Christian Hardinghaus

 4.5 Sterne bei 164 Bewertungen
Autor von Mindfuck Stories, Ein Held dunkler Zeit und weiteren Büchern.
Christian Hardinghaus

Lebenslauf von Christian Hardinghaus

Christian Hardinghaus wurde 1978 in Osnabrück geboren. Nach seinem Studium der Geschichte, Medien und Literaturwissenschaft promovierte er im Bereich Propagandaforschung an der Universität Osnabrück. Später folgte der Abschluss fürs gymnasiale Lehramt und die Ausbildung zum Fachjournalisten an einer Berliner Journalistenschule. Hardinghaus ist seit 15 Jahren als freier Journalist, Autor und Lektor tätig.

Neue Bücher

Ferdinand Sauerbruch und die Charité

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Erscheint am 08.02.2019 als Hardcover bei Europa Verlag.

Die Spionin der Charité

 (1)
Erscheint am 08.02.2019 als Hardcover bei Europa Verlag.

Alle Bücher von Christian Hardinghaus

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Mindfuck Stories

Mindfuck Stories

 (54)
Erschienen am 15.01.2014
Ein Held dunkler Zeit

Ein Held dunkler Zeit

 (26)
Erschienen am 02.03.2018
Die Hexe von Norderney

Die Hexe von Norderney

 (18)
Erschienen am 01.03.2018
Schlemihls Schatten

Schlemihls Schatten

 (14)
Erschienen am 30.08.2016
Großväterland

Großväterland

 (11)
Erschienen am 17.10.2016
Wofür es lohnte, das Leben zu wagen

Wofür es lohnte, das Leben zu wagen

 (9)
Erschienen am 02.03.2018

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Neue Rezensionen zu Christian Hardinghaus

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Rezension zu "Ein Held dunkler Zeit" von Christian Hardinghaus

Heldenblut
MissWhiteyvor 2 Tagen

In diesem Buch geht es um Wilhelm Möckel einen deutschen Augenarzt. Er verliebt sich in eine halbjüdin, heiratet sie und bekommt mit ihr zwei Kinder. Doch die junge Familie ist in Gefahr, denn Mischehen werden nicht gerne gesehen. So bleibt Wilhelm nichts anderes übrig, als in den Krieg zu ziehen und dort, mit dem Sammeln von möglichst vieler Abzeichen, ein Held zu werden. Nur so hat er die Chance, ein Gesuch um die arisierung seiner Frau zu stellen.
Der erste Teil wird aus der Sicht von Wilhelm erzählt und handelt davon, wie er seine Frau kennengelernt hat. Man sieht dabei zu, wie sich Freunde und Nachbarn langsam von ihnen abwenden und seine Frau, aufgrund ihres jüdischen Blutes, ihr Studium nicht fortsetzen darf.
Der zweite Teil des Buches wird aus der Sicht von Wilhelms Burschen erzählt, der im Krieg immer an seiner Seite ist und alles über Wilhelm weiß. Der ganze Kampfgeist Wilhelms wird so noch deutlicher sichtbar.

Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen.
Die Charaktere sind überschaubar und bekommen so genug Tiefe.
Ein Buch für jeden der sich für den zweiten Weltkrieg interessiert.

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Rezension zu "Ein Held dunkler Zeit" von Christian Hardinghaus

