn Ihr Lust habt, bei meiner Leserunde mitzumachen, dann beantwortet mir doch bitte drei Fragen: Welches ist Euer Sehnsuchtsort in Italien (real oder in Eurer Fantasie)? Wie sieht Euer idealer Ermittler aus? (Mann/Frau, jung/alt, anorektisch/übergewichtig, Draufgänger oder Sensibelchen?) Bitte möglichst detailliert beschreiben! Verbindet Euch ein besonderes Erlebnis mit der „Po-Ebene“? Wenn ja, welches? Also, bis 1. August die Fragen beantworten, die originellsten Texte werden mit einem von 25 Freiexemplaren von „Der Tote am Lido“ belohnt! Mit herzlichem Gruß Christian Försch PS: Falls Ihr schon mal reinlesen wollt ...   http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746629346.pdf

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  • Muschelmafia

    Der Tote am Lido
    skyline2

    skyline2

    16. September 2013 um 14:53

    Kaspar Lunau (Reporter, Hobbyermittler, tragischer Held), macht mit seiner neuen Partnerin und ihren zwei Kindern Ferien in Norditalien. Während er mit den Kindern am Strand ist, arbeitet sie. Ein Boot schleppt eine Wasserleiche an den Strand, auch Lunau und die Kinder müssen zusehen. Kurz darauf wird das Mädchen Sara entführt und Lunau von seiner Partnerin in die Verantwortung genommen, ihre Tochter zurück zu bringen. Im Tausch für Sara wird Joy verlangt, die hilfesuchend zu Lunau kam und erzählte, dass der Tote aus dem Meer ihr Verlobter war. Was hat der aber mit den Muschelfischern zu tun? Und warum wurde der Vorstand plötzlich und nach Jahren neu gewählt? Wurde Joys Verlobter ermordet, weil er etwas gefunden hatte, das die Muschelzucht verbessern kann? War er als Schwarzer zwischen den italienischen Muschelfischern ein unerwünschter Eindringling? Aber warum wurde er erst ermordet, nachdem er bereits die Pacht für sein Muschelrevier wieder abgegeben hatte? Lunau rutscht immer tiefer in die Streitigkeiten zwischen den Muschelhändlern. Mafiöse Strukturen zwingen ihn zum Handeln und schlussendlich gerät er in Lebensgefahr. Wird Lunau seinen Ausflug in den italienischen Untergrund überleben oder wird er seine Einmischung mit dem Leben bezahlen müssen? Das Buch ist gut geschrieben, die Spannung wird aufrechterhalten und die Charaktere sind abwechslungsreich und gut beschrieben. Nach der Entführung von Sara gibt es einen kleinen Bruch. Die verschiedenen Handlungsstränge werden nicht flüssig zusammengefügt, was das Lesevergnügen ein wenig bremst. Ich bin überzeugt von diesem Krimi und würde mir weitere Bücher dieses Autors zulegen.

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  • Die zwei Seiten Italiens

    Der Tote am Lido
    Livres

    Livres

    12. September 2013 um 12:06

    „Der Tote am Lido“ ist der 2. Band der Reihe um Journalist Kaspar Lunau. Zusammen mit seiner italienischen Freundin Silvia und deren Kindern Sara und Mirko verbringt Lunau seinen Urlaub an der italienischen Küste. Eigentlich soll dieser Urlaub, nach den ereignisreichen Monaten, Ruhe und Erholung für alle bringen. Zunächst scheint dies auch der Fall zu sein. Doch plötzlich entdecken Sara und Mirko am Strand die misshandelte Leiche eines dunkelhäutigen Mannes. Und schnell wird Lunau in die Ermittlungen hineingezogen und beginnt auch auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dies führt nicht nur zu Reibereien zwischen Lunau und Silvia, sondern bringt die Familie auch in grosse Gefahr. Doch das ganze Ausmass der Hintergründe und Verwicklungen zeigt sich Lunau erst nach und nach… In diesem Buch zeigt der Autor einerseits die strahlende Urlaubsseite der Po-Ebene in Italien. Andererseits aber auch eine dunkle Seite, voll Korruption, dunkler Machenschaften und organisierter Kriminalität. Schonungslos deckt er nach und nach die intriganten Zusammenhänge in einem harmlos wirkenden Urlaubs- und Fischerdorf auf. Dadurch erhascht der Leser einen Blick auf die „andere Seite“ Italiens, die der normale Tourist im Urlaub nur oberflächlich wahrnimmt. Der Erzählstil ist angenehm, so dass man ihm gut folgen kann. Der zu Beginn hohe Spannungsgrad schwächelt im mittleren Teil des Buches etwas, zieht zum Schluss jedoch wieder an. Gerne hätte ich 3,5 Sterne vergeben, was jedoch leider technisch nicht möglich ist.

