Christian Fischer

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Autor von Große Kannibalenschau, Deutsch und weiteren Büchern.

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Große Kannibalenschau

Große Kannibalenschau

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Erschienen am 01.10.2010
Traumkino

Traumkino

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Erschienen am 01.01.2007
Deutsch

Deutsch

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Erschienen am 01.01.2018
Die Fee vom Falkenstein

Die Fee vom Falkenstein

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Erschienen am 22.02.2012
Waidler Verserl

Waidler Verserl

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Erschienen am 01.12.2008
Das zweite Paradies

Das zweite Paradies

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Erschienen am 01.01.2011

Neue Rezensionen zu Christian Fischer

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JuliaBs avatar

Rezension zu "Große Kannibalenschau" von Christian Fischer

Streikende Wilde
JuliaBvor 5 Jahren

Hamburg im September 1899: In Europa ziehen Völkerschauen Millionen von Besuchern an. Jeder will die Eskimos, Beduinen oder Negerstämme sehen, die in den Zoos und Varietés der Metropolen ausgestellt werden. Deshalb reist Heinrich Hermann im Auftrag des legendären Tierhändlers und Tierparkbesitzers Hagenbeck durch die Welt und sucht nach lohnenswerten Ausstellungsobjekten. Nach vielen Strapazen gelingt es ihm, im Dschungel von Deutsch-Neuguinea einen neuen Stamm Kopfjäger unter Vertrag zu nehmen und sie erfolgreich nach Hamburg zu bringen. Doch er hat nur wenig Zeit, sich seiner Frau und seiner geliebten Tochter zu widmen, denn die Wilden haben schnell gelernt. Eines Morgens meldet das Dienstmädchen aufgeregt: „Da ist jemand vom Tierpark. Er sagt, Sie sollen schnell mitkommen. Er sagt, es eilt. Er sagt auch, Ihre Wilden würden - streiken. Und sie hätten sich einen Anwalt genommen.“

Dass man exotische Menschen Ende des 19. und zu Beginn des 20 Jahrhunderts in Zoos ausgestellt hat, war mir schon seit längerem bekannt. Sie wurden zwar selten mit Gewalt geraubt, aber oft nicht besser als Vieh behandelt und zur Belustigung des europäischen Publikums zur Schau gestellt. Was mir bei diesem Buch aber besonders gut gefallen hat, ist die Idee, die Machtverhältnisse umzukehren. Da mit diesen „Wilden“ tatsächlich Verträge geschlossen wurden und man sie zumindest für die Reise mit gültigen Papieren ausstatten musste (schließlich waren sie als Einwohner einer deutschen Kolonie deutsche Untertanen), waren sie also theoretisch rechtsfähig. Dadurch, dass im Roman nun die Wilden über Anwälte ihre Ansprüche durchsetzen, stellen sie die bürgerliche Welt auf den Kopf und lassen die Grenzen zwischen „wild“ und „zivilisiert“ verschwimmen. Das führt zu herrlich absurden Situationen, etwa wenn Heinrich Hermann gezwungen ist, die Wilden zur Geburtstagsfeier seiner Mutter mitzunehmen, weil ihnen im Vertrag das „Kennenlernen deutschen Brauchtums“ zugesichert wurde. Ein sehr lesenswerter Roman über ein wenig ruhmhaftes Kapitel europäischer Geschichte.

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Fortunatus_Holzapfels avatar

Rezension zu "Große Kannibalenschau" von Christian Fischer

Rezension zu "Große Kannibalenschau" von Christian Fischer
Fortunatus_Holzapfelvor 6 Jahren

Um 1900 hatten Franzosen, Engländer und sogar Holländer und Belgier die „Bürde des weißen Mannes“ auf sich genommen und sich ihren Platz an der Sonne gesichert, indem sie allerlei Kolonien „gründeten“. Selbstverständlich wollten auch die reichsgeeinten Bismarckdeutschen am imperialistischen Hype um Tabakplantagen, Christusverbreitung und Handabhacken teilhaben. Veränderte der expansive Drang der elektrisierten Europäer das Antlitz der Welt, so veränderten Menschen und Materialen aus den Kolonien auch die Mutterländer. Plötzlich gab es exotische Früchte zu kaufen, exotische Tiere konnte man in den überall entstehenden Tierparks bewundern – und die passenden (oder passend gemachten) exotischen Menschen noch dazu. Es war die Zeit der Völkerschauen, in der, ganz dem darwinistischen Zeitgeist entsprechend, die Grenze zwischen Tier und Mensch verschwamm. Literarisch wurde dieses Thema bisher eher stiefmütterlich behandelt, doch letztes Jahr konnte Christian Krachts „Imperium“ einen mittelgroßen Skandal entfachen, als er Sprache und Gestus der Jahrhundertwende in seinem Roman einfließen ließ. Relativ unbemerkt blieb leider CKLH Fischers „Große Kannibalenschau“, der bereits 2010 im Berliner Verlag Periplaneta veröffentlicht wurde. Auch Fischer hatte sich dem wilhelminischen Biotop angenommen, nur erzählt sein Roman von eben jenen Völkerschauen. Der Coup seiner fiktiven Geschichte mit teilweise realem Personal besteht in der Herauslösung der Zurschaugestellten aus ihrem Opferstatus. Die von Heinrich Hermann mittels Vertrag von Deutsch-Neuguinea in den Hamburger Zoo gelockten „Kannibalen“ pochen plötzlich mithilfe zweier Anwälte auf die Einhaltung eben dieses Vertrages. Der Leser verfolgt in zwei zeitversetzten Erzählsträngen Hermanns Reise nach Deutsch-Neuguinea und den weiteren, durchaus komischen Verlauf dieser unerhörten Situation. Das Herz der Finsternis lauert dabei nicht im Dickicht neuguinesischer Mangrovenwälder, sondern offenbart sich in den Sprachspielen der zivilisatorischen Avantgarde. Die ständig wortstark beschworenen Werte und überlegenen Sitten werden auf der Handlungsebene unterminiert. Das passiert vornehmlich, wenn etwa der Anblick, der doch sehr menschlichen Rundungen der Wilden bei den Bürgerinnen und Bürgern stets zu Hitzewallungen aller Art führt. Für die finden sie aber keine Worte, weil ihre eingeübten Konventionen für die interkulturelle Gefühlsebene nur militärisches oder zoologisches Vokabular zu bieten hat. Doch das rassistische Geschwätz ist so unschuldig wie Heinrich Hermanns Heroinkonsum, und Fischer gelingt es angenehmerweise ohne erhobenen Zeigefinger eine skurrile Geschichte moralisch zu grundieren; zu den Höhepunkten zählen sicherlich die Momente, wo sich Deutsche und Kannibalen so recht nicht mehr unterscheiden lassen und sich in ihren jeweiligen vermeintlich angestammten Eigenschaften übertrumpfen. Und so ist die „Große Kannibalenschau“ von CKLKH Fischer einer der besten historischen Romane der letzten Jahre. Wer sich mit der kolonialen Vergangenheit und Mentalität eines untergegangenen Reiches unterhaltsam beschäftigen will, kommt an,Fischers „Große Kannibalenschau“ nicht vorbei. Muten dessen Bewohner und ihr Gehabe heutzutage doch durchaus exotisch an. Eine echte Völkerschau eben.

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S

Rezension zu "Große Kannibalenschau" von Christian Fischer

Rezension zu "Große Kannibalenschau" von Christian Fischer
Sibylle_Meistervor 8 Jahren

Das Buch beginnt ganz harmlos, mit einer gutbürgerlichen Szene am Sonntagmorgen beim Frühstück, im Jahr 1899. Heinrich Herrmann, der eben erst von einer kräftezehrenden Reise aus Deutsch-Neuguinea zurückgekehrt ist, geniesst die Ruhe, seinen Kaffee und die Zeitung, als das Dienstmädchen ihn mit der Meldung aufschreckt, er müsse sofort in den Zoo, seine Wilden würden streiken.
Die Reise nach Deutsch-Neuguinea hatte nämlich den Zweck, für die beliebten Völkerschauen des Zoos Hagenbeck neue Wilde zu finden. Das war für den Agenten gar keine einfache Aufgabe, denn die Sensationslust der europäischen Zoobesucher verlangt nach immer neuen, noch exotischeren Wilden, die aber nicht allzu gefährlich sein dürfen, sonst werden sie für den Zoo zum Sicherheitsrisiko. Und da die Konkurrenz auch nicht schläft, musste Heinrich Herrmann noch gegen den Kollegen aus Paris durchsetzen. Nun hat er also seinen Stamm Kopfjäger gegen alle Widrigkeiten nach Hamburg gebracht, doch hier fangen die Probleme erst an...

Die Vorstellung, fremde Völker in Zoos und Variétés zur Belustigung der Massen auszustellen, wirkt heute barbarisch, das war aber vor noch nicht allzulanger Zeit in Europa durchaus üblich. Das war mir zwar bewusst, trotzdem war ich etwas überrascht, als meine Großmutter mir beiläufig erzählte, sie habe in ihrer Kindheit noch die „Lippennegerinnen“ im Zoo Basel gesehen. Das war damals ein großes Spektakel, da wurde im Zoo extra ein „Eingeborenendorf“ aufgestellt, für das man separaten Eintritt zahlen musste, um dann den Wilden beim Kochen, Essen und Tanzen zusehen zu können. Universitäten und Museen nutzten die Gelegenheit für Studien und fertigten, falls eines der Ausstellungsstücke am ungewohnten Klima oder einer Krankheit starb, auch gerne anatomische Präparate an. Die Wilden wurden zwar selten gewaltsam verschleppt, in der Regel wurde mit dem lokalen Häüptling, König oder Stammesführer über die Reise verhandelt, aber die wenigsten hatten eine Ahnung, was auf sie zukommen würde, noch konnten sie sich gegen Misshandlung zur Wehr setzen.

Genau an diesem Punkt setzt CKLKH Fischer mit seiner „Grossen Kannibalenschau“ an, indem er die Rollen vertauscht. Weil sich seine Wilden einen Anwalt nehmen und auf ihre Vertragsrechte pochen, bringen sie die gängigen Vorstellungen von wild und zivilisiert durcheinander und sorgen für wunderbar skurile Momente. Der Autor spielt gekonnt mit den Klischees, lässt großartige Bilder entstehen und immer wieder ins Absurde kippen. Besonders gelungen ist die Szene eines gutbürgerlichen Geburtstagsfestes, bei dem sich die biederen Hamburger Bürger unerwartet den Südseeinsulanern gegenübersehen und sich so gar nicht kultiviert benehmen.

Fazit: großartige Unterhaltung, die auch zum Nachdenken anregt.

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Gespräche aus der Community

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elane_eodains avatar
Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

Ablauf der Debütautorenaktion:

Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
Wichtig:
Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


Wie kann man mitmachen?

Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

Informationen/Regelungen:

  • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
  • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
  • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
  • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
  • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
  • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
  • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
  • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
  • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
  • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:


( HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
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Für Autorinnen & Autoren:

Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.   

6dik
KathrinAizenbergs avatar
Letzter Beitrag von  KathrinAizenbergvor 6 Stunden
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