Christian Hardinghaus , Markus Freise Großväterland

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Inhaltsangabe zu „Großväterland“ von Christian Hardinghaus

Zeitzeugenaussagen aus dem 2. Weltkrieg zu sammeln und in einer Graphic Novel einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, das war der Plan des Osnabrücker Kreativgespanns Freise und Hardinghaus, als sie im Jahr 2014 ihr Crowdfunding-Projekt starteten. Mittlerweile wurde das ehrgeizige Vorhaben realisiert und heraus kam ein beeindruckendes Dokument deutscher Historie.

Autor: Markus Freise
Zeichner: Christian Hardinghaus

Ein etwas anderer Bericht über den 2. Weltkrieg als Graphic Novel

— Booksareworldstotravel

Eindrucksvoll berührend

— Ladybella911

ein absolut bewegendes Buch

— mistellor

Ein spannendes Projekt mit gut recherchierten Hintergrund-Informationen. Ich hätte mir aber mehr Details über die Zeitzeugen gewünscht!

— Isaopera

Acht Einzelschicksale, die den Kindern und Enkelkindern die Kriegsgräuel vor Augen führen

— Bellis-Perennis

Beeidruckende Zeitzeugenaussagen & viele (zum Teil mir unbekannte) Informationen - künstlerich "verpackt" in unterschiedlichen Zeichnungen

— Kerstin_KeJasBlog

Zeitzeugenberichte aus dem 2. Weltkrieg - gelungen umgesetzt als Graphic Novel

— ech

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  • Bildgewaltiger k.u.k. Monarchie-Krimi

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    Im Jahr 1911 wird auf dem  Wiener Naschmarkt,  einer auch noch heute sehr beliebten Sehenswürdigkeit, ein erfrorenes Baby gefunden. k.u.k. Polizeiinspector Joseph Maria Nechyba, ein korpulenter Genussmensch, wird mit dem Fall betraut und klärt mit viel Herz und Hirn dieses und andere Verbrechen auf.Gerhard Loibelsberger, der mit der Figur des Inspectors schon eine erfolgreiche Reihe von klassischen Krimis im Gmeiner-Verlag entwickelt hat, ist mit dieser innovativen Graphic Novel, gezeichnet von Reinhard Trinkler, ein wundervoller Einblick in das historische Wien gelungen. Fernab vom Kitsch der Sisi-Filme wird das wahre Wien zur Zeit von Kaiser Franz Josef geschildert.Die stimmungsvollen Bilder von Trinkler lassen die Zeit vor dem ersten Weltkrieg sehr authentisch wiederauferstehen. Im Milieu des sechsten und siebten Wiener Gemeindebezirks mit seinen mondänen Jugendstilhäusern auf der einen Seite der Wienzeile und den Arbeiterquartieren auf der anderen Seite des Naschmarktes werden die Archetypen dieser Zeit großartig aber mitunter auch sehr uncharmant bis unbarmherzig skizziert: Die Marketenderin Roserl, der man bis zum Gaumenzapferl in den schreienden Schlund sehen darf, als sie das erfrorene Baby findet, das überhebliche Ehepaar von Odenthal, denen die Bosheit und der Sadismus, mit dem es ihrem Personal begegnet, am Gesicht abzulesen ist, der Bandlkramer Giulio, dem man seine Alkoholsucht auf den ersten Blick durch die blutunterlaufenen Augen ansehen kann ... Das ist zwar nicht hübsch aber grandios; die Armut der dienenden Unterschicht im Gegensatz zu den Hochwohlgeborenen wird gekonnt in Szene gesetzt. Lediglich Inspector Nechyba, seine geliebte Ehefrau Aurelia und der Kaiser Franz Josef sind in dieser Geschichte sehr wohlwollend gezeichnet. Leider hat mich diese grafische Überstilisierung, die mich im Rahmen der Figurenentwicklung so begeistert, bei der Darstellung der Gebäude ein bisschen gestört – hätte ich doch glatt das Polizeihauptquartier im zweiten Bezirk, die Rossauerkaserne, an der ich mindestens einmal wöchentlich vorbeifahre, nicht erkannt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.Der eigens von Loibelsberger für die Graphic Novel entwickelte Kriminalfall ist - obwohl kurz - dennoch sehr spannend. Im Stakkato kann der Leser spannendes Mörderraten spielen, denn der Verdächtigen, die das Baby scheinbar kurz in ihrer Obhut hatten, gibt es unzählige. Auch die Auflösung der Kindestötung ist sehr gut entwickelt. Lediglich das Motiv für den zweiten Mord erschloss sich mir einfach nicht so richtig.Fazit: Ein guter Krimi - grandios grafisch in Szene gesetzt – sehr innovativ. In dieser Qualität ist es ein herrliches Vergnügen, in das Genre der Graphic Novel einzutauchen.* Vielleicht sollte ich auch noch den österreichischen Dialektausdruck Bankert im Titel dieser Graphic Novel näher erklären: Bankert ist eine altmodische abfällige Bezeichnung für ein uneheliches Kind, das quasi auf einer Bank gezeugt wurde.