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  • Der Tote am Lido

    Der Tote am Lido
    Blaustern

    Blaustern

    05. September 2013 um 20:55

    Der Journalist Kaspar Lunau macht mit seiner Freundin Silvia und ihren beiden Kindern Badeurlaub in Italien. Aber dann finden die Kinder am Strand eine barbarisch verstümmelte Leiche eines Schwarzen, und der Urlaub ist je zu Ende. Joy, die Verlobte des Toten taucht bei Lunau auf und bittet ihn um Hilfe, und somit ist er in den Fall ungewollt involviert. Er landet in dem Gewirr von illegalen Einwanderern, Ausbeutung der Afrikaner bis zum organisierten Verbrechen. Und plötzlich wird auch noch Silvias Tochter entführt, die der Entführer gegen Joy eintauschen will. Kann Lunau den Entführer ausfindig machen? „Der Tote am Lido“ ist der Nachfolgeband zu „Das dunkle Gesicht Italiens“, und es wäre in diesem Fall wirklich besser, man würde zum besseren Verständnis mit dem ersten Band beginnen, um Lunaus Vorgeschichte bereits zu kennen, da hier anfangs kaum Rückblenden sind. Das Buch beginnt mit Spannung, lässt dann aber leider deutlich nach. Die Spannung wird zum Ende des Buches jedoch wieder gut aufgebaut, und das Tempo steigert sich enorm, fast schon zu stark, sodass es etwas gejagt wirkt. Zum Stil muss ich sagen, dass die gehobene Ausdrucksweise und die häufigen Fremdwörter etwas den Lesefluss hemmen und zu viele auftauchende neue fast gleichlautende Namen öfters verwirren. Die Darstellung der anderen Seite von Italien und der Gesellschaft wurde hier sehr gut deutlich und war interessant zu lesen. 

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  • Der Tote am Lido

    Der Tote am Lido
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    02. September 2013 um 07:08

    Prinzipiell kann ich sagen, dass mir dieses Buch gefallen hat.  Trotzdem weist es große Schwachstellen auf, die eigentlich nicht sein dürften. So verliert sich die am Anfang aufgebaute Spannung sehr schnell gegen Mitte des Buches wodurch eine etwas einschläfernede Handlung entsteht. Zu Ende wird diese aber noch einmal etwas aufgebaut. Wodurch sich mein Eindruck wieder etwas verbessert. Was mich etwas stark verwirrt hat, waren die vielen und zum Teil gleich klingenden Namen. Dadurch musste ich des Öfteren noch einmal vorblättern um zu kapieren, von wem denn jetzt genau die Rede ist. Die Sprache mit der sich der Autor behilft ist allerdings schön und leicht zu lesen. Fazit: Ein Buch, dass man gerne lesen kann, wenn einem die Thematik interessiert, aber nicht nicht muss. Es wird von mir sicherlich kein zweites Mal gelesen, trotzdem hat es mich unterhalten.

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  • Der Tote am Lido (Christian Försch)

