Christian Gude Kontrollverlust

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Inhaltsangabe zu „Kontrollverlust“ von Christian Gude

Zwanzig Jahre Mordkommission hinterlassen Spuren. Auch bei Hauptkommissar Karl Rünz, der sich neuerdings als Krimiautor versucht und deshalb überhaupt keinen Sinn für die Pläne seines karriereorientierten Vorgesetzten hat. Wie dumm, dass just zu diesem Zeitpunkt in einem Nachbarort Darmstadts ein toter Schmied in seiner Werkstatt gefunden wird und sich Rechtsmediziner Bartmann partout nicht dazu überreden lässt, eine natürliche Todesursache zu diagnostizieren. Was zunächst nach einem Routinefall aussieht, entwickelt sich bald zu einem ausgewachsenen Problem für Rünz, an dessen rascher Lösung nicht nur die US Air Force größtes Interesse hat …

Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi, bei dem die Krimihandlung eher nebensächlich ist und der eindeutig nur etwas für eingefleischte Rünz-Fans ist.

— Bellexr

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  • Rezension zu "Kontrollverlust" von Christian Gude

    Kontrollverlust

    sab-mz

    24. January 2011 um 15:23

    Mal wieder ein super Darmstadt-Krimi von Christian Gude.Der Autor versteht es etwas Lokalkolorit,einen "knorrigen" Kriminalisten,Witz und Spannung zu verbinden. Diesmal gibt es einige "Hauptrollen" zum einen den Krimi,den Rünz schreibt,seine Frau,sein Vorgesetzter Hoven,der Assisent Wedel und seinen Schwager Brecker.Ist der etwa kriminell?aber nein denkt Rünz. Ist er es nun???Das erfahren Sie erst,wenn sie diesen tollen Krimi lesen. Was macht ein Unternehmsberater bei der Kripo? Was hat die US Air Force mit dem Fall zu tuen? Wieso eine neue Bezeichnung für den Hauptkommissar? Rünz als Spezialist für Wissenschaftsdelikte oder?? Fragen über Fragen,die Christian Gude via Kommissar Rünz im Laufe des Buches lösen lässt. Vielleicht nicht ganz so typisch wie die bisherigen Darmstadt-Krimis aber ein rundum gelungenes Buch.

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  • Rezension zu "Kontrollverlust" von Christian Gude

    Kontrollverlust

    Bellexr

    24. October 2010 um 19:45

    Rünz, der verkannte Bestsellerautor . Mehr widerwillig begibt sich Kommissar Rünz zu einem Tatort, würde er doch viel lieber an seinem Thriller weiterschreiben. In der Schlosserwerkstatt bietet sich ihm ein bizarres Bild: Der Schlossermeister ist an einem Schraubstock aufgespießt. Für Rünz sieht das alles nach einem Unfall aus, schließlich hat er nun wirklich keine Zeit, sich mit den Ermittlungen zu einem Mord zu beschäftigen. Doch der Rechtsmediziner wie auch die Staatsanwältin sind anderer Meinung und so muss Rünz wohl oder übel seinen Thriller hintenanstellen und mit den Ermittlungen beginnen. . So recht kann man dem vorliegenden Krimi von Christian Gude nicht unbedingt eine Handlung zuschreiben. Der Mordfall ist eher nur ein Nebenschauplatz und der Fokus liegt eindeutig bei Rünz und seinen schriftstellerischen Ambitionen. So erhält man auch einen ausführlichen Einblick in Rünz‘ Schriftstellertalent, welches eher als laienhaft angesehen werden kann, er selbst sich aber natürlich schon in der gleichen Liga wie Dan Brown und Co. sieht. . Wo wenig Handlung ist, gibt es auch wenig Spannung und auch überraschende Wendungen kann der Krimi nicht unbedingt vorweisen. Allerdings ist der Charakter Rünz ein Garant für sehr amüsante Unterhaltung und auch sein Chef Hoven sorgt mit seinem denglisch und seiner Umorganisation des Darmstädter Kriminalkommissariats für den einen oder anderen Lacher. Jedoch fand ich die Darstellung von Hoven stellenweise etwas zu überzogen und manchmal regelrecht nervig. Hier wäre etwas weniger eindeutig mehr gewesen. . Die letztendliche Auflösung des Falls wie auch die gesamte Geschichte selbst wirkt stellenweise schon etwas konstruiert und auch gerade das Verhalten von Rünz‘ Schwager regelrecht überzogen und unglaubwürdig. Trotzdem ist das Buch durchweg sehr unterhaltsam, aber eindeutig nur etwas für Rünz-Fans. Wer bisher keinen der mittlerweile vier Bände des Darmstädter Kommissars gelesen hat, sollte von diesem Krimi die Finger lassen, denn dieses Buch ist nicht unbedingt als Krimi zu bezeichnen. . Der Schreibstil von Christian Gude ist gewohnt flüssig, frech und mit viel Wortwitz gespickt, wobei sein Krimi auch wieder mit viel Lokalkolorit angereichert ist. Seinen Protagonisten stellt er gewohnt schräg und kauzig dar und man wird nach wie vor das Gefühl nicht los, dass Rünz nicht nur bei seinem Modestil in den 1980er hängen geblieben ist. Alles in allem ein sehr liebevoll gezeichneter Charakter und auch die anderen Figuren sind durchweg originell dargestellt, wobei hier natürlich auch wieder viele Personen aus vorherigen Bänden auftauchen. . Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi, bei dem die Krimihandlung eher nebensächlich ist und der eindeutig nur etwas für eingefleischte Rünz-Fans ist.