Ergreifend und lehrreich
Shanna1512vor 16 Tagen

Aus dem Klappentext Winter 1941/42, deutsche Stellungen in der Südukraine. Wilhelm Möckel, Unterarzt in der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 16, kämpft einen verzweifelten Kampf – er benötigt das Eiserne Kreuz I. Klasse. Es ist die einzige Chance, in den Offiziersrang aufzusteigen und beim Führer ein Gnadengesuch einzureichen, um seine halbjüdische Frau "arisieren" zu lassen. Eine Ausnahmeregelung der Nazis verspricht ihr "deutsches Blut", wenn er zum Helden wird ... Das Buch ist eine Geschichte rund um das wahre Leben des Helmut Machemer. Teilweise handelt sich um fiktive Handlungen, teilweise baut es auf die Erzählung des Sanitäters und Burschen Friedrich Tönnies und dem Buch: „Wofür es lohnte, das Leben zu wagen“ auf. Dieses hat der Autor zusammen mit dem Sohn des Hauptprotagonisten Möckel/Machemer geschrieben. Ein Held dunkler Zeit, ist ein Mahnmal. Gerade ich der heutigen Zeit, wo der braune Sumpf wieder aus seinen Löchern kriecht, ist es wichtiger den je, etwas gegen das Vergessen zu tun. Niemals darf es wieder zu solchen Gräueltaten kommen. Niemals darf der Antisemitismus gewinnen. Der Hauptprotagonist Möckel und mit ihm sein Bursche, seine Schwägerin und letztendlich auch sein Bruder zeigen, dass es sich lohnt zu helfen, zu kämpfen und nicht einfach wegzusehen und zu Kreuze zu kriechen. Wir sind alle Menschen. Dieses Buch hat mich von Anfang an tief bewegt. Die liebevolle Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, die historische Recherchearbeit und der Erzählstil, welchen sich Möckel und Friedrich teilen, haben ihr Übriges dazu beigetragen. Der Autor hat aufgezeigt, dass bei allem Schrecken der dieser Krieg hatte, auch die Menschlichkeit nicht ganz untergegangen ist. Besonders möchte ich hier folgende Passagen hervorheben, Achtung Spoiler: Der Abschnitt im Russenlazarett und Friedrich im Umgang mit dem Hund Norka und dem Kater Juri. ... und natürlich der Kampf um das Leben von Annemarie und den Kindern Martin und Max. Dieses Buch geht unter die Haut und ich musste oft schlucken und sogar weinen. Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Danke an den Autor. 5 Sterne von mir.

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Rezension zu "Ein Held dunkler Zeit" von Christian Hardinghaus

Held für die Familie
buecherwurm1310vor einem Monat

Wilhelm Möckel, Unterarzt in der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 16 in der Uraine, muss ein Held werden. Nur wenn er das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhält, hat er eine Chance, seine Frau Annemarie zu retten., denn eine Ausnahmeregelung erlaubt es dann, ein Gnadengesuch einzureichen, um Annemarie zu arisieren. Was für eine Liebe muss das sein, wenn er das alles auf sich nimmt, den Krieg, das Gemetzel und das unerträglich Leid.

Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht des inzwischen 95-jährigen Friedrich Tönnis, der mit Wilhelm als Sanitätsassistent an der Front war und sein Freund wurde.

Um Wilhelm ist es direkt geschehen, als er Annemarie das erste Mal gesehen hat. Trotz eindringlicher Warnungen seines Zwillingsbruders Karl heiratet er diese Frau, die Halbjüdin ist. Mit der Machtergreifung Hitlers treten die Nürnberger Rassengesetze in Kraft und es wird für die Familie immer schwieriger. Er verliert seine Zulassung. Doch Wilhelm will Deutschland nicht verlassen. Sie sind ziemlich blauäugig und erkennen nicht, wie ernst die Lage ist. Während Wilhelm dann auf dem ungewöhnlichen Weg versucht, seine Familie zu retten, sieht sich Annemarie immer mehr bedrängt. Werden sie eine Chance haben?

Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Ich habe mit Wilhelm und seiner Familie gelitten. Nicht nur die Repressalien gegen Annemarie waren schwer zu ertragen, auf andere Art war das was die Soldaten ertragen mussten genauso schrecklich. Sie mussten all dieses Leid ertragen, obwohl sie das alles nicht gewollt haben.

Ein erschütterndes Buch, dass noch lange nachhallt und welches ich nur empfehlen kann.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe LovelybookerInnen, 

aufgrund der großen Nachfrage der Teilnehmer zur Leserunde meines Romanes "Ein Held dunkler Zeit" habe ich vom Europa Verlag den Support erhalten, auch für die wahre Geschichte hinter dem Roman eine Runde zu veranstalten. Es hat sich doch heraus gestellt, dass das Sachbuch auch für gewohnte Romanleser hoch interessant ist - eben mit der Rückmeldung, es lese sich spannend wie ein Roman. "Wofür es lohnte das Leben zu wagen" kann als Hintergrund zu "Ein dunkler Held" gelesen werden, oder eben völlig losgelöst. Ihr erhaltet Buch und DVD. Ich hoffe, dass dieses Mal auch ein paar Männer in der Runde sind. 

Um zwei zu beantwortende Fragen nebst dem Versprechen auf Beteiligung an der Diskussion und dem Verfassen einer Rezension bitte ich Euch bei der Bewerbung:

1. Habt Ihr "Ein Held dunkler Zeit" gelesen oder schon davon oder von diesem Buch in den Medien o. Ä. gelesen? 

2. Warum spricht Euch die Leseprobe an (insgesamt ist das Buch sicher keine leichte Kost) und warum interessiert Ihr Euch für die deutsche Sicht innerhalb des Zweiten Weltkrieges?

