Christian Firus Wieder Land sehen

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Inhaltsangabe zu „Wieder Land sehen“ von Christian Firus

Wer an einer Depression erkrankt ist, leidet. Die Stimmung ist gedrückt, die Sorgen nehmen überhand, man fühlt sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen. So schwer eine Depression auch zu ertragen ist, die Heilungschancen sind sehr hoch. Christian Firus beschreibt prägnant und einfühlsam, was Betroffene selbst tun können, um ihre Depression zu lindern. Seine Empfehlung: Gut für sich selbst zu sorgen und seine Bedürfnisse, Werte und Grenzen ernst zu nehmen, ist der erste und wichtigste Schritt raus aus der Depression. Zwölf wirksame Strategien leiten dazu an, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen und damit die Lebensfreude zurückzugewinnen.

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  • „Selbstfürsorge“ und „Selbstmitgefühl“

    Wieder Land sehen

    WinfriedStanzick

    13. April 2016 um 09:44

    „Selbstfürsorge“ und „Selbstmitgefühl“ sind die beiden vielleicht wichtigsten Stichworte, an denen der Psychotherapeut Christian Firus sich in seinem neuen Ratgeber für Menschen die unter Depressionen leiden, orientiert und entlanggeht. Jeder fünfte erkrankt in unserem Land im Laufe seines Lebens mindestens einmal an einer mehr oder weniger schweren Depression. Es kann jeden treffen und es gibt keine wirkliche Vorbeugung, außer vielleicht der, der Selbstfürsorge und dem Selbstmitgefühl immer und stetig einen Raum in seinem Leben zu geben. Dennoch kann es innere und äußere Vorfälle geben, die eine Depression zum Ausbruch kommen lassen.Schon bei den ersten Anzeichen von depressiven Verstimmungen können die in diesem Buch vorgestellten Übungen, Tests und Reflexionen betroffenen Menschen helfen, ihrer Selbstfürsorge zu stärken und den eigenen Handlungsspielraum wieder zu spüren und Schritt für Schritt zu erweitern.Natürlich fehlen auch nicht wichtige Informationen zu Medikamenten und Psychotherapie und der Hinweis, sich ab einem bestimmten Grad unbedingt professionelle Hilfe zu holen.Das Buch richtet sich aber hauptsächlich an Menschen, die unter Selbstabwertung leiden, vielleicht schon lange seit ihrer Kindheit, die das Leben und ihren Alltag hauptsächlich als Stress und  Belastung empfinden, die dünnhäutig und wenig resilient sich fühlen und so besonders stark gefährdet sind, aus ihrer Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit irgendwann in eine Depression abzurutschen. Sie können dieses kleine Buch sozusagen präventiv nutzen und langsam aber sicher ihrer Selbstfürsorge aufbauen wie ein kleines Haus, in dem sie gut und sicher wohnen können.

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  • Empathischer Ratgeber

    Wieder Land sehen

    michael_lehmann-pape

    07. March 2016 um 12:05

    Empathischer Ratgeber Ein „wohlwollender, fürsorglicher Umgang mit sich selbst“, das ist es, was Christian Firn in diesem schmalen, sehr auf das ganz praktische Leben und Erleben ausgerichtete Buch dem Leser ans Herz legen möchte. Wenn die Fluten über einem zusammenschlagen, wenn Depression im Raum steht, wenn alles mehr und mehr im dunkelgrau bis schwarz versinkt. Ein Zustand, ein Erleben, das mit Recht als eine Art „Volkskrankheit“ benannt werden kann und dessen Spitze sich in der hohen Zahl der Suizide in Deutschland ebenso ausdrückt, wie im um sich greifenden „Burn Out“ (nichts Anderes als eine tiefe Depression) oder allein bereits in der sich potentiell steigernden Verschreibung von Anti-Depressiva. Wie wichtig diese Fähigkeit (und das Instrumentarium) eines „für sich selbst Sorgens“ ist, wird nicht nur im Lauf der Lektüre überaus deutlich, sondern erschließt sich ohne weiteres bereits dem einfachen Nachdenken. Denn wem es gelingt, über gute, stabilisierende Schritte für sich selbst überhaupt in einer depressiven Phase nachzudenken, der ist fürwahr, wie Firus formuliert, beim „ersten Schritt heraus aus der Depression“, der kann sogar durch und in einer Depression genau jenen „Türöffner“ für sich entdecken, sich um sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu kümmern. Zunächst nun wendet sich Firus kompakt, praxisnah und verständlich der (Selbst-) Diagnostik und näheren Beschreibung der Depression zu, mitsamt einer Erklärung der Herkunft dieses Erlebens im Rahmen des „Vulnerabilis-Stress-Modells“. Bevor er dann, und das ist der gut zu lesende und schon bei der Lektüre wohltuend wirkende Kern des Buches, einzelne Schritte der Selbsthilfe sorgsam und, vor allem, motivierend und für den Lebensalltag passend erläutert. Beginnend damit, Essen, Trinken, Schlafen, eine allgemeine „Lebenshygiene“ unbedingt als Rahmung sich selbst zu verordnen, so schwer es auch fällt. Ebenso, wie es zwar nur mit viel Mühe gelingen kann, dennoch aber unverzichtbar ist, „mit beiden Augen“ zu sehen und nicht dem Strudel des „Schwarz in Schwarz“ mit seinen vielfachen, sich selbst steigernden Fehlinterpretationen zu verfallen. Dass Gefühle beeinflussbar sind, auch durch sich selbst, dass Selbstabwertung eine „natürliche“ Folge der Depression ist, aber eben auch ein Trug, dass Beziehungen immens bedeutsam sind und Bewegung einer der wesentlichen Schlüssel zum „in den Griff nehmen“, all das sind keine unbedingt neuen, bahnbrechenden Erkenntnisse, dennoch aber wichtige Momente, in dieser Form zusammengefasst wie eine „Programm“ nun vorzuliegen. Bis hin zu jener Fähigkeit, die es benötigt, aus dem ständigen „Ja, aber“ der „dunklen Phase“ ein „Ja, und“ eines konstruktiven Umganges mit sich und seinem Leben zu finden. Dass das alles nicht einfach ist und nicht so einfach gelingt, dass es Situationen gibt, bei der es professioneller Hilfe umgehend bedarf, auch das leugnet Firus nicht und bietet auch in dieser Hinsicht Instrumente der Selbsteinschätzung und der weiteren Möglichkeiten.

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