Christian Hardinghaus

 4,6 Sterne bei 331 Bewertungen
Autor von Mindfuck Stories, Die Spionin der Charité und weiteren Büchern.
Autorenbild von Christian Hardinghaus (©Jana Lange)

Lebenslauf von Christian Hardinghaus

Christian Hardinghaus wurde 1978 in Osnabrück geboren. Nach seinem Studium der Geschichte, Medien und Literaturwissenschaft promovierte er im Bereich Propagandaforschung an der Universität Osnabrück. Später folgte der Abschluss fürs gymnasiale Lehramt und die Ausbildung zum Fachjournalisten an einer Berliner Journalistenschule. Hardinghaus ist seit 15 Jahren als freier Journalist, Autor und Lektor tätig.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Wolfsmädchen (ISBN: 9783958904026)

Das Wolfsmädchen

 (14)
Neu erschienen am 29.09.2022 als Gebundenes Buch bei Europa Verlage.

Alle Bücher von Christian Hardinghaus

Cover des Buches Mindfuck Stories (ISBN: 9783981640908)

Mindfuck Stories

 (56)
Erschienen am 15.01.2014
Cover des Buches Die Spionin der Charité (ISBN: 9783958904491)

Die Spionin der Charité

 (41)
Erschienen am 24.03.2022
Cover des Buches Ein Held dunkler Zeit (ISBN: 9783958903746)

Ein Held dunkler Zeit

 (34)
Erschienen am 25.06.2021
Cover des Buches Die verdammte Generation (ISBN: 9783958902978)

Die verdammte Generation

 (23)
Erschienen am 21.02.2020
Cover des Buches Die verratene Generation (ISBN: 9783958903326)

Die verratene Generation

 (21)
Erschienen am 30.10.2020
Cover des Buches Die Hexe von Norderney (ISBN: 9783954414086)

Die Hexe von Norderney

 (23)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Die verlorene Generation (ISBN: 9783958903821)

Die verlorene Generation

 (19)
Erschienen am 04.10.2021
Cover des Buches Schlemihls Schatten (ISBN: 9783954751303)

Schlemihls Schatten

 (16)
Erschienen am 30.08.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Christian Hardinghaus

Cover des Buches Die verdammte Generation (ISBN: 9783958902978)
DG_Ambronns avatar

Rezension zu "Die verdammte Generation" von Christian Hardinghaus

Die letzten Stimmen aus dem 2. Weltkrieg
DG_Ambronnvor 20 Tagen

Hardinghaus berichtet in diesem 2020 erschienenem Buch von seinen Gesprächen mit einigen der letzten noch lebenden Männer, die im 2. Weltkrieg gekämpft haben. Er tut es mit wohltuender Nüchternheit, bemüht, ein möglichst realistisches, wahrheitsgetreues Bild zu zeichnen. Er beschönigt nicht und er verurteilt auch nicht.

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Cover des Buches Die Spionin der Charité (ISBN: 9783958904491)
Annett_Eagles avatar

Rezension zu "Die Spionin der Charité" von Christian Hardinghaus

Trotz der Kritik lesenswert
Annett_Eaglevor 23 Tagen

Als fiktiver Roman ist es ein spannendes Buch. Wenn man aber großen Wert auf historische Genauigkeit (Adolf Hühnlein, Max de Crinis) legt oder selbst einiges an Hintergrundwissen hat, dann sollte man es sich genau überlegen mit dem Buch. Dazu kommt, dass bei einigen Personen die echten Namen genannt werden, bei anderen nicht.

 

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Cover des Buches Das Wolfsmädchen (ISBN: 9783958904026)
Hajnal2011s avatar

Rezension zu "Das Wolfsmädchen" von Christian Hardinghaus

Wieder ein unverzichtbares Werk von Christian Hardinghaus!
Hajnal2011vor 24 Tagen


Seit ich dieses Buch vorgestern beendet habe, ringe ich um Worte zum unausprechlichen Grauen, das sich mir hier in der Geschichte der Ursula Dorn offenbart hat. Und sollte ich hier doch halbwegs passende Worte finden, sehe ich mich in einem emotionalen Chaos und weiß, dass ich all die Worte und Gedanken, die mir spontan über die Lippen kommen würden, so nicht in einer Rezension schreiben kann. „Der Sieger schreibt die Geschichte“ ist einer der Sätze, die ich am häufigsten zu hören bekomme, wenn ich über Themen wie dieses mit Anderen diskutiere und ich kann Euch sagen, dass mich nichts mehr ankotzt als dieser eine Satz.



Das was Ursula und andere Kinder in Königsberg und auch in unzähligen anderen Orten zu Kriegsende erleben mussten, lässt sich kaum in Worte fassen und ich als Mutter von Kindern im ähnlichen Alter, habe das Buch öfter zur Seite legen müssen, um erst einmal wieder zu atmen. Es zerreißt einen als Elternteil, sich auch nur ansatzweise dieses Grauen an den eigenen Kindern vorzustellen, aber gerade das sollten all Jene tun, die weiterhin wegsehen wollen und das erfahrene Leid der Volksdeutschen relativieren oder generell abtun mit Aussagen wie „das war halt so“.



