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ChristianHardinghaus

vor 10 Monaten

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Großväterland – die vergessene Generation! 

Inhalt: 
Die Autoren Markus Freise und Christian Hardinghaus haben eineinhalb Jahre lang recherchiert und deutsche Veteranen befragt, die in Stalingrad, am D-Day oder an der Heimatfront gekämpft haben. Die eindringlichen Augenzeugenberichte dieser wenigen, noch lebenden Zeitzeugen werden nun in der 80-seitigen Graphic Novel Großväterland erzählt, die soeben beim Panini Verlag erschienen ist.

Opa mit Maschinengewehr? Oma in mitten von qualmenden Trümmern? Für die heutige Generation sind diese Bilder nur schwer vorstellbar und noch weniger begreifbar. 
Hardinghaus machte Zeitzeugen in ganz Deutschland ausfindig und befragte sie zu ihren traumatischen Erfahrungen im schlimmsten Krieg aller Zeiten. Freise zeichnete diese Erlebnisse dann akribisch und so detailgetreu wie möglich in kurzen Comic-Episoden nach, die schließlich das Gerüst für den Band ergaben.
Insgesamt acht Episoden und zwei Onepager-Stories porträtieren zehn Zeitzeugen. So überlebte Otto den Bromberger Blutsonntag kurz nach Ausbruch des Krieges in Polen, Hans-Werner flog waghalsige Torpedo-Manöver im Nordmeer und Fritz harrte in der Schlacht um den Hürtgenwald aus. Auch Frauen kommen in Großväterland zu Wort. Gisela hörte die ersten Schüsse des Krieges in Danzig und Marta überlebte acht Großangriffe der Alliierten auf deutsche Städte. Für die Umsetzung der Geschichten haben die Macher bewusst versucht, den Sprachduktus der Protagonisten beizubehalten 

Großväterland ist nicht nur etwas für "traditionelle" Comic-Fans. 

Herzlich Willkommen ...

ich freue mich sehr in Absprache mit meinem Verlag Panini, eine ganz besondere Leserunde anbieten und moderieren zu können. Besonders, weil ich zum ersten mal auch als Autor einer Graphic Novel fungiere und zum zweiten, weil mir das Projekt als Historiker besonders am Herzen liegt. Wie Ihr bereits bemerkt habt, handelt es sich um ein ernstes und dramatisches Thema. Vor allem deshalb, weil es sich um wahre Geschichten handelt. Zu jeder Comic-Episode gibt es eine Doppelseite mit anschaulichen Sachtexten, welche die historischen Hintergründe der jeweiligen Geschichten der Zeitzeugen beleuchten und einordnen. Ihr werdet also vermutlich auch noch einiges Neues aus der Zeit lernen. Unser Anspruch mit Großväterland ist: Unterhalten, Informieren, Mahnen! 
Wenn Ihr Euch angesprochen fühlt und Lust habt, Euch mit mir über die persönlichen Geschichten und um den Zweiten Weltkrieg im Allgemeinen auseinanderzusetzen, bewerbt Euch und freut Euch auf eine hochqualitative Hardcover-Ausgabe. 
Wir werden zu jeder Episode eine kleine Diskussionsrunde starten, zu denen ich einleitend möglicherweise auch ein paar Fragen stellen werde. Außerdem freuen Markus und ich uns darüber, wenn Ihr selbst etwas erzählen möchtet, was Euren Großeltern im Krieg widerfahren ist. Ich freue mich auf gute Unterhaltungen und werde auch versuchen, all Eure Fragen zu beantworten. 

Christian Hardinghaus


Auf unserer Projekt-Homepage könnt Ihr Euch gerne eine kleine Leseprobe zu Gemüte führen. 

Die Autoren

Christian Hardinghaus wurde 1978 in Osnabrück geboren. Nach seinem Studium der Geschichte, Medien und Literaturwissenschaft promovierte er im Bereich Propagandaforschung an der Universität Osnabrück. Später folgte der Abschluss fürs gymnasiale Lehramt und die Ausbildung zum Fachjournalisten an einer Berliner Journalistenschule. Hardinghaus ist seit 15 Jahren als freier Journalist tätig und schreibt Fachbücher zu historischen und medienwissenschaftlichen Themen. Er hat den Kurzgeschichtenband Mindfuck Stories und den Thriller Schlemihls Schatten veröffentlich. Zum ersten Mal ist er Autor einer Graphic Novel.

Markus Freise wurde 1971 in Rheda-Wiedenbrück geboren. Er arbeitet als Kreativunternehmer, Webdesigner, Comiczeichner und Slampoet in Bielefeld. war Teilnehmer bzw. Moderator der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften bis 2010. Seit 2009 ist Freise Zeichner von Katze, einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Autor Marc-Oliver Schuster. Im Jahr 2012 veröffentlichte er die Graphic Novel Zauberspruch für Verwundete. In dieser verarbeitet er den gleichnamigen Poetry Slam-Text der Autorin Pauline Füg als Comic-Geschichte. Zauberspruch für Verwundete hat für einige Zeit die Comic-Bestsellerliste auf Amazon eingeführt.

