Im nunmehr dritten Fall des Kommissar Rünz geht es um einen Androiden, der mehr kann als lediglich Prozeduren ausführen. Ist er letztendlich imstande, zu schlafen und selbst zu denken und am Ende sogar einen Mord auszuführen? So scheint es zunächst bei der Verabschiedung des scheidenden Landespolizeipräsidenten, bei der ein Uniprofessor von einem Roboter niedergestreckt wird.
Mittlerweile kann man sich mit den Marotten des Kommissar Rünz anfreunden. Sie wirken manchmal zwar immer noch deplatziert, aber man gewöhnt sich dran und erwartet schon gespannt, wie er in den einzelnen Situationen reagiert. Die Handlung, wieder passend im Darmstädter Setting (nach dem Woog und der ESA) mit vielen lokalen Orten zum Wiedererkennen, war ihrer Zeit voraus, denn heute, 2025, scheint das Thema doch näher zu sein, als damals angenommen.
Ein Krimi, der unterhält und der mich dazu veranlasst, auch zu Rünz' vierten Fall zu greifen.












