Christian Günther FAAR 1: Die Aschestadt

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Inhaltsangabe zu „FAAR 1: Die Aschestadt“ von Christian Günther

Der erste Roman aus der Welt von Faar folgt Harmis, Gor und Alix hinein in die Tiefen unter Alaris.

Alaris, die Hauptstadt des Reiches, hat ihren einstigen Glanz eingebüßt – statt Gold und Geschmeiden sind in den Straßen nun stählerne Klingen zu Hause.
Ein Mörder geht in den Straßen von Alaris seinem blutigen Handwerk nach. Der junge Kartograf Harmis, der unsterbliche Seelenkrieger Gor und Alix, die Frau ohne Erinnerung, jagen ihm hinterher. Steckt die Bruderschaft hinter den Morden? Oder die verhassten Meermenschen? Schon bald stellen sie fest, dass die wahnsinnigen Morde nur Teil eines viel größeren Plans sind.
Das Schicksal der ganzen Stadt steht auf dem Spiel.

Nominiert auf der Longlist für den Seraph 2017.

Dark Fantasy vom Feinsten in einer finsteren Welt mit Monstern aus dem Meer, Söldnern und einer grausamen Bruderschaft.

— AmaliaZeichnerin

Grandioser Auftakt einer Fantasy-Tetralogie, in einer dunklen Welt mit Monstern, einer Bruderschaft und ohne Vampire, Elfen und Werwölfe.

— Elenas-ZeilenZauber

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  • Düster, dreckig, dystopisch

    FAAR 1: Die Aschestadt

    AmaliaZeichnerin

    27. July 2017 um 19:48

    Mit diesen drei Adjektiven lässt sich dieser Dark Fantasy umschreiben. Der Autor selbst sagt dazu auch gern „Cthulhu mit Äxten“ und nennt als Vorbilder Fantasy wie zum Beispiel Ron E. Howards „Conan der Barbar“ (aus den 1930ern und später). Eigene Meinung: Die eigentliche Handlung lässt sich mit einem (Fantasy-)Krimi vergleichen. Im Zentrum stehen zum einen die im Klappentext genannten Leute, zum anderen die Söldnertruppe „Söhne der Schande“ mit ihrem Anführer Hyron, der für seine Männer (und eine Frau) stets einsteht. Im gesamten Buch tauchen übrigens nur fünf Frauen auf, von denen man drei als Nebenfiguren betrachten kann. Vor allem ab der Mitte des Buches wird deutlich, dass die Welt und die Geschichte auch den Monstern H.P. Lovecrafts inspiriert ist, und die Umsetzung wirkt sehr atmosphärisch-gruselig. Das Buch enthält übrigens nicht nur eine Landkarte, sondern auch eine der Stadt Alaris, so dass man sich gut orientieren kann. Düster: Die Atmosphäre im gesamten Buch wirkt zunehmend bedrohlich, was die Spannung entsprechend steigert. Dreckig: Ich schätze, ich habe noch nie in einem Buch so häufig die Begriffe „Unrat“ und „Gestank“ gelesen. Diese passen allerdings sehr gut, da man sich so in eine ziemlich elende, abgerissene Umgebung versetzt fühlt. Dystopisch: Aus einem alten Text erfährt der Leser etwas zum Hintergrund des Königreichs Faar und den gesellschaftlichen Verhältnissen früherer Zeiten: Eine Zwei-Klassengesellschaft, in der die Reichen (aus der Oberstadt) die Armen (aus der Unterstadt) unterdrückten und versklavten. Das ließ mich an den dystopischen Stummfilmklassiker „Metropolis“ denken. Zur Zeit der Handlung gibt es eine Unterdrückung der anderen Art: Die Bruderschaft regiert die Stadt mit eiserner Hand. Der Stil des Autors hat mir gut gefallen, er verwendet sehr treffende Metaphern und anschauliche Beschreibungen, die Handlung wird mitunter sehr episch. Die Perspektive wechselt kapitelweise, vor allem zwischen Hyron, Gor, Harmis, und Alix, aber auch (seltener) anderen Personen. Manche der Kapitel sind sehr gut, was aber gerade in den spannungsgeladenen Abschnitten Sinn macht aus meiner Sicht. Hier und da gibt es sexistische Witze, was allerdings zu den Söldnern gut passt, zumal diese Antihelden sind. Und dass Political correctness in einem so düsteren Szenario und mit Vorbildern wie Conan eher unwahrscheinlich ist, muss ich wohl nicht erwähnen. Diese Witze halten sich dennoch dankenswerterweise in Grenzen. Das Buch endet mit einem an einem Schauplatz in sich abgeschlossen, im letzten Kapitel (an einem anderen Schauplatz) mit einem perfekt getimten Cliffhanger. Band 2 erscheint voraussichtlich im Herbst diesen Jahres, darauf freue ich mich jetzt schon. Link zur Verlagsseite: http://www.amrun-verlag.de/veroeffentlichungen/fantasy/faar1/