Im Folgenden eine Leseprobe und ein paar Bilder aus dem Buch. 

Brief von Helmut an Erna vom 05. April 1942 – Osterspaziergang: Hoffnung Menschlichkeit

"Ein Strahl der frühen Morgensonne fällt durch den Spalt des Fensterladens, und blauer Himmel scheint herein. Also ist wieder schönes Wetter draußen und das Schneien vorbei. So hält es mich nicht länger auf dem Lager, ich schlüpfe in meine Pantoffeln und trete vor die Tür. Blendendes Sonnenlicht übergießt mich mit seinem Glanz! Welch herrlicher Morgen! Weiß und weich ist alles wieder mit Schnee bedeckt, aber jetzt wärmt die Sonne schon so, dass es einem in Hemdsärmeln nicht kalt ist. Ich atme die würzige Morgenluft. Kaum die Augen kann man öffnen vor der Fülle des Lichts.
Fast friedlich ist’s, diese unberührte Zartheit des Schnees und über allem die goldene Sonne. Was Wunder! Heute ist ja auch Ostertag! Ein wenig winterlich für Ostern, würde für Weihnachten besser passen, wenn die warme Sonne nicht wäre. Man kann’s dem Osterhasen nicht verübeln, wenn er bei diesem Wetter nicht kommt. Wo sollte er auch die Eier hinlegen? Er würde sich einen kalten Hintern holen.
Ich stehe eine Weile hier draußen und genieße die Schönheit dieses Morgens. Still ist’s hier überall. Eigentlich zu wundern, aber umso besser! Nur weit in der Ferne hört man ab und zu leises Rollen der Artillerie.
Doch, richtig! Da hat die Sonne doch eine Rata hervorgelockt. Über dem oberen Dorfende zieht sie ein paar Kreise, fliegt dann an der Häuserreihe entlang und gibt ein paar Schüsse ab. Lassen wir ihr das Vergnügen, wir sind daran gewöhnt. Jetzt ist sie auch schon wieder fort. Sollte wohl nur ein Ostergruß sein. Haben wunderbare Umgangsformen, diese Russen.
Meine beiden Kumpane schlafen natürlich noch. Ich nehme die Zeltbahnen von den Fenstern und öffne die Läden. Da sind sie denn auch auf den Beinen. »Frohe Ostern! Und heute wird zur Feier des Tages reiner Bohnenkaffee gemacht!«
Schon knistert im Herd das Feuer, und das Waschwasser ist warm. Heute wird fein rasiert und der Bart geschnitten. Und frische Wäsche gibt es. Meine Hose mit ihren sieben Löchern muss es allerdings nochmals tun, habe ich doch eine umso schönere Weste!
Jetzt röstet das Brot auf der Herdplatte, und der Kaffee dampft. Also her mit dem Mokka, für jeden zwei Gläser! Und Butter ist auch noch da! Was wollen wir mehr? Prost, Kameraden! Es lebe der Soldat! Schnaps haben wir nicht zum Anstoßen, so muss es der Kaffee tun! Jetzt suchen sie zuhause ihre Ostereier im frischen Grün. Könnt ihr euch das vorstellen? Frühling und Osterglocken und kein Kanonendonner und keine Russen? Ja, das gibt’s!
Ich öffne das Fenster, würzig strömt die frische Luft herein. Und mit ihr herein strömen - o Wunder - leise Klänge einer fernen Musik. Woher kommen sie? Jemand muss ein Radio haben. Es ist eine feierliche Musik: Beethoven, ja, richtig: der Erzherzog .
Jetzt erkenne ich es genau. Ja, auch das gibt es noch. Lange ist es her, dass ich sie nicht mehr gehört habe, unvorstellbar lange. Und doch, es gibt so was noch!
Ich greife nach Mütze und Rock. »Ich gehe hinauf zum Kolchos, bin bald wieder zurück.«
»Jawohl, Herr Unterarzt!«
Ja: Unterarzt, Oberarzt, Leutnant und Gefreite! Alles das sind wir, nur das eine nicht: Mensch. Ach, wieder einmal Mensch, wieder ein Selbst sein dürfen! Wo lebt es, unser eigenes Ich? Alles versunken, was früher war, verhüllt von Schleiern der Zukunft. Das Gestern, es ist unwichtig, ein Heute allein kennen wir, ein Morgen vielleicht, aber dann schon liegt alles im Dunkel.