    Der Tote am Lido
    LieLu

    LieLu

    29. August 2013 um 12:41

    Aufbau Verlag Der Autor Christian Försch wurde 1968 in Bad Kissingen geboren und arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Seit 1991 lebt er in Berlin und im oberitalienischen Ferrara, welches er auch in seinem Roman anspricht. Er arbeitet seit 1998 als freier Autor und publiziert im Aufbau Verlag. Försch ist zudem verheiratet und hat zwei Kinder. Tödlicher Sommer Als der Journalist Kaspar Lunau mit seiner neuen Familie in Italien Urlaub machen will kommt es leider zu einem unschönen Zwischenfall am Strand, welche den Urlaub zu ruinieren droht. Dort wird die brutal verstümmelte Leiche eines Schwarzen an Land gespült. Schnell ist Lunau mitten im Geschehen und mit der Urlaubsruhe ist es vorbei. Doch als Lunau über den Fall berichten will, gibt es einige Unstimmigkeiten über den angeschwemmten Afrikaner. Irgendwer scheint diese an der italienischen Adria auszubeuten, doch wer könnte das sein? Lunau kann sich keinen Reim darauf machen. Als dann auch noch die Tochter seiner Freundin Silvia verschwindet, ist der Krimi perfekt und Lunau mitten drin… Fazit Ein zu Beginn spannender Kriminalroman, der in der Mitte des Buches leider ein wenig an Spannung verliert. Nachdem die kleine Sara entführt wurde, geht die Handlung nicht so richtig weiter. Zudem tauchen ein Haufen Namen auf, die man nicht alle sofort einordnen kann. Försch spricht hier vor allem das etwas „andere“ Italien an, was sonst kein Tourist sieht. Keine schönen Landschaftsbeschreibungen oder das dolce vita, sondern Mord, Korruption und Missbrauch. Zum Glück ist Journalist Lunau ein wirklich sympathischer Protagonist, der dies auch im gesamten Verlauf des Buches bleibt. Im viel Engagement und zu seinen privaten Ungunsten hängt er sich in den Fall hinein und nimmt sogar den Unmut seiner Freundin Silvia auf sich. Leider empfinde ich Silvia als äußerst unsympathisch und Lunau gegenüber alles andere als fair. Das Verhältnis der beiden bleibt bis zum Schluss ein eher offenes Geheimnis, denn Silvias Mann ist vor noch nicht all zu langer Zeit ermordet worden. Auch hier war Lunau involviert. Leider wiederholen sich im Roman sehr oft bestimmte Wendungen, Wörter und Phrasen. Dies ist im Lesefluss beizeiten leider recht störend. Auch der Ausdruck ist des Öfteren viel zu hoch gestochen und einige Fremdwörter sind auch im Kontext unverständlich. Ein interessanter Kriminalroman, der sich jedoch leider eher an den durchschnittlichen Krimis orientiert und nichts Neues aufweist.

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  • Mord und Entführung am Lido

    Der Tote am Lido
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    27. August 2013 um 21:00

    Der Tote am Lido von Christian Försch Aus dem Klappentext: Tödlicher Sommer – Eigentlich wollte der Journalist Kaspar Lunau mit seiner neuen Lebensgefährtin Silvia und ihren Kindern einen sorglosen Badeurlaub verbringen. Doch als die verstümmelte Leiche eines Afrikaners an den Strand gespült wird, ist es mit der Ruhe vorbei. Die Familie wird unversehens in einen Strudel aus Gewalt, Omertà und Korruption gezogen. Mein Leseeindruck: Das Buch hat einen Vorgängerband „Acqua Mortale“, den ich nicht kannte. Der Roman beginnt spannend mit dem Fund der Leiche, die Ereignisse überstürzen sich .In einigen Rückblenden wird auf die Ereignisse davor eingegangen, so dass man diesen Krimi gut lesen konnte , ohne das andere Buch zu kennen. Ein bisschen vermisst habe ich ein Verzeichnis der handelnden Personen , da die Handlung bei mir in der zweiten Hälfte des Buches ein wenig verwirrend ankam. Dass Kaspar Lunau von Silvia so eiskalt abserviert wurde und die Kinder nicht mehr sehen durfte fand ich eine nicht nachvollziehbare Reaktion. Muscheln und Mafia fand ich eine total interessante Kombination. Die Informationen über die Muschelzucht waren für mich völlig neu und überaus interessant. Zum Glück esse ich keine Muscheln, sonst hätte mir die Lektüre wohl den Appetit verdorben. Das Happy End war schön, kam aber ein wenig unverhofft, man hätte das am Schluss auch offen lassen können. Insgesamt ein spannender Kriminalroman, bei dem aber leider bei mir der Funken nicht ganz übergesprungen ist.

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  • Schattenseite eines Urlaubslandes

    Der Tote am Lido
    irismaria

    irismaria

    26. August 2013 um 14:46

     "Der Tote am Lido" ist der zweite Kriminalroman von Christian Försch.  Ermittler ist wieder der  Journalist Kaspar Lunau. Der gerät unerwartet in den Fall als beim Baden am Adriastrand die Leiche eines Afrikaners angespült wird und später eine junge afrikanische Frau auftaucht, die behauptet, die Freundin des Toten zu sein. Lunau beginnt mit Nachforschungen als der Zuhälter der jungen Frau die kleine Tochter von Lunaus Freundin entführt und sie gegen die gegen die Afrikanerin austauschen will. Doch die ist wie vom Erdboden verschwunden. Christian Försch zeigt in seinem Krimi nicht nur die Bilderbuchseite von Italien, sondern auch die traurige Realität von Flüchtlingen und Clandestini und denen, die an ihnen verdienen. Eine spannende Geschichte mit Überraschungen.  