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    • 7
  • Leserunde zu "Der Mordfall Franziska Spiegel" von Norbert Sahrhage

    Der Mordfall Franziska Spiegel

    PendragonVerlag

    Ihr Lieben! Wir vom Pendragon Verlag möchten euch gerne zu einer Leserunde einladen. Und zwar zu einem Buch, das uns sehr am Herzen liegt: "Der Mordfall Franziska Spiegel" von Norbert Sahrhage. Der Kriminalroman ist gerade in der 2. Auflage erschienen und wir verlosen 15 Exemplare. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet einfach kurz folgende Frage: Warum möchtet ihr gerne an der Leserunde teilnehmen/was interessiert euch an dem Kriminalroman besonders? Die Bewerbungsfrist endet am 19.02.2017 und danach losen wir bei mehr als 15 BewerberInnen aus. Die Leserunde wird von mir betreut werden: Ich heiße Fiona, arbeite als Lektorin im Pendragon Verlag und freue mich schon sehr euch kennenzulernen! Ich beantworte euch gerne alle Fragen rund um den Arbeitsprozess an diesem Roman und auch alle weiteren, die ihr vielleicht zu unserem Verlag habt. Nun aber genug der Vorrede. Worum geht es denn eigentlich in "Der Mordfall Franziska Spiegel"?! August 1948: Kriminalinspektor Zöllner schlägt eine alte Akte auf – den Fall der Jüdin Franziska Spiegel, der nie aufgeklärt wurde. Zwei SS-Männer sollen sie wenige Monate vor Kriegsende im Hücker­holz bei Spenge erschossen haben. Er will die Täter finden. Während der Zeit des Nationalsozia­lismus musste Zöllner seinen Beruf als Polizist aufgeben. Nun trifft er überall auf alte Nazis, auch unter seinen neuen Kollegen. Aber Zöllner bleibt hartnäckig und ermittelt weiter. Als noch ein Mord geschieht, weiß Zöllner, dass er auf der richtigen Spur ist. Schließlich dringt er zu den Tätern vor, aber eine Mauer des Schweigens schützt sie. Eindringlich und mit historischer Genauigkeit beschreibt Norbert Sahrhage den Umgang mit der national­sozialistischen Vergangenheit in der Nachkriegszeit. Der Roman beruht auf einer wahren Begebenheit. Ich freue mich auf den Dialog mit euch zu diesem nicht einfachen, aber wichtigen Thema. Nun bin ich gespannt auf eure Bewerbungen. Ganz herzlich Fiona

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    • 204
  • Ein etwas anderes Buch über den 2. Weltkrieg

    Großväterland

    Booksareworldstotravel

    31. January 2017 um 16:55

    Diese Rezension wird sich wahrscheinlich sehr von meinen üblichen unterscheiden,aber dieses Buch ist eben auch anders ,als das was ich sonst lese. Großväterland ist eine Graphic Novel ,die Zeitzeugenberichte in Comic Form mit historischen Hintergründen verbindet. Diese Idee des Autors Christian Hardinghaus finde ich super ,da sich dieses Buch einfach viel leichter liest ,als die trockenen historischen Bücher. In Großväterland werden dem Leser auf 80 Seiten 8 bewegende Geschichten von Zeitzeugen erzählt und zwischendurch gibt es immer noch einen Sachtext. Das Buch ist im Panini Verlag erschienen und kostet 16,95€. Was mir an diesem Zeitzeugenbericht aber am besten gefällt ist ,dass genau das geschrieben wurde wie es Herr Hardinghaus erzählt wurde ohne das Ausschmücken mit Adjektiven um die Spannung zu steigern oder hinzuerfundene Dinge. Gerade das macht die Geschichten so berührend. Für das Buch sollte man sich Zeit nehmen und sich intensiv damit beschäftigen ,weil manche Dinge auf den ersten Blick vielleicht komisch und nicht nachvollziehbar wirken ,je mehr man dann aber darüber nachdenkt ,desto verständlicher und logischer erscheint es einem. Besonders an diesem Buch ist auch,dass Hitler und die Juden nicht das Hauptthema sind sondern ,wie die Menschen den Krieg erlebt und letztlich auch überlebt haben. Die Zeichnung sind gut gezeichnet und alles ist insgesamt eher düster gehalten,was ich aber beim Thema Krieg passend finde. Schade ist jedoch das oftmals die Schrift ein bisschen klein oder der Hintergrund zu dunkel ist. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe ist ,dass mir das Buch zu kurz war. Ich hätte gerne mehr Rolf,Otto &Co erfahren. Ob das jetzt eine Kritik ist oder ein Kompliment an das Buch ist sei dahingestellt. Als Fazit kann ich das Buch jedem weiter empfehlen,natürlich ist es keine leichte Kost ,aber im Gegensatz zu Geschichten ist es wirklich geschehen und das sollte nicht vergessen werden.