Ich schreite durch den Morgen. Noch ist der Boden hart, wie weicher Flaum bedeckt ihn der Schnee. Wo die Sonne sticht, beginnt er schon zu schmelzen. Wie ich so meinen Weg gehe, allein, begleitet nur von dem Schatten, kommt es mir in den Sinn: Dass das eigene Leben, das Leben des eigenen Ichs, nur noch ist wie ein Schatten, der nebenher läuft, unwesentlich, schemenhaft.
Ich trete von der Straße, überquere das Tal und steige langsam die Höhe hinauf, von wo man das Gelände übersehen kann. Tote Russen liegen hier noch, aus dem schmelzenden Schnee hervorwachsend, und auch Blindgänger von Granaten. Man muss sie vorsichtig umgehen. Ein sonderbarer Osterspaziergang! Es ist jetzt warm in der Sonne. Der Schnee schmilzt und fließt in kleinen Rinnen zu Tal, um irgendwo wieder zu erstarren.
Nun ist der Blick frei. Unter mir das lang gezogene Tal mit der Reihe ärmlicher Häuser, und am Fuß des gegenseitigen Hügels, weit auseinandergezogen, im schmelzenden Schnee deutlich erkennbar: unsere Stellungen. Und ganz weit hinten, über der hohen Linie des Horizontes, die eckigen Schneehütten der Russen. Und dort, sich in Täler senkend, die beiden Wälder, die Ausgangsstellungen ihrer Angriffe.
Da unten liegt es also, das armselige Russendorf, kaum nennenswert in seiner Dürftigkeit, das wir doch so lange schon verteidigten, als wäre es eine der Kostbarkeiten der Erde! Eigentlich kaum zu glauben, dass diese dünn besetzte Kampflinie bisher immer noch standgehalten hat. Was ist es, das ihr die Kraft gibt? Ob die Kameraden da vorne, die da in ihren Löchern liegen, es wohl wissen? Sie tun ihren Dienst, ihre Pflicht, wie man es nennt. Aber das ist es nicht. Nicht allein. Manchmal kämpfen sie um ihr nacktes Leben, wenn der Russe hart drängt. Aber sie ziehen immer wieder aufs Neue hinaus. Und wenn sie dann müde sind, zum Umfallen, und doch auf ihren Posten stehen, hört man es sie wohl mal einmal aussprechen: Hier verteidigen wir die Heimat!
Was ist das, Heimat? Ist es der eigene Besitz? Viele haben ihn nicht, sie sind noch jung und arm, und der Krieg gerade hindert sie am eigenen Besitz. Sind es die Brüder oder Schwestern, Frau und Kind? Viele kennen weder das eine noch das andere, und doch kämpfen sie mit und sterben, wenn es sein muss. Es ist die Heimat, ein dunkel, aber stark gefühltes Ganzes. Sie wissen es, das macht sie so unbesiegbar, aber sie sprechen nicht davon.
Der Soldat kennt kein Pathos. Still treibt er sein Handwerk des Kampfes. Und wie er kämpft, so stirbt er auch, ohne viel Aufhebens davon zu machen. Der eine stumm, in sich gekehrt, der andere schreiend vor Schmerz. Aber alle ohne große Worte. Es ist natürlich, wenn einer fällt, ohne viele Worte begraben ihn die Kameraden. Ein anderer springt für ihn ein. So ist es.
Mein Blick wandert hinüber zu ihren Gräbern. Viele sind es schon. Viele der Besten von uns. Wie sie gekämpft, so starben sie, und wie jene starben, so kämpfen diese weiter. So leben sie unter uns und wir bei ihnen.
Auch diese, ja auch sie kennen das eigene Ich nicht mehr! Soldaten sind sie im grauen Rock und weiter nichts. Ich bin, wie Ihr seid, Kameraden. Euch gehört mein ganzes Herz!
Ein MG schießt seine Garben über die Hänge, ein eigenes und dann auch eins der Russen. Ich gehe wieder herunter, diesmal etwas gedeckt durch eine Baumreihe. Weich ist jetzt der Boden schon, und überall rinnt es herunter. Noch sind die Knospen der Sträucher fest geschlossen: Aber der Frühling naht!
Helmut."