„Das Wolfsmädchen“ war nicht das erste Buch, das ich zu den Wolfskindern gelesen haben, aber das, welches mich am meisten schockiert hat. Es ist etwas ganz anderes einfache Zeitzeugenberichte zu lesen oder ein Buch von Christian Hardinghaus, da es gerade die ergänzenden Hintergrundinformationen des Autors sind, die das vom Zeitzeugen Erlebte in Gänze verstehen machen und ich hoffe, dass er noch viele vergessene, verschwiegene und in der öffentlichen Wahrnehmung ungewollte Themen auf den Tisch bringt und all Jenen doch noch, wenn leider auch in den meisten Fällen nur noch posthum, eine Stimme gibt und so etwas wie späte Gerechtigkeit zuteilwerden lässt.



Ich kann mir vermutlich nur ansatzweise vorstellen, wie all jene Kinder, die die Hölle ihrer Kindheit, die sie allein aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu den Deutschen erleiden mussten, überleben konnten. Wie viel Kraft, Mut und unbedingter Überlebenswillen waren nötig? Wie sehr haben sie unter ihren Erinnerungen in Form von Flashbacks leiden müssen, wurde doch die posttraumatische Belastungsstörung, obwohl als Granatenschock oder Kriegsneurose schon weit früher bekannt, erst in den 1980er Jahren zu einer formellen Diagnose. Kaum verwunderlich also, dass all den Betroffenen keine angemessene Therapie zuteilwurde, die ihnen bei ihren immer wieder erlebten Traumen hätten das Verarbeiten erleichtern können. Nein, es kommt noch schlimmer… nicht nur, dass ihnen keine Hilfe zuteilwurde, hat man ihnen auch noch, z.B in der DDR, verboten darüber zu reden. Was für eine Doppelmoral doch die deutsche Nation bis heute durchtränkt…



Das Leid der Deutschen, ob nun Volksdeutsche oder damalige Reichsdeutsche, wurde jahrzehntelang verschwiegen, verdrängt und das Thematisieren desselben teilweise, wie im Fall der DDR, sogar verboten. Doch warum geht man davon aus, dass das Anerkennen dessen, was vielen Deutschen im Weltkrieg und nach dem Weltkrieg passierte, ein Herabsetzen der Gräuel, die von Deutschen begangen wurden, bedeutet? Kann man ein Leid gegen das andere aufwiegen? Geht es darum, wer mehr gelitten hat? Geht es heute noch um eine Schuldfrage? Ich weiß nicht, ob irgendein Land mehr Aufarbeitungsarbeit als Deutschland geleistet hat und dennoch sehen sich  unsere Kinder in der vierten oder fünften Generation, fast 80 Jahre nach Kriegsende, noch immer mit einer Schuld konfrontiert, mit der sie als Nachgeborene doch nichts mehr zu tun haben, während sich die Nachkommen der Siegermächte nie mit den Gräueln auseinandersetzen mussten, die ihre Nationen an Anderen verübten. Wahren und dauerhaften Frieden kann es aber doch erst geben, wenn allumfassende Aufarbeitung geschieht und alles thematisiert wird, ungeachtet dessen, ob die Opfer zu den Siegern oder Verlierern zählten. Jeder hatte Schuld auf sich geladen und allen wurde Unrecht angetan- im Krieg gibt es nie Gewinner, nur Verlierer- das Erkennen dessen, wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die Augen für das zu öffnen was war, könnte helfen, sie nicht vor dem zu verschließen, was heute wieder in der Ukraine oder auch an so vielen anderen Orten der Welt ist und sein wird, denn in der heutigen Zeit kann niemand mehr sagen, er hätte von nichts gewusst.



Trotz all der himmelschreienden und unerträglichen Schilderungen in diesem Buch, gab es Dinge, die mich berührt und mir doch auch Hoffnung gegeben haben. Es hat mich ergriffen von der Hilfsbereitschaft der Litauer zu lesen, die eben das in den Wolfskindern sahen, was sie waren: kleine hilflose Wesen, von der Welt allein gelassen und dennoch von einer Stärke und einem Mut, die viele beschämen könnte und so zu Rettern unter eigener Lebensgefahr wurden. Ebenso bewegend war es vom russischen Soldaten zu lesen, der Ursula in den Zug nach Litauen half, was veranschaulicht, dass es überall Täter gab, aber auch überall Leute, die sich unter widrigsten Umständen ihr Menschsein bewahren konnten. 