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  • Leserunde zu "Großväterland" von Christian Hardinghaus

    Großväterland

    ChristianHardinghaus

    Großväterland – die vergessene Generation! Inhalt: Die Autoren Markus Freise und Christian Hardinghaus haben eineinhalb Jahre lang recherchiert und deutsche Veteranen befragt, die in Stalingrad, am D-Day oder an der Heimatfront gekämpft haben. Die eindringlichen Augenzeugenberichte dieser wenigen, noch lebenden Zeitzeugen werden nun in der 80-seitigen Graphic Novel Großväterland erzählt, die soeben beim Panini Verlag erschienen ist.Opa mit Maschinengewehr? Oma in mitten von qualmenden Trümmern? Für die heutige Generation sind diese Bilder nur schwer vorstellbar und noch weniger begreifbar. Hardinghaus machte Zeitzeugen in ganz Deutschland ausfindig und befragte sie zu ihren traumatischen Erfahrungen im schlimmsten Krieg aller Zeiten. Freise zeichnete diese Erlebnisse dann akribisch und so detailgetreu wie möglich in kurzen Comic-Episoden nach, die schließlich das Gerüst für den Band ergaben. Insgesamt acht Episoden und zwei Onepager-Stories porträtieren zehn Zeitzeugen. So überlebte Otto den Bromberger Blutsonntag kurz nach Ausbruch des Krieges in Polen, Hans-Werner flog waghalsige Torpedo-Manöver im Nordmeer und Fritz harrte in der Schlacht um den Hürtgenwald aus. Auch Frauen kommen in Großväterland zu Wort. Gisela hörte die ersten Schüsse des Krieges in Danzig und Marta überlebte acht Großangriffe der Alliierten auf deutsche Städte. Für die Umsetzung der Geschichten haben die Macher bewusst versucht, den Sprachduktus der Protagonisten beizubehalten Großväterland ist nicht nur etwas für "traditionelle" Comic-Fans. Herzlich Willkommen ...ich freue mich sehr in Absprache mit meinem Verlag Panini, eine ganz besondere Leserunde anbieten und moderieren zu können. Besonders, weil ich zum ersten mal auch als Autor einer Graphic Novel fungiere und zum zweiten, weil mir das Projekt als Historiker besonders am Herzen liegt. Wie Ihr bereits bemerkt habt, handelt es sich um ein ernstes und dramatisches Thema. Vor allem deshalb, weil es sich um wahre Geschichten handelt. Zu jeder Comic-Episode gibt es eine Doppelseite mit anschaulichen Sachtexten, welche die historischen Hintergründe der jeweiligen Geschichten der Zeitzeugen beleuchten und einordnen. Ihr werdet also vermutlich auch noch einiges Neues aus der Zeit lernen. Unser Anspruch mit Großväterland ist: Unterhalten, Informieren, Mahnen! Wenn Ihr Euch angesprochen fühlt und Lust habt, Euch mit mir über die persönlichen Geschichten und um den Zweiten Weltkrieg im Allgemeinen auseinanderzusetzen, bewerbt Euch und freut Euch auf eine hochqualitative Hardcover-Ausgabe. Wir werden zu jeder Episode eine kleine Diskussionsrunde starten, zu denen ich einleitend möglicherweise auch ein paar Fragen stellen werde. Außerdem freuen Markus und ich uns darüber, wenn Ihr selbst etwas erzählen möchtet, was Euren Großeltern im Krieg widerfahren ist. Ich freue mich auf gute Unterhaltungen und werde auch versuchen, all Eure Fragen zu beantworten. Christian HardinghausAuf unserer Projekt-Homepage könnt Ihr Euch gerne eine kleine Leseprobe zu Gemüte führen. Die Autoren Christian Hardinghaus wurde 1978 in Osnabrück geboren. Nach seinem Studium der Geschichte, Medien und Literaturwissenschaft promovierte er im Bereich Propagandaforschung an der Universität Osnabrück. Später folgte der Abschluss fürs gymnasiale Lehramt und die Ausbildung zum Fachjournalisten an einer Berliner Journalistenschule. Hardinghaus ist seit 15 Jahren als freier Journalist tätig und schreibt Fachbücher zu historischen und medienwissenschaftlichen Themen. Er hat den Kurzgeschichtenband Mindfuck Stories und den Thriller Schlemihls Schatten veröffentlich. Zum ersten Mal ist er Autor einer Graphic Novel. Markus Freise wurde 1971 in Rheda-Wiedenbrück geboren. Er arbeitet als Kreativunternehmer, Webdesigner, Comiczeichner und Slampoet in Bielefeld. war Teilnehmer bzw. Moderator der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften bis 2010. Seit 2009 ist Freise Zeichner von Katze, einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Autor Marc-Oliver Schuster. Im Jahr 2012 veröffentlichte er die Graphic Novel Zauberspruch für Verwundete. In dieser verarbeitet er den gleichnamigen Poetry Slam-Text der Autorin Pauline Füg als Comic-Geschichte. Zauberspruch für Verwundete hat für einige Zeit die Comic-Bestsellerliste auf Amazon eingeführt.Die LeserundeVerratet uns bis zum 10. November 2016 zwei Dinge. 1. Fühlt Ihr Euch gut informiert über speziell die Erlebnisse deutscher Soldaten während des Zweiten Weltkrieges? 2. Was haltet Ihr von der Idee, statt eines Sachbuches, die Geschichte des Zweiten Weltkrieges aus deutscher Sicht in einer Graphic Novel zu porträtieren? Bezieht Euch dabei gerne aufs Cover, den Titel oder die Leseprobe**Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde und der hier vom Autor gestellten Fragen sowie zum Schreiben einer Rezension zu "Schlemihls Schatten" verpflichtet.

