Christian Hesse Was Einstein seinem Papagei erzählte: Die besten Witze aus der Wissenschaft (Beck'sche Reihe)

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Inhaltsangabe zu „Was Einstein seinem Papagei erzählte: Die besten Witze aus der Wissenschaft (Beck'sche Reihe)“ von Christian Hesse

Wissenschaftler sind ernsthafte Menschen. Für Christian Hesses Geschmack mitunter ein wenig zu ernsthaft. Deshalb hat er in diesem Buch die besten Witze über und bisweilen auch von Wissenschaftlern in 55 Kapiteln zusammengetragen und kommentiert. Dabei zeigt sich: Mit dem Grad der Ernsthaftigkeit wächst auch der der unfreiwilligen Komik. Der Titel des Buches beruht übrigens auf einer wahren Geschichte: Der an Altersgebrechen leidende Albert Einstein hatte einen Papagei, der seiner Einschätzung nach tief depressiv war. Deshalb erzählte er ihm mit Vorliebe schmutzige Witze, um ihn (und wohl auch sich selbst) aufzuheitern. Neben bekannten und unbekannten Wissenschaftler-Marotten nimmt Hesse auch die Einschüchterungsprosa aufs Korn, die Wissenschaftler desto lieber kultivieren, je weniger sie zu sagen haben. Dabei wird der Kreis der Wissen Schaffenden groß gedacht und deckt vom Archäologen über den Psychologen bis zum Zoologen und sogar vom Zahnarzt über den Ingenieur bis zum Anwalt alles ab, in männlichen und weiblichen Versionen.

Gute Witze, komisches Drumherum....

— EvyHeart

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  • Hätte er doch nur gesprochen...

    Was Einstein seinem Papagei erzählte: Die besten Witze aus der Wissenschaft (Beck'sche Reihe)

    EvyHeart

    25. June 2014 um 22:10

    Auf dieses Buch bin ich über einen Freund aufmerksam geworden. Da ich sowohl Wissenschaft als auch Humor mag, habe ich mal reingelesen. Das Cover finde ich sehr hübsch, es ist klar strukturiert und alles gut lesbar. Leider steht die grau-orangene Rückseite im krassen Gegensatz dazu - nicht so gut gelöst. Vom Inhalt war ich mittelmäßig angetan: In 53 Kapiteln (Einleitung und Bildnachweis nicht mitgerechnet) zeigt der Autor Witze, Anekdoten und Karikaturen aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und ergänzt sie mit kleinen Abhandlungen über Witze und die entsprechenden Wissensgebiete. Das große Problem ist: Es ist weder das eine, noch das andere. Es ist keine bloße Aneinanderreihung von Lustigem, das der Autor kommentarlos stehen lässt. Die Zwischenteile sind aber nicht fundiert genug. Die Witze werde ein- und ausgeleitet, aber nicht auseinander genommen; mit manchen Pointen stand ich alleine da. Der Autor reißt vieles an, wird aber selten tiefgründig. Die Witze sind zum Schmunzeln, die Pointen gut und die Inhalte überraschend. Man kann nicht lauthals loslachen, aber die Mundwinkel verziehen. Mir sind die Witze stellenweise zu lang und manchmal etwas platt. Außerdem ist einiges bekannt. Das große Manko des Buches ist die Gestaltung: Das beginnt mit den Kapiteln, die nicht auf einer Extra-Seite beginnen. Da sie selten länger als drei Seiten sind, ist das in Ordnung - aber in Zusammenspiel mit dem Rest ist es nicht gelungen. Der Fließtext ist in einer typischen Serifenschrift notiert. Dazwischen stehen die Witze, kleiner und serifenlos. Außerdem hat jeder eine kursive Überschrift, die auf der gleichen Zeile steht. Da die Witze manchmal eine halbe Seite einnehmen, kann das unübersichtlich werden. Dazwischen stehen in Extra-Kästchen Anekdoten mit serifenloser (wieder anderer...) Schriftart und fetter Überschrift. Der Fließtext geht davor und danach inhaltlich weiter, die Kästchen passen zwar zum Abschnitt, aber nicht zum Inhalt des Zwischentextes. Man muss sich entscheiden, ob man das Kästchen vorläufig überliest oder aus dem Fließtext gerissen wird. Die Karikaturen machen es nicht bessser. Die unterschiedlichen Einrückungen auch nicht. Der Autor schreibt locker, kumpelhaft, und gut verständlich. Ironie schwingt mit. Der Stil ist bekannt und für solche Bücher typisch. Unschön: Die Übersetzung bei den meist amerikanischen Karikaturen ist manchmal holprig - grammatikalisch ok, aber stilistisch nicht optimal. Fazit: Reduziert man das Buch auf die Witze, ist es wirklich gut gelungen. Betrachtet man das Gesamtbild, ist es nicht so gut. Vielleicht hat man sich zu sehr auf den Humor verlassen und den Rest nicht genügend beachtet?