Mein großer Dank für dieses unsagbar wichtige Buch geht an Ursula Dorn und all Jene, die uns, obwohl es bestimmt schwer und schmerzhaft war, an ihren Erlebnissen teilhaben ließen, aber auch an Christian Hardinghaus, der sich nie scheut, den Finger in Wunden zu legen und vielen einen Spiegel vorzuhalten, sowie dem EUROPA-Verlag, der wertvolle Bücher veröffentlicht, die nicht dem Mainstream entsprechen und aufrütteln. Ich werde dieses Buch bestimmt oft empfehlen und verschenken und wünsche, wie bei allen Büchern von Christian Hardinghaus, eine ganz große und vor allem aufgeschlossene Leserschaft!!!


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Gespräche aus der Community

Exklusiv für Lovelybooks eine "Schnellverlosungsleserunde". Für diese bewegende, aufgrund des Ukraine-Krieges wieder hochaktuelle Geschichte, hätte ich gerne eine etwas kleinere Leserunde - dafür aber eine, die schneller zusammenkommt. Wer hat gerade Zeit? Grüße vom Autor Christian und Verlag Europa. 

Herzlich Willkommen zur Leserunde "Das Wolfsmädchen". 

361 BeiträgeVerlosung beendet
tinstamps avatar
Letzter Beitrag von  tinstampvor 10 Tagen

Ich werde diese oder nächste Woche ins Kino gehen und mir den Film ansehen. In unserem Prorgrammkino läuft er gerade,

Liebe Leserinnen, liebe Leser historisch tiefgründiger und kritischer Sachbücher, über 20 Interviews, lange Reisen und dutzende Gespräche mit 90 bis 95-Jährigen liegen hinter mir. Der dritte Teil meiner "Generationenreihe" behandelt das Schicksal der letzten Kindersoldaten des Zweiten Weltkrieges. Ein zu oft verschwiegenes oder falsch dargestelltes Thema. Ich möchte das ändern. Wer ist dabei?

Wie üblich in dieser Reihe wollen wir die Kriegserlebnisse der einzelnen Protagonisten besprechen, gemeinsam versuchen, ihr damaliges Denken und Handeln zu verstehen (oder nicht zu verstehen) und Erklärungen zu diesen unfassbaren Dramen, die sich zwischen 1943 und 1945 ereigneten, zu finden bzw. versuchen, die Auswirkungen auf unsere jüngeren Generationen zu beschreiben. Gerne ein bisschen philosophisch, sehr gerne kritisch!

Einteilung also: 3 einleitende Kapitel plus 13 Episoden.

Ich mische mich in die Gespräche ein, so oft es mir möglich ist. Eure Fragen nehme ich besonders ernst! Bitte an die Rezensionen denken, die besonders wichtig sind!

Es freut sich auf Euch: Christian Hardinghaus

740 BeiträgeVerlosung beendet
echs avatar
Letzter Beitrag von  echvor 10 Monaten

Leider konnte ich diesmal durch widrige Umstände nicht in der Form an der Leserunde teilnehmen wie sonst üblich. Dafür kann ich nur um Entschuldigung bitten. Gelesen habe ich das Buch aber natürlich dennoch, wenn auch eher häppchenweise.


Hier nun zumindest meine Rezensionen, die ich auch bei Amazon, Thalia, Hugendubel, Weltbild, buecher.de, Was liest Du, der Bastei-Lesejury und Leserkanone.de veröffentlicht habe:

https://www.lovelybooks.de/autor/Christian-Hardinghaus/Die-verlorene-Generation-2936351217-w/rezension/4298155665/

Danke, das ich hier mitlesen durfte.

Nun ist es so weit. Nach den letzten Soldaten in "Die verdammte Generation", sollen nun 13 der letzten Zeitzeuginnen des Zweiten Weltkrieges ihre besonderen Geschichten erzählen. Exklusiv zum Buchstart am 30. Oktober möchte ich natürlich wieder eine Leserunde mit Diskussion aufmachen und starte eine Schnellverlosung der druckfrischen Bücher. Christian Hardinghaus 

Ich freue mich erneut auf spannende Diskussionen zu brisanten, und doch so bedeutenden Themen wie Flucht und Vertreibung oder Bombenangriffe gegen Deutschland. Es erzählen Lazarettschwestern, Rüstungsarbeiterinnen, Opfer des Bombenkrieges, Flüchtlinge und Vertriebene, Kriegshilfsdienstmaiden, Volkssturmmädchen und Arbeitsmaiden von ihren traumatischen Erlebnissen an oder hinter der Front. 

641 BeiträgeVerlosung beendet
Chuckipops avatar
Letzter Beitrag von  Chuckipopvor 2 Jahren

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und nochmals Entschuldigung für die verzögerte Teilnahme...!

https://www.lovelybooks.de/autor/Christian-Hardinghaus/Die-verratene-Generation-2575698132-w/rezension/2823471075/

Ich werde meine Rezi gleich noch bei wasliestdu, Lesejury, Thalia, Buecher, Hugendubel, Pustet und Amazon teilen.


Zusätzliche Informationen

Christian Hardinghaus wurde am 23. April 1978 in Osnabrück (Deutschland) geboren.

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