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    • 397
  • Bewegende Zeitzeugenberichte in ungewöhnlicher Form gegen das Vergessen

    Großväterland

    Ladybella911

    17. January 2017 um 03:51

    Ich muss gestehen, dass ich mit einer gewissen Beklemmung daran gegangen bin, diese Graphic Novel zu lesen. Mir gehen Schicksale, die nachweislich auf wahren Begebenheiten beruhen immer sehr an die Nieren, besonders, wenn es sich um Zeitzeugenberichtevon Kriegserlebnissen handelt. Ich kann sie nicht so einfach abtun und mir einreden, es ist ja „nur“ eine Geschichte, denn auch in meiner Familie gab es erschreckende Erlebnisse aus dieser Zeit, die uns in zahlreichen Erzählungen nahe gebracht wurden. Allerdings fand ich das Projekt „Graphic Novel“ sehr spannend und beschloss, mich auf diese Weise der Thematik zu stellen. Und ich bin dankbar. Dankbar dass ich durch diese Erzählart und die historischen Anmerkungen zu den jeweiligen Kapiteln sowie die eindrucksvollen Zeichnungen die für mich persönlich notwendige Distanz zu den schrecklichen Geschehnissen dieser Zeit wahren konnte. Dieses Projekt beschenkte und berührte mich gleichzeitig. Die Berichte der Zeitzeugen sind eindrucksvoll , aufrührend und berührend, die begleitende Art der historischen Geschehnisse beeindruckend. Ich danke den Autoren dafür, dass sie es mir, durch ihre Art der Darstellung, erlaubt haben, ein Stück auch meiner Familiengeschichte aufzuarbeiten. Ein sehr wichtiges, und wie ich finde, ein Buch, das in keinem Bücherschrank fehlen sollte, als lebendige Erinnerung an eine Vergangenheit, die wir nicht vergessen dürfen.