Die Leserunde

Verratet uns bis zum 10. November 2016 zwei Dinge. 1. Fühlt Ihr Euch gut informiert über speziell die Erlebnisse deutscher Soldaten während des Zweiten Weltkrieges? 2. Was haltet Ihr von der Idee, statt eines Sachbuches, die Geschichte des Zweiten Weltkrieges aus deutscher Sicht in einer Graphic Novel zu porträtieren? Bezieht Euch dabei gerne aufs Cover, den Titel oder die Leseprobe*


*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahen Teilnahme an der Leserunde und der hier vom Autor gestellten Fragen sowie zum Schreiben einer Rezension zu "Schlemihls Schatten" verpflichtet.

Autor: Christian Hardinghaus
Buch: Großväterland
1 Foto

ChristianHardinghaus

vor 10 Monaten

Hallo, wir sind wir
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Stellt Euch doch bitte gegenseitig kurz vor und dar, warum Ihr Euch für das Thema interessiert?

TochterAlice

vor 10 Monaten

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Ich finde es sehr gut, eine Graphic Novel zu dieser erschütternden Zeit und dem Thema Wehrmachtssoldaten zu schreiben. Ich bin um einiges älter als die Autoren und so war es bei mir mein Vater, der (allerdings als 16jähriger) eingezogen wurde. Als so junges Kerlchen und auch noch als Nichtdeutscher diente er als Kanonenfutter und hat zwar überlebt, aber schwer verletzt. Er hat selbst gern und viel gezeichnet (wenn auch nie zu diesem Thema) und ich denke, er hätte sich gefreut, eine Graphic Novel zu diesem Thema anzuschauen, es wäre eher sein Ding gewesen als reine Lektüre.

Ich fühle mich einigermaßen gut informiert - nicht durch meinen Vater, er hat nie darüber gesprochen - aber durch meine eigenen Recherchen zu dem Thema, aber das bedeutet nicht, dass ich wirklich viel weiß, nein, es ist immer noch viel zu wenig!

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Bellis-Perennis

vor 7 Monaten

Plauderecke

Unglaublich, aber wirklich, echt wahr ... heute (16.1.2017) ist das Buch via DHL bei mir eingetroffen (Aufgabedatum 12.1.).
Ich bin hin und weg.

Ganz herzlichen Dank an dich, lieber Christian, für deine Bemühungen. Du brauchst also nicht nach Wien fahren. Obwohl meine Heimatstadt hat schon eniges zu bieten.

Ladybella911

vor 7 Monaten

Rezensionen

Hallo Christian,
Hier nun auch meine Rezension, es hat etwas gedauert, aber du ersiehst aus der Rezension auch, warum.
Gleichzeitig auch auf Google+ und Amazon
https://www.lovelybooks.de/autor/Christian-Hardinghaus/Großväterland-1238987990-w/rezension/1414402183/
https://www.amazon.de/review/R2EDAK0JVV74EX/ref=pe_1604851_66412761_cm_rv_eml_rv0_rv

mistellor

vor 7 Monaten

Plauderecke
@Bellis-Perennis

Das ist tatsächlich unglaublich.
Ach, wie lieben wir doch DHL.

Ladybella911

vor 7 Monaten

Plauderecke
@Bellis-Perennis

Momentan geht es mir wie dir, aber noch nicht so extrem, denn unsere Zustellerin ist krank und wir versinken im Schnee. Immerhin, die Hoffnung bleibt.

ChristianHardinghaus

vor 7 Monaten

Plauderecke
@Bellis-Perennis

Ach das ist ja schade ;-) Hätte gerne mal Wien besucht. War zwar oft in Österreich, aber nie in Wien. Eigentlich unmöglich für einen Historiker. Vielleicht führt mich ja mal eine Lesereise dorthin oder Ähnliches ;-) Dann nehme ich mir Dich und deinen Sohn als ortskundige Stadtführer. Schön aber, dass du nun eine Printausgabe hast. Panini hatte zwar losgeschickt und die warten auf Rückläufer, was dauert, da sie immer irgendwie gesammelt werden. Sie hatten dann aber gesagt, sie schicken noch eins. Wenn du also ganz viel Glück hast, trudelt möglicherweise ein zweites ein. Wie findest das Print von der Aufmachung? Wirste es auch mal an Eurer Schule testen?

Grüße, Christian

Bellis-Perennis

vor 7 Monaten

Plauderecke
@ChristianHardinghaus

Gerne stehen wir dir als Stadtführer zur Verfügung. Allerdings abseits des "normalen" Tourismus - *lach*.

Das gedruckte Buch gefällt mir sehr gut. Das Format hebt sich aus der Vielzahl der Bücher ab. Es fühlt sich gut verarbeitet an.
Sollte wirklich ein zweites bei mir eintrudeln, dann geht es jedenfalls in die Schulbibliothek!
Mein eigenes möcht' ich nicht ganz so gerne hergeben. Ich kann mich von Büchern ganz, ganz schlecht trennen. Da muss es schon ein ziemlicher Schrott sein, dass mir das gelingt. Deswegen habe ich ja auch mehr als 3.000 Bücher in unserem Haus stehen. Die E-Books sieht man Gott sei Dank nicht, sonst kratzte ich schon am nächsten 1.000er.

Liebe Grüße aus Wien

Booksareworldstotravel

vor 6 Monaten

Rezensionen

Hallo :)
Ich habe soeben beim durchstöbern gesehen,dass ich meine Rezension gar nicht verlinkt habe.
Leider ist es irgendwie nicht möglich Absätze zu setzen weshalb auch immer.

https://www.lovelybooks.de/autor/Christian-Hardinghaus/Großväterland-1238987990-w/rezension/1419308922/

Ganz liebe Grüße

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