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  • Hätte er doch nur gesprochen...

    Was Einstein seinem Papagei erzählte: Die besten Witze aus der Wissenschaft (Beck'sche Reihe)

    EvyHeart

    25. June 2014 um 22:10

    Auf dieses Buch bin ich über einen Freund aufmerksam geworden. Da ich sowohl Wissenschaft als auch Humor mag, habe ich mal reingelesen. Das Cover finde ich sehr hübsch, es ist klar strukturiert und alles gut lesbar. Leider steht die grau-orangene Rückseite im krassen Gegensatz dazu - nicht so gut gelöst. Vom Inhalt war ich mittelmäßig angetan: In 53 Kapiteln (Einleitung und Bildnachweis nicht mitgerechnet) zeigt der Autor Witze, Anekdoten und Karikaturen aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und ergänzt sie mit kleinen Abhandlungen über Witze und die entsprechenden Wissensgebiete. Das große Problem ist: Es ist weder das eine, noch das andere. Es ist keine bloße Aneinanderreihung von Lustigem, das der Autor kommentarlos stehen lässt. Die Zwischenteile sind aber nicht fundiert genug. Die Witze werde ein- und ausgeleitet, aber nicht auseinander genommen; mit manchen Pointen stand ich alleine da. Der Autor reißt vieles an, wird aber selten tiefgründig. Die Witze sind zum Schmunzeln, die Pointen gut und die Inhalte überraschend. Man kann nicht lauthals loslachen, aber die Mundwinkel verziehen. Mir sind die Witze stellenweise zu lang und manchmal etwas platt. Außerdem ist einiges bekannt. Das große Manko des Buches ist die Gestaltung: Das beginnt mit den Kapiteln, die nicht auf einer Extra-Seite beginnen. Da sie selten länger als drei Seiten sind, ist das in Ordnung - aber in Zusammenspiel mit dem Rest ist es nicht gelungen. Der Fließtext ist in einer typischen Serifenschrift notiert. Dazwischen stehen die Witze, kleiner und serifenlos. Außerdem hat jeder eine kursive Überschrift, die auf der gleichen Zeile steht. Da die Witze manchmal eine halbe Seite einnehmen, kann das unübersichtlich werden. Dazwischen stehen in Extra-Kästchen Anekdoten mit serifenloser (wieder anderer...) Schriftart und fetter Überschrift. Der Fließtext geht davor und danach inhaltlich weiter, die Kästchen passen zwar zum Abschnitt, aber nicht zum Inhalt des Zwischentextes. Man muss sich entscheiden, ob man das Kästchen vorläufig überliest oder aus dem Fließtext gerissen wird. Die Karikaturen machen es nicht bessser. Die unterschiedlichen Einrückungen auch nicht. Der Autor schreibt locker, kumpelhaft, und gut verständlich. Ironie schwingt mit. Der Stil ist bekannt und für solche Bücher typisch. Unschön: Die Übersetzung bei den meist amerikanischen Karikaturen ist manchmal holprig - grammatikalisch ok, aber stilistisch nicht optimal. Fazit: Reduziert man das Buch auf die Witze, ist es wirklich gut gelungen. Betrachtet man das Gesamtbild, ist es nicht so gut. Vielleicht hat man sich zu sehr auf den Humor verlassen und den Rest nicht genügend beachtet?

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