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    • 3
  • Berichte von der Front als Graphic Novel

    Großväterland

    TochterAlice

    07. January 2017 um 07:28

    um es einmal sehr allgemein zu beschreiben, präsentieren der Historiker Christian Hardinghaus und der Zeichner Markus Freise hier einmal in ungewohntem Format. Zeitzeugenberichte aus dem zweiten Weltkrieg sind es, die hier sozusagen im Comicmodus aufbereitet werden. Dabei verlieren sie keineswegs die Ernsthaftigkeit, die Gewichtigkeit der Bedeutung, nein, die Zeichnungen lassen die Vorgänge - die meisten gezeichneten Ereignisse spielen sich an der Front ab - noch eindringlicher und vor allem plastischer wirken. Ziemlich starker Tobak also, der hier Schülern - denn dies ist die primäre Zielgruppe - vorgesetzt werden soll. Doch die Autoren wissen, was sie tun und gehen hart gegen bestehende Gefahren wie verblassende Erinnerungen - eine natürliche Folge des allmählichen Verschwindens von Zeitzeugen - an. Es sind sieben längere und 2 kürzere (so genannte One-Pager) Kriegsberichte von insgesamt sieben Männern und zwei Frauen, alle in den 1920ern geboren, bei Kriegsbeginn also teilweise noch Kinder, auf jeden Fall aber Jugendliche. Die gesamte Bandbreite, die Ausweitung des Zweiten Weltkrieges wird hier vorgeführt, die Berichte kommen aus unterschiedlichen "Ecken", von der Ostfront natürlich, dann schildert einer der jungen Männer seine Erlebnisse am D-Day in der Normandie, aus Norwegen, Polen und und und. Ebenso wie geographische Verschiedenheiten prägen zeitliche Unterschiede die Geschichten - sie erstrecken sich über die gesamten (fast) sechs langen, furchtbaren Kriegsjahre. Unterfüttert hat Christian Hardinghaus die Zeitzeugenberichte mit zahlreichen Hintergrundinformationen zu jedem einzelnen Erlebnis, die aus dem Buch ein fundiertes, informatives und enorm bereicherndes Instrument sowohl für den Schulunterricht als auch die individuelle Fortbildung werden lassen. Und das definitiv nicht nur für junge Leute! Ich fand es schade, dass es keine Fotos und keine näheren Informationen zu den Zeitzeugen gab, wenn ich es auch gut nachvollziehen kann, dass sie möglicherweise anonym bleiben wollten. Dennoch, es hätte die ganzen Bezüge noch um einiges lebendiger werden lassen! Als ein weiteres Manko sehe ich die aus meiner Sicht nicht allzu individualiert gestalteten Personenzeichnungen. Bei Gisela bspw. der wir gleich im ersten One-Pager zu Kriegsbeginn begegnen, war für mich nicht auszumachen, ob sie ein junges Mädchen, ein Kind oder sogar schon ein älterer Mensch ist - auch das Geschlecht ist für mich nicht ganz klar zu identifizieren. Und das ist nicht der einzige Fall, so dass es aus meiner Sicht ein deutliches qualitatives Gefälle zwischen Texten und Zeichnungen gibt. Aber dennoch ist das Buch insgesamt ein außerordentlich lohnenswerter Beitrag zur Verarbeitung des Zweiten Weltkrieges - nicht nur für junge Menschen!

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  • Ein absolut bewegendes Buch

