Christian Gude Binärcode

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Inhaltsangabe zu „Binärcode“ von Christian Gude

Hauptkommissar Karl Rünz gerät auf einer Brachfläche im Norden Darmstadts in einen Hinterhalt. Ein Unbekannter fällt einem Scharfschützen zum Opfer, und beinahe hätte es auch ihn erwischt. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, steht Rünz vor zwei existenziellen Fragen: "Werde ich wirklich mit Nordic Walking anfangen?" und "Wer hat diesen dicken Italiener ermordet?" Und dann ist da noch dieses rätselhafte, verschlüsselte Signal, auf das er sich keinen Reim machen kann.

Nicht mein Geschmack, habe von der Story nicht viel mitgenommen. Am Ende nur noch quer drüber gelesen.

— Elephantgirl
Elephantgirl

witzig, spannend, mit einem äußerst charmanten Hauptkommissar, auch wenn seine Frau nicht immer dieser Meinung ist.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Binärcode" von Christian Gude

    Binärcode
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:03

    Rünz wird durch einen Notruf zu einem verlassenen Industriegebiet gerufen. Ein Routineeinsatz, nur liegt der Anrufer mittlerweile schwerverletzt am Boden und Rünz gerät ins Visier eines Scharfschützen. Als auch eine französische Kollegin nichtsahnend in die Schusslinie gerät will Rünz ihn helfen und landet für längere Zeit im Krankenhaus. Die Kollegin ist tot und der Fall undurchsichtiger denn je. Wer zum Teufel bringt einen durchgeknallten, finanzschwachen Sternengucker um, der sich mit nichts anderem als grünen Marsmännchen und UFOs beschäftigt? Wo ist das Motiv? Rünz Ermittlungen sind schon wieder auf dem besten Wege die Grenzen der beruhigend übersichtlichen Heimatstadt zu sprengen. Warum konnte er nicht einfach einen ganz provinziellen Eifersuchtsmord auf dem Heinerfest abarbeiten? Und nicht nur das, dieser Fall führt bis zur ESA und der aufwändigsten Satellitenmission, welche die ESA je gestartet hat: Rosetta. Schon bald steht Rünz zwischen verschiedenen Geheimdiensten und staatlichen Organisationen, die ihm den Fall entziehen wollen, aber nicht mit Rünz. Er hat Blut gelegt und wird diesen Sesselpfurzern beweisen was in einem Darmstädter Kommissar steckt. Der zynische Misanthrop Rünz ist wieder in Hochform. Diesmal attackieren er und sein Schwager Brecker den Firmenblog ihres Chefs Hoven mit Schachsinnsantworten und zeigen so auf ironische Weise, was viele Menschen von diversen Marketingstrategien wirklich halten. Mit Rünz Ehe geht es stetig den Bach runter, jetzt muss er mit seiner Frau zu einer Eheberatung und macht sich natürlich einen Spaß daraus diese wo es nur geht torpedieren. Rünz zweiter Fall ist ein wunderbarer Wissenschaftskrimi, passend zur Wissenschaftsstadt Darmstadt. Man erfährt viel über Raumfahrt, die ESA, SETI und Astronomie und kann Rünz schon bald verstehen, wenn ihm der Kopf davon raucht. Ich fand das teilweise zu viel des Guten. Hinter all der Wissenschaft geht der Fall ein wenig verloren. Auch die Auflösung fand ich doch eher in Richtung Akte-X tendierend, aber dennoch unterhaltsam. Auch in diesem Band gibt es wieder ganze Passagen auf Englisch. Für mich kein Problem, ich lese viele englische Bücher, wer jedoch kein Englisch kann fühlt sich bald wie Rünz, der mit seinem Mittelstufenenglisch auch nicht gerade brillieren kann. Eine mutige Entscheidung des Autors. Ein Wissenschaftskrimi mit Lokalkolorit und einem besonderen Ermittler. Absolut empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Binärcode" von Christian Gude

    Binärcode
    Phil Decker

    Phil Decker

    10. August 2010 um 12:58

    Habe ein paar Mal den Faden verloren, was vielleicht auch daran lag, daß ich mit dieser Mischung aus Lokalkrimi und Thriller mit Supergaueffekten nicht zurecht kam. Trotzdem habe ich was mitgenommen, was zumindest die Anschaffung rechtfertigt.

  • Rezension zu "Binärcode" von Christian Gude

    Binärcode
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2010 um 09:30

    Was muss ein Krimi zu bieten haben? Ein Verbrechen, Spannung, Plausibilität, Hinweise, falsche Fährten, kontroverse Charaktere und eine sinnvolle Lösung. Ich als ausgesprochener Nicht-Krimi-Freund konnte in Christian Gudes "Binärcode" nur einiges davon finden. Dafür weist sein Kommissar, Rünz, ein paar Merkmale auf, die nicht klassischerweise zu einem Krimi gehören, aber durchaus interessant sind. Mein Problem an diesem Krimi war v.a. die extremen wissenschaftlichen Abhandlungen. Klar, es handelt sich um einen "ZEIT Wissenschaftsrkimi - Astrologie", aber die astronomischen Abhandlungen habe ich wirklich nur überflogen. Die Zusammenhänge konnte ich mit meinem 10.-Klasse-Astronomie nicht verstehen. Das muss ja nicht gleich zu einem Abzug von drei Sternen führen - tut es aber, wenn man wie ich einfach enttäuscht über die Lösung des Kriminalfalles ist. Ich will ja hier nicht vorgreifen, aber heldenhaft war das nicht - dafür aber durchaus plausibel. Nur der wirklich witzige Charakter Rünz' rettet die 3-Sterne-Auszeichnung meinerseits. Wobei man natürlich auch aufpassen muss, wann etwas witzig, ironisch oder auch albern ist. Aber allein die Darstellung Michael Flatleys ist einen Stern wert. Wer richtig gerechnet hat (denn es handelt sich immerhin um einen Wissenschaftskrimi ;) ) kommt am Ende auf drei Sterne. Nicht mehr und nicht weniger.

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