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Winter 1941/42, deutsche Stellungen in der Südukraine. Wilhelm Möckel, Unterarzt in der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 16, kämpft einen verzweifelten Kampf – er benötigt das Eiserne Kreuz I. Klasse. Es ist die einzige Chance, in den Offiziersrang aufzusteigen und beim Führer ein Gnadengesuch einzureichen, um seine halbjüdische Frau »arisieren« zu lassen. Eine Ausnahmeregelung der Nazis verspricht ihr »deutsches Blut«, wenn er zum Helden wird …

Als er Annemarie im Sommer 1932 kennenlernt, ist er wie vom Blitz getroffen. Sie ist die Frau, die er heiraten will, und auch für Annemarie ist es die große Liebe. Doch das junge Glück währt nicht lange, schon bald ziehen dunkle Wolken auf, und mit Hitlers Machtübernahme 1933 beginnt die offene Verfolgung von Regimegegnern und »rassischen Minderheiten«. Trotz eindringlicher Warnungen seines Zwillingsbruders Karl, der auf der Karriereleiter der NSDAP rasch emporsteigt, heiratet Wilhelm und schwört seiner Frau die Treue. Auch als er seine Kassenzulassung verliert, hält er zu ihr und den beiden Kindern. Da er Deutschland nicht verlassen will, sieht er nur noch einen Ausweg: Er meldet sich freiwillig zum Kriegseinsatz, um durch hervorragende Leistungen für das Deutsche Reich beim Führer eine Arisierung für seine Familie zu erbitten. Und so verschlägt es Wilhelm an die Ostfront, wo im eisigen Winter 1941/42 die russische Gegenoffensive beginnt, während Annemarie und die Kinder zu Hause immer stärker von NSDAP-Leuten bedrängt werden. Wird es Wilhelm rechtzeitig gelingen, sein Ziel zu erreichen?

• Roman über eine große Liebe, Menschlichkeit und Kameradschaft im Nationalsozialismus – nach einer wahren Geschichte
• Packende Schilderung vom Leben, Kämpfen und Sterben der einfachen Soldaten an der Ostfront
• Eine Hommage an Erich Maria Remarque: Ein Im Westen nichts Neues des Zweiten Weltkriegs
• Filmrechte angefragt


Eine ganz besondere Geschichte, ein Roman auf wahrer Begebenheit, über Liebe, Hoffnung und Leid zwischen einer Halbjüdin und einem Arzt der Wehrmacht und  über das alltägliche Leiden und Sterben deutscher und sowjetischer Soldaten an der Ostfront. 

Folgende drei Fragen sollen für die Bewerbung zur Leserunde beantwortet werden. 
1.) Obligatorisch: Warum interessiert Ihr Euch für das Thema? 
2.) Habt Ihr selbst Verwandte, die Euch ihre Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg erzählt haben? 
3.) Wie beurteilt Ihr die Thematisierung des Zweiten Weltkrieges im Schulunterricht? 

Viel Erfolg. Ich freue mich über eine spannende Diskussion. 


Christian Hardinghaus (in Absprache mit dem Europa Verlag) 
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Mordet ein Wahnsinniger auf Norderney, oder ist tatsächlich eine Hexe auf blutigem Rachefeldzug? Als das Meer vor der Nordseeinsel der Ebbe weicht, gibt das Watt die Leiche eines rothaarigen Mädchens frei. Ein Selbstmord?

Doch dann stirbt eine weitere junge Frau. Auch sie hat rotes Haar - genau so, wie Dortje Freding, die sagenumwobene Hexe von Norderney, die sich 1544 dem Tod auf dem Scheiterhaufen entzog, indem sie ins offene Meer sprang und verschwand.

Gerd Rickmer, Chef des Polizeikommissariats Norden und sein Team, versuchen  die aufkeimende Panik unter den Bewohnern und Touristen einzudämmen. In der Finsternis der Inselnächte geht das Töten weiter.

Selbst die betont sachlich ermittelnde Polizei zweifelt bald daran, ob sie es mit einem Täter aus Fleisch und Blut zu tun hat.

Unter den Beamten ist der Bremer Hautkommissar Carsten Kummer, der Vater des ersten Opfers. Für Kummer, der bis vor kurzem von der Existenz seiner Tochter nichts ahnte, wird die Reise auf die Insel zu einem Albtraum.

Bizarre Rituale, undurchsichtige Gestalten und dunkler Aberglaube: Zutaten aus denen der Autor Christian Hardinghaus einen atemberaubenden Thriller anrührt.

Norderney ist fortan mehr als eine Urlaubsinsel, Norderney ist nun auch die schaurige Kulisse mysteriöser Morde.

Letzter Beitrag von  ChristianHardinghausvor 9 Monaten
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Zusätzliche Informationen

Christian Hardinghaus wurde am 23. April 1978 in Osnabrück (Deutschland) geboren.

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