    Großväterland

    mistellor

    04. January 2017 um 02:03

    Mit dem Buch "Großväterland" ist dem Historiker Christian Hardinghaus und dem Zeichner Markus Freise ein mutiges Experiment gelungen.Hardinghaus hat mit Überlebenden des 3. Reiches sehr persönliche Interviews geführt und sich ihre Erlebnisse erzählen lassen.Die Interviews wurden mit dem Zeichner Markus  Freise besprochen und beide haben entschieden welche Episode zeichnerisch umgesetzt werden soll.So entstand ein sehr aufwühlendes, intelligentes und emotionales Buch.Das Layout trug zum Erfolg dieses Buches bei.Das Buch besteht aus xxx Episoden.Der erste Teil jeder Episode ist die Vorstellung des Interviewten und seine Erlebnisse im 3. Reich und im 2. Weltkrieg.Dann wird  eine Szene des Interview zeichnerisch mit Comicelementen  dargestellt. Als letzten Teil werden Fakten, Hintergründe und Informationen zu diesem Bericht sachlich und in einer angenehmen Sprache  dem Leser angeboten.Das Buch ist meines Erachtens ein Glücksfall.Für viele Leser ist die permanente Auseinandersetzung mit den Geschehnissen von 1933 - 1945 mittlerweile etwas langweilig und auch etwas mühsam. Sehr selten gewinnt man neue Erkenntnisse, ständige Wiederholungen des Geschehens ermüden.Und dann kommt dieses Buch.Sehr intensive persönliche Erlebnisse werden in einem Comic dargeboten. Eine Form, die viele Menschen anspricht, die in unsere Zeit passt. Dazu ist es Markus Freise gelungen, mit sehr ansprechenden und emotionalen Bildern den Schrecken zu zeigen. Seine Bilder zeigen deutlich die Wahrheit des Momentes, den die Interviewpartner durchleiden mussten.Der Leser wird durch die Bilder in eine Welt hineingezogen, die auch bei ausgeprägter Fantasie durch Worte allein nicht nachvollziehbar ist. Aber durch die Unterstützung der BIlder kommt der Leser der Wahrheit näher, zudem erfährt der Leser auch Neues.Nachdem man im ersten Teil der Episode die Person kennengelernt hat, durch die Bilder einen Zugang zu ihren Erlebnissen bekommen hat, kann man sich im dritten Teil der Episode informieren. Die Hintergründe, die politische Situation, die Fortsetzung und Konsequenzen und vieles mehr werden durch Quellentexte, Fotos und recherchierte Texte gezeigt. Die Sprache ist meist sachlich, gut geschrieben und auch gut zu lesen. Mir hat der dritte Teil gut gefallen, weil ich die Informationen sehr interessant fand.Dieses Buch sollte man im Geschichtsunterricht einsetzen, denn meiner Erfahrung nach sind diese Art von Darbietungen schülergerecht. Wir haben es an einer Schule ausprobiert und hatten einen großen Erfolg. Drei Dinge sind mir dabei besonders aufgefallen:1) Die Schüler wollten mehr als die beiden angebotenen Episoden lesen.2) Die Schüler waren von 3 Geschichten emotional sehr berührt und konnten über eigene Gewalterfahrungen berichten und3) Die Schüler waren sehr schnell in der Lage die heutige Zeit mit der damaligen zu vergleichen (z.B. Syrienkrieg) und zeigten ihr Unverständnis über die Kriege und den Terror der heutigen Zeit.Gut wäre es, das Buch an Schulen vorzustellen und in den Schulbuchkatalog aufzunehmen zu lassen.Ich jedenfalls bin sehr froh, dieses Buch kennengelernt zu haben. Es darf sogar in mein Lieblingsbuchregal einziehen, dass ist in den letzten 3 Jahren nur 2 Büchern gelungen ist. Also ganz klar, für dieses Buch eine große Ehre.Eine Ehre war es für mich, dieses Buch zu lesen, es zu unterstützen, dass es in den Schulen ankommt. Und ich möchte den beiden Autoren gratulieren, dass sie den Mut hatten, Geschichte, notwendige Geschichte einmal anders zu präsentieren. Das Buch erhält von mir 10 Sterne, wobei leider nur 5 zu sehen sind.

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    • 2
  • Acht Augenzeugen berichten

