Mord im Mühlviertel

von Christian Hartl 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mord im Mühlviertel
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Gemütlicher Krimi mit viel Lokalkolorit - Anleihen an Wolf Haas

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Inhaltsangabe zu "Mord im Mühlviertel"

Hektik herrscht in Kleinschlag im oberen Mühlviertel: Alois Hinterleitner, Biopionier und Vorzeigelandwirt wird von seinem Sohn Hannes tot im Misthaufen gefunden. Als man bei Johann Koglerauer, seinem zweiten,unehelichen Sohn, die Kreditkarte findet, scheint der Fall abgeschlossen. Inspektor Grinninger stößt aber auf viele Ungereimtheiten, die ihn schließlich in die Untiefen einer Vereinigung honoriger Persönlichkeiten bringt. Plötzlich steht der Dorfpolizist in einem tiefen Sumpf aus Korruption und Machtgelüsten. Und: Das Morden nimmt kein Ende.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783903092778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:Verlag Federfrei
Erscheinungsdatum:01.03.2017

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gemütlicher Krimi mit viel Lokalkolorit - Anleihen an Wolf Haas
    Die Idylle täuscht

    Ein Mord stellt die beschauliche Welt in Kleinschlag im oberen Mühlviertel auf den Kopf: Der Bio-Landwirt Heinz Hinterleitner wird von seinem Sohn tot im Misthaufen gefunden. Der Fall scheint schnell geklärt, als bei seinem unehelichen Sohn die Kreditkarte des Toten gefunden wird. 
    Doch Inspektor Grinninger stöß auf ein paar Ungereimtheiten, die mit honorigen Persönlichkeiten und dubiosen Finanzgeschäften zusammenhängen – und das Morden geht weiter …

    Mit viel Lokalkolorit wartet der Erstling des Autors auf, der selbst im Mühlviertel lebt. Da kann es schon vorkommen, dass man als einheimischer Leser die eine oder andere Figur zu erkennen glaubt, auch wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Ähnlichkeiten mit Personen zufällig und nicht beabsichtigt sind und dass der eine oder andere Ort beschrieben wird, den man selbst auch kennt.
    Gerade das macht den Reiz dieses eher gemütlichen Krimis aus. Es wird sehr viel über die Eigenheiten der Menschen in diesem Landstrich sowie lokale und globale Politik und Finanzwirtschaft erzählt. Swap-Geschäfte und nicht ganz legale Spekulationen beschäftigen die lokalen Politiker und die Bauern sogar im Mühlviertel. Die Figuren fügen sich in diesen Kontext ein. Anleihen an Wolf Haas sind wohl nicht zufällig und sogar erwünscht. 
    Dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, gehört ebenso zum Sprachstil wie markante Bezeichnungen, z.B. Hopfenblütentee statt Bier etc. 
    Manchmal ufert mir der lokale Sprachstil ein wenig zu sehr aus, weil gewisse Ausdrücke nun eben nur von bestimmten Personen und nicht generell verwendet werden und manches wirkt bemüht humorvoll.
    Der Fall selbst bietet noch ein paar Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren und am Ende schwebt der gemütliche Inspektor Grinninger sogar noch in Lebensgefahr! 


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