Christian Grohganz Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten

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Inhaltsangabe zu „Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten“ von Christian Grohganz

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  • Rezension zu "Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten" von Christian Grohganz

    Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. October 2012 um 11:27

    Kurzbeschreibung: Fünf niederträchtige Kurzgeschichten über heimtückische Morde: Auf einer Insel - umgeben von dunklen Schatten - wird einem Studenten bewusst, wie gefährlich manche Nebenjobs sein können. Bei einem unerwarteten Treffen holt zwei Freunde die Vergangenheit ein - während der Werwolf-Mörder in der Stadt umhergeht. 'Er kommt und holt dich!' – mit unheilvollem Text droht eine Ketten-Mail einem Mädchen. Alles Humbug oder lauert das wahre Grauen im Internet? Ein Hausherr befürchtet, dass sich etwas unter seinem Fliesenboden bewegt – während ein Kommissar eine Leiche sucht. Den letzten Blick im Auge einer Toten festhalten – so erhofft sich ein Polizist einen Serienmörder zu finden. Zum Autor: Christian Grohganz, geboren am 15.10.1980 in Bamberg. Ausbildung zum Kaufmann, daran anschließend Redakteur, freier Journalist, Public-Relations. Danach Chefredakteur und Herausgeber eines Magazins. Abitur in München. Es folgte ein Studium der Rechtswissenschaft in Rostock, Alicante (Spanien) und Leipzig. Seit April 2011 Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Nürnberg. Nebenbei freier Journalist für Radio und das Rechtsmagazin (Kooperation Spiegel online) Legal Tribune online. 2011 mit Kurzgeschichten für diverse Literaturpreise nominiert und beim Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden gewonnen.Im selben Jahr erschien auch der erste Roman. Rezension: 5 rasante Kurzgeschichten erwarten den Leser im neuen eBook von Christian Grohganz: "Buhnen" - in der ein Student von unheimlichen Kapuzenträgern verfolgt wird, "Lykanthropie" - zwei alte Freunde treffen sich nach Jahren wieder und einer scheint ein Werwolf zu sein, "Ketten-Mail" - ein Mädchen erhält auf ihrem Handy eine furchteinflößende SMS, die weitreichende Folgen hat, "Unter den Fliesen" - dort scheint etwas Grauenvolles versteckt zu sein, und "Der grauenvolle Schläfer" - vom eingebrannten letzten Blick auf der Netzhaut eines Toten verspricht sich ein Polizist die Auflösung eines Serienmordfalles. Mich konnte Christian Grohganz mit seiner nunmehr dritten Sammlung von kriminellen Kurzgeschichten überzeugen, obwohl ich eigentlich um Kurzgeschichten eher einen Bogen mache, da ich lieber eine weiterreichende und längere Handlung lese. Doch für zwischendurch ist das vorliegende eBook genau das richtige, wenn man sich einmal kurz und knackig etwas gruseln möchte, sei es unterwegs oder auch zu Hause. Die Kurzgeschichten haben es allesamt in sich, auf ein paar Seiten reduziert versteht es Christian Grohganz, dem Leser wohlige Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Für mich stach eindeutig die Geschichte "Ketten-Mail" hervor, die fast schon an die Grenze des Abartigen ging, mich aber gerade dadurch sehr begeistern konnte. Ich kann diese Sammlung nur empfehlen, gerade für Leser, die gerne einmal eine schnelle, spannende Erzählung für zwischendurch suchen, wird dies sehr interessant sein. Christian Grohganz zeigt auch, dass er durchaus das Potenzial für einen längeren Roman hat. Vielleicht wird man als Leser zukünftig einmal in den Genuss kommen, was zu wünschen wäre. Fazit: Von heimtückischen Morden bietet auf seinen knapp 57 Seiten ein kurzes aber knackiges und vor allem spannendes Lesevergnügen. Christian Grohganz zeigt, dass man kriminelle Geschichten auch in der Kürze ansprechend und fesselnd gestalten kann.

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  • Rezension zu "Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten" von Christian Grohganz

    Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten
    Fabella

    Fabella

    30. September 2012 um 11:05

    Inhalt: Der dritte Teil der Kurzgeschichten von Christian Grohganz umfasst 5 neue Kurzgeschichten, die zwar sehr kurz, aber dennoch sehr spannend gestaltet sind.In diesem Band treffen wir auf unheimliche Kuttenträger auf einer Insel, auf mit Lykantrophie infizierte, erleben die Auswirkungen einer Ketten-Mail, schauen was sich so unter Fliesen befinden kann und erfahren, was sich so in den Augen der Toten finden lässt. Meine Meinung: Viel erzählen kann man über Kurzgeschichten leider nicht, denn man will ja nichts im Vorfeld verraten. Ich hatte ja bereits den Genuß, den ersten Teil der Kurzgeschichten von Christian Grohganz zu lesen. Wie vielleicht bekannt, bin ich kein großer Freund von Kurzgeschichten, doch die von Christian lese ich sehr gerne, denn sie schaffen es meistens, mich tatsächlich zu packen und zu überraschen. Und eine dieser Geschichten hier hat es sogar geschafft, dass ich eine Gänsehaut bekam .. recht selten bei mir. Daran merkt man, es muss nicht immer eine lange Geschichte gesponnen werden, um den Leser so zu erreichen, wie man das möchte. Ich gebe zu, nicht alle 5 Geschichten konnten mich überzeugen. Ehrlich gesagt, hab ich das Ende der ersten überhaupt nicht verstanden. Aber ich gehe davon aus, dass das wohl an mir liegt, da es sonst niemand kritisiert hat. Dagegen gefielen mir 3, 4 und 5 ausgesprochen gut. Ich kann diese kleinen Sammlungen des Autors nur empfehlen, vor allem, wenn man Kurzgeschichten mag und grad, wenn man es etwas gruselig liebt .. denn das schafft er immer wieder. Fazit: 5 kurze Geschichten, die es schaffen, einem ein bisschen das Gruseln beizubringen. Sehr empfehlenswert für Liebhaber von Kurzgeschichten!

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  • Rezension zu "Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten" von Christian Grohganz

    Von heimtückischen Morden - Fünf niederträchtige Kurzgeschichten
    Malibu

    Malibu

    23. September 2012 um 09:38

    Es gibt viele Bücher über Morde, doch sind diese alle heimtückisch? Ein Mord ist eine schlimme Sache, vor den Menschen, die dies ausführen, sollte man Angst haben. Dies zeigt uns auch der Autor Christian Grohganz der fünf Kurzgeschichten über heimtückische Morde... In der ersten Geschichte muss ein Student erfahren, dass es nicht immer ungefährlich ist, nachts einen Nebenjob auszuführen - es kann jederzeit etwas grauenhaftes passieren. Im nächsten Abschnitt treffen sich zwei alte Freunde wieder, nichtsahnend, dass der Werwolf-Mörder umgeht zur gleichen Zeit. In der dritten Geschichte geht es um eine Ketten-Mail, die durchaus ernst zu nehmen ist, die vierte Geschichte handelt von einem verrückten Mann, der denkt, die Fliese bewegt sich - oder tut sie das wirklich? Genau das passiert, als ein Kommissar zu Besuch ist und eine Leiche sucht. In der letzten Geschichte erhofft ein Polizist sich von Humbug wie durch den Blick einer Toten zu sehen, den Mörder zu finden.... Hier ist sie, die neue Kurzgeschichtensammlung des Autors! Und wieder geht er auf die innersten Ängste der Leser ein und jagt so mit seinen Geschichten dem Leser eine Gänsehaut über den Rücken. Die Kurzgeschichten zu lesen, ist wie in eine Welt des Horrors kurzweilig abzutauchen - am besten sollte man das abends bei gedämmten Licht lesen. Fängt man erst einmal an, ist man sofort mit dabei und kann kaum aufhören, dem Geschehen zu folgen. Man ertappt sich öfters dabei, wie man der Figur in der Geschichte etwas zurufen mag, sie solle dies oder jenes tun, um Schlimmes abzuwenden. Selbst die Bilder zwischen den Geschichten sind gut gewählt und passend gestaltet. Der Schreibstil des Autors ist locker und gut zu lesen, man kann der Geschichte ohne Stocken folgen. Was mich persönlich etwas störte, war der persönliche Dialog des ersten Protagonisten, der in der wörtlichen Rede gekennzeichnet war. Aber das tut ja der Geschichte keinen Abbruch, man merkt richtig die Verzweiflung durch die Zeilen durch, es greift nach einem wie Fäden und man versinkt in dem Horror. Bei der zweiten Geschichte schon hat man das Gefühl, der Autor steigert die Spannung nach und nach. Und immernoch möchte man den Charakteren so einiges zurufen, was aber nie ankommen würde, da die Geschichte ja schon geschrieben ist. Der Autor hat einen total in den Fängen mit seinen Geschichten über die heimtückischen Morde. Jede dieser Geschichten hat seinen eigenen Charakter und weckt die Angst hintergründig beim Lesen. Hierauf versteht sich der Autor sehr gut, dem Leser die tiefsten inneren Ängste mit seinen Geschichten herauszulocken, nach Lesen macht man sich Gedanken wie "was wäre, wenn..." Wenn der Autor einmal ein ganzes Horrorbuch schreiben würde, wäre ich die erste, die es mit Vergnügen kaufen und lesen wird! Für einen kurzweiligen Schauerabend ist die Sammlung der fünf Horrorgeschichten durchaus sehr gut geeignet und verleiht dem Abend etwas Spannung. Am besten bei gedämmten Licht zu lesen, so entfaltet sich die Wirkung am besten!

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