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  • Rezension zu "Kontrollverlust" von Christian Gude

    Kontrollverlust

    sabisteb

    13. August 2010 um 09:59

    In einem Nachbarort von Darmstadt wird ein Schmied in seiner Werkstatt tot aufgefunden. Leider deuten alle Hinweise darauf hin, dass es sich hierbei nicht um einen Unfall handelte. Nicht nur das, dieser Tote steht in Zusammenhang mit dem Absturz eines Air Force Flugzeugs vor vielen Jahren und auch ein Insider der Darmstädter Polizei scheint verwickelt zu sein. All das kommt Kommissar Rünz gerade sehr ungelegen, denn er schreibt an einem Bestseller unter Pseudonym (natürlich auch während der Arbeitszeit, denn Inspiration lässt sich nicht unterdrücken oder kontrollieren). Hier nun der vierte Fall des misanthropischen Darmstädter Kommissar Rünz, der etwa ein Jahr nach Homunculus: Der dritte Fall für Kommissar Rünz spielt. Ich habe die ersten drei Bände der Reihe sehr genossen, denn sie zeichneten sich durch eine gelungene Mischung aus interessantem Fall und exzentrischem Kommissar aus. Diesem vierten Fall jedoch ist die Ausgewogenheit zwischen dem eigentlichen Kriminalfall und dem lustigen Geplänkel um Rünz und seine Kollegen abhanden gekommen, der Fall rückt vollkommen in den Hintergrund und das ehemals lustige Beiwerk wurde zum Selbstzweck degradiert und verliert dadurch. Das Buch ist somit leider kaum noch als Krimi zu bezeichnen. In diesem Band geht es hauptsächlich um Rünz schriftstellerische Ambitionen und Breckers (Rünz Schwager) Probleme mit seine Ex-Frau und dem gemeinsamen Sohn Kevin. In die Handlung werden immer mal wieder Rünz schriftstellerische Ergüsse eingewoben, die jedem Hobbykrimiautor eine Warnung sein sollten wie man es nicht machen sollte, denn Rünz schreibt einen "knallharten Wissenschaftsthriller, ein literarisch ambitioniertes Echtzeit-Thrillerdrama mit Regionalbezug, eingebettet in eine romantische Liebesgeschichte, die in der Zukunft spielt. Ein klassischer Frauenroman im Gewandt eines intellektuell anspruchsvollen Science-Fiction-Mystery-Reißers. Histoentertainment mit Dokufiction-Character." Diese literarischen Ergüsse des Kommissar Rünz sind gepaart mit süffisanter Kritik an aktuellen Bestsellern. Auch die Business Macken von Rünz Chef Hoven dürfen natürlich nicht fehlen und die übliche Eheberatungszene, in welcher Rünz seine Frau terrorisiert gehört natürlich auch zum Standardrepertoire der Rünz Krimis. Es wundert immer wieder, dass die beiden sich noch nicht haben scheiden lassen vor allem bei Dialogen wie diesem: "Hast Du eigentlich eine blasse Ahnung, was der ursprüngliche Sinn von Sex ist?" "Klar! Ein bisschen Ablenkung vor dem Spätfilm. Sich die Wartezeit verkürzen." "Sex dient eigentlich der Fortpflanzung", belehrte ihn seine Frau. "Ich bitte dich", konterte er "Wir haben auch Beine zum Laufen, aber kein vernünftiger Mensch käme deswegen auf die Idee, morgens zum Bäcker zu gehen. Es gibt schließlich Autos." (S. 186) Es wimmelt wieder vor Insider Witzen wie der wunderbaren Verbindung zwischen Batman und BAT-Gelhalt (S. 50). Auch das aktuelle Fernsehprogramm bekommt wieder einmal sein Fett weg, diesmal ist N24 dran (S. 155): "Das Sympathische an N24-Dokumentationen war die Redundanz der gesprochenen Kommentare, sie waren perfekt auf der beschränkte Aufnahmevermögen des männlichen Großhirns nach Feierabend abgestimmt. Alle paar Minuten wiederholte der Sprecher das zuvor Gesagte noch einmal in einfachen Subjekt-Prädikat-Öbjekt Sätzen." Wie in den Vorgängerbänden sind auch in diesem Krimi wieder einige Sätze auf Englisch verblieben, die nirgends übersetzt wurde (S. 93, S.117), möglicherweise, damit Leser, die des englischen nicht mächtig sind nachvollziehen wie sich Rünz in diesem Situationen fühlt. Der Fall jedoch, bei dem es doch in einem Krimi gehen sollte, ja dieser ist in diesem Fall nur Beiwerk. Nicht nur das. Der Fall ist prinzipiell schlüssig, er ist sauber belegt und recherchiert. Er hat einige wunderbare Querverbindungen zu einem Fensterputzer, der gleichzeitig Zeuge ist. Das ist alles sehr gelungen und gekonnt konstruiert. Aber der Fall ist eben auf schwer zu beschreibende Weise extrem, extrem in der Absicht, extrem in der martialischen Ausführung und extrem in seinen Folgen, was ihn wiederum sehr unglaubwürdig macht. Fazit: Die Bewertung fällt schwer. Hier muss man wohl differenzieren zwischen Rünz Fans und normalen Krimifans, die einfach mal einen Regionalkrimi lesen wollen. Für Rünz Fans wunderbar lockere Unterhaltung. Rünz in Reinkultur, mit vielen Verweisen auf alte Fälle. Wieder einmal eine wunderbare Krimi Persiflage, die Archetypen durch den Kakao zieht. Für Rünz Fans 4-5* Für Leser, die Rünz nicht kennen und einfach nur einen Krimi lesen wollen definitiv nicht zu empfehlen, weil der Fall zu dünn ist und für einen normalen Krimifan einfach zu viel Beiwerk und zu wenig Handlung aufweist. 2-3* Die Reihe Mosquito. Kriminalroman *** Binärcode. Der zweite Fall für Kommissar Rünz ** Homunculus: Der dritte Fall für Kommissar Rünz *** Kontrollverlust: Der vierte Fall für Kommissar Rünz ***