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  • Solider, untypischer „Italien-Krimi“ mit Schwächen im Spannungsverlauf

    Der Tote am Lido
    BookHook

    BookHook

    20. August 2013 um 10:09

    Zum Inhalt: „Der Tode am Lido“ ist der zweite Fall für den investigativen Journalisten Kaspar Lunau. Eigentlich wollte er mit seiner Freundin Silvia und ihren beiden Kindern Urlaub machen. Doch als am Strand die verstümmelte Leiche eines Schwarzafrikaners gefunden wird, ist Lunau mitten drin in einem brutalen Verwirrspiel um illegale Einwanderer und organisiertes Verbrechen. Meine Meinung: Der Einstieg gelingt schnell und der Protagonist Lunau hat seine Ecken und Kanten. Auch der schnelle Spannungsaufbau fesselt zunächst ans Buch. Doch leider fällt der Spannungsbogen zwischendurch nahezu vollständig in sich zusammen und es gelingt Christian Försch auch erst viele Kapitel später, die Spannung wieder aufzubauen. Dafür steigert sich das Tempo zum durchaus überraschenden Showdown hin so sehr, dass der Plot an manchen Stellen schon fast gehetzt wirkt. Gut gefallen hat mir der etwas andere Blick auf Italien und die dortigen Gesellschaftsverhältnisse, ganz abseits von den „klassischen“ Italien-Krimis, wo zwischendurch auch immer mal wieder das „Dolce Vita“ durchblitzt. Weniger gefallen hat mir der zwischenzeitliche starke Abfall des Spannungsbogens, so dass ich mich im Mittelteil stellenweise etwas „durchkämpfen“ musste. Mein Fazit: Insgesamt ist „Der Tote am Lido“ eine solide Krimi-Lektüre mit teilweise stark schwankendem Spannungsbogen, die sowohl Stärken als auch Schwächen aufweist und Italien mal von einer ganz anderen Seite zeigt. Wer bei einem „Italien-Krimi“ gerne ein Stück Dolce Vita und Urlaubs-gefühle haben möchte, der ist hier aber definitiv falsch. Auf jeden Fall würde ich empfehlen, zuerst Kaspar Lunaus ersten Fall zu lesen („Aqua Mortale“), da die Anspielungen und Querverweise in „Der Tote am Lido“ sehr häufig sind!

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  • Warum musste Meserat sterben?

    Der Tote am Lido
    claude20

    claude20

    19. August 2013 um 13:38

    Der Journalist Kasper Lunau macht zusammen mit seiner Lebensgefährtin Silvia und deren Kindern Urlaub in Italien. Es sollte ein sorgenloser Badeurlaub werden, aber dann finden die Kinder am Strand eine verstümmelte Leiche. Augenblicklich ist es mit dem erholsamen Urlaub und der Ruhe vorbei. Denn bei Lunau taucht Joy, die Verlobte des Opfers auf und bittet ihn um Hilfe. Es kommt wie es kommen muss, Lunau wird in diesen Mordfall hineingezogen, obwohl er eigentlich nichts damit zu tun haben will. Bald darauf wird die Tochter von Silvia entführt und der Entführer fordert für die Freilassung der Kleinen die Herausgabe von Joy. Wird Lunau den Entführer finden und gelingt es ihn die Zusammenhänge in Mordfall rechtzeitig richtig zu deuten? Mit diesen Worten beginnt dieses Buch " Kannst du denn ertragen, was du siehst? Und kannst du dich ertragen, wenn du wegsiehst?" Ich finde das sind unheimlich starke Worte, über die jeder einmal nachdenken sollte. Dieser Krimi von Christian Försch hat es mir nicht immer leicht gemacht. Anfangs hatte ich einige Schwierigleiten mich in Italien und im Mordfall zurecht zufinden. Vielleicht wäre es in diesem Fall einfacher gewesen, den Vorgängerroman "Das dunkle Gesicht Italiens" zuerst zu lesen, um den Journalisten und seine Geschichte schon besser zu kennen. Aber sobald ich mich eingelesen hatte, war die Aufklärung des Falles und der gesamten Umstände doch recht spannend und unterhaltsam. Für jeden der dieses Buch gerne lesen möchte, kann ich nur vorschlagen den ersten Teil der Ferrara-Reihe zuerst zu lesen, damit die Lesereise mit einem flüssigen Start beginnen kann. Ich kann so leider so nur eine etwas geringere Punktzahl vergeben. Von mir gibt es 7 von 10 Punkte. Reihenfolge der Ferrera-Krimis: 1. Das dunkle Gesicht Italiens 2. Der Tote am Lido © claude

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  • Ermittlungen in Italien...