    Großväterland

    Bellis-Perennis

    28. December 2016 um 10:32

    Anhand von acht Augenzeugenberichten werden, stellvertretend für die hunderttausende Menschen, die den Zweiten Weltkrieg miterlebt haben, Blitzlichter der Erinnerung erzählt. Zu jeder Episode wird, neben der persönlichen (Kriegs)Geschichte auch der historische Kontext dargeboten. Fotos, Zitate und Querverbindungen ergänzen sie sehr, sehr persönlichen Eindrücke der Interviewpartner. Der Aufbau jeder Geschichte ist schön strukturiert: 1. Das Cover der Geschichte, ein Aquarell des Hauptdarstellers, das ein wenig die Härte nimmt 2. Ein kurzes Curriculum 3. Die zeichnerische Umsetzung des Erlebten 4. Ein kurzes „was dann geschah“ 5. Historische Hintergründe mit Fotos aus der Zeit Die Zeitzeugen wurden von Hardinghaus persönlich aufgesucht und interviewt. Das Medium „Graphic Novel“ war für mich neu und ich gestehe, dass ich gemischte Gefühle dazu hatte. Die beiden Autoren haben dann meine Bedenken in Windeseile zerstreut. Die Zeichnungen sind knapp und manchmal beunruhigend. Ich finde sie – vor allem bei den Porträts zu Beginn jeder Episode – gut gelungen. Ich kann, obwohl ich die Protagonisten nicht persönlich kenne, eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Mich haben die scheinbar einfachen Zeichnungen fasziniert. Das Spiel mit hartem Strich und leuchtendem Schatten, die winzig kleinen Pupillen und das hervorstechende Weiß der Augäpfel spiegeln für mich das Grauen, das die Zeitzeugen erlebt haben gut wieder. Wigands Schicksal hat mich am meisten berührt. Er war ja der Hölle von Stalingrad schon einmal entkommen und ist freiwillig wieder zurückgekehrt. Besonders plakativ und ohne viel Worte ist die Gegenüberstellung der beiden Jahrgangsfotos: Abitur 1941 (21 Männer) und Absolvententreffen 1966 (9 Teilnehmer). Da fehlen einfach zwölf und mindestens einer ist Invalide. In seinem Eingangsstatement hat Christian Hardinghaus erwähnt, dass er dieses Buch gerne jenen Menschen an Herz legen möchte, die wenig lesen und daher kaum Zugang zu Geschichte haben. Mit dem Medium Gaphic Novel kann das durchaus gelingen. Das Buch sollte unbedingt als Ergänzung zum Geschichteunterricht in Schulen verwendet werden. Die Erlebnisse der Soldaten und Menschen in der Heimat treten oft zugunsten des Gedenkens an die Verfolgten in den Hintergrund. Ich finde, ihre Geschichte(n) sollte auch erzählt werden, denn „nicht alle waren Mörder“ (copyright Michael Degen). Fazit: Historiker Christian Hardinghaus und Illustrator Markus Freise haben mit dieser Graphic Novel ein berührendes Buch über Ereignisse im Zweiten Weltkrieg geschaffen. Ich gebe fünf Sterne und werde das Buch gerne weiterempfehlen.

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    • 5
  • Tolles Projekt

    Großväterland

    Isaopera

    27. December 2016 um 18:22

    Ich finde die Idee der Autoren, die Wahrnehmung von Zeitzeugen des 2. Weltkrieges, gespickt mit historischen Informationen, mal auf eine andere Art und Weise zu präsentieren, sehr gelungen. Hierbei sind die Zeichnungen von Markus Freise zwar nicht immer so detailliert und ausdrucksstark wie auf dem Cover, aber sowohl die Emotionen als auch die Explosionen etc. werden sehr plastisch dargestellt. Die dazugehörigen Texte sind passend ausgewählt, allerdings hätten die Episoden für mich insgesamt etwas länger sein können.Die historischen Hintergründe sind durch den 2. Autor sehr gut recherchiert und dargestellt worden. Manches war für mich neu, anderes bereits bekannt, allerdings habe ich mir auch bereits sehr viele Informationen selbst angelesen. Die Schrift der historischen Episoden ist sehr klein - dadurch sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Das meiste lohnt sich sehr!Insgesamt hätte ich mir ein wenig mehr Informationen über die Zeitzeugen und mehr "Gehalt" aus den Interviews gewünscht. Das ist ja nunmal gerade das spannende, was man nicht mal eben woanders nachlesen kann. Daher gebe ich einen Stern Abzug und denke, dass man da noch mehr hätte herausholen können. Einzelne Interviews hätten zum Beispiel in Auszügen abgedruckt werden können.Insgesamt haben mich aber viele Episoden berührt und ich denke, dass sich dieses Buch auf jeden Fall lohnt - obwohl der Preis natürlich für das doch eher schmale Bändchen nicht ganz günstig ist.