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  • Rezension zu "Kontrollverlust" von Christian Gude

    Kontrollverlust

    haTikva

    01. August 2010 um 21:25

    Auf dem Cover sind zwei Munitionspatronen abgebildet. Eine stehend und, leicht versetzt hinter der ersten, ist liegend die zweite Patrone dargestellt. Der Hintergrund ist in verschiedenen Grautönen gehalten und die Munition spiegelt sich, als würde sie sich auf einem Glastisch oder ähnlichem befinden. Dies ist der vierte Fall von Kommissar Rünz. Die Handlung spielt in Darmstadt und Frankfurt. Der Klappentext verspricht ein spannendes Werk, bei dem sogar die USA in der Geschichte mitmischt. Doch beim Lesen wurde mir nach den ersten paar Kapiteln klar, dass es nicht ganz so amerikanisch zugeht, es dafür aber waffentechnisch sehr interessant wird. Während Kommissar Rünz nach 20 Jahren langsam an seinen Ausstieg bei der Polizei denkt und eine zweite Karriere als Schriftsteller vor sich sieht, hat sein Vorgesetzter ganz andere, viel interessantere Pläne mit ihm. Dieser macht Rünz im breitesten Denglisch klar, dass er die Zukunft für ihr Revier wäre mit eigener Abteilung, der SUSC Darmstadt, was so viel heißt wie Strike Unit Science Crime. Leider werden die wenigsten Abkürzungen oder englischen Wörter erklärt. Es soll nur amerikanisch klingen, so wie CIS = Criminal Intent Services. Parallel bekam ich noch weitere Handlungsstränge zu lesen, mit denen ich anfangs ziemliche Schwierigkeiten hatte, da sie "noch" nicht ins Gesamtbild passten. Des Weiteren wurde ich in die Geschichte und Bauweise einer großen Waffe eingewiesen, was interessant, aber doch sehr ermüdend war. Die zeitlichen Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, die immer wieder vorkamen, sowie die immerwährenden stündlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Handlungssträngen, langweilten mich auf Dauer. Vor allem da man kein einziges Mal einen Hinweis bekam, wo man sich gerade aufhielt. Das wurde erst im Laufe des Kapitels sichtbar und manchmal nicht einmal dann ... Das machte das Lesen und Genießen des Krimis für mich sehr schwer. Am Ende ging dann alles so schnell, dass sich auch da keine richtige Spannung aufbauen wollte, da die Auflösung viel zu hektisch war. Zwischendurch durfte ich auch Ausschnitte von Rünz' verfasstem Thriller lesen, den ich besser verstand als die aneinander gereihten Figuren und Situationen der verschiedenen Handlungen. So leid es mir tut, aber bei der Hälfte des Werkes verstand ich nicht, worum es bei den Nebenhandlungen ging und in welchem Zusammenhang sie mit dem Mord standen. Sehr enttäuschend. Zudem hatte sich der Autor leider zu viel mit Nebensächlichkeiten beschäftigt, die bei dem Thema um den Mord gar nicht ins Gewicht fielen. Fast kam es mir so vor, als wären das Lückenfüller für die kurze Krimihandlung, die wiederum dadurch völlig unterging. Obwohl ich ein Quereinsteiger in diese Reihe bin, kam ich mit der Geschichte einigermaßen zurecht, ohne Vorwissen gehabt zu haben. Fazit: Es war ein interessanter Schreibstil mit einer guten Idee. Leider hatte ich mir etwas mehr von der eigentlichen Handlung um den Mord erhofft, weswegen es nur zwei Sterne gibt. Bisher erschienen: 01. Mosquito (2007) 02. Binärcode (2008 ) 03. Homunculus (2009) 04. Kontrollverlust (2010)

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