    Der Tote am Lido
    Lisabeth

    Lisabeth

    19. August 2013 um 13:09

    "Der Tote am Lido" ist der zweite Kriminalroman von Christian Försch in dem der Journalist Kaspar Lunau ermittelt. Dieser wollte eigentlich mit Lebensgefährtin Silvia und ihren zwei kleinen Kindern einen sorglosen Badeurlaub verbringen. Doch als die verstümmelte Leiche eines Afrikaners an den Strand gespült wird, ist es mit der Ruhe vorbei. Die Familie wird unversehens in einen Strudel aus Gewalt, Omertà und Korruption gezogen. Um sich und Silvia zu befreien, muss Lunau die Antworten auf gefährliche Fragen finden... Als es schließlich heißt: ein Menschenleben gegen das andere, steht Lunau vor einer folgenschweren Entscheidung ...  Soviel also zur Inhaltsbeschreibung... Obgleich man den ersten Teil nicht zwangsläufig gelesen haben muss, wäre es zumindest empfehlenswert, um der Handlung allumfassend folgen zu können. Gelungen die anschauliche und atmosphärische Beschreibung der italienischen Landschaft in der Poebene. Gekonnt werden zahlreiche informative Hintergründe über die gesellschaftlichen Verhältnisse und Lebensumstände in die Handlung eingebaut. So erfährt der Leser exemplarisch einiges über die Muschelzucht und über das Leben der illegalen Einwanderer.  Gewiss waren nicht alle Protagonisten sympathisch aber dies ist beileibe meiner Ansicht nach keine Voraussetzung für einen Kriminalroman. Vielmehr, und dies war hier der Fall, erscheint es mir wichtig, dass Emotionen geweckt werden, Personen in sich schlüssig konstruiert werden. Für mich überraschend und dennoch sinnig die Auflösung des Falls. Hier gewinnt man zudem den Eindruck, dass der Autor Schwerpunkte bezüglich Schuld, Verantwortung und Rache gesetzt hat...und so bleibt am Ende ein mulmiges Gefühl zurück und die Frage, wie hätte ich wohl gehandelt...  

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  • Der Tote am Lido, Christian Försch

    Der Tote am Lido
    wandablue

    wandablue

    18. August 2013 um 18:42

    Kriminal-Romane sind keine Artikel, keine Reportagen und keine Drehbücher! Die Story: Ein eingewanderter Afrikaner wird in Ferrara ermordet, es wird ermittelt. Mit den kurz und kürzesten Kapiteln drückt sich der Autor um erzählerische Verbindungen zu den diversen Handlungssträngen, sie laufen filmmässig ab: Szene – Cut, Szene – Cut, wie bei einem Drehbuch. Die Sprache ist schlicht, teilweise klischeehaft, Jerry Cotton lässt grüssen, die ständig gleichen Formulierungen stören den Lesefluss, sie fallen unangenehm auf und sind einfallslos; hin und wieder werden unversehens ungebräuchliche Fremdwörter hineingehauen, wie ein Ei in die Pfanne, ohne dass ein Gericht auf dem Speiseplan steht, ein hilfloser Versuch, moderne Sprache zu kreieren. Es gibt eine Entführung, aber es kommt dennoch keine Spannung auf. Die Protagonisten sind blutleere Figuren, die mit belanglosen Details gefüttert werden müssen, damit die Seiten voll werden. Wenn Wissbegierde geweckt und gestillt werden könnte, sieht der Autor nicht genau genug hin, z.B. beim Thema Muschelzucht. Es gibt ein paar lesenswerte Sätze dazu, dann versickert es schnell wieder. Das reicht nicht für den anspruchsvollen Leser. Der hölzern und klischeehaft gezeichnete journalistische Ermittler hat zudem sehr viel Glück, viel mehr als Verstand, und findet, und findet und findet... . Er ist eine Figur, die man nicht zu fassen bekommt, eine zerrissene Persönlichkeit, die viel „wartet und überlegt“ und dann wieder vorpresscht als gäbe es kein Morgen. Trotz im Grunde interessantem Plot ein Flop. Die Luft nach oben ist unermesslich. Gleichwohl besitzt der Autor Potential, und wenn er bereit wäre, hart an sich, bzw. am Buch!! zu arbeiten, wer weiß ...., denn hin und wieder blitzt doch ein bisschen von dem auf, was Können werden könnte, könnte, könnte. Fazit: Ein schnell hingehauenes Etwas, nachlässig verarbeitet, schade drum.