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  • Grandioser Auftakt

    FAAR 1: Die Aschestadt

    Elenas-ZeilenZauber

    28. May 2017 um 12:30

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘Zuerst einmal danke ich dem Amrûn Verlag für das Rezi-Exemplar. Kaum begann ich das Buch zu lesen, war ich auch schon mittendrin. Günther hat das sehr geschickt gemacht, denn ich wuchs sozusagen in alles hinein. Nach und nach lernte ich Faar, seine Bewohner und Monster, und auch die Protagonisten kennen und fand mich recht schnell in dieser ungewohnten Umgebung zurecht. Die Beschreibung der Monster und Nicht-Menschen ist sehr gut gelungen und ich hatte flott ein Bild vor meinem inneren Auge - ja, der Autor weiß plastisch und bildmalend zu schreiben.Überhaupt haben mich die Figuren überzeugt - sie sind nicht die typischen Helden, sondern eine bunt zusammengewürfelte Mischung an normalen Charakteren, die über sich hinaus wachsen. Bei Fantasy denkt man ja meistens an Elfen, Vampire, Werwölfe usw., doch diese Erwartungen sind hier völlig fehl am Platze. Hier taucht der Leser in eine dunkle Welt, die von Menschen zwar dominiert wird, aber genug Platz für andere Wesen bietet. Es gefällt mir auch gut, dass es keine Schwarz-Weiß-Malerei gibt - nicht jeder Mensch ist gut und nicht jeder, der von der Bruderschaft als böse verurteilt wird, ist auch böse. Das macht auch einen Teil der Spannung aus. Ich wusste nicht immer genau, was ich von den Figuren zu halten hatte und ob ich sie mögen will oder nicht.Hinzu kamen unerwartete Wendungen und Überraschungen, die mich erstaunten und nur so durch die Seiten fliegen ließen. Das Ende des Buches machte mich noch neugieriger auf die nächsten Teile. Es gibt noch so viele ungeklärte Fragen und ich bin mir auch sicher, dass Günther noch viele Überraschungen im Gepäck hat, die mich wieder nach Luft schnappen lassen. Für diesen Auftakt der neuen Fantasy-Reihe vergebe ich gern 5 Asche-Sterne und hibbel den nächsten Bänden schon entgegen. ‘*‘ Klappentext ‘*‘Ich werde erst ruhen, wenn das Blut auf dem Schwert das Blut eines Königs ist. - Schlachtruf der „Söhne der Schande“Ein verlorener Kontinent, der im Ozean zu versinken droht.Ein uraltes Königreich, dessen Bewohner das Meer und seine Kreaturen fürchten.Eine düstere Stadt, beherrscht von einer Bruderschaft, die ihre strengen Glaubensregeln brutal durchsetzt.Ein Mörder geht in den Straßen von Alaris seinem blutigen Handwerk nach.Der junge Kartograf Harmis, der unsterbliche Seelenkrieger Gor und Alix, die Frau ohne Erinnerung, jagen ihm hinterher. Steckt die Bruderschaft hinter den Morden? Oder die verhassten Meermenschen? Schon bald stellen sie fest, dass die wahnsinnigen Morde nur Teil eines viel größeren Plans sind. Das Schicksal der ganzen Stadt steht auf dem Spiel.

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