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  • 8 Namen - 8 Geschichten

    Großväterland

    Kerstin_KeJasBlog

    23. December 2016 um 09:15

    „Zeitzeugen erzählen vom zweiten Weltkrieg“ ~ eine Graphic Novel Otto ~ Rolf ~ Wigand ~ Hans-Werner ~ Paul ~ Fritz ~ Martha ~ Ernst 8 Personen, deren Geschichten und Erlebnisse während des 2.Weltkrieges, in dieser Graphic Novel erzählt werden. Jede Graphic Novel ist anders und doch haben sie eines gleich – es sind definitiv keine Comics. Die Zeichnungen variieren so wie die Geschichten. In dieser GN hat mich der Unterschied des Coverbildes mit denen im Inneren fast schon schockiert, da sie so unterschiedlich sind. Generell empfand ich die Zeichnungen der einzelnen 8 Personen, mit denen jede Geschichte beginnt, als sehr stilvoll, menschlich und authentisch – Namen die Gesichter bekamen. Die Zeichnungen der Geschichten dann, sind so ganz anders – ich bin fast schon versucht sie als „hässlich“ zu bezeichnen und habe lange überlegt wie ich dieses Wort abmildern könnte – wobei – warum eigentlich? Es geht um Krieg und der ist immer hässlich. Die Bilder sind einfach authentisch, ungeschönt und brauchen keine „gestellte“ Szenen. Jede der Geschichten beruht auf Zeugenaussagen und so erfährt man auch immer am Ende wie es weiterging, mit dem Flakhelfer, dem Piloten oder der Frau die irgendjemandes Mutter oder Großmutter hätte sein können. Immer kurze Kapitel, die neben den Zeichnungen aber auch Fotos beinhalten, von denen man so manches kennt – wie etwa der Blick eines US Soldaten über das Rheinwiesenlager bei Remagen. Ein Stück Zeitgeschichte, dass man schon wirken lassen sollte. Auch die detaillierten Fakten, die ebenfalls am Ende jeder der Geschichten stehen, sind informativ und haben hier und da zu einer Art Überraschung bei mir gesorgt – zwar weiß ich viel um die Thematik des 2. Weltkrieges, aber so manche der (bewiesenen) Fakten haben mich dann doch getroffen. Der Bromberger Blutsonntag etwa oder die Geschichte um die Allerseelenschlacht. Hier kann ich sagen, dass mir gerade die Sachlickeit dieser historischen Hintergünde gefallen hat. Für mich ist es immer wieder wichtig, dass genau deswegen auch die Thematik um Krieg angesprochen wird. Hier habe ich von so manchem gelesen, der auch in der Realität existiert hat oder es sogar noch tut. Ein Heldenepos wird man hier vergeblich suchen, es sind eher die ‚Unauffälligen‘, die all denen einen Namen geben die damals vor mehr als 70 Jahren kämpften, gegen wen oder was auch immer – auch um selbst zu überleben. Keine Monster (die es leider auch zur genüge gab) sondern eben die Väter und Großväter einer ganzen Generation. Es ist bemerkenswert welche Empfindungen und Erinnerungen, auch an meinen Großvater, diese Geschichten bei mir auslösten. Besonders die Geschichte um den Art Günter Stüttgen hat mich tief beeindruckt. c) K.B. 12/2016 „Grossväterland“ durfte ich im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks lesen und diskutieren. Vielen Dank an den Panini Verlag für das Rezensionsexemplar und Herrn Dr. Christian Hardinghaus für seine intensive Teilnahme an der Leserunde.

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  • Zeitzeugenberichte aus dem 2. Weltkrieg - gelungen umgesetzt als Graphic Novel

    Großväterland

    ech

    20. December 2016 um 15:56

    Der Historiker Christian Hardinghaus und der Zeichner Markus Freise haben hier ein ehrgeiziges Projekt auf gelungene Art und Weise auf den Weg gebracht.In unzähligen Einzelgesprächen haben sie mit Betroffenen und Zeitzeugen gesprochen und Erinnerungen aus der Zeit des 2. Weltkrieges zusammengetragen und in Form einer Graphic Novel umgesetzt. Der Zeichenstil ist dabei wenig comichaft, sondern sehr realistisch gehalten unf transportiert dabei auch die Emotionen, die in den einzelnen Geschichten stecken, sehr gut.Zu jeder Episode gibt es noch einen Begleittext, der die historischen Hintergründe und Zusammenhänge erläutert und so verhindert, das hier das Gesmtbild hinter den Einzelschicksalen verschwindet. Bei Erinnerungen besteht ja immer die Gefahr oder es kommt schnell der Vorwurf auf, das nach so langer Zeit der Krieg und seine Hintergründe ein wenig verklärt oder sogar verharmlost wird. Dies wird durch die Texte in gelungener Form verhindert. Ein beindruckendes Gesamtwerk, das einem diese schreckliche Zeit ein wenig mehr begreifbar macht.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   116 Punkte Katykate                                  ---   130 Punkte Kerdie                                      ---   259 Punkte Kleine1984                              ---   190 Punkte Kuhni77                                   ---   155 Punkte KymLuca                                  ---   149 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   306 Punkte Larii_Mausi                              ---    154 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   331 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte miau0815                                 ---   71 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   263 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  163 Punkte Nelebooks                               ---  310 Punkte niknak                                       ----  328 Punkte nordfrau                                   ---   162 Punkte PMelittaM                                 ---   283,5 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   165 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   87 Punkte SaintGermain                            --- 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