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  • Rezension zu Christian Försch – Der Tote am Lido

    Der Tote am Lido
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    18. August 2013 um 06:21

    Journalist Kaspar Lunau ist samt neuer Lebensgefährtin und Kindern an der Adria im Urlaub. Was als entspannende Erholung geplant war, wird durch den Fund einer Leiche direkt am Badestrand jäh unterbrochen. War es zunächst die Sorge, wie sehr den Kindern der Anblick des Toten schadet, wird die Lage schon bald lebensbedrohlich, als Joy, die Freundin des ermordeten Meseret Kontakt zu Lunau aufnimmt und so eine Reihe von zwielichtigen Gestalten sich aufgeschreckt fühlen. Auch die Polizei ist wenig begeistert von Lunaus Engagement in der Sache und als die Tochter seiner Lebensgefährtin entführt wird, ist der Fall nicht mehr nur das Problem illegaler Einwanderer, sondern Lunaus ganz persönlicher Horrortrip. Die Geschichte beginnt stark und legt verschiedene Konflikte an, verliert sich dann aber leider in Nebenschauplätzen und der rote Faden, der den Leser leiten sollte, verknotet sich hie und da, so dass man den Eindruck hat nicht mehr ganz zu wissen, worum es eigentlich geht. Einige kleine sprachliche Schnitzer und Unstimmigkeiten kann man übersehen, schwieriger war für mich als Leserin, dass viele Zusammenhänge und Konflikte der Figuren gänzlich unklar blieben, da mir nicht klar war, den zweiten Band einer Reihe gelesen zu haben, der sich ohne den ersten schlichtweg nicht erklärt. Überhaupt stellten die Figuren für mich den größten Schwachpunkt dar: ein überzogener Protagonist, der alle Eigenschaften bekannter Superhelden in sich vereint und locker flockig auch mit der Mafia fertig wird, gleichzeitig aber mit massiven gesundheitlichen Vorschädigungen ausgestattet wird und darunter leidet, dass die bösen Frauen in seinem Leben nicht erkennen, was er doch für ein toller Hecht ist, bekommt von mir leider keine Sympathiepunkte. Ebenso die Kinder, die in ihrer vorgeblich kindlich-naiven Art die Intelligenz und Beherrschtheit an den Tag legen, die kaum Erwachsene in Extremsituationen im Ansatz haben. Ein Fazit ist nicht ganz einfach. Die Geschichte wollte vielleicht einfach zu viel und wird dadurch nur wenig gerecht. Das Potenzial für einen klassisch-guten Mafiakrimi ist in der Handlung durchaus gegeben, die Umsetzung hat mich jedoch nicht ganz überzeugen können.

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  • Das andere Italien

    Der Tote am Lido
    Herbstrose

    Herbstrose

    18. August 2013 um 00:20

    Am Badestrand der Adria wird die grausam zugerichtete Leiche eines Schwarzafrikaners angespült. Als einer der ersten ist Kaspar Lunau, ein Journalist aus Berlin, zur Stelle. Er verbringt dort mit seiner Freundin Silvia und deren beiden Kindern Mirko und Sara einen Badeurlaub. Mit der Ruhe ist es vorbei als Joy, die Verlobte des Toten, bei Lunau auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Als dann noch die kleine Sara entführt wird, wird er plötzlich in einen Fall aus Illegalität, Korruption, Prostitution und organisiertem Verbrechen verwickelt und schwebt selbst in Lebensgefahr … Der Krimi beginnt sehr spannend, flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Doch dann tauchen immer mehr Personen auf, es wird öfters Bezug auf einen früheren Fall genommen und vieles nur andeutungsweise erwähnt. Dies ist für den Lesefluss ungemein störend. Plötzlich entwickeln sich mehrere Handlungsstränge und die Suche nach dem Mörder des Afrikaners gerät vollkommen in den Hintergrund. Keiner der Protagonisten war mir wirklich sympathisch, ihre Gespräche und Handlungsweisen fand ich etwas hölzern und unnatürlich. Fazit: Ein interessanter Kriminalroman, bei dem man vieles über Land und Leute erfährt, der aber besonders zu Schluss hin seine Mängel hat. Als leichte Lektüre für Zwischendurch durchaus brauchbar.

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