Christian Firus

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Verabredung mit dem Glück, Wieder Land sehen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Christian Firus

Christian FirusWieder Land sehen
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Wieder Land sehen
Wieder Land sehen
 (2)
Erschienen am 08.02.2016
Christian FirusVerabredung mit dem Glück
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Verabredung mit dem Glück
Verabredung mit dem Glück
 (2)
Erschienen am 02.05.2017
Christian FirusTraumatherapie in der Gruppe
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Traumatherapie in der Gruppe
Traumatherapie in der Gruppe
 (0)
Erschienen am 01.08.2012
Christian FirusDer lange Schatten der Kindheit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der lange Schatten der Kindheit
Der lange Schatten der Kindheit
 (0)
Erschienen am 12.02.2018

Neue Rezensionen zu Christian Firus

Neu
W

Rezension zu "Wieder Land sehen" von Christian Firus

„Selbstfürsorge“ und „Selbstmitgefühl“
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



„Selbstfürsorge“ und „Selbstmitgefühl“ sind die beiden vielleicht wichtigsten Stichworte, an denen der Psychotherapeut Christian Firus sich in seinem neuen Ratgeber für Menschen die unter Depressionen leiden, orientiert und entlanggeht.

Jeder fünfte erkrankt in unserem Land im Laufe seines Lebens mindestens einmal an einer mehr oder weniger schweren Depression. Es kann jeden treffen und es gibt keine wirkliche Vorbeugung, außer vielleicht der, der Selbstfürsorge und dem Selbstmitgefühl immer und stetig einen Raum in seinem Leben zu geben. Dennoch kann es innere und äußere Vorfälle geben, die eine Depression zum Ausbruch kommen lassen.

Schon bei den ersten Anzeichen von depressiven Verstimmungen können die in diesem Buch vorgestellten Übungen, Tests und Reflexionen betroffenen Menschen helfen, ihrer Selbstfürsorge zu stärken und den eigenen Handlungsspielraum wieder zu spüren und Schritt für Schritt zu erweitern.

Natürlich fehlen auch nicht wichtige Informationen zu Medikamenten und Psychotherapie und der Hinweis, sich ab einem bestimmten Grad unbedingt professionelle Hilfe zu holen.

Das Buch richtet sich aber hauptsächlich an Menschen, die unter Selbstabwertung leiden, vielleicht schon lange seit ihrer Kindheit, die das Leben und ihren Alltag hauptsächlich als Stress und  Belastung empfinden, die dünnhäutig und wenig resilient sich fühlen und so besonders stark gefährdet sind, aus ihrer Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit irgendwann in eine Depression abzurutschen. Sie können dieses kleine Buch sozusagen präventiv nutzen und langsam aber sicher ihrer Selbstfürsorge aufbauen wie ein kleines Haus, in dem sie gut und sicher wohnen können.









Kommentieren0
9
Teilen
M

Rezension zu "Wieder Land sehen" von Christian Firus

Empathischer Ratgeber
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

Empathischer Ratgeber

Ein „wohlwollender, fürsorglicher Umgang mit sich selbst“, das ist es, was Christian Firn in diesem schmalen, sehr auf das ganz praktische Leben und Erleben ausgerichtete Buch dem Leser ans Herz legen möchte.

Wenn die Fluten über einem zusammenschlagen, wenn Depression im Raum steht, wenn alles mehr und mehr im dunkelgrau bis schwarz versinkt.

Ein Zustand, ein Erleben, das mit Recht als eine Art „Volkskrankheit“ benannt werden kann und dessen Spitze sich in der hohen Zahl der Suizide in Deutschland ebenso ausdrückt, wie im um sich greifenden „Burn Out“ (nichts Anderes als eine tiefe Depression) oder allein bereits in der sich potentiell steigernden Verschreibung von Anti-Depressiva.

Wie wichtig diese Fähigkeit (und das Instrumentarium) eines „für sich selbst Sorgens“ ist, wird nicht nur im Lauf der Lektüre überaus deutlich, sondern erschließt sich ohne weiteres bereits dem einfachen Nachdenken. Denn wem es gelingt, über gute, stabilisierende Schritte für sich selbst überhaupt in einer depressiven Phase nachzudenken, der ist fürwahr, wie Firus formuliert, beim „ersten Schritt heraus aus der Depression“, der kann sogar durch und in einer Depression genau jenen „Türöffner“ für sich entdecken, sich um sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu kümmern.

Zunächst nun wendet sich Firus kompakt, praxisnah und verständlich der (Selbst-) Diagnostik und näheren Beschreibung der Depression zu, mitsamt einer Erklärung der Herkunft dieses Erlebens im Rahmen des „Vulnerabilis-Stress-Modells“.

Bevor er dann, und das ist der gut zu lesende und schon bei der Lektüre wohltuend wirkende Kern des Buches, einzelne Schritte der Selbsthilfe sorgsam und, vor allem, motivierend und für den Lebensalltag passend erläutert.

Beginnend damit, Essen, Trinken, Schlafen, eine allgemeine „Lebenshygiene“ unbedingt als Rahmung sich selbst zu verordnen, so schwer es auch fällt. Ebenso, wie es zwar nur mit viel Mühe gelingen kann, dennoch aber unverzichtbar ist, „mit beiden Augen“ zu sehen und nicht dem Strudel des „Schwarz in Schwarz“ mit seinen vielfachen, sich selbst steigernden Fehlinterpretationen zu verfallen.

Dass Gefühle beeinflussbar sind, auch durch sich selbst, dass Selbstabwertung eine „natürliche“ Folge der Depression ist, aber eben auch ein Trug, dass Beziehungen immens bedeutsam sind und Bewegung einer der wesentlichen Schlüssel zum „in den Griff nehmen“, all das sind keine unbedingt neuen, bahnbrechenden Erkenntnisse, dennoch aber wichtige Momente, in dieser Form zusammengefasst wie eine „Programm“ nun vorzuliegen.

Bis hin zu jener Fähigkeit, die es benötigt, aus dem ständigen „Ja, aber“ der „dunklen Phase“ ein „Ja, und“ eines konstruktiven Umganges mit sich und seinem Leben zu finden.

Dass das alles nicht einfach ist und nicht so einfach gelingt, dass es Situationen gibt, bei der es professioneller Hilfe umgehend bedarf, auch das leugnet Firus nicht und bietet auch in dieser Hinsicht Instrumente der Selbsteinschätzung und der weiteren Möglichkeiten.

Kommentieren0
6
Teilen
M

Rezension zu "Verabredung mit dem Glück" von Christian Firus

Stabil werden
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Stabil werden

Die Diskussion im die seelische Kraft der Resilienz ist seit einigen Jahren bereits im öffentlichen Diskurs angelangt.

Dass die Dinge des Lebens nicht unbedingt kontrollierbar sind, dass Tiefen ebenso wie Höhen zu einem Leben dazu gehören, dass aber der Zustand von Zufriedenheit, manchmal auch Glück und der Friede mit sich selbst viel wenig letztendlich von äußeren Ereignissen nachhaltig bestimmt werden, sondern von einer stabilen, inneren Haltung dem Leben gegenüber.

Ob dies nun „Resilienz“ genannt wird, oder, wie in diesem Buch, als „seelische Widerstandskraft einen Namen findet, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

„Glücklich sein“, als Zustand, den Menschen oft als anregendes, zu erreichendes Ziel benennen, beginnt eben damit, dass das Leid des Lebens nicht geleugnet wird, dass man sich nicht innerlich auf die Flucht begibt vor dem Leben oder sich selbst und das man, so ist es griffig im Buch nachzuvollziehen, auch ein gesundes Stück Abstand von seinen eigenen, je aktuellen und situativen Gefühlszuständen einnehmen kann.

Ein „Ja“ zum Leben wird dann zumindest zu einer Befriedung mit sich selbst und „den Umständen“ führen, wenn es nicht immer nur auf einem „Weil“ beruht, sondern auch das „Trotzdem“ miteinschließt.

„Trotzdem „ja“ zu sagen“ aber fällt nicht leicht, das ist wahr. Firus und Firus aber verstehen es ohne größere Ausschmückungen und bei Weitem nicht auf der Ebene eines „Poesiealbums“ den Leser mittels ihrer einfachen und klaren Sprache auf diese innere Kraft hin zu führen, die auch ein „trotzdem“ überstehen hilft.

Eine Kraft, aus der „innere Bilder“ entstehen können, aus der heraus die Sicht des Menschen auf sich, sein Ergehen und das Umfeld hin geprägt und positiv interpretiert werden können. Mit „gesundenden Folgen“.

Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit und Widerstandkräfte gegen den Unbill des Lebens, das sind die Kernelemente, die (in der Sprache der positiven Psychologie) dann zu einer regelrechten „Verabredung mit dem Glück“ führen können.

Nicht „einfach so“ und nicht 2als Schicksal“, durchaus mit Arbeit verbunden (vor allem an sich selbst), aber mit sichtbaren Erfolgen, wenn es dann beginnt, zu gelingen, „Am Schweren zu wachsen“, statt sich von solchem auf den Boden werfen zu lassen.

Ein Weg, der im Buch nicht im luftleeren Raum gelassen wird, sondern an der Lebensgeschichte Hans-Hermann Firus eindringlich real nachvollzogen wird.

Nicht unbedingt neue Erkenntnisse sind es, die in diesem Buch ihre Wirkung entfalten, aber eine sachgerechte und verständliche Zusammenschau dessen, was an eigenen Möglichkeiten zur Stärkung des eigenen Ich bekannt und wirksam ist. Um in den „Flow“ zu geraten, der das Leben in den besten (wie in den schlechten) Momenten zu tragen ermögllicht.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 4 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks