Christian Frascella Sieben kleine Verdächtige

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Inhaltsangabe zu „Sieben kleine Verdächtige“ von Christian Frascella

Sie sind sieben an der Zahl und erst zwölf Jahre alt, als sie eines Tages beschließen, die Bank in ihrer Heimatstadt Roccella auszurauben. Sie brauchen das Geld, um ihrem kleinen mittelitalienischen Nest zu entfliehen, in dem es für sie keine Zukunft gibt und in dem Giuliano Gorelli und seine Gang den Ton angeben. So schmieden Billo, Cecconi, Corda, Gorilla, Raccani, Lonica und Fostelli einen gewagten Plan. Um den aber ins Rollen zu bringen, muss einer sich opfern und „Speckbacke“, die Tochter des Barbesitzers, in sich verliebt machen. Ein Marathon soll entscheiden. Doch plötzlich ist er wieder da – der Mexikaner! Am helllichten Tag steht er vor ihnen, mit seinem Reptiliengürtel und seinen kalten grünen Augen. Aus dem Nichts wiederaufgetaucht, in das er vor Jahren verschwunden war, als es kein illegales Geschäft gab, das er nicht kontrollierte. Von da an wird es für die sieben Freunde richtig gefährlich.Der mit seinem Debütroman Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte italienische Autor Christian Frascella hat einen frechen, leichtfüßigen Roman geschrieben, der uns mit viel Charme und Humor die sieben jungen Helden und ihren Traum vom besseren Leben vor Augen führt. Wir lernen ein Italien abseits von falscher Romantik kennen, in dem sich jeder auf seine Weise durchschlägt und froh ist, Freunde an seiner Seite zu wissen.

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  • Von diesem Schriftsteller möchte man sei drittes Buch auf keinen Fall verpassen

    Sieben kleine Verdächtige
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. November 2013 um 10:55

      Nach seinem Debütroman „Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe“ für den der Italiener Christian Frascella 2012 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, veröffentlicht die Frankfurter Verlagsanstalt nun seinen  zweiten, in Italien schon im Jahr 2010 erschienenen Roman.   Sieben Kinder sind es an der Zahl, allesamt sind sie etwa zwölf Jahre alt, als sie eines Tages beschließen, in ihrer Heimatstadt Rocella eine Bank auszurauben. Die Handlung des Romans, der trotz des jungen Alters seiner Protagonisten kein Kinder- oder Jugendbuch ist, spielt im Italien der achtziger Jahre. Frascella lässt wohl solch junge Menschen in seinem Buch handeln, ein Buch das von brutalen Szenen nicht frei ist, um zu zeigen, in welchem desaströsen Zustand Italien damals war. Kriminalität und Gewalt bestimmen den Alltag.  Kinder sind die Leidtragenden.   Jeder der einzelnen Jungen wird von Frascella in seinem familiären Hintergrund beschrieben. Eine Herkunft voller Gewalt und Betrug, Krankheit und Armut. Sie werden von den Erwachsenen, die eigentlich für sie Verantwortung tragen sollten, misshandelt und verhöhnt.   Ihre jeweils älteren Brüder haben alle Hoffnung aufgegeben. Doch diese sieben haben noch etwas vor. Ihr Leben scheint noch offen, als sie beschließen, eine Bank auszurauben, und schneller als ihnen lieb ist, geraten sie zwischen die Fronten von Polizei, der Mafia und Pädophilen.   Mit großer Sympathie für seine Protagonisten erzählt Frascella witzig und poetisch zugleich von einer Generation, der er sich durch sein eigenes Geburtsjahr 1973 sehr nahe fühlt. Spannend baut er eine Handlung auf, von der aber von vornherein klar ist, dass sie gut ausgeht.   Von diesem Schriftsteller möchte man sei drittes Buch auf keinen Fall verpassen.

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