Christian Frommert , Jens Clasen "Dann iss halt was!"

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Inhaltsangabe zu „"Dann iss halt was!"“ von Christian Frommert

Ein magersüchtiger Manager erzählt - fesselnd und emotional. „Wenn sie zurückkommt, bin ich dünn.“ Diesen Entschluss fasst Christian Frommert, als seine damalige Angebetete sich für ein Jahr nach Australien verabschiedet. Es ist einer der Schlüsselmomente in seinem Leben. Ehemals übergewichtig, gleitet er immer tiefer hinab in den Zwang, dünn zu sein. Während des Doping-Skandals um Jan Ullrich 2006 wird er vom Stress so absorbiert, dass für Essen keine Zeit bleibt. In den folgenden Jahren nimmt er immer mehr ab, bis er schließlich an seinem absoluten Tiefpunkt nur noch 39 Kilogramm wiegt und beinahe an Nierenversagen stirbt. Er wird wie durch ein Wunder gerettet und beschließt: Ich will leben! Dieser neue Mut und Freunde, die ihm zur Seite stehen, helfen ihm, Kraft zu schöpfen. Er schafft es sogar, diese an seine Mitmenschen und Betroffene weiterzugeben.

Ich leidete mit, auch wenn es fuer mich als eine unbetroffene Person sehr schwer ist, diese Art von Sucht zu verstehen.

— JanineT
JanineT

Es gibt kaum ein Buch auf dem Markt, das das Thema Anorexie und sein (Un)Wesen so treffend auf den Punkt bringt!

— chaosbaerchen
chaosbaerchen

Trotz des ernsten Themas überrascht das Buch mit Humor, Selbstironie und Spannung. Ich kann es meist nicht weglegen und muss oft schmunzeln.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    "Dann iss halt was!"
    JanineT

    JanineT

    16. January 2016 um 18:18


  • Der schwere Weg durch den Tunnel hin zum Licht

    "Dann iss halt was!"
    chaosbaerchen

    chaosbaerchen

    24. February 2014 um 09:14

    Christian Frommert hat ein beeindruckendes Buch geschrieben, das sich dem (Un)Wesen der Magersucht (Anorexia nervosa) so treffend und schonungslos widmet wie kaum ein anderes Buch zu diesem Thema zuvor. Frommert personifiziert seine Krankheit und nennt sie beim Namen. "Anna" heißt seine tägliche Begleiterin, die sein Leben über Jahre hinweg bestimmt und konsequent zerstört hat. Nun hat er den Kampf gegen sie, die im Laufe der Zeit ein Teil von ihm geworden ist, begonnen und will Anna mit aller Macht in ihre Schranken verweisen. Schranken, die es ihm trotz ihrer Anwesenheit erlauben zu leben. Aus meinem eigenen Erfahrungsschatz kann ich sagen: er ist auf dem richtigen Weg, aber er hat auch noch eine nicht unbeträchtliche Strecke vor sich liegen. Das Buch ist für ihn ganz sicher für den Autor auch eine Hilfe zur Selbsthilfe, aber es ist noch viel viel mehr: es zeigt Unbeteiligten, dass Magersucht eben nicht das mädchenhafte Streben nach dem Schönheitsideal ist, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung mit einer hohen Mortalitätsrate, die jeden treffen kann, der sich selbst verliert, wann und weshalb auch immer. Frommert beschreibt eindrucksvoll die andere Seite der Medaille, nämlich den Preis, den man für das Dünnsein bezahlt und die Probleme, die bleiben, auch wenn man noch so sehr aus der Spirale raus will und sichtlich auf dem Wege der Besserung ist. Die Selbstzweifel und die Kränkung durch unbedachte (oft gut gemeinte) Äußerungen von Außenstehenden, die den Sog zurück verstärken und Anna wieder mehr als präsent und verlockend werden lassen. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich ernsthaft mit dem Thema Magersucht auseinandersetzen und Betroffene verstehen und ihnen helfen möchte.

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  • Dann iss halt was

    "Dann iss halt was!"
    Pixibuch

    Pixibuch

    08. September 2013 um 18:06

    Ich kann nur sagen, selten habe ich so ein bewegendes Buch gelesen. Christian Frommert ist ein Mann von Stil und Niveau und durch den Schlankheitsfimmel so weit gekommen, dass er bald gestorben wäre.

    Seine Erzählung, wie er einen besonderen Quark hortet, nur aus Angst, dass er ausverkauft wäre und er einen mit mehr Fett essen müßte. Ein Buch zum Heulen. Ich kann es nur weiterempfehlen.

  • Dann iss halt was...!

    "Dann iss halt was!"
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2013 um 18:47

    Meinung Zurzeit gibt es wieder einen regelrechten Boom der Essstörungsbücher auf dm Markt, was ich persönlich wirklich gut finde, denn es kann meiner Meinung nach nie genug davon geben, doch leider gibt es auch genug Bücher die eher enttäuschend sind. Aus diesem Grund war ich auf dieses Buch sehr gespannt. In "Dann iss halt was" erzählt Christian Frommert über sein Leben mit der Magersucht und wie es überhaupt erst dazu kam. Doch man erfährt nicht nur etwas aus der Magersuchtzeit sondern auch einiges aus seiner Jugendzeit und er gewährt zudem einen tieferen Einblick in seine Arbeitswelt. Ich kannte Christian Frommert vorher überhaupt nicht. Das er in dem Kommunikationsbereich, besonders für die Telekom tätig war und durch die Dopingaffaire von Jan Ullrich "leider" mehr in die Öffentlichkeit geraten ist. Das wusste ich alles nicht. Manchmal habe ich das Gefühl ich lebe hinterm Mond, aber man muss ja auch nicht alles wissen. Doch das waren alles eher Zwischenberichte denn das Hauptaugenmerkmal lag auf der Magersucht und die hat er wahnsinnig gut geschildert. Christian Frommert nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt unverblümt und schonungslos, auch mit einem Hauch von schwarzem Humor (ja man muss auch über sich selbst lachen können, ihr solltet mich mal hören wenn ich über meine Essstörung schwadroniere^^) sein Leiden mit dieser heimtückischen SUCHTerkrankung und wie schwer es ist aus diesem Kreislauf wieder herauszukommen. Ich als Betroffene habe mich wieder einmal in vielen Gedankengängen wider gefunden und kann jedem dieses Buch sehr empfehlen. Ob ihr Herrn Frommert nun kennt oder nicht ist egal, das einzige was zählt ist das, leider oft noch totgeschwiegene, Thema der Essstörungen. Alle Nichtbetroffenen werden nach dem Lesen definitiv wissen wie wir Essgestörten